Tiere im Himalaya
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren

 

Die Fauna in Nepal, Tibet, Bhutan und Nordindien (mit Ladakh, Zanskar, Sikkim, Darjeeling ...). Besonders die Tierarten, die auf Trekkingtouren zum Thema werden können. Die Seite ist gedacht als Informationsquelle für Trekkingguides und Reiseleiter.

 

Schneegeier (Himalayageier), Tibet

Allgemein

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Fremdes und Bekanntes ... die Tierwelt im Himalaya weist viele Arten auf, die wir aus unseren heimischen Gegenden kennen oder die bei uns einmal zu hause waren. Aber es gibt auch Tiere, die wir nicht kennen, und die uns teilweise ganz absonderlich vorkommen. Als ich das erste Mal ein Moschustier gesehen habe, habe ich geglaubt, einen Wolpertinger zu sehen. Auch das Takin kommt mir immer noch vor wie aus einem Fantasy-Film.

Auf diesen Seiten widme ich mich den Arten, die auf Touren im Himalaya oft zu sehen und für den Wanderer besonders interessant sind.

Affen

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Rhesusaffen (Makaken), Kathmandu, NepalMakake, Rhesusaffe

Rosa Gesicht, hellbraunes Fell, unfreundlicher Gesichtsausdruck. Sitzhöhe 60 cm, Gewicht 740 Kilo. Die größten im Himalayagebiet. Verbreitung: Himalaya, Assam, Nord- und Zentralindien, Burma und angrenzende Staaten. In Indien gibt es drei Arten. Der Makake ist der Affe Nordindiens schlechthin, lebt in großen Gruppen, oft in der Nähe von Städten oder Dörfern, auch bei Tempeln und Tanks. Sehr an den Menschen angepasst, klauen gerne Essen (z.B. am Bahnhof), auch rauben sie gerne Gärten und Felder aus. Durch das Ahimsa Gebot geschieht ihnen nichts. In letzter Zeit hat jedoch der Export in die Versuchstierlabore im Westen zugenommen. Nahrung: Pflanzen, Insekten, Spinnen. Nahrungsaufhahme findet häufig zusammen mit Languren statt, des Nachts gehen sie jedoch getrennte Wege. Dickes Winterfell, leben bis 244O m, können gut schwimmen (über und unter Wasser). Paarungszeit ist das ganze Jahr über, Junge von November bis März.

Hanuman- Languren

Languren, Corbett NationalparkGraues Fell, schwarzes Gesicht, langer Schwanz (90-100 cm). Sitzhöhe: 60-75 cm. In Himalayaregion sind sie am größten. Sehr gesellig (muß aber nicht sein), leben in Städten und Dörfern, oft bei alten Baudenkmälern. Verbreitung: ganz Indien, Sri Lanka. 14 verschiedene Arten. Leben mehr in Bäumen als Makaken, aber auch auf Felsen. Leben in Höhen bis 3660 m. Während der Winterzeit wandern sie meist in tiefergelegenee Gebiete. Kann auch in sehr trockenen Regionen leben, nehmen das Wasser aus Blättern und Baumrinden. Werden verehrt - keine Angst vor Menschen - reine Vegetarier: Früchte, Blüten, Blätter, Sprößlinge. Fressen in der Dämmerung, wenig Aktivität während der heißen Tageszeit. Natürlicher Feind: sämmtliche Arten von Raubkatzen. Geben Alarmruf bei Gefahr. Gruppengröße 18 bis 25, Mitgliederanzahl bleibt weitgehend konstant. Jede Gruppe bildet ein geschlossenes soziales System. Lebensraum einer Gruppe zirka 13 qkm. Schlafen auf Bäumen auf den dünneren Ästen (Sicherheitsvorkehrung gegen Raubkatzen). Weibchen ab 3 einhalb Jahren geschlechtsreif, alle zwei Jahre Junge. Junge kann man ab Februar sehen.

Tibetbär

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Blauschaf - Bharal

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Blauschaf (Bharal), LadakhDas Blauschaf, auch Bharal genannt, ist eine in zentralasiatischen Gebirgen beheimatete Art der Ziegenartigen. Es gehört trotz seines Namens nicht zu den Schafen, sondern wird zusammen mit dem Zwergblauschaf in eine eigene Gattung gezählt, die zwischen Schafen und Ziegen vermittelt.

Im Aussehen erinnern Blauschafe eher an Ziegen als an Schafe. Ihre Hörner sind bei den Böcken kräftig, im Querschnitt rund und nach hinten geschwungen; sie erreichen eine Länge von über 80 cm. Weibchen haben kurze, aufrechte Hörner. Die Kopfrumpflänge des Blauschafs beträgt 150 cm, die des Zwergblauschafs 120 cm; die Schulterhöhe liegt bei 90 bzw. 75 cm, das Gewicht zwischen 25 kg (weibliche Zwergblauschafe) und 80 kg (männliche Blauschafe).

Das Blauschaf lebt im Himalaya sowie in verschiedenen Bergketten Tibets, Xinjiangs und der Inneren Mongolei. Das Zwergblauschaf lebt nur am oberen Jangtsekiang in Sichuan. Dabei hält sich das Blauschaf in großen Höhen zwischen 3000 und 5000 m, gelegentlich sogar bis 6500 m auf. Hier grasen sie auf alpinen Weiden. Bei Gefahr fliehen sie in steile Hänge, in denen sie sicheren Halt finden, wohin ihnen aber kaum ein Raubtier folgen kann.

Blauschaf-BockWeibchen und Jungtiere bilden Herden von fünf bis fünfzehn Tieren. Außerhalb der Paarungszeit leben die Böcke für gewöhnlich allein. Zur Paarungszeit werden die Böcke gegen ihre Geschlechtsgenossen sehr aggressiv und versuchen, die Kontrolle über eine Herde zu erlangen.

Das Blauschaf ist recht häufig. Die Schätzungen der Gesamtpopulation schwanken erheblich und liegen zwischen 45.000 und 400.000. Jedoch gab es noch in den 1960ern über eine Million Blauschafe. Diese Zahl ist infolge von Bejagung stark zurückgegangen. Das Zwergblauschaf wird als bedroht eingestuft. Es gibt etwa 200 Individuen, die zwar in einem Schutzgebiet leben, aber dennoch Störungen durch Viehzüchter oder Pilzsammler ausgesetzt sind.

Geier

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Bartgeier, Khumbu, NepalWandern im Dreieck Schneegeier oder Himalayageier

Der Schneegeier ist durch den weißen, kahlen Kopf, die weiße Halskrause, den gelblichen Schnabel, sehr breite Flügel und einen kurzen Schwanz gekennzeichnet. Er ist noch größer als der ähnliche Gänsegeier und wiegt etwa 8-12 kg. Die Flügelspannweite beträgt 260-310 cm. Der weißliche Körper kontrastiert mit den dunklen Flugfedern. ... mehr siehe > Geier & Adler

Wandern im Dreieck Bartgeier oder Lämmergeier

Bartgeier haben ein kontrastreiches Gefieder. Die Oberseite ist grauschwarz. Kopf, Hals und die Körperunterseite sind weiß bis rostrot. Seine Flügelspannweite beträgt 2,30-2,83 m, seine Körperlänge 94-125 cm, sein Gewicht 4,5-7 kg.

Auffällige borstenartige schwarze Federn hängen dem Bartgeier über den Schnabel. Sie sind namensgebend.

Der Bartgeier hat lange, relativ schmale und zum Ende hin deutlich zugespitzte Flügel, die beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten werden. Der Schwanz ist lang und keilförmig. Junge Bartgeier sind überwiegend grauschwarz.

Der Bartgeier ist insgesamt deutlich schmalflügeliger und langschwänziger als die anderen Altweltgeier. In seinem Flugbild ähnelt er mit den langen spitzen Flügeln und dem langen, spatelförmigen Schwanz eher einem riesigen Falken. Er ist ein ausgezeichneter Segler, der schon geringste Aufwinde nutzen kann, um im Gleitflug an Felswänden oder über einem Berggipfel zu patrouillieren. ... mehr siehe > Geier & Adler

weitere Vorkommen: Bengalengeier (Wikipedia), Indiengeier ...

Katastrophales Geiersterben in Indien

Menschliche Todesfälle wegen Geierrückgang

BartgeierSchneegeier

Himalaya-Goral

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Schwarzhalskranich

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Der 120 cm lange Schwarzhalskranich (Grus nigricollis) ist ein großer weiß-grauer Vogel mit schwarzem Kopf und Oberhals. Der Kopf besitzt einen weißen Hinteraugenfleck und roten Scheitelfleck. Die Armschwingen und Handschwingen sind schwarz gefärbt.

Dieser Kranich brütet vor allem im Hochland von Tibet, aber auch in Ladakh in Indien. Er überwintert in tieferen Gebieten in China und Bhutan.

Der Bestand wird auf 5600 bis 6000 Tiere geschätzt. In Indien, China und Bhutan ist die Art gesetzlich geschützt.

Links:

Der Schwarzhalskranich bei Wikipedia

Craneworld - Bild eines Schwarzhalskranichs

Grus nigricollis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008.

Videos, Fotos und Tonaufnahmen zu Grus nigricollis in der Internet Bird Collection

Moschustier, Moschushirsch

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Moschustiere oder Moschushirsche sind mit den Hirschen verwandte Paarhufer. Abweichend von anderen Hirschen weisen sie eine Gallenblase auf und das Euter der Weibchen hat lediglich zwei statt vier Zitzen.

Alle Arten Moschustiere sind einander ähnlich. Ihre Kopf-Rumpflänge beträgt 70 - 100 cm, die Schulterhöhe 50 - 80 cm, das Gewicht 10 kg und der Schwanz ist zwischen 1,8 und 6 cm lang. Die Hinterläufe sind stark ausgebildet, die Rückenlinie ist nach vorne abfallend, die Hüfte ist höher ist als der Widerrist.

Die Fellfarbe ist meist dunkelbraun, variiert aber innerhalb der Arten. Moschushirsche weisen am Kinn, seitlich der Kehle und an der Innenseite der Läufe weiße Flecken auf. Die Ohren sind im Verhältnis zur Körper- und Kopfgröße recht lang. Moschushirsche haben kein Geweih. Es fällt auf, dass die oberen Eckzähne des Männchens zu großen Hauern verlängert sind, die eine Länge von 7 cm erreichen können. Bei den Weibchen sind die Eckzähne auch verlängert, allerdings ragen diese nicht über die Lippen hinaus.

Die Moschusdrüse besitzt nur das Männchen. Sie liegt vor den Geschlechtsteilen und gibt eine bräunliche, stark riechende Substanz ab. Das Moschus spielt in der Brunft eine Rolle, wenn das Männchen damit sein Revier markiert. Daneben können Moschushirsche auch aus einer Schwanzdrüse eine gelbliche Flüssigkeit absondern, die einen starken Fäulnisgeruch hat. Laute sind von Moschushirschen nur selten zu hören. Aufgeschreckte Moschushirsche geben jedoch einen Ton von sich, der an das menschliche Niesen erinnert.

Verbreitung

Moschushirsche sind Gebirgsbewohner. Eine Art lebt im Himalaya, die anderen in verschiedenen Gebirgen Asiens (z. B. im Altaigebirge). Der bevorzugte Lebensraum liegt bei 2.500 - 3.500 m. Hier verbergen sich die Moschustiere in dichten Bergwäldern.

Lebensweise

Außerhalb der Paarungszeit sind Moschustiere Einzelgänger. Sie verteidigen ein Revier, dass einen Durchmesser von etwa 1,6 - 2,4 km hat. Treffen zwei Männchen aufeinander, kann es zu Kämpfen kommen, wobei sich die Tiere mit den Eckzähnen oft tiefe Wunden reißen. Moschushirsche stehen sich bei diesen Kämpfen nicht frontal gegenüber, sondern seitlich Schulter an Schulter. Moschushirsche sind nachtaktiv und fressen Gräser und Moose, im Winter auch Zweige und Flechten. Die Tragezeit beträgt 200 Tage, Jungtiere sind bei der Geburt gefleckt und wiegen durchschnittlich 500 g. Bei einigen Arten setzen die Weibchen ein Jungtier, bei anderen sind Zwillinge die Norm. Jungtiere werden bis zu einem Alter von 3 oder 4 Monaten gesäugt. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie mit ca. 18 Monaten. Das Lebensalter von Moschushirschen ist noch nicht abschließend untersucht, in Gefangenschaft gehaltene Moschushirsche erreichten aber ein Alter von 20 Jahren. Zu den Fressfeinden von Moschushirsche gehören der Schneeleopard und Tiger.

Bedrohung und Schutz

Moschus wird zur Herstellung von Parfümen und Seifen sowie in der traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Aus einer Drüse lassen sich nur 25 bis 30 g entnehmen, so dass für ein kg Moschus durchschnittlich 36 Tiere geschossen werden müssen. Der Marktwert von Moschus ist enorm hoch. 1999 wurden 45.000 US$ pro kg bezahlt. Durch die starke Bejagung sind die Bestände zurückgegangen.

Als Alternative zur Jagd kann das Fangen eines lebenden Männchens dienen. Das Moschus wird ihm entnommen, anschließend wird das Tier freigelassen. Da diese Methode jedoch aufwändiger ist als die Moschusgewinnung aus toten Tieren, wird sie selten genutzt. In China experimentiert man mit Moschustierfarmen. Diese haben jedoch hohe Sterblichkeitsraten.

Roter Panda

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Roter PandaRoter-Panda 

Roter Panda bei Wikipedia

Schneeleopard

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Schneeleopard im Zoo von DarjeelingDer Schneeleopard oder Irbis (Uncia uncia) ist eine Großkatze (Pantherinae) der asiatischen Hochgebirge. Obwohl er einem Leoparden sehr ähnlich sieht, ist er nicht sehr nah mit diesem verwandt und deutlich kleiner.

Die Grundfarbe des Fells ist ein helles Grau, das gegen den Kontrast der schwarzen Flecken wie Weiß aussehen kann. Die Flecken haben die Form von Rosetten, in deren Innerem oft ein kleinerer Fleck liegt. (Der Jaguar hat eine vergleichbare Fellzeichnung.) Nur auf Kopf, Hals und Gliedmaßen werden diese Rosetten durch Tupfen abgelöst. Das Fell ist zum Schutz vor Kälte sehr lang und dicht. Die sehr großen, dicht behaarten Pfoten ähneln denen des Luchses und haben eine Art Schneeschuheffekt: Damit vermögen die Großkatzen über den Schnee zu laufen, ohne tief einzusinken. Die Kopfrumpflänge beträgt 140 cm, hinzu kommen 90-100 cm Schwanz.

Der Schneeleopard bewohnt die Hochgebirge Zentralasiens. Im Himalaya ist er ebenso zu Hause wie im Hindukusch, im Pamir, im Tian Shan, Altai und in benachbarten Gebirgszügen. Im Sommer hält er sich dabei bevorzugt oberhalb der Baumgrenze auf Bergwiesen und in felsigen Regionen auf, wobei er in Höhenlagen bis 6000 m aufsteigt. Im Winter sucht er dagegen Schutz in den Wäldern der tieferen Lagen (um 2000 m).

Als nachtaktiver Einzelgänger durchstreift der Schneeleopard das Gebirge auf der Suche nach Beute. Zu den Beutetieren gehören im Sommer Steinböcke, Tahre, Murmeltiere und Pfeifhasen. Wenn er im Winter tiefere Lagen aufsucht, ernährt er sich von Waldtieren, zum Beispiel Hirschen, Rehen und Wildschweinen. In Notzeiten nimmt er auch mit Mäusen und Vögeln vorlieb. An seine Beute schleicht er sich unbemerkt heran und springt sie plötzlich an. Oft sucht er sich zum Auflauern einen erhöhten Felsen, so dass er ein Opfer von oben überraschen und töten kann. Der Schneeleopard muss teilweise wochenlang auf Beute warten, legt dabei große Strecken zurück.

Die Tragzeit dauert etwa hundert Tage. Im Wurf befinden sich zwei bis fünf Junge, die im Schutz einer Felsspalte zur Welt kommen.

Die illegale, aber lukrative Pelzjagd hat die Bestände des Schneeleoparden erheblich reduziert. Auf dem Schwarzmarkt kann ein Pelzmantel zu einem Preis von 60.000 $ angeboten werden. In allen Ländern seines Verbreitungsgebiets steht der Schneeleopard unter Schutz, doch Wilderei ist ein Problem, das ihn weiter gefährdet. Die IUCN führt den Schneeleoparden als bedroht. Inzwischen hat sich der Bestand etwas erholt und ist seit den 1960ern, als er auf 1000 Tiere geschrumpft war, wieder auf schätzungsweise 6000 Individuen angewachsen. Im Himalaja nur noch etwa 400 Exemplare.

Schneeleoparden in Gefangenschaft sind auch von Zoologischen Gärten mehrfach zu Nachwuchs gebracht worden. Statt der durchschnittlichen Wurfgröße von 2-3 Kleinen sind vereinzelt bis zu sieben Jungtiere zur Welt gekommen.

Der Schneeleopard ist ein nationales Symbol für Tataren und Kasachen. Ein geflügelter Schneeleopard ist stilisiert auf dem Staatswappen Tatarstans. Der Schneeleopard-Orden wurde an Sowjetische Bergsteiger verliehen, die alle fünf Siebentausendergipfel auf dem Gebiet der Sowjetunion erfolgreich bestiegen hatten.

Links:

Schneeleopard.de - Seite des NABU über ein engagiertes Artenschutzprogramm für den Schneeleoparden

Steinbock

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Steinböcke siehe > Steinbock

Takin - Rindergämse  - Gnuziege

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Gnuziege, Takin, Bhutan

Der Takin ist eine asiatische Art der Ziegenartigen. Vor allem in älterer Literatur zu findende Namen wie "Rindergämse" oder "Gnuziege" deuten auf die klobige, fast rinderartige Gestalt des Tieres hin. Aus diesem Grunde hielt man den Takin lange für einen Verwandten des Moschusochsen, was nach neueren Untersuchungen aber nicht haltbar sein dürfte.

Die Kopfrumpflänge beträgt 2 m, die Schulterhöhe 110 cm, das Gewicht bis zu 350 kg. Die Fellfarbe ist regional verschieden, sie reicht von hellbeige über rötliche und gelbliche Brauntöne bis zu schwarzbraun. Ein dunkler Aalstrich läuft über den Rücken. Beide Geschlechter tragen kräftige Hörner, die bis zu 60 cm lang werden.

Beheimatet ist der Takin in den gebirgigen Regionen der östlichen Ausläufer des Himalayas, so in den südwestchinesischen Provinzen und in Tibet sowie in Sikkim und Bhutan. Er bewohnt Höhen zwischen 1000 und 4250 m, bleibt aber für gewöhnlich nahe der Baumgrenze, wo er im Dickicht von Nadelwäldern und Zwergsträuchern Wechsel anlegt. Im Winter zieht er oft abwärts in tiefer gelegene Wälder. Seine Nahrung sind im Sommer Blätter von Sträuchern und Bäumen, im Winter notgedrungen Zweige.

Im Sommer bilden Takine große Herden, die bis zu 300 Tiere umfassen und aus Weibchen, Jungtieren und jungen Männchen bestehen. Alte Böcke sind einzelgängerisch und schließen sich im Spätsommer nur zur Paarung kurz einer Herde an. Zum Winter hin lösen sich die Herden in viele kleinere Verbände auf, die nur drei bis zwanzig Tiere groß sind.

Vor allem in nicht wissenschaftlichen Quellen stößt man immer wieder auf die Behauptung, das Goldene Vlies aus der griechischen Argonautensage sei das Fell eines Takins gewesen. Dies rührt wohl von der Feststellung, dass die Takin-Unterart aus Shaanxi tatsächlich ein annähernd goldfarbenes Fell hat. 

Takin, BhutanRindergemse, BhutanTakine, Bhutan

Himalaya-Thar

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braun-schwarze Himalaya-Wildschafe: Bock mit Mälinenschild ausgestattet

Himalaya-Wolf

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Himalaya-WolfHimalaya-Wolf

Yak

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Yaks, Jomsom, Mustang, NepalYak: Lebensraum oberhalb von 3OOO m.
Das Alter der Tiere kann man an den Jahresringen der Hörner ablesen.
Die größten Yaks leben in Tibet, hier gibt es auch noch wilde Yaks
Gewicht bis zu 500 kg.
Yakwolle wird gesponnen, das Yak wird als Trag- aber auch als Reittier benutzt.
Yaks sind extrem kälteresistent, ihr dickes Fell reicht fast bis auf den Boden. Yaks gehen mit ihrer großen Lunge bis 6000 m (alle Säugetiere die in so großen Höhen leben haben größere Lungen). Bewegungen langsam, den Umständen angepaßt.
Kreuzung zw. Yak und Rind: Dzo

Das Yak bei Wikipedia

Yak history: eine Seite, die alte Yakbilder zeigt

Yakzucht Pongratz - Ausführliche Beschreibung von Yakzucht (Haltungsbedingungen, Pflege, Probleme, Vorsichtsmaßnahmen) auf einem Almbauernhof in Österreich.

Yak, Solo Khumbu, NepalYam Solo Khumbu

diverse Tiere

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Nyan: großes Wildschaf, dass die Schultehöhe eines Esels erreicht. Mächtige dicke Hörner, graubraunes Fell und einen Streifen langer dunkelbrauner Haare auf dem Rückgrat. Ost-Zanskar und Nordost-Ladakh.

Weitere: Antilope, Wildesel (in Tibet) ...

Literatur Tierwelt Himalaya

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At the Edge - Die Tierwelt am Himalaya (DVD)

At the Edge - Die Tierwelt am Himalaya (Blu-ray)