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| Zugspitze, Alpspitze und Umgebung Letzte Änderung: 18.08.2010 |
Viele schöne Klettersteig-Touren im gesamten Alpenraum mit Topo,
z.B. Ferrata Alpspitze, Höhenglücksteig, Mindelheimer Klettersteig |
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Der höchste Berg Deutschlands mit 2962 m. Die Zugspitze gehört zum Wettersteingebirge in den Nördlichen Kalkalpen und ist Grenzberg zwischen Deutschland und Österreich. Ihren Namen erhielt die Zugspitze durch die vielen Lawinenzüge (Lawinenstriche) am Nord-Fuß. Am Zugspitzmassiv treffen der Wetterstein-Hauptkamm (Grenze zwischen Österreich und Deutschland), der Blassenkamm und der Waxensteinkamm zusammen. Das Massiv trägt zwei der wenigen deutschen Gletscher, den Schneeferner und den Höllentalferner. Auf dem Zugspitzplateau, Zugspitzplatt genannt - ein sich sanft abdachendes Karrenfeld oberhalb des Reintals - findet sich Deutschlands höchstes und einziges Gletscher-Skigebiet. Der Gipfel beherbergt das Münchner Haus, eine berühmte Alpenvereinshütte, und seit mehr als hundert Jahren eine meteorologische Station, die klimarelevante Daten erfasst. Der Gipfel ist mit der Eibsee - Seilbahn, der Bayerischen Zugspitzbahn (Zahnradbahn) oder der Tiroler Zugspitzbahn erreichbar. Die Zugspitze besitzt außerdem Deutschlands höchstgelegene Postfiliale. |
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Steige auf die Zugspitze führen von Garmisch-Partenkirchen durch das Höllental, durch die Partnachklamm mit Anschluss in das Reintal und von Ehrwald auf der Tiroler Seite über die Westflanke. Der kürzeste Weg geht von Ehrwald über die Wiener-Neustätter-Hütte und das österreichische Schneekar über einen Klettersteig auf den Kamm und dann zum Münchner Haus. Die einfachste Route ist der Weg durch die Partnachklamm und das Reintal zum Zugspitzplatt und weiter auf den Gipfel (kurze versicherte Passagen im Gipfelbereich). Auf diesem Weg bieten die Bockhütte, die Reintalangerhütte und die Knorrhütte Rastmöglichkeiten. Je nach Kondition sind 8 bis 10 Stunden einzuplanen. Ein wesentlich anspruchsvollerer Weg führt von Hammersbach durch die Höllentalklamm zur Höllentalangerhütte, dann weiter bis zum Talschluss, hier muss man über die Leiter und das Brett, einen Abschnitt mit Eisenleitern und Eisenstiften, der Trittsicherheit und Schwindelfreiheit verlangt. Danach geht es über den Höllentalferner und weiter auf einem versicherten Klettersteig über die Irmerscharte auf die Zugspitze. Man muss mit einer Gesamtzeit von 7 bis 8 Stunden rechnen, wobei eine Übernachtung in der Höllentalangerhütte zu empfehlen ist. Auf beiden Wegen sind bis zum Gipfel der Zugspitze 2.200 Höhenmeter zu überwinden, somit ist der Aufstieg auch für Trainierte eine Herausforderung. Eine bergsteigerische Herausforderung ist die Überschreitung des Jubiläumsgrats von der Alpspitze zur Zugspitze. Hierbei handelt es sich nicht um einen Klettersteig, sondern um eine hochalpine Gratüberschreitung, bei der Kletterstellen im III. Grad ungesichert zu bewältigen sind. Dem nicht geübten Kletterer ist hiervon dringend abzuraten.
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Jubiläumsgrat Zugspitze - mit Fotos, Topo und GPS-Track Analyse Jubiläumsgrat - eine Winterbegehung Jubiläumsgrat: Zugspitze - Alpspitze. Zwar kein Klettersteig, aber lange und schwere Bergtour oder "leichte Klettertour": www.kraxl.de/jubilaeumsgrat.html |
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Klettersteig Alpspitze: Oberhalb Garmisch-Patenkirchen. Kurze Tagestour, von Bergstation Kreuzeckbahn 2:15 h rauf, 1:45 h runter. Aufstieg Via Ferrata, Abstieg durch Schöngänge. Schöner Klettersteig im Kalk, sehr schöne Landschaft und Aussicht auf den Jubiläumsgrat und auf die Zugspitze. Etwas übertrieben gesichert, in Saison und am Wochenende nicht gerade einsam. (2003) Klettersteig Alpspitze bei Via Ferrata |
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Bilder einer Wanderung über das Reintal Wanderung durch das Reintal über die Knorrhütte zur Zugspitze
Internetpräsenz der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus auf dem Zugspitzplatt Bergbahnen Zugspitze Bayern: Wankbahn, Hausbergbahn, Kreuzeckbahn, Alpspitzbahn. Seilbahnen für Wanderungen im Zugspitzgebiet/Wetterstein. Orte an der Zugspitze, Ausgangsorte: Ehrwald, Garmisch-Patenkirchen, Grainau | ||
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Im Magazin Outdoor vom Juni 2007 werden die verschiedenen Aufstiegsrouten vorgestellt (mit Karten). Auch der Jubiläumsgrat, der aber gewisse Kletterfähigkeiten und alpine Erfahrung und Kenntnisse voraussetzt. Alpenvereinsführer Wetterstein und Mieminger Kette. Bergverlag Rother, München. (Fast) alle Berg-Wander- und Kletterrouten im Gebiet. Dieter Seibert: Rother Wanderführer Zugspitze. Bergverlag Rother, München. 50 Wandertouren auf und um die Zugspitze. S. Beulke (1996): Wetterstein. Rother Verlag. B. Ritschel, T. Dauer (2007): Faszinierende Zugspitze. Bruckmann. Alpenvereinskarte Wetterstein und Mieminger Gebirge - Mittleres Blatt. 1:25.000. Nr. 4/2 Hiebeler, Toni: Zugspitze - Von der Erstbesteigung bis heute ; Mosaik Verlag, München; 1979; ISBN 3-570-00651-4 Schott, Heinrich: Die Zugspitze. Gipfel der Technik, Triumphe und Tragödien. Süddt. Verlag, München; 1987; ISBN 3799163387 Dauer, Tom: "Die Zugspitze: Menschen - Massen - Mythen." Bruckmann Verlag, München 2007 Wehrle, Charly: Das Reintal - Der alte Weg zur Zugspitze ; Panico Alpinverlag, Köngen (Deutschland); 2002; ISBN 3-936740-01-1 Ulrich Doenike: Auf die Zugspitze. Ein Berg wird bezwungen. In: P.M. History 02/2004
Es gibt auch viele Filme über die Zugspitze, den Jubigrat etc. |
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KFZ: A 95 München-Garmisch, weiter auf B 2 nach Garmisch-Patenkirchen.
Höllentalangerhütte: 1381 m, fon/fax 0049/8821/8811
Vivalpin: Berg- und Skischule |
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