Aufenthalte in großen Höhen und kalten gebieten
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Frieren, Erfrierungen und Höhenkrankheit vermeiden sowie viele weitere Tipps.

Der Aufenthalt in großen Höhen und in Kältegebieten erfordert viel Erfahrung. Aber wo soll man die sammeln, wenn man nicht gerade in Grönland, Peru oder Ladakh zu hause ist? Hilfreich ist da schon mal eine gute theoretische Vorbereitung und ein langsames Herantasten an die Herausforderungen. Natürlich kann man sich auch in die Obhut erfahrener Führer begeben. Aber das selbständige Denken und eine gute Vorbereitung ersetzt das nicht.

Ladakh - Stok KangriAuf dieser Seite:

Auf separaten Seiten:

Grundsätze
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die Grundsätze werden kommentiert unter > Trekking in kalten Gebieten

  • Schutz vor Feuchtigkeit
  • Schutz vor Wind
  • Schutz vor Erschöpfung
  • Schutz vor Hunger und Durst
  • kein Alkohol
  • Isolierung
  • Kommen viele oder alle der o. g. Verschärfungsfaktoren zusammen, kann es bereits bei + 10 Grad Erfrierungen geben!

Näheres unter > Trekking in kalten Gebieten und unter > Kälteschäden

Schlafen
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Wie bleibt es im Schlafsack warm? Welcher Schlafsack ist der richtige? Wie nutze ich den Schlafsack richtig aus? Siehe die Informationen unter > Schlafsäcke

Sehr entscheidend ist auch eine gut isolierende Unterlage. Details siehe > Schlafmatten.

Weitere Infos zum warmen Schlafen unter > Trekking in kalten Gebieten

Ganz wichtig ist auch hier wieder das Beachten der Grundsätze, vor allem der Schutz vor Feuchtigkeit und Wind.

Tipps & Tricks
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Gegen die Austrocknung der Schleimhäute und den sog. Khumbu-Husten, der sich in großer Höhe oft einstellt: Halstuch oder Buff über die Nase ziehen hilft schon ein bisschen, auch nachts beim Schlafen.

Gegen austrocknende Nasenschleinhäute fülle ich mir leicht gesalzenes Wasser in eine leere Nasenspray-Flasche und halte damit meine Schleimhäute feucht.

Hustenbonbons verhindern das Austrocknen im Hals.

Kohlensäurehaltige Getränke in großer Höhe immer langsam und vorsichtig aufschrauben!

Gefäße mit Flüssigkeiten beim Zuschrauben immer etwas zusammendrücken, damit Unterdruck entsteht. Sonst läuft bei zunehmender Höhe schnell was aus.

Immer viel trinken!!!

Möglichst durch die Nase ein und ausatmen, das schützt vor Austrocknung und Erkältung. In großen Höhen bewusst und tief atmen, evtl. leicht hyperventilieren, Bauchatmung.

Langsam Gehen! Richtwert für Puls in großen Höhen: beim Gehen auf ebenen Strecken unter 100, beim Steigen über 100.

Bei längeren anstrengenden Höhentouren und in Kältegebieten verbraucht man viel Energie. Man sollte auf Tour bewusst genug essen (das Hungergefühl geht oft etwas verloren), und die Tour nicht zu mager antreten!

Weitere Hinweise unter > Höhenkrankheit & Expeditionsmedizin.

Diverses
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Antwort auf die Frage: Auf welche Basis beziehen sich eigentlich Höhenangaben? Über dem Meeresspiegel? Über Normal Null? Über der Adria?