ISLAND: SNÆFELLSNES, SNÆFELLSJÖKULL
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Wandervorschläge, Hintergrundinfos, Stichworte für die Reiseleitung ...

Wandern vor dem Snaefellsjökull

Allgemeines und Spezielles

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Hellnar, Snaefellsnes, IslandIsland in klein: hier sind viele der typischen Landschaftselemente Islands auf engstem Raum vereint.

Der Name der Halbinsel bedeutet Schneeberghalbinsel (snæfell = Schneeberg, nes = Landzunge, Halbinsel). Hier wird Bezug genommen auf den Berg Snæfellsjökull (Schneeberggletscher) an der Spitze der Halbinsel.

Einige kleinere Fischer- und Hafenstädte liegen auf Snæfellsnes: Ólafsvík, Grundarfjörður, Stykkishólmur und Arnarstapi.

Stykkisholmur - Grundarfjördur - Arnarstapi - Stykkisholmur: Eine Rundfahrt um die Halbinsel hat etwa 200 km

Stykkisholmur, Flatey und Umgebung

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Boot in StykkisholmurWandern im Quadrat Stykkisholmur:

Guter Standort für Snaefellsnes und Breidafjordur, Ort mit Atmosphäre, besonders bei schönem Wetter. Diverse Spazierhänge im und um den Ort lohnend. Sugandisey, der Leuchtturmfelsen über dem Hafen, ist vor allem abends ein toller Aussichtspunkt.

Am Ortseingang befindet sich der Campingplatz mit Tourist-Info, das Schwimmbad, der Golfplatz, ein Supermarkt und ein Hotel.

In der Tourist-Info kann man sich mit kostenlosen Karten und Informationsmaterial zu Snaefellsnes und der weiteren Umgebung versorgen. Tourist Info jetzt im Gebäude des Campingplatzes bzw. Golfplatzes (gehören zusammen).

Wandern im Dreieck Tipps & Empfehlungen:

  • den malerisch gelegenen Hafenort erkunden
  • eine leichte Wanderung am magischen Helgafell unternehmen
  • Sonnenuntergeng vom Leuchtturm/Felsen über dem Hafen
  • Ausflug nach Flatey
  • schönes Schwimmbad in der Nähe des Campingplatz

Wandern im Dreieck Campingplatz mit Tourist-Info:

www.stykkisholmur.is/thjonustan/tourist-info/accommodation

Rezeption, Gaststätte: 07:00-22:00, Sa/So 10:00-19:00, evtl.länger. Hier auch Internet (kostenlos WLAN an/in der Golfplatzkneipe).

Falls geschlossen, einfach Zelt aufbauen. Mitarbeiter kommen rum.

Wandern im Dreieck Hotel Stykkisholmur:

Gutes Hotel mit guter Aussicht und gutem Essen, WLAN. AE-Zeiten individuell anmelden! FR 7-10:00 h.

Wandern im Dreieck Kneipe-Café-Restaurant

  • neben der alten Kirche im Ort. Gemütlich-urige Atmosphäre. Tipp!
  • weitere in Richtung Hafen, auch mit schönen Terrassen.

Wandern im Dreieck Kajakverleih:

Miete für 2-3 Stunden ca. ISK 3.500, außerdem kurze oder lange geführte Touren. Kajagleigan Sagan, Skólastigur 28, fon 855555018, 6902877.

Wandern im Dreieck Bootsausflüge in die Inselwelt

... im Breidafjördur. Veranstalter Saefedir, Smídjustígur 3, tel.: 438-1450, täglich ab 11.00, Dauer 2:30 h min, ca. ISK 5000.

Schiff, IslandWandern im Dreieck Helgafell-Besteigung ...

... (an der Zufahrtstraße nach Stykkisholmur): 0:10 - 0:15 h Aufstieg. Kleiner Abend- oder Nachmittagspaziergang. Etwa nach der Hälfte der Strecke zwischen Stykkisholmur und der Straße 57 zweigt eine Zufahrt nach Osten zum Helgafell ab, einem 73 m hohen Basalthügel. Der Wunschberg Islands. Wer zum ersten Mal den Berg besteigt hat laut Volksglauben drei Wünsche frei. Man darf beim Aufstieg allerdings kein Wort verlieren und muss seine Wünsche gen Osten äußern. Schöne Aussicht von oben. Von hier aus kann man wunderbar den Breidafjord mit seinen vielen kleinen Inseln überblicken.

Wandern im Quadrat Ausflug nach Flatey

Insel Flatey (sehr empfehlenswert!) : Schönes Dorf auf der Insel, Kirche mit Wandmalereien, größte Kormorankolonie Islands. Spaziergang um die Insel ca. 2:00 h.

Die Geschichte dieser kleinen Insel reicht bis in die Zeit der Landnahme zurück, als der erste Siedler die Inseln westlich des Bjarnareyjarflói in Besitz nahm. Seit damals war die Insel durchgehend bewohnt und später ein wichtiger Handelsplatz.

1172 wurde auf Flatey ein Kloster gegründet, das aber schon 1184 zum Helgafell bei Stykkishólmur verlegt wurde. Ortsbezeichnungen wie Klaustarhólur weisen auf den ehemaligen Standort hin, sogar die Weihwasserschale ist angeblich noch sichtbar.

Beim sog. Flateyjarbók (Flatey-Buch) handelt es sich um eine der bekanntesten mittelalterlichen Handschriften überhaupt. Hierin sind viele Sagas gesammelt. Das Buch wurde nicht auf der Insel geschrieben, aber dort zeitweilig aufbewahrt und erhielt daher seinen Namen. Im 17. Jh. gelangte es in den Besitz des damaligen Bischof von Skálholt, der das Werk dem damals auch über Island herrschenden dänischen König schenkte. 1971 kam das Flateyjarbók nach Island zurück.

Im 19. Jh. war Flatey bekannt für eine dort erscheinende viel beachtete Zeitschrift und eine der ersten öffentlichen Bibliotheken Islands.

Noch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts lebten zahlreiche Menschen auf Flatey, das damals sogar einen eigenen Arzt hatte. 2011 wohnten nur noch 10 Einwohner auf der Insel. Im Sommer kommen jedoch einige Ferienhausbesitzer und Touristen dazu.

Auf Flatey beeindrucken historische, bunt gestrichene Holzhäuser und eine Kirche mit einzigartiger Innenbemalung, schöne Einkehrmöglichkeiten, eine reiche Vogelwelt im Osten u. v. m..

Auf Flatey brütet die größte Kormorankolonie Islands.

Der empfehlenswerte Spaziergang um die Insel dauert ca. 2 Stunden.

Überfahrt mit der Westfjordfähre Baldur. 9:00 h losfahren, 10:30 h Flatey, 13:15 h (oder gegen 20:00 h) mit der Fähre zurück, 14:45 h wieder in Stykkisholmur. Ticketbüro am Hafen, Tel. 4332254, Kosten ca. 40 €.

Wandern im Dreieck Buch-Tipp:

Das Rätsel von Flatey Spannender Krimi mit vielen Hintergrundinfos zu Island und Flatey. Besonders die Sagas und die Geschichte um das Flateyjarbók spielen wichtige Rollen im Roman, der im Jahr 1960 spielt.

Snæfellsjokull, Nationalpark

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SnæfellsjökullWandern im Quadrat Snæfellsjökull

Eine besondere Sehenswürdigkeit der dünn besiedelten Gegend ist der 1446 m hohe Stratovulkan Snæfellsjökull, dessen Kappe einen Gletscher bildet, aus dem drei kleine Vulkanschlote ragen. Er befindet sich an der äußersten westlichsten Spitze der Halbinsel und ist an klaren Tagen sogar von Reykjavík aus zu sehen, das in Luftlinie ca. 120 km entfernt liegt. Er gilt als einer der berühmtesten Berge Islands. Dies hat er nicht zuletzt dem französischen Autor Jules Verne zu verdanken, der in seinem Roman "Die Reise zum Mittelpunkt der Erde" den Einstieg in die Unterwelt genau am Snæfellsjökull anlegt.

Für eine Besteigung des Snæfellsjökull benötigt man ungefähr 5 Stunden. Diese alpine Gletschertour sollte man nur mit Führer angehen. Auch mit dem Motorschlitten kann man auf dem Berg Touren unternehmen. Bei der Organisation und Buchung hilft die Tourist Info oder die Camping- oder Hotelrezeption.

Wandern im Quadrat Snæfellsjökull-Nationalpark

Der Snæfellsjökull-Nationalpark liegt am westlichsten Ende der Halbinsel Snæfellsnes und ist der jüngste der bisher 4 bestehenden Nationalparks des Landes. Zahlreiche markierte Wander- und Reitwege durchkreuzen den Park. Sie folgen oft den alten Saumpfaden, die bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts hier die einzigen Verbindungswege waren.

Viele Seevögel brüten hier besonders auf den Meeresklippen. So kann man zum Beispiel am Þúfubjarg Papageientaucher, Dreizehenmöwen und Eissturmvögel beobachten. Auch einige Seeadler haben ihre Nester in den Bergen weiter im Inland.

Website des Nationalparks, engl.

Snæfellsjökull-Nationalpark im Global Volcanism Program der Smithsonian Institution (englisch)

Touren auf dem Gletscher von Snjofell.is. fon 4356783, 6633371. Snowcat (ca. 40 €) oder Selbstfahrer auf dem Snowmobile (ca. 65 € p.P. bei 2 Personen auf dem Schlitten). Ab 10:00 mehrere Touren am Tag, 1:30 h - 2:00 h. Ab Arnarstapi.

Eldborg & Hnappadalur

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Vulkankegel auf SnæfellsnesHnappadalur

Das Hnappadalur ist ein Tal mit vielen vulkanischen Erscheinungsformen. Das schüsselförmige Tal liegt im Süden der Halbinsel Snæfellsnes und zu Füßen des Zentralvulkans der Ljósufjöll. Es befindet sich im Nordwesten des Gemeindegebiets von Borgarbyggð. Nördlich des Tals liegen die beiden Seen Oddastaðavatn und Hlíðavatn, östlich der See Hítarvatn.

Die Landschaft wurde geprägt durch die Gletscher der Eiszeit und die Vulkanausbrüche des Systems der Ljósufjöll. Die ältesten Gesteinsschichten datieren in die Zeit vor ca. 7-10 Millionen Jahren zurück. Es lagen immer wieder Eiszeitgletscher über der Gegend. Diese wichen vor dem Meer zurück, so dass das Tal zeitweise ein Fjord war. Später verlandete dieser.

Das Vulkansystem der Ljósufjöll prägte die Gegend entscheidend mit. In dem Tal befinden sich insgesamt ungewöhnlich viele Vulkankrater. Im Zentralvulkan der Ljósufjöll selbst findet sich Rhyolith, ansonsten Basalt.

Der Fluss Haffjarðará durchquert das Tal von Nordosten nach Südwesten. Er ist einer der bekannteren Lachsflüsse von Island.

Eldborg

Der Krater Eldborg í Hnappadal (auch: Eldborg á Mýrum) ist ein Schweißschlackenkegel (oder Lavaring) und gilt als einer der formschönsten in Island. Er liegt etwa 40 km nördlich von Borgarnes und westlich der Straße Nr. 54, die nach Snæfellsnes hinausführt. Der Hauptkrater misst ca. 200 m im Durchmesser, ist 50 m tief, und hat innen wie außen sehr steile Wände. Der letzte Ausbruch fand vor ca. 5000 Jahren statt und schuf das Lavafeld Eldborgarhraun. Drei kleinere Krater liegen in der Nachbarschaft.

Eldborg ist in Island eine einheimische Bezeichnung für die Schweißschlackenkegel generell und heißt wörtlich übersetzt Feuerburg.

Eldborg wird auch im Landnámabók erwähnt. Man glaubte im Mittelalter, dass er zur Landnahmezeit, vor ca. 1.000 Jahren, ausgebrochen wäre. Dies hat sich aber als unrichtig erwiesen. Der letzte Ausbruch des Eldborg ereignete sich vor etwa 5.000 - 9.000 Jahren, wie man bei geologischen Untersuchungen feststellen konnte. Heute nimmt man an, dass die Lavafelder aus der Landnahmezeit von einem anderen Krater im Hnappadalur stammen, vermutlich vom Rauðakúla.

Die kurze Wanderung auf den Eldborg ist eine der beliebtesten in Island (ca. 1:00 Std. ab dem Bauernhof Snorrastaðir). Beschreibung - die man aber kaum braucht - im Rother Wanderführer Island, 4. Auflage, Tour 43.

Gullborg

Der Vulkankrater Gullborg liegt ca. 15 Kilometer nördlich des Eldborg in seinem eigenen Lavafeld, das weniger leicht begehbar, aber dafür mit einigen großen Höhlen ausgestattet ist, die unter Naturschutz stehen. Die längste Höhle, Borgarhellir, ist 423 m lang. Das Lavafeld ist etwa 2.000 bis 3.000 Jahre alt.

Die erste Höhle wurde erst am 28. Juli 1969 von Guðmundur Albertsson vom Hof Heggstaðir erkundet. In den nächsten Tagen fanden er und andere noch mehr Höhlen im Lavafeld Gullborgarhraun.

Weitere vulkanische Erscheinungsformen

Zwei weitere große Krater nahe dem Zentralvulkan der Ljósufjöll tragen beide den Namen Rauðakúla. Der höhere ist (917 m) hoch, der kleinere etwa 200 m niedriger.

Zwei andere Schlackenkegel sind Syðri-Rauðamelskúla (154 m) und Ytri-Rauðamelskúla (222 m). Syðri-Rauðamelskúla steht mehr oder minder in der Mitte des Tales, Ytri-Rauðamelskúla weiter westlich nahe dem verlassenen Hof Gerðuberg. Beide können bestiegen werden. Von ihnen hat man eine schöne Sicht über das Tal und seine verschiedenen vulkanischen Formen. Die die Krater umgebenden Lavaströme sind etwa 2600 Jahre alt.

Die nahe beim Ytri-Rauðamelskúla gelegenen Basaltsäulen von Gerðuberg wurden durch vom Meer abgekühlte Lava von Kratern geschaffen, die zu diesem Vulkansystem gehören.

Nicht weit davon liegt auch eine Mineralquelle, zu der ein markierter Wanderweg führt: Rauðamelsölkelda.

Eine Wanderung in dieser Gegend ist beschrieben im Gorsemann/Kaiser: Wandern auf Island. DuMont. 1995 (siehe > Literatur)

Zum Talausgang hin, Richtung Borgarnes, liegt ein weiterer größerer Krater namens Barnaborg in seinem eigenen Lavafeld. Durch dieses Barnaborgarhraun führt ein weiterer markierter Wanderweg auf den Krater (Wanderparkplatz an der Straße 54).

Der erste Siedler in dem Tal, das im Mittelalter Knappadalur hieß, war ein Mann, den man Þorgils knappi nannte. Nach ihm ist das Tal benannt.

Geologie

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Ca. 7 Mill. Jahre alt oder älter ist das Grundgebirge in Snæfellsnes, d. h. aus der Zeit, als die Plattengrenzen und der aktive Vulkangürtel sich in diesem Gebiet befanden. Die vulkanische Aktivität stoppte auf Snæfellsnes, als die Plattengrenzen sich vor 7 Millionen Jahren verschoben. Aus unbekannten Gründen begann sie aber wieder vor ca. 2 Mill. Jahren.

Zuerst gab es Vulkanausbrüche im Vulkansystem Lýsuskarð, das etwa in der Mitte der Halbinsel liegt, und vor 1 Mill. Jahren begannen sich die Snæfellsjökuls - und Ljósufjöllsysteme zu rühren. Das System der Ljósufjöll, das sich am östlichen Ende der Halbinsel befindet, ist mit einer Länge von über 90 km eines der längsten aktiven Vulkansysteme auf Island. Es reicht vom Lavafeld Berserkjahraun bei Stykkishólmur über den Schweißschlackenkegel Eldborg im Hnappadalur am Weg von Borgarnes nach Snæfellsnes bis zu den Grábrókkratern bei Bifröst. Die letzten Ausbrüche auf Snæfellsnes waren etwa zur Zeit der Kolonisierung von Island im Hnappadalur.

Wandern

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ArnarstapiWandern im Quadrat Wandern

Um Stykkisholmur: Helgafell, Drapuhlidarfjall und Kerlingarfjall

Vulkanbesteigungen siehe auch > Eldborg & Hnappadalur

Berserkjahraun: Lavastrom, einige Wanderrouten

Wandern im Nationalpark:

Website des Nationalparks, engl.: Dort durchklicken zu Snaefellsnes, u. a. Karte mit Wanderwegen im NP.

Wege im Nationalpark: Im Westen und Süden des Snaefellsjokull gibt es massenhaft Wege, die man sich je nach Gusto zu größeren Touren zusammensetzen kann. In den Tourist Infos gibt es kostenlos eine Wanderkarte (auch zum Download).

Tipp 1: Hólahólar - Dritvík - Djúpalónssandur

Tipp 2: Arnarstapi - Hellnar - Bardarlaug - Arnarstapi

  • 3:00 h gemütlich, ganze Runde
  • GPS Arnarstapi - Hellnar
  • Karte
  • schönes kleines Café kurz vor Hellnar, alternativ (z.B. wenn voll) im interessanten Besucherzentrum etwas oberhalb im Ort an der Hauptstraße einkehren.

Tipp 3: Midhus - Budir

  • 3:00 h
  • GPS Midhus-Budir
  • Karte
  • In Budir schönes edeles Hotel, in dem aber auch Wanderer zum Kaffee willkommen sind. Man sitzt dort hinter einer großen Fensterscheibe und hat vollen Blick auf die Lava- und Wasserlandschaft.
  • In Midhus kann man kaum Parken und mit Hänger nur schwer wenden.
  • Auch als Rundkurs ab Budir möglich.

Tipp 4: Malarrif - Londrangar

Halbinsel-Rundfahrt: Orte und Sehenswürdigkeiten

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Möwe bei RifWandern im Quadrat Rundfahrt Snaefellsnes

Detailreiche Informationen im Reiseführer Michael Müller Island

Start/Ziel:

Stykkisholmur, Länge ca. 200 km, gegen den Uhrzeigersinn. Siehe > Stykkisholmur

Berserkjahraun:

Ausbruch 2000 v Chr.. Legende der Berserker. Die Höfe von Vígastyr und seinem Bruder Vermundur waren durch die Lava getrennt, was das Besuchen sehr erschwerte, man musste einen großen Umweg in Kauf nehmen. Einer von zwei Berserkerbrüdern, beide Sklaven von Vermundur, verliebte sich in Ásdís, die Tochter von Vígastyr. Der willigte unter der Bedingung in eine Heirat ein, dass die Berserker einen Weg durch die Lava schlugen. Das taten diese, doch statt sein Versprechen zu halten erschlug Vígastyr die beiden Berserker.

Hraunsfjördur:

Lavafjord, als erster Fjord überbrückt.

Grundarfjördur:

schöner Wasserfall westlich von Grundarfjördur südlich der Straße, für kleine Kraxeleien oder Spaziergang geeignet.

Sandbank Mavahlidarrif:

vielleicht Seehunde zu sehen

Rif - Hellisandur:

Vogelfelsen, größte Seeschwalbenkolonie Islands. Wanderung zwischen beiden Orten oder kurz vor Hellissandur rechts auf den Parkplatz und über Fahrspur zur Felskante und wieder zurück (0:30 - 0:45 h). Keine Angst vor angreifenden Seeschwalben ... aber eine Kopfbedeckung (gegen Schnabelhiebe) finden Einige nützlich ...

Südwestlich von Hellissandur betreibt der isländische Rundfunk eine Sendeanlage für Langwelle. Der zu dieser Anlage gehörende Sendemast Gufuskálar ist 412 Meter hoch und dürfte das höchste Bauwerk in Westeuropa sein.

Saxholl:

Besteigung 0:30 h.

Holaholar:

Rundweg, 1:00 h.

Sandhola (Holavogur) - Djupalonssandur:

Wanderung 2:30 h

Malarrif - Svalpufa:

< 1:00 h.

Hellnar:

Schönes Café direkt in der Bucht am Ende des Weges von Arnastapi - leider aber oft voll, da klein. Bei gutem Wetter kann man auf die schöne Terrasse ausweichen. Bei schlechtem Wetter empfiehlt sich das auch schöne, aber größere Café Primus oben im "Ort".

Raudfeldargjá:

sehenswerte Schlucht links der Straße.

Selvellir:

Wanderung zu den Tufffelsen, 1:45 h.

Helgafell:

... bei Stykkisholmur. Besteigung 0:10 h

Links

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Westiceland.is