|
|
Island: Orte und Regionen (Letzte Änderung: 26.04.2012 )
|
|
||
|
||
|
170.000 Einwohner Kurzgeschichte Reykjavik: 874 Ingolfur Arnarson wirft seine Hochsitzsäulen über Bord. 3 Jahre später werden sie in der Bucht von Reykjavik gefunden. 16. Jh. Handel mit deutschen und englischen Kaufleuten. 18. Jh. Manufakturen. Wollverarbeitung und Fischindustrie. 1786 mit 176 Einwohnern Stadtrechte vom dänischen König. 1796 alleiniger Bischofssitz. 1845 Parlamentssitz. 1901 nur 5000 Ew., danach stieg Einwohnerzahl stark an. Heute mit Umland 170.000 Ew.. Bedeutendster
Wirtschaftsstandort, wichtigster Hafen und Inlandsflughafen. Altstadt nördlich des Tjörn: Laekjargata = Bachstrasse, ehemaliger Abfluss des Tjörn. Laugarvegur = Teichstrasse, führte zu den Waschplätzen im Laugardalur östlich des Zentrums. Austurstraeti = Oststrasse, früher das Ostende des Ortes, Austurvöllur = Ostfeld, Erholungspark. Hafnarstraeti = Hafenstrasse, heute wegen Aufschüttungen nicht mehr am Wasser, Häuser auf der Südseite aus 19. Jahrhundert. Geirsgata: Sa und So 11-17 Uhr Flohmarkt. Adalstraeti = Hauptstrasse mit ältesten Gebäuden, Nr. 10 ältestes Haus der Stadt von 1764. Regierungsgebäude
östlich der Laekjargata am Laekjartorg. 1765-1770 erbaut. Ursprünglich
Arbeitshaus. Südlich davon Häuserreihe aus 19. Jh.. In der Verlängerung
(Fríkirkjurvegur) östlich vom See Nationalgallerie
in ehemaligem Kühlhaus. Trekkingausrüstung: Útilíf, Álfheilmar 74, Austurstraeti 17, Skátabudin in der Snorrabraut 60 und einige andere Standorte. Internet-Cafés in Reykjavik: Austurstraeti 20; Rathaus, 1. Stock; Kringlan 8; Hafnarstraeti 17; Laekjargata 2 a und viele mehr ... auch Cafés mit WLAN Fundbüro: Borgatún 33, tel 5699018, Werktags 10-12, 14-16 Uhr. Blaue Lagune: zwischen Reykjavik und Keflavik, Thermalbad, Sauna, Restaurant (fon 4208813, Gruppenmenu). Eintritt 1200 ISK (Gruppen 10 %) (2005). Uhren ablegen, Silberschmuck läuft an! Busverbindung zur Blue Lagoon. Blue Lagoon Express Tours von Reykjavik Excursions (mit Eintritt 6.300 ISK - 2011).
Geysir: Bistro und Bar im selben Haus wie die Tourist Info: Adalstraeti 2, fon 517-4300. geysir@geysirbistro.is Gamla Vínhúsid: Restaurant in Seitenstraße vom Laugarvegur. Klapparstig 38, fon +354-5651188. Nepalesisch und Indisch essen in Reikjavik: Kitchen Eldhus, Laugarvegur 60 a, fon 5177795, 5787788. Saegreifinn - The Sea Baron: Geirsgata 8, 101 Reykjavik, +354-553-1500, Saegreifinn.is (isl.). Es gibt Spieße mit unterschiedlichen Fischsorten und Hummersuppe. Eher Hausmannskost, aber gut und günstig, nette rustikale Hafenatmosphäre. Man muss am Schalter bestellen und sich einfach an den großen Tisch setzen. Hard Rock Café: Kringlan 8-12. Burger 1350 ISK, kleines Bier 550 ISK. Naustid: Traditionsrestaurant am Hafen, auch für Gruppen geeignet. Vesturgötu 6-8, fon 354/552-3030, fax 561-7758. Lakjarbrekka, Bankastraeti 2, 101 Reykjavik, Tel.: 551 4430. Spezialität Fischbuffet Cafe Solon (Laugavegur, Nähe Touristinfo) Vegamot (Vegamotastigur, kreuzt Laugavegur) Caruso (Þingholtsstraeti 1, Laugavegur Nähe Tourist-Info) +354 562 7335 Blaue Lagune: zwischen Reykjavik und Keflavik mit Restaurant (fon 4208813, Gruppenmenu).
Campingplatz & Jugendherberge liegen zusammen östlich des Zentrums am Stadion. Empfehlenswert! Fosshotel Lind: Rauðarárstígur 18, 105 Reykjavík, Phone (+354) 562 3350, Fax (+354) 562 3351. Fosshótel Lind is located at Rauðarárstígur 18, next to the city bus terminal at Hlemmur in the city center and between the two main streets named Laugavegur and Miklabraut and parallel to Snorrabraut and Nóatún. The hotel is a white 4 story building more or less across of Hotel Reykjavík. sales@fosshotel.is
Reykjavik.is: touristische und andere Infos über die Hauptstadt Visitreykjavik.is: touristische und andere Infos über die Hauptstadt |
||
|
||
Die sehr schönen Hraunfossar sind Wasserfälle des Flusses Hvítá in der Nähe der Orte Húsafell und Reykholt im Westen Islands. Sie liegen auf dem Gemeindegebiet von Borgarbyggð. Ihr Name leitet sich davon ab, dass sie direkt aus der Lava (isl. hraun) zu entspringen scheinen. Auf einer Länge von ca. 700 Meter strömt in über hundert kleinen Wasserfällen schäumend und sprudelnd Wasser aus dem schwarzen Gestein des ca. 1.000 Jahre alten Lavafeldes Hallmundarhraun. Der Grund liegt etwas weiter flussaufwärts: Der vom Langjökull-Gletscher gespeiste Fluss namens Hvitá gräbt sich sein Flussbett entlang der Grenze des zum Hallmundarhraun gehörigen Lavastromes Gráhraun, der dort zum Stehen gekommen ist. Ein kleiner Seitenarm versickert in der porösen Lava und fließt unterirdisch auf einer etwas tiefer gelegenen, wasserundurchlässigen Basaltschicht weiter. Ca. ein Kilometer flussabwärts kommt das Wasser in Form von unzähligen kleinen Wasserfällen und Rinnsalen wieder zu Tage. In unmittelbarer Nachbarschaft der Hraunfossar befindet sich auch der Barnafoss, dessen Name (dt. „Kinderwasserfall“) auf eine alte Sage verweist. Als die Bewohner des Hofes Hraunsás zur Weihnachtsmesse fuhren, ließen sie zwei Kinder zurück. Als sie zurückkehrten, waren die Kinder verschwunden, aber ihre Spur führte zum Fluss. Sie sollen von einem natürlichen Steinbogen abgestürzt, in den Fluss Hvítá gefallen und ertrunken sein. Daraufhin ließ die Mutter den Steinbogen zerstören, damit sich eine ähnliche Tragödie nicht mehr ereignen kann. Interessant ist die Wasserdüse im Wasserfall: Ein Großteil des Wassers schießt mit bemerkenswerter Geschwindigkeit durch ein Loch. Es bilden sich beachtlich tosende Stromschnellen. Über den schäumenden Fluss Hvítá in der kleinen Schlucht führt eine Fußgängerbrücke. Von ihr kann man sehr gut beide Wasserfälle überblicken. Fotos Hraunfossar / Barnarfoss mit kurzer Erläuterung Commons: Hraunfossar – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Hraunfossar og Barnafoss auf husafell.is (englisch) Die Hraunfossar auf iceland.de |
||
|
||
Snaefellsnes siehe Sonderseite > Snaefellsnes |
||
|
||
|
Die Kjölur-Route ist ein alter Verbindungsweg durch das Hochland und verläuft von SW nach NE zwischen den großen Gletschern Langjökull und Hofsjökull.
Übernachtung in Selbstversorgerhütten oder Zelt. Relativ geringe Höhenunterschiede. Weg relativ leicht zu finden. Besonders von der Hütte Thverbrekknamuli, aber auch vom Thjofadalir aus schöne Bergtouren möglich. In den Hütten ist Voranmeldung nötig, sie sind tlw. sehr klein (Thjofadalir: 12 Plätze!). GPS Koordinaten
der Hütten:
1. Spaziergänge im Geothermalgebiet auf Holzwegen. 2. Wanderung zum Strýtur (847 m, 3 h hin und zurück) mit schöner Aussicht und erstarrtem Lavasee im Einbruchskrater. Markiert. 15 min. nach der Hütte Lavahöhle von Eyvindur. Hier hat er sich von Schneehühnern und Schafen ernährt, die er in den heissen Quellen gekocht hat. 3. Wanderung ins Thjofadalir (kleine Hütte) und auf die Rücken im NW der Thjofadalir-Hütte 3-4 h one way. 4. Wanderung 2 und 3 koppeln: Hveravellir - Strytur - Thjofadalir - Hveravellir. 27 km, 6-7 h.
|
||
|
||
|
GPS-Koordinaten
der Hütten: Etappe
1: Etappe
2: Etappe
3: Etappe
4: Etappe(n)
5(+6): Die Gehzeiten sind großzügig bemessen, man kann bei guter Kondition auch 2-3 Etappen am Tag schaffen, dunkel wird es ja im Sommer kaum. Netter ist es aber, an den Übernachtungsplätzen noch ein paar Spaziergänge oder Kurztouren zu machen. |
||
|
||
|
Anfahrt von Norden z. B. über Route 842 und F26 über Godafoss und Bárdardalur. Aldeyjarfoss mit Basaltsäulen. Ausblick auf Askja. Im Süden Schildvulkan Trölladyngja.
|
||
|
||
|
20.000 Besucher/Jahr (Konzentration, z. B. Landmannalaugar). Möglichst auf Wegen bleiben, kein offenes Feuer. Möglicht an Zeltplätzen zelten, sonst mit Parkverwaltung absprechen. Geschirr nicht in Flüssen waschen. Achtung: Tankstelle an Landmannalaugar existiert nicht mehr. Kontinentales Klima, Jahresmitteltemperatur 0°-1°. Kälteeinbrüche und Schneestürme auch im Sommer. Zugangspisten nur 2 Monate offen. Gesteine 8-10 Mio. Jahre alt. Gebiet ist wahrscheinlich gewaltiges Einsturzbecken (Caldera) des Spaltenvulkans Torfajökull. Aktivität während der letzten 2 Mio. Jahre, letzter Ausbruch vor 300 Jahren. Námshraun und Laugahraun aus 16. Jh.. Bergkulissen aus bunten Rhyoliten, helle, kieselsäurereiche Ergußgesteine mit Quarz und Feldspat, grün, gelb, gelb-rot, rot-braun. Landmannalaugar = "Heiße Quellen der Leute vom Land". Pflanzen: 2-3 Monate Vegetationsperiode. Ungünstige Böden, häufige Sandstürme, saures Gestein (Rhyolit), durch Viehverbiss verarmt. Nur 150 höhere Pflanzenarten. Viele Polsterpflanzen wie Stengelloses LeimKraut, lebendgebärende Arten wie Knöllchenknöterich, Alpenrispengras, Viviparer Schwingel. Zwergstrauchheiden. Zusammenhängende Vegetationsteppiche am Rand von Feuchtgebieten. Wollgras, Seggen, Sumpfblutauge. Moose an basaltischen Berghängen. Moos Philonotis an kalten Quellen. Tiere: Forelle, wandert durch Flüsse in die Seen. Goldregenpfeifer, Odinshühnchen an Feuchtgebieten, Schneeammer, Eistaucher, Kragenente, Singschwäne, im Spätsommer Kurzschnabelgänse. Wanderungen von Landmannalaugar: Bláhnjukur (951 m, Aussicht, 1-2 h), Brennisteinsalda (Solfatarenfeld, 1-2 h), rund ums Frostastadavatn (2-3 h), Háalda (1089 m, 4-6 h), Sudurnámur (1 h), Ljótipollur (Kratersee, Landschaft), Blautaver (viele Wasseradern, Singschwäne, Enten). Karten siehe Literatur |
||
|
||
|
Glaumbaer:
südlich von Saudarkrókur. Schönes lohnenswertes Torfhausmuseum,
nicht nur wegen Kuchen und Pfannkuchen. 350 ISK Eintritt (2003).
Tourist Info, Hafnarstraeti 82, 4627733 Tolle Lage am Ende des 65 km langen Fjordes, am Ende des 50 km langen Tales und knapp 100 km vom Polarkreis. 16.000 Ew., größte Stadt außerhalb der Reykjavik-Region, Zentrum des Nordens. Erster Siedler: Helgi der Magere auf Gut Kristnes um 890. Handelsposten im 16. Jh., 1770 erstes dauerhaftes Haus, 1787 eine von 6 Orten mit Handelsrecht nach Fall des dänischen Monopols. 1862 mit 286 Ew. zur Stadt. Starker dänischer Einfluss auf Kultur. Sehr guter Hafen, große Fischereiflotte und größte Konservenfabrik. 30 % der isländischen Industrieproduktion. Universität und lokales Kulturleben. "Bastion der Mittelklasse", Einwohner oft verschlossen und traditionsverbunden. Wochenendausflugsziel von Reykjavik und vom Land. Fußgängerzone
Hafnarstraeti, Restaurant Bautinn, Wollgeschäfte. Fahrradverleih:
Skipagata 4, 4612248
Viele Tafelvulkane in der Umgebung, geformt durch Vulkanismus und Eiszeiten (siehe Kjarnaskogur-Wald,
beliebter Picknickplatz: 1 h zu Fuss oder 10 min per Auto Richtung Süden
Súlur, 1213 m: Über Thingvallastraeti und Súluvegur nach SW aus der Stadt raus, parallel zum orographisch rechten Ufer der Glerá. Ca. 3 km vom Zentrum kurz vor Mülldeponie rechts, nach 250 m Parkplatz. Aufstieg zum Gipfel 2:30 h, Rückweg 1:45 h. 1000 m Höhenunterschied. Einige Stangen. Viele Schneefelder. Im Frühjahr auch für Ski oder Firngleiter. Beschreibung im Rother Wanderführer Island und im DuMont - Wandern auf Island. Von Dalvik nach Olafsfjörthur: Start knapp nördlich von Dalvik am Hof Karlsa (Parkplatz). Von dort durch Karlsardalur rauf und durch Bustarbrekkudalur runter nach Olafsfjörthur. 950 hm, 3 h bis Pass, insgesamt 5 - 5:30 h. Fahrspuren und Strommasten weisen den Weg. Am Pass weglos und unmarkiert (nicht bei Nebel!). Im Bustarbrekkutal eine Furt. Busverbindung von Olafsfjörhur nach Dalvik um 8:30 h. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Kotágil-Schlucht: Start: 7 km hinter Silfrastathir (von Varmahlid Richtung Akureyri an der Ringstrasse), Parkplatz hinter der Brücke über die Kotá. Schluchtwanderung, 20 hm, 0:30 h pro Richtung. Schmaler Pfad, Bach muss mindestens 2 x gequert werden. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Vom Öxnadalur zum Hraunsvatn: Start im Öxnadalur (Ringstrasse von Akureyri Richtung Westen) an der Brücke über die Öxnadalsá (6,3 km südlich vom Hotel Engimyri, am Hotel Ende der Tour). 11 km, 5 h. Anspruchsvolle Bergtour, besonders im Bereich des Passes. Aufstieg von der Brücke zum Pass Bessahladaskard, am Gipfel Bessahladahnjukur östlich vorbei und durchs Vatnsdalur zum Hraunsvatn. Am Ostufer entlang, am Ende des Sees nach Osten umbiegen und über Háls zum o. g. Hotel an der Ringstrasse. Beschreibung im DuMont - Wandern auf Island. |
||
|
||
1729 vierter und letzter Ausbruch der Leirhnjúkur-Kraterreihe zerstört die Bauernhöfe am See. Kirche von Reykjahlid (leicht erhöht) wurde verschont (heutiger Bau von 1972). Reykjahlid als Tourismusbasis. Schwimmbad am östl. Ortsende (10-22 h), Naturbad 3 km östlich des Ortes (10:00 - 01:00 h, fon 354464411), Infoschalter im Supermarkt, Bankschalter im Hotel. NW von Reykjahlid der Eldhraun, Lavastrom aus den 1820er Jahren. Neslandatangi-Halbinsel im N des Sees: schöner Blick über Feuchtgebiete mit vielen Wasservögeln. Höfdi im Osten des Sees: idyllisches Naturreservat. Stóragjá und Grjótagjá: Heißwassergrotten im Südosten von Reykjahlid. Spezialität: Hverabraud. Wird in der heißen Erde gebacken (Metalldeckel zwischen Kieselgurfabrik und Strasse). Fermentierte Enteneier. Rundflüge zu Askja und Vatnajökull: Myflug, 4644100, 1:30 h, 10.000 ISK (2003) Reiten, Bootsvermietung, Fahrräder: Eldá, Reykjahlid, 4644220 Sehr viele schöne Tageswanderungen mit Blick auf die verschiedenen Vulkanformen möglich!
Námafjall: Lage auf Mittelatlantischem Rücken, geothermisch sehr aktiv. Viele Erdspalten, die größte von 1975. Geothermisches Kraftwerk. Ausblick nach Westen auf Myvatn, nach Osten auf Schlammtöpfe und Solfataren von Hverarönd. Krafla, Viti, Leirhnjúkur: Geothermisches Kraftwerk Krafla, 1970er Jahre erbaut, nach Erdbeben nur 20 % der Kapazität. Leirhnjúkur-Kraterreihe, 1724-29 entstanden. Gleichzeitig Eruption des Stora Viti (Große Hölle) und Entstehung von Leirhnjúkurshraun und Eldhraun (Lavaströme). 8 Eruptionen der Krafla seit 1975, die letzte 1984. Ständiges Heben und Senken der Umgebung durch Füllen und Entlasten der Magmakammer (in 3000 - 8000 m Tiefe). Nächste Eruption steht kurz bevor.
Dimmuborgir - Hverfjall - Kirkja - Dimmuborgir: 2 - 2:30 h, 150 hm. Start Parkplatz Dimmuborgir östlich des Myvatn. Dimmuborgir von etwa 2000 Jahren entstanden, Hverfjall vor 2500 Jahren, Ludent vor 6000 Jahren. Beschreibung im Rother Wanderführer Island und im DuMont - Wandern auf Island. Grjótagjá - Hverfjall - Lúdentsborgir - Dimmuborgir: 22 km, 5:00 - 6:30 h. Leichte markierte Wanderung. Viel zu sehen: Heißwassergrotte, Ringwallkrater, Kraterreihe, Lavafelsen. Start an der Kreuzung der 87 mit der 1. Beschreibung im DuMont - Wandern auf Island. Skutustathir - Myvatn - Skutustathir: 0:30 h, 30 hm. Start Skútustadir am Südende des Myvatn. Hier kann man die seltenen Pseudokrater (2000 Jahre alt) sehen. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Vagnbrekka - Vindbelgjarfjall - Vagnbrekka: Sehr schöner Rundumblick. 1:00 h, 260 hm. Start an der Strasse 848 westlich vom Hof Vagnbrekka. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Reykjahlid - Storagja - Grjótagjá - Kieselgurwerk - Reykjahlid: 2:00 h, 10 hm leichte Wanderung. Heißwassergrotten. Start an der Kreuzung der 1 mit der 87. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Pass Namaskarth - Hverarönd - Námafjallgipfel - und zurück: 1:30 h, 120 hm. Rundweg im Solfatarenfeld. Start am Pass Namaskard. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Kraflaparkplatz - Leirhnjúkur - Hófur - und zurück: 1:00 - 3:00 h, 50 hm. Rundwanderung in jungen Lavafeldern. Beschreibung im Rother Wanderführer Island. Vom Leirhnjúkur über den Hlidarfjall zum Myvatn: 15 km, 5:00 h. Leichte gut markierte Wanderung, sehr schöner Blick vom Hlidarfjall, junge Lavafelder. Beschreibung im DuMont - Wandern auf Island. |
||
|
||
|
Asbyrgi - Hjodaklettar - Vesturdalur, 4-5 h. Asbyrgi - Klappir - Jökulsá - Asbyrgi, 12 km, 3-4 h. Rundwanderung zwischen Asbyrgi- und Jökulsá-Schlucht. Hljodaklettar-Rundweg: Vom Parkplatz Hljodaklettar 2,5 km, 1 h. Hljodaklettar - Raudholar: 5 km, 2 h. Viel Geologie, Blick in die Jökulsá-Schlucht und auf die Hljodaklettar-Felsen. Vesturdalur - Svínadalur - Kallbjörk - Karl und Kerling - Vesturdalur: 7 km, 2-3 h. Start am Zeltplatz Vesturdalur. Rundtour um die Eyja. Asbyrgi - Dettifoss: 2 Tage mit Übernachtung in Vesturdalur. Mehrere Varianten möglich. Eine Furt. Tag 1: 12 km, Tag 2: 18 km.
größter Wasserfall Europas, 500 Kubikmeter
Wasser/Sekunde. 100 m breit, 44 m hoch. Hafragilsfoss - Dettifoss zu Fuss 0:45 - 1:00 h. |
||
|
||
Warden fon 8549301 und 8532541 Herdubreid - Askja 1:30 h Fahrt, 80 km
Vom Parkplatz Askja Wanderung zur Viti (1:00 h). Dort kann man im warmen Wasser baden. Südlich davon kann man einen Rücken oder kleinen Gipfel besteigen (+1:00 h), die super Aussicht genießen, und dann zurück zum Parkplatz (= ca. 3:00 h). Fahrt zum Camp 0:20 h. Camp Dreki südlich der Askja. Kurzwanderung in Drekagil-Schlucht, direkt hinter dem Camp (ca. 1:00 h <->). Tagestour Dreki - Viti (4:00 h) - dort baden (+1:00 h) - Parkplatz (+1:00 h = 6:00 h). Bei fehlender Abholmöglichkeit wandert man von Viti den gleichen Weg zurück zum Camp (+3:00 h = 8:00 h).
|
||
|
||
| Das Tor zum Süden inmitten der Vulkanwüste des Laki-Krater. Schwerster Vulkanausbruch der Geschichte 1783/84. Innerhalb von zehn Monaten 30 Mrd. Tonnen Lava und 90 Mrd. Tonnen Schwefelsäure. Der Giftgaswolke fielen 20% der Bevölkerung (10.000 Menschen) und 50% des Viehbestandes zum Opfer. Man überlegte in Kopenhagen die Insel ganz zu evakuieren und die Menschen in den Heidegebieten Jütlands anzusiedeln. In Nordschottland gab es Ernteausfälle, die Provence war 20 Tage in eine Nebelschwade gehüllt und in den Niederlanden kam es zu Augenentzündungen und Vegetationsschäden. Im Gipfel des höchsten 120m hohen Vulkankraters ist ein See mit schöner
Aussicht. Ketill der Narr lebte lange glücklich dort, aber Hildir Eysteinsson
erblickte den Platz als Nächster und sank tot danieder. Der Kirchenboden (,Kirkjugólf') sind abgeriebene sechseckige Basaltsäulen und wurden von den Siedlern der Wikingerzeit für einen Kirchenfußboden der irischen Mönche gehalten. Während des Laki-Ausbruchs versammelte Jón Steingrímsson die Gemeinde in der Kirche zu einer Predigt über Feuer und Schwefel. Nach der Predigt war der Lavafluss um die Kirche herum geflossen (Gedächniskapelle). |
||
|
||
|
Wanderempfehlungen: Stakkoldsgjá: Sehr schöne Schluchtwanderung, 1:30 h hin und zurück. Häufig furten! Wanderung Réttarfell von Bazar Wanderung Útigönguhöfdi von Bazar Wanderung Valanukur von Langidalur, über Husadalur zurück. Rundweg Merkurrani (von Krossa-Brücke direkt hoch) Wanderung Hvannargil: Fluss hat oft zu viel Wasser Wanderung Langidalur - Gletscherzungen: wahrscheinlich ist der Weg mittlerweile weg (2005) Weg an Krossa östl. von Langidalur wahrscheinlich auch weggeschwemmt, Steilufer kann nicht passiert werden (2005) Wanderung Rjupnarfell von Langidalur Rundwanderung Marinsheidi (von Útigönguhöfdi, Ausgangspunkt Bazar): erst Richtung Fimmfördurhals, dann nach Morinsheidi rechts. 6 h Gehzeit. DuMont Wanderung Nr. 10. Votupallar (auf Schildern) ist Nordgipfel von Útigönguhöfdi. Beschreibungen in DuMont Richtig Wandern Island und Rother Wanderführer Island, erhältlich bei Amazon. |
||
|
||
|
Skogar = Wald.
Von den im Namen versprochenen Wäldern ist nichts mehr zu sehen,
wohl aber der 62m hohe Wasserfall.
|
||
|
||
|
|
||
|
||
|
Die Westmännerinseln, 13 kleine Inseln im Süden Islands, sind ein beliebtes Ziel für Wanderer und andere Touristen. Verbindung mit Flugzeug und Fähre von der Hauptinsel aus. Die erste Besiedlung erfolgte durch fünf irische Siedler, die den Bruder
des ersten Siedlers Ingólfur Ánarson aus dem Hinterhalt töteten und mit
einem Ruderboot auf die Inseln flüchteten. Der Vulkanausbruch der Lakispalte von 1783 legte das Zentrum des Fischfangs für viele Jahre lahm. Iceland Guide/Westermännerinseln Die jüngste Insel Surtsey existiert erst seit 1963. Heimaey Letzter Vulkanausbruch auf Heimaey war 1973 durch den Eldfell, der heute
noch warm ist. Ein Sockel am Hafen erinnert an das Aufhalten der Lava
dort. Eldfell,
Heimaey, Iceland. |
||
|
||
|
Erstes Althing 930, dabei schlossen sich die frühen Siedler zu einem republikanischen Gemeinwesen zusammen, dass mehr als drei Jahrhunderte überdauerte. Gute Akustik, Platz, Wasser, Weide, Fische, Brennholz. Treffen der Goden und Vertreter der 13 lokalen Things. Treffpunkt, Nachrichtenbörse, Handel, Heiratsmarkt. Gesetzessprecher, für 3 Jahre gewählt, trug jedes Jahr 1/3 der Gesetze auf dem Lögberg (Gesetzesfelsen) vor. Der Lögberg (der Gesetzesfelsen) wird durch die isländische Flagge markiert. Die 39 Stammesführer (Goden) tagten auf dem Gelände darunter (Lögretta). Jeder freie Mann durfte zuhören. Im Jahr 1000 wurde der Übertritt zum Christentum hier beschlossen. Eine Reise von den Ostfjorden hierher dauerte 17 Tage. Rechtsfragen wurden oft durch Waffengewalt entschieden. Eine beliebte Beschäftigung der Reichen war das Rechtsverdrehen auf dem Althing. Je mehr ein Fall verzögert und verkompliziert wurde, umso größer wurde der Ruhm des Vortragenden. Z.B. wurde ein Mann dafür betraft, dass er in die Waffen eines anderen lief, der diese gar nicht benutzen wollte (vorausgesetzt, Zeugen konnten dies beweisen). "Verführte" ein Mann ein Mädchen, war seine Tat abgegolten, wenn er vom Vater verletzt wurde. Mord oder Totschlag wurde nicht bestraft, wenn die Ehre verletzt war, und dies am gleichen Tag noch angezeigt wurde. War der Übeltäter nicht zugegen, wurde er des Landes verwiesen. Unter der Brücke liegt der Ertränkungsteich. Frauen, die Ehebruch, Kindsmord oder Meineid begangen hatten, wurden in einen Sack gesteckt und dort ertränkt. Männer wurden enthauptet, bei Zauberei verbrannt, bei Diebstahl gehängt. Verbannungen gab es befristet und lebenslänglich (Erik der Rote, Eyvindur). Auch das Freikaufen durch Bußgeldzahlungen war schon üblich. Bedeutungsverlust des Althing unter norwegischer und dänischer Herrschaft, Abschaffung 1800. Neubelebung 1843 in Reykjavik. Das Althing fndet immer am Donnerstag nach dem 18. Juni statt. Siehe auch Legenden/Mythen. Die Kirche im Tal stammt von 1859. Die dritte Glocke, die ,Islandsklukkan', hat 1944 die Unabhängigkeit Islands verkündet. Bauernhaus, 5 kleine Häuser: Nationalparkaufseher, Sommersitz des Ministerpräsidenten, Pfarrhaus. Der natürliche Wunschbrunnen ,Peningagjá' beantwortet eine vom Besucher gestellte Frage mit ,Ja', wenn er der Münze bis zum Grund folgen kann; wenn nicht heißt es ,Nein'.
Man kann kürzere und längere Routen bis zu 2:00 h machen ... je nach Laune. Start am Besucherzentrum oder einem der Parkplätze im Nordwesten oder Norden. Commons: Þingvellir National Park – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO auf Englisch und auf Französisch Plattentektonik und Vulkanismus in Þingvellir Geologie der Gegend von Þingvellir (englisch) Die alte Parlamentsstätte im Þingvellir Sendung "Schätze der Welt" im SWR: Nationalpark Thingvellir - Das Parlament der Wikinger
Der Legende nach lebte auf dem Berg Hengill in der Nähe von Nesja eine böse Riesin namens Jorunn. Die Riesin lauerte in der Joru-Schlucht auf Reisende, um sie auszurauben und zu töten. Nach vielen erfolglosen Versuchen Joru zu töten, fand sich ein junger Mann, der als Seemann nach Norwegen kam und dort den König um Rat fragte. Dieser gab dem Mann eine Axt und sagte: ,Zu Pfingsten - denn da schläft jeder Riese - sollst du der Riesin diese Axt zwischen die Schulterblätter schlagen. Joru wird in den See hinunterrollen, die Schneide der Axt wird dann in dem Fluss angeschwemmt werden, der nach ihr benannt wird. Dort wo die Isländer später den Thingplatz wählen.
Sebastian Münster schrieb im 16. Jahrhundert: ,Im Vulkan Hekla gibt es einen unergründlichen Schlund, aus dem häufig Menschen auftauchen, die kurz davor ertrunken sind. Auf Bitten Ihre Freunde, mit Ihnen heimzukehren antworten Sie nur mit schwerem Seufzen und versinken unverzüglich wieder im Berg.' Wanderung Hekla: vom Parkplatz aus gibt es einen gepflockten Wanderweg.
Eine Wanderkarte für das Hengill-Gebiet kann man bei der Tourist-Info in Hveragerdi kaufen. Die befindet sich am Ortseingang. Da gibt es auch diverse Geschäfte und die Post. Wer im Norden des Gebietes wandert bekommt Karten auch im Hotel in Nesjavellir. Die besten Wanderungen in Hveragerði: GPS-Tracks bei Wikiloc Im Islandforum wird eine Hengill-Karte zum Download angeboten. Hengill bei Wikipediasanmarkotravel.com: Wanderung Hengill-Nesjavellir Wanderung nach Klambragil / Hveragerdi (8 km / 3:00 h hin & zurück, mit Variante 4:30 h). Dort gibt es einen warmen Fluss, in dem man baden kann. Von der Ringstraße 1 biegt man mit dem Auto in den Ort Hveragerdi ein, durchquert ihn komplett bis man nach ca. 4 km an einen Parkplatz kommt, an dem die Straße in eine Furt mündet. Von hieraus geht es zu Fuß weiter. Zunächst überquert man den kleinen Bach am Parkplatz über den Holzsteg und folgt den roten Markierungen bergauf. Später sieht man links unten eine schönen Wasserfall bergab rauschen. Nach ca. 1 Std. ist ein warmer Bach zu durchqueren. Man folgt weiter dem Pfad links des Bachs und gelangt nach wenigen Minuten zu stark dampfenden Quellen. Etwas später erreicht man dann einen Wegweiser (hier startet die Variante, s.u.) und eine Badestelle im warmen Fluß. Je weiter man geht, desto wärmer wirds. Bei Schneeschmelze mit viel kaltem Wasser im Verhältnis zum warmen Grundwasser muss man halt etwas weiter laufen. Orientierung ist kein Problem, der Wanderweg ist mit Pflöcken markiert, am Parkplatz steht eine Übersichtstafel. Variante (plus 1:30 h): Wer vor dem Baden erst noch den Berg Ólkelduhnúkur umrunden möchte, folgt dem Pfad nach links den Berg hinauf, erreicht einen Sattel und geht weiter bis zum Wegweiser. Ab hier folgt man der blauen Markierung bis zum nächsten Wegweiser (evtl. Abstecher nach links zu einigen Schlammtöpfen). Weiter folgt man der blauen Markierung bis zum Wegweiser unter einer Hochspannungsleitung und folgt nun der roten Markierung in Richtung Hveragerði. Der Pfad führt entlang eines kalten Bachs in das Tal, in dem der Rundweg um den Berg begonnen hat. unterwegsblog.de/tageswanderung-bei-hveragerdi/ unterwegsblog.de/im-heissen-bach-bei-hveragerdi/ Isländische Seiten von Wanderungen im Hengill, aber viele Fotos und Karten (myndir = Stunde): Sleggjubeinsdalur skammt frá skíðaskála Víkings (7 myndir) Rjúpnabrekkur inn af Hveragerði, gönguleið um Reykjadal (6 myndir) Úlfljótsvatn gengt skátaskálanum (4 myndir) Ölfusvatn, við brú yfir Ölfusvatnsá (4 myndir) Nesjavellir gengt Nesbúð (6 myndir) Kýrdalsbrúnir ofan við Nesjavelli (4 myndir) Botnadalur í Dyrafjöllum (6 myndir) Dyradalur í Dyrafjöllum (4 myndir)
|