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Nepal - Trekking im Himalaya

Das Trekkingland schlechthin ... atemberaubende Naturlandschaften, einzigartige Kultur und sehr gute Trekkinginfrastruktur!

Letzte Änderung: 21.03.2012

Nepal: Träger vor Manistein bei Lukla

Allgemein

Nepal ist DAS Trekking-Land. Spektakuläre Landschaften, Ursprünglichkeit, Harmonie zwischen Natur und Kultur. Unvergleichliche landschaftliche Vielfalt vom Dschungel über Eisriesen bis zur Wüste. Weitgehend fehlende Strassen lassen das Wandern mit dem Rucksack wieder zur natürlichen Fortbewegungsart werden. Gleichzeitig ist die Trekking-Infrastruktur (Lodges, Träger, Pauschalangebote) so gut und preiswert wie nirgendwo anders auf der Welt. Die Everest- und die Annapurna-Region gehören zu den schönsten und bekanntesten Trekkingregionen überhaupt.

Nepal-Fotos unter Bilder

Seiten mit allgemeinen Infos über Nepal:

Nepalwelt von Gregor Stratmann. U. A. Glossar zu Begriffen aus dem Buddhismus.

WebNepal: Reisebüros, Läden, Organisationen, Zeitschriften, Hotels etc. in Kathmandu.

View-Nepal: Gelbe Seiten, Tourismus, Einreise, Kultur, Feste, Bildungseinrichtungen, Jobs, Cargo-Firmen, Gesundheitswesen, Hotels, Medien, Erholung, Soziales, Who´s Who, Chat, Wetter.

AahaNepal: Wie View-Nepal, aber auch Presseartikel zum Thema Nepal.

Explorenepal.com

Nepalhomepage.com

Visit Nepal: Viele Links zu Organisationen und Firmen in Nepal.

Nepalesische Botschaft Berlin: Visaformulare etc. (Visum bisher auch bei Einreise am Airport KTM erhältlich, aber oft lange Schlangen).

Floraofnepal.org: Umfassende Sammlung zu nepalischen Pflanzen.

Anreise über Quatar/Doha:

Im Airport freier Zugang zu WLAN. Adapter für Steckdose: drei dicke eckige Pole wie in englischen Kolonien.
Bei längerem Aufenthalt gibt es eine Mahlzeit im Restaurant. Dazu muss man sich im Restaurant mit seiner Bordkarte einen Gutschein abholen.

Nepalesische Restaurants in Deutschland

Radfahren in Nepal

Mit dem Liegerad von Neu Delhi nach Kathmandu (Bericht von Eva und Mike):

35 Grad um fuenf Uhr morgens. Nach zehn Stunden Flug mit viel zu wenig Beinfreiheit, spuckt uns der Flieger als lebendige Zombies in Neu Delhi aus. Dreck, Staub und ein arg gewoehnungsbeduerftiger Verkehr sind der erste Eindruck. Jeder faehrt wie und wo er kann. In Deutschland gaebe es permanent Meldungen von Geisterfahrern. Wir sind in Indien!

Die lebendige und geschaeftstuechtige Hauptstadt verlassen wir nach drei Tagen der Aklimatisierung in Richtung Taj Mahal. Der Verkehr in Delhi hat es in sich. Hier hat der lauteste und groesste Vorfahrt! Schnell merken wir dass unsere Klingeln viel zu leise sind. Sich nur nicht umdrehen heisst von nun an die Devise. Denn sieht man erst einmal was hinter einem los ist, wird verleitet sich in den naechsten Bus zu setzen und das Radl zu verkaufen. Brav wie wir Deutschen sind fahren wir hintereinander. Eva vorne, dahinter ich. Hinter mir bildet sich eine Traube aus Rikschas, Motorradfahrern und TukTuks, denn ein jeder will mich interviewen. Alle fragen das gleich: “Where you come from?” “Where do you go?” etc. und vor allem “is it your girl friend or wife?”

Agra, die Stadt welche das Taj Mahal beherbergt, versinkt im Dreck und Chaos. Infrastruktur fehl am Platze. Bei Regen bilden sich reissende Fluesse, welche alles mitnehmen was auf dem Boden liegt. Dabei bleibt die Stadt in Bewegung waehrend wir versuchen unsere Fuesse vor dem Wasser zu bewahren. Umso mehr verwundert die Sauberkeit am Taj Mahal, einem beeindruckenden Bauwerk der Liebe und des Groessenwahns. Die Muellberge stinkenden Fluesse und der nervige Verkehr,welche uns von Neu Delhi bis Agra begleiten machen diesen Teil Indiens nicht zum Radfahrerland. Also rein ins Taxi, Raeder aufs Dach und ab in den Norden Indiens, ins Nainital.

Ein See, drumherum Berge, Ruhe – fast wie daheim! Hier entspannen wir drei Tage, bevor wir dann nach Nepal weiterradeln wollen.

Nepal empfaengt uns mit freundlichen Grenzbeamten und Kindern, welche sich einen Spass daraus machen Touristen um Rupie und Schokolade anzubetteln. Auf dem Mahendra Highway rollen wir durch das flache westliche Terai in Richtung Butwal. Die Hitze und der grobe Asphalt machen es uns nicht leicht. Da kommt derBardia National Park mit seinen wilden Tieren gerade recht. Einen Ruhetag goennen wir uns um durchs hohe Gras zu wandern, sich von den Guides die Tigerspuren zeigen zu lassen und doch den ganzen Tag ueber kein wildes Tier zu sehen. Doch am Ende des Tages, kurz vor Sonnenuntergang und Parkausgang stehen wir urploetzlich zwischen Elefantenherde rechts von uns und Elefantenbulle zu unserer Linken. So schleichen, rennen und huepfen wir, immer beobachtet vom Bullen, mit unseren Fuehrern wie die Gazellen durchs hohe Gras. Dabei stellt sich die Frage wer hier mehr Angst hat, wir oder die Guides?! In der Unterkunft wird abends heftig uebertrieben was wir fuer Helden waren! Von Butwal aus geht es erstmalig fuer uns in den Himalaya nach Pokhara. Einem Touristenort von welchem es nicht nur einen traumhaften Blick auf den Annapurna I (7937m) gibt, sondern der Besucher allen Schnick Schnack findet den er moechte. Wir geniessen es mal keinen Reis oder ein Ueberraschungsessen zu bekommen und vorallem, abends nicht die Attraktion fuer das ganze Dorf zu sein. Der Blick auf die hohen weissen Gipfel setzt Gluecksgefuehle frei. So haben wir uns dieses Land vorgestellt. Die bislang fehlenden Tempel finden wir in Gorkha und Manakamana, wo so manch eine Ziege oder Huhn ihr Leben verlor. Geopfert wird in Nepal fuer die Goette gerne und ausgiebig.

Nach einem mehrtaegigen Aufenthalt in Kathmandu, verlassen wir ein Land, indem die Kinder zur Begruessung” bye bye” oder “hello Touri” rufen, die Menschen herzlich sind und es mindestens taeglich eine Stunde keinen Strom gibt. Die Reise geht weiter. Thailand wir kommen!

Trekking-Infos

Nepal: Gokyo Peak GipfelTrekinfo: Trekkinginformationen Nepal, Forum.

Yeti Zone: Beschreibung der großen Treks, Tag für Tag.

Expeditionswetter: Wetterinfos zu Himalaya, Karakorum u.v.m..

Nepal von Michael Rheinhold. Ausfühlich wird das Kathmandutal beschrieben aber auch ausgefallenere Treks wie Dolpo oder Dhaulagiri werden vorgestellt.

Petra Raffelsiefer beschreibt ihre Trekkingreisen.

KEEP: Kathmandu Environmental Education Project. Sitzt in Jyatha, schräg gegenüber von Manakamana (kleines Schild, Augen auf!). Dort kann man sich eine Menge aktuelle Informationen über geplante Treks holen. Es liegen auch Hefte aus mit Kommentaren und Berichten von Trekkern zu ihren Erlebnissen. Es sind auch Formulare erhältlich, mit denen man sich bei der (Deutschen, Schweizer, Österreichischen ...) Botschaft registrieren kann. Das ist wichtig, weil dann bei einem nötigen Rettungsflug viel Zeit gespart wird, wenn die Botschaft schon weiß, wer die Kosten übernimmt (vorher fliegt kein Helikopter los!!!).

Tourismusministerium Nepal: Kletter- und Trekkingregeln.

Nationalparkbehörde: hier gibts auch das Nationalparkpermit.

Nepal Mountaineering Association: u. A. Permits für Trekkinggipfel etc.

Himatrek.de: Berichte von Trekkingtouren im Himalaya.

Siehe auch Foren

Pokhara

Pokhara (900 m) ist eine Stadt ca. 200 km westlich von Kathmandu (6-8 h Busfahrt), ziemlich genau im geografischen Mittelpunkt des Landes. Ganzjährig mildes Klima, Blick auf nahe Annapurnakette, hoher Freizeitwert. Im Süden grenzt die Stadt an den idyllischen Phewa-See (4,4 km², knapp 800 m ü. NN, zweitgrößter See Nepals), im Norden an den südlichen Fuß des Annapurnamassives bei ca. 1000 m ü. NN. Mit 190.000 Einwohnern (2005) ist Pokhara die drittgrößte Stadt des Landes. Sie ist Hauptstadt des Kaski Distriktes, der Gandaki Zone und der Western Development Region. Hohes Preisniveau, das Stadtbild ist Opfer des unkontrollierten Baubooms.

Pokhara bei Wikipedia:

... daraus:

Stadtgebiet

Pokhara ist eine relativ moderne Stadt und hat an sich nur wenige bauliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Am interessantesten im Stadtgebiet ist die Altstadt im Norden (Purano Bazar, Bagar), wo noch viele alte Handelshäuser im Newari-Stil erhalten sind. Dort treffen auch ab und zu noch Karawanen aus Mustang ein. Auf einem Bergrücken an der Südseite des Phewa Sees befindet sich die moderne Weltfriedens-Stupa (1113 m ü. NN), von der sich ein schöner Rundblick über See, Stadt und Bergwelt bietet. Sehenswürdige Tempel im älteren Teil der Stadt sind auch der Bindhyabasini Mandir im alten Basar und der Bhimsen Mandir mit erotischen Schnitzereien; dann gibt es noch den Varahi Mandir auf einer kleinen Insel im Pewa-See. Am See, nicht einsehbar im Touristengebiet, befindet sich auch die ehemalige Sommerresidenz des Königshauses. Das heutige Stadtzentrum befindet sich auf etwa halbem Wege zwischen dem See und der Altstadt. Einen Ausflug wert ist auch eine Wanderung oder Fahrt hinauf zum knapp 1600 m hohen Sarangkot, dem "Hausberg" der Stadt, von dem sich eine atemberaubende Aussicht auf das Annapurnamassiv bietet.

Das moderne Stadtzentrum befindet sich an der Chiple Dhunga und am Bhimsen Chok (Mahendrapul). Erstere kann man als die Hauptgeschäftsstraße bezeichnen, obwohl es einige weitere Geschäftsstraßen in anderen Teilen der Stadt gibt. Aber hier findet sich eine Mischung aller Geschäfte und Dienstleistungen, die man mit einem Zentrum verbindet. Der Name "chiple dhunga" bedeutet "glatter Stein" und rührt von einem auffälligen glatten Felsen, den man an einer Straßenseite beim Bau der Straße belassen hat. Der Bhimsen Chok (früher Mahendrapul) wird von der Querstraße am östlichen Ende der Chiple Dhunga gebildet. Der Name Mahendrapul kommt von der nahe gelegenen Brücke (pul) über die in der Tiefe versteckt gelegenen Setischlucht. Neben diesem Hauptzentrum gibt es in verschiedenen Stadtteilen noch kleinere Zentren: im Norden im Stadtteil Bagar, im Süden zwischen Pritwi Chok und Srijana Chok, wo sich die Geschäfte eher auf "Hardware" (Metallwaren) spezialisieren und im Osten, auf der anderen Setiseite in Ram Bazar.

Seegebiet

Das Touristengebiet entstand entlang des Phewa-Sees (Lakeside und Damside) in den Stadtteilen Baidam und Pardi. Ursprünglich einige km abseits der Stadt sind sie zwischenzeitlich mit ihr verschmolzen. Die Entwicklung erfolgte unplanmäßig und trotz eines Bauverbotes in der Uferzone bzw. an der Südseite der Uferstraße hat sich eine unansehnliche Touristenmeile mit kleinen Hotels, Pensionen, Restaurants, Diskos, Bars, Tand u. Andenken, Wechselstuben und Banken entwickelt. Es gibt auch einige kleine Supermärkte für Touristen und Gebraucht-Buchläden. Die Sicht auf den See ist bis auf wenige Stellen versperrt, mittlerweile wird die Bebauung auch schon zweigeschossig. Es herrscht ein Kunterbunt an Werbeschildern in vielen Sprachen. Vom Berg herunter betrachtet ist Lakeside die am hellsten erleuchtete Straße der Stadt.

Landschaft

Den Mangel an baulichen Sehenswürdigkeiten gleicht Pokhara durch naturgewaltige Szenerien aus, von denen die wenigsten auf Karten vermerkt sind. Durch die Stadt zieht sich die tiefe Schlucht des Seti Gandaki (Weißer Gandaki), die abschnittsweise nur wenige Meter breit und dafür an die 100 m tief ist (Wassertiefe 20 m), dann aber in der Stadtmitte so breit ist, dass sie wie ein Krater aussieht. Ein besonderes Schauspiel bietet dieser Fluss im Monsun, wenn er im Norden der Stadt, hinter dem INF-Kampus, in einer hohen Felsspalte verschwindet. Etwa 500 m weiter kommt er wieder zum Vorschein. Ein besonders guter Ausblick auf die Schluchtenlandschaft ergibt sich von der gegenüberliegenden Flussseite, am Fuße des Kahu Danda (Berg); Hängebrücken und Fußwege führen dort hin. Einsichten in übrigen Abschnitte der Schlucht sind nur an wenigen Stellen möglich, aber die Suche danach lohnt sich. Im Süden der Stadt weitet sich die Setischlucht zu einem Canyon aus, der sich bis zum Ende des Pokharatales hinzieht.

Ein weiteres Naturschauspiel bietet das Wasser am Abfluss des Phewa Sees, dem Pardi Khola. An der Kreuzung dieses Flusses mit der Ausfallstraße nach Tansen gibt es einen sehenswerten Wasserfall, den Patale Chhango (Höllenfälle), für die Touristen auch Devi's Falls o. David's Falls genannt, weil dort nach dem Volksmund eine Person dieses Namens verschwunden sein soll.

Das besondere an diesem Wasserfall ist, dass der ganze Fluss in ein Loch hinabstürzt und verschwindet. Der Fluss tritt erst einige hundert Meter südlich wieder hervor. Auf der gegenüber liegenden Straßenseite befindet sich die Gupteshwor Höhle, die besichtigt werden kann. Eine eindrucksvollere Höhle befindet sich am genau entgegengesetzten nördlichen Ende der Stadt (Mahendra Cave). Der nördlichste Stadtteil von Pokhara, Batulechaur, ist bekannt für die Musikerkaste der Gains.

Einkehren:

Achtung: Leider haben viele sonst nette Restaurants am See grauenhafte "cultural programms", mit denen sie ihren Gästen - und denen der Nachbarrestaurants - abends die Ohren zudröhnen. Im "Idealfall" hört man mehrere übersteuerte Folkloregruppen gleichzeitig. Was mittags ein netter ruhiger Garten sein kann, ist abends möglicherweise eine Folterkammen für die Ohren.

Tipps:

Hungry Eye im Hotel Landmark. Gutes Essen, nettes Ambiente, man sitzt halb draußen. Wer nicht auf das Kulturprogramm steht isst abends im ersten Stock.

Moondance Restaurant

Little Tibetan Tea Garden

Rupee (Damside): japanisch & western, abends (leider?) Tanzshow

Frühstück im Garten des Fewa-Restaurants (Lakeside West). Abends überlaute Show.

Spaziergang und Hotelfloß von der Damside zur Fishtail Lodge mit Ausblick auf Berge und See.

Übernachten:

Hotel Landmark: gutes Mittelklassehotel am Südostende des Phewasees.

Tranquility-Lodge (Lakeside West), schöner Garten

Fish Tail Lodge: Luxus, ab 100 $, super Lage mit traumhaften Blick auf Berge und See.

Campingplatz neben der Bootsanlegestelle Lakeside Nord.

Sonstiges:

Pokhara city Photos, Gallery

Tourismus

Nepal: Mädchen bei Lukhla

Nepal Tourism Board: Staatliche Nepalesische Tourist-Information und Tourismusförderung.

Nepals Tourismusstatistik: Ankünfte

Nepaltourism.info

Tourismusministerium Nepal: Tourismusinformationen, Kletter- und Trekkingregeln

Lonely Planet: Links, Forum, Hotelbuchung

Hotels:

Hotelverzeichnis Nepal

Hostelbookers.com/hostels/nepal: hier kann man ein Hotel vorbuchen und sich vom Airport abholen lassen.

Übernachtungsempfehlungen siehe auch bei den Orten.

Chitwan, Rafting:

Neben Trekking ist auch die Kombi-Tour Rafting und Chitwan Nationalpark ein Klassiker. Sie kostet für 3 Tage auf ***-Basis ab ca. 260 $ (netto, 2008).

Religion

Hinduismus

Tibetischer Buddhismus

Auch das berühmte Buddhistische Kloster Tengboche im Everest-Gebiet (Solo - Khumbu) ist im Netz.

Nepalwelt von Gregor Stratmann. U. A. Glossar zu Begriffen aus dem Buddhismus.

"Saddhus - zwischen Shamanismus und Showbusines" von Heidrun Buchmeier

Praktisches

Deutsche Botschaft in Kathmandu, Tel.: 00977-1-4412786; Fax: 00977-1-4416899; E-Mail: info@kathmandu.diplo.de

Feiertage: Losar = Tibetisch Neujahr (Februar), Buddhas Geburtstag (Mai zum Vollmond), Dalai Lama Geb. (6. Juli)

Flüge: Nepal-Flug-Übersicht vom Yak & Yeti Reisebüro

Geld Tauschen: Viele Wechselstuben in Kathmandu in den Hotel-Stadtteilen (Thamel). Geldautomat: Im Eingangsbereich des Hotel Garuda (Thamel) oder des Kathmandu Guest House (Thamel) und schräg ggü. des Restaurant Third Eye (auch Thamel). GA auch in Bodnath an der Stupa und am Airport, viele in Durbar Marg. 1 € = 100 Rs (2008). Die Automaten der Himalaya Bank sind gelegentlich unzuverlässig und fälschlich abgebuchte Beträge werden nur nach wochenlangem persönlichen Insistieren zurück erstattet.

Gesundheit: Himalayan Rescue Association: u. A. Veranstaltungen in KTM zur Höhenkrankheit.
Hospital KTM: CIWEC-Clinic, nördlich des Königspalastes.
Hospital KTM: Die Nepal International Clinic liegt in der Nähe des Narayan Hiti Palastes, Tel. 01-412842 (tgl. 9.30–13 Uhr und 14-15 Uhr). Auch die Botschaft empfiehlt diese Klinik.
Patan Hospital, südl. vom Durbar Square, Kumaripati Street, 01/522266.
Khumbu: Khunde Hospital, Pheriche Health Post, Machermo Health Post, Pasang Lhamu Nicole Niquelle Hospital Lukla.

Nepalische Handys funktionieren (wieder) (ab 2007). Die deutschen Provider haben aber u. U. keinen Partner im Land. Mero Mobile hat in den Bergen scheinbar die beste Abdeckung.

Internet: viele Büros in Städten, besonders in der Nähe der Hotels.

Kaffee: Guter Kaffee ist selten. Es gibt ihn aber immer öfter, z.B in Kathmandu: italienischen Kaffee (Espresso, Capuccino, Macchiato) im "La dolce vita" in Thamel. Oder, ein paar Meter nördlich davon, in einer kleinen Gasse im New Orleans Café (WLAN) . Dort sitzt man auch sehr schön und ruhig. Das New Orleans hat auch einen Ableger in Bodnath.

Notruf, Touristen-Hilfe: 24 h Tourist Hotline: fon 42255709, Tourist Police: fon 4228094, Police: fon 100

Post: Briefe und Karten im Pilgrims Bookshop (Thamel) abgeben, die sind zuverlässig! Dort auch Porto erhältlich.

Restaurant-Tipps siehe unter Kathmandu

Strom, Elekrtizität: 220 V. Flache Eurostecker (nicht die dicken Schuko-Stecker) passen meist irgendwie, aber nicht unbedingt immer. Mit einem Adapter, dessen Pole etwas enger und dicker sind als unsere (engl. Kolonialländer), ist man am besten versorgt. In den Städten wird wegen Energieknappheit oft der Strom abgeschaltet, auf dem Land ist die Versorgung noch unsicherer, während des Trekkings gibt es oft über längere Zeit gar keinen Strom.

Taxi: Preise sind stark gestiegen wegen der Kraftstoffverteuerung. 2008 zahlte ich nach kurzem Handeln: Thamel - Pashupatinath 300 Rs, Bodnath - Thamel 200 Rs., Thamel - Babar Mahal und retour 300 Rs, Radisson Hotel - Patan 350 Rs., Patan - Swayambunath 375 Rs, Radisson Htl - KTM Guesthouse 100/130.

Telefon: Mittlerweile relativ preiswert. Am billigsten in den vielerorts anzutreffenden ISD/STD-Läden. Oder eine SIM-Card für das eigene Handy kaufen, z.B. von NCell. Karte einlegen > Ballance aufladen (z.B. für 500 NRS = 5 €) > etwas warten > lostelefonieren. Nützliche Codes: Guthaben abfragen: *101# - Freischalten: *102*PIN# - Eigene Nummer anzeigen: *103# ... In den Bergen natürlich nicht überall empfang, Netzt sehr unterschiedlich je nach Telefonanbieter.

Zeit: MEZ + 4:45 h, MESZ + 3:45 h.

Hilfsprojekte

Deutsch-Nepalesische Hilfgemeinschaft Stuttgart. Ein Projekt von vielen, die sich in Nepal engagieren: Armenapotheke (Dispensary) im staatlichen BIR-Hospital in Kathmandu. Es gibt in Nepal kein staatliches Krankenversicherungssystem, das die medizinische Versorgung gewährleistet. Kann ein Patient eine noch so dringend benötigte Behandlung, ein Medikament oder eine Operation nicht bezahlen, geschieht auch nichts. Für solche Fälle ist der Weg in die Armenapotheke der einzige Ausweg. Ein 4-köpfiges Mitarbeiterteam kümmert sich um durchschnittlich 100 - 120 mittellose Patienten pro Tag mit steigender Tendenz und versorgt sie mit Medikamenten oder Verbandsmaterial. Das Budget 2005 liegt bei € 65.000,00. Pro Patient werden im Schnitt nur € 2,50 benötigt!

Nepalkinderhilfe

Nepalhilfe Beilngries

Agenturen

Manakamana River Adventure: Ein kleines, aber günstiges und zuverlässiges Reisebüro in Kathmandu für alle Arten von Aktivitäten in Nepal, Tibet, Sikkim etc.. Die beiden Brüder Achut und Keshav Karki kennt mittlerweile halb Göttingen. Das Büro liegt in Jyatha, direkt an Thamel angrenzend. Jyatha ist eine Straße, die sich in Nord-Süd-Richtung erstreckt. Ungefäht in der Mitte, auf der westlichen Straßenseite, ist das (kleine) Büro.

Nomad Expeditions, Babu Sherpa, fon 9851033510 (mob).

Thamserku Trekking: Agentur mit umfangreichem Tourenangebot. Der Katalog inspiriert auch zu Touren, die nicht zum Standart gehören.

Tigermountain: Gute, erfahrene, aber nicht billige nepalesische Reiseagentur. Trekking, Rafting, Lodges. Aktuelle Infos zur politischen Lage.

New Vision Treks: Mit BharatKarki, dem Inhaber dieser neuen kleinen Agentur, war ich in Ladakh unterwegs und habe ihn später öfter mit Gruppe auf dem Everest Trek getroffen. Sicher ein guter Tipp für Leute mit kleinerem Geldbeutel, die familiäre Atmosphäre mögen.

Borderlands: Trekkingagentur am Bothe Kosi, 16 km von tibetischer Grenze, 3 Stunden von Kathmandu. Adventure Center: Trekking, Biking, Rafting, Canyoning.

Nepaltours.org: Die kleine Agentur von Bharat Karki, seit 2005. Mit dem war ich schon mal in Ladakh unterwegs. Besonders für kleine private Gruppen interessant.

Reiseveranstalterliste aus Nepal-Dia.de

Nepal-Foren

Nepalboard.de von Andreas Geiser. Möglicherweise weltweit das größte Nepalboard.

Nepalforum.de von Andreas Pflüger. Gut!

Yetizone.com (engl.)

Trekinfo.com (engl.)

Presse/News

Solo Khumbu: Lama

AahaNepal: neben vielem Anderen nPresseartikel zum Thema Nepal

The Himalayan Times: Nachrichten, Berichte etc.

Nepali Times: Aktuelle Nachrichten und Reportagen über Nepal.

Kantipuronline.com: Aktuelle Nachrichten und Reportagen über Nepal.

Nepalnews.com: Aktuelle Nachrichten und Reportagen über Nepal.

BBC Thema Nepal: Anspruchsvolle Berichterstattung mit eigenem Korrespondenten in Nepal

Internationale Presseberichte über Nepal

Aktuelles über Nepal und dem Himalaya: Newsletter bei www.nepal-dia.de

Literatur

Krakauer, John: In eisige Höhen (Into Thin Air). Bericht über eine der kommerziellen Everest-Expeditionen, die 1996 viele Tote forderten. Erhältlich bei Amazon.

Anatoli Boukreev: Der Gipfel. Das gleiche Ereignis wie bei Krakauer, aber aus anderer Sicht. Erhältlich bei Amazon.

Lene Gammelgaard: Die letzte Herausforderung. Nochmal das gleiche Ereignis, nochmal aus anderer Sicht. Erhältlich bei Amazon.

Tipp: Besonders interessant ist es, die drei Bücher hintereinander zu lesen. Das gewährt tiefe Einblicke in die Mentalität der Akteure: Egomanie, gegenseitige Schuldzuweisungen, die Rolle von Ehrgeiz und kommerzieller Interessen, aber auch Hilfsbereitschaft und Kameradschaft.

Matthiesen: Der Schneeleopard. Der Autor begleitet einen Biologen auf einer Expedition nach West-Nepal auf der Suche nach dem Schneeleoparden und sich selbst. Abwechselnd Reisebeschreibung und philosophische Betrachtungen (Buddhismus). Erhältlich bei Amazon.

Heinrich Harrer: Sieben Jahre in Tibet. Man erfährt viel über tibetische Kultur (die es ja auch in Nepal gibt). Erhältlich bei Amazon .

Bernhard Rudolf Banzhaf: Nepal - Abenteuer Trekking (Bruckmann-Verlag). Art.-Nr. 3433. ISBN 3-7654-3433-7 Preis (EUR): 24,90. Erhältlich bei Amazon.

Reise Know How: Nepal. Empfehlenswerter praktischer Reiseführer, etwas Trekking. Erhältlich bei Amazon.

Lonely Planet: Nepal. Das englischsprachige Pendant. Praktischer Reiseführer, etwas Trekking. Erhältlich bei Amazon.

Nelles Guide: Nepal. Hauptsächlich Hintergrundinformationen, gute Pläne und Karten, wenig Praxis, wenig Trekking. Erhältlich bei Amazon.

Wolf Donner: Nepalkunde. In diesem handlichen Taschenbuch erfährt man viel Interessantes von Geographie, Kultur, Geschichte bis zur aktuellen politischen Entwicklung. Fundiert, detailliert und trotzdem sehr schön zu lesen.

Samrat Upadhyay: Der Liebesguru. Roman. Übersetzt und erläutert von Philipp P. Thapa. 432 S. ISBN 978-3-939834-03-8. Der redliche Mathematiklehrer Ramchandra spart seit Jahren eisern auf ein Eigenheim in der nepalischen Hauptstadt Kathmandu. Trotzdem bleibt der Aufstieg in die obere Mittelschicht für seine Familie ein ferner Traum. Seine reichen Schwiegereltern quittieren dieses Versagen mit respektloser Mäkelei. Als Ramchandra in eine Affäre mit einer Schülerin stolpert, zieht seine Frau Goma mit den Kindern zurück zu ihren Eltern und schweigt. Hin- und hergerissen zwischen der jungen Geliebten und seiner Familie streift Ramchandra durch die  politisch brodelnden Straßen Kathmandus. Er trinkt, wird von der Polizei aufgegriffen. Sein ganzes Leben droht einzustürzen. Da macht ihm Goma einen unmoralischen Vorschlag. Der Liebesguru ist eine leidenschaftliche Dreiecksgeschichte, die Samrat Upadhyay mit meisterhafter Zurückhaltung erzählt, ein persönliches Drama vor dem Hintergrund von Nepals erster demokratischer Revolution.

Karten und Literatur für den Himalaya bekommt man vor Ort sehr gut bei Pilgrim´s Book House (EMail) (Kathmandu, Thamel, Nähe Kathmandu Guest House)

Kartenübersicht Nepal bei Omnimap

Bücherlisten und -besprechungen von Nepal-Dia.de

US Army Map Service Karten Indien & Pakistan zum Download, auch Nepal zum größten Teil abgedeckt

Karte zum Radeln: Biking around Kathmandu Valley (Nepal Maps). Erhältlich vor Ort.

Für wissenschaftliche Themen siehe auch die Literaturliste meiner Diplomarbeit über Nepal (1989)

(weitere Buchtipps siehe auch unter Kapitel Literatur)