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Himalaya Tiere Letzte Änderung: 09.12.2009
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Yak: Lebensraum
oberhalb von 3OOO m. Tahr: schwarze Himalaya-Wildschafe: Bock mit Mälinenschild ausgestattet Nyan: großes Wildschaf, dass die Schultehöhe eines Esels erreicht. Mächtige dicke Hörner, graubraunes Fell und einen Streifen langer dunkelbrauner Haare auf dem Rückgrat. Ost-Zanskar und Nordost-Ladakh. Weitere: Blauschaf, Steinbock (Ibex), Antilope, Wildziege, Wildesel (in Tibet), Wolf, Hirsch, Bär, Moschustier ... |
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Das Blauschaf, auch Bharal genannt, ist eine in zentralasiatischen Gebirgen beheimatete Art der Ziegenartigen. Es gehört trotz seines Namens nicht zu den Schafen, sondern wird zusammen mit dem Zwergblauschaf in eine eigene Gattung gezählt, die zwischen Schafen und Ziegen vermittelt. Im Aussehen erinnern Blauschafe eher an Ziegen als an Schafe. Ihre Hörner sind bei den Böcken kräftig, im Querschnitt rund und nach hinten geschwungen; sie erreichen eine Länge von über 80 cm. Weibchen haben kurze, aufrechte Hörner. Die Kopfrumpflänge des Blauschafs beträgt 150 cm, die des Zwergblauschafs 120 cm; die Schulterhöhe liegt bei 90 bzw. 75 cm, das Gewicht zwischen 25 kg (weibliche Zwergblauschafe) und 80 kg (männliche Blauschafe). Das Blauschaf lebt im Himalaya sowie in verschiedenen Bergketten Tibets, Xinjiangs und der Inneren Mongolei. Das Zwergblauschaf lebt nur am oberen Jangtsekiang in Sichuan. Dabei hält sich das Blauschaf in großen Höhen zwischen 3000 und 5000 m, gelegentlich sogar bis 6500 m auf. Hier grasen sie auf alpinen Weiden. Bei Gefahr fliehen sie in steile Hänge, in denen sie sicheren Halt finden, wohin ihnen aber kaum ein Raubtier folgen kann. Weibchen und Jungtiere bilden Herden von fünf bis fünfzehn Tieren. Außerhalb der Paarungszeit leben die Böcke für gewöhnlich allein. Zur Paarungszeit werden die Böcke gegen ihre Geschlechtsgenossen sehr aggressiv und versuchen, die Kontrolle über eine Herde zu erlangen. Das Blauschaf ist recht häufig. Die Schätzungen der Gesamtpopulation schwanken erheblich und liegen zwischen 45.000 und 400.000. Jedoch gab es noch in den 1960ern über eine Million Blauschafe. Diese Zahl ist infolge von Bejagung stark zurückgegangen. Das Zwergblauschaf wird als bedroht eingestuft. Es gibt etwa 200 Individuen, die zwar in einem Schutzgebiet leben, aber dennoch Störungen durch Viehzüchter oder Pilzsammler ausgesetzt sind. |
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| Steinböcke siehe |
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Hanuman- Languren Graues Fell, schwarzes Gesicht, langer Schwanz (90-100 cm). Sitzhöhe: 60-75 cm. In Himalayaregion sind sie am größten. Sehr gesellig (muß aber nicht sein), leben in Städten und Dörfern, oft bei alten Baudenkmälern. Verbreitung: ganz Indien, Sri Lanka. 14 verschiedene Arten. Leben mehr in Bäumen als Makaken, aber auch auf Felsen. Leben in Höhen bis 3660 m. Während der Winterzeit wandern sie meist in tiefergelegenee Gebiete. Kann auch in sehr trockenen Regionen leben, nehmen das Wasser aus Blättern und Baumrinden. Werden verehrt - keine Angst vor Menschen - reine Vegetarier: Früchte, Blüten, Blätter, Sprößlinge. Fressen in der Dämmerung, wenig Aktivität während der heißen Tageszeit. Natürlicher Feind: sämmtliche Arten von Raubkatzen. Geben Alarmruf bei Gefahr. Gruppengröße 18 bis 25, Mitgliederanzahl bleibt weitgehend konstant. Jede Gruppe bildet ein geschlossenes soziales System. Lebensraum einer Gruppe zirka 13 qkm. Schlafen auf Bäumen auf den dünneren Ästen (Sicherheitsvorkehrung gegen Raubkatzen). Weibchen ab 3 einhalb Jahren geschlechtsreif, alle zwei Jahre Junge. Junge kann man ab Februar sehen. Makake, Rhesusaffe Rosa Gesicht, hellbraunes Fell, unfreundlicher Gesichtsausdruck. Sitzhöhe 60 cm, Gewicht 740 Kilo. Die größten im Himalayagebiet. Verbreitung: Himalaya, Assam, Nord- und Zentralindien, Burma und angrenzende Staaten. In Indien gibt es drei Arten. Der Makake ist der Affe Nordindiens schlechthin, lebt in großen Gruppen, oft in der Nähe von Städten oder Dörfern, auch bei Tempeln und Tanks. Sehr an den Menschen angepasst, klauen gerne Essen (z.B. am Bahnhof), auch rauben sie gerne Gärten und Felder aus. Durch das Ahimsa Gebot geschieht ihnen nichts. In letzter Zeit hat jedoch der Export in die Versuchstierlabore im Westen zugenommen. Nahrung: Pflanzen, Insekten, Spinnen. Nahrungsaufhahme findet häufig zusammen mit Languren statt, des Nachts gehen sie jedoch getrennte Wege. Dickes Winterfell, leben bis 244O m, können gut schwimmen (über und unter Wasser). Paarungszeit ist das ganze Jahr über, Junge von November bis März. | ||
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weitere Vorkommen: Bengalengeier, Indiengeier ... |