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Tiere im Himalaya


Die Fauna in Nepal, Tibet, Bhutan und Nordindien (mit Ladakh, Zanskar, Sikkim, Darjeeling ...). Besonders die Tierarten, die auf Trekkingtouren zum Thema werden können. Die Seite ist gedacht als Informationsquelle für Trekkingguides und Reiseleiter.

Letzte Änderung: 21.11.2011

Schneegeier (Himalayageier), Tibet

Allgemein

Affen

Rhesusaffen (Makaken), Kathmandu, NepalMakake, Rhesusaffe

Rosa Gesicht, hellbraunes Fell, unfreundlicher Gesichtsausdruck. Sitzhöhe 60 cm, Gewicht 740 Kilo. Die größten im Himalayagebiet. Verbreitung: Himalaya, Assam, Nord- und Zentralindien, Burma und angrenzende Staaten. In Indien gibt es drei Arten. Der Makake ist der Affe Nordindiens schlechthin, lebt in großen Gruppen, oft in der Nähe von Städten oder Dörfern, auch bei Tempeln und Tanks. Sehr an den Menschen angepasst, klauen gerne Essen (z.B. am Bahnhof), auch rauben sie gerne Gärten und Felder aus. Durch das Ahimsa Gebot geschieht ihnen nichts. In letzter Zeit hat jedoch der Export in die Versuchstierlabore im Westen zugenommen. Nahrung: Pflanzen, Insekten, Spinnen. Nahrungsaufhahme findet häufig zusammen mit Languren statt, des Nachts gehen sie jedoch getrennte Wege. Dickes Winterfell, leben bis 244O m, können gut schwimmen (über und unter Wasser). Paarungszeit ist das ganze Jahr über, Junge von November bis März.

Hanuman- Languren

Languren, Corbett NationalparkGraues Fell, schwarzes Gesicht, langer Schwanz (90-100 cm). Sitzhöhe: 60-75 cm. In Himalayaregion sind sie am größten. Sehr gesellig (muß aber nicht sein), leben in Städten und Dörfern, oft bei alten Baudenkmälern. Verbreitung: ganz Indien, Sri Lanka. 14 verschiedene Arten. Leben mehr in Bäumen als Makaken, aber auch auf Felsen. Leben in Höhen bis 3660 m. Während der Winterzeit wandern sie meist in tiefergelegenee Gebiete. Kann auch in sehr trockenen Regionen leben, nehmen das Wasser aus Blättern und Baumrinden. Werden verehrt - keine Angst vor Menschen - reine Vegetarier: Früchte, Blüten, Blätter, Sprößlinge. Fressen in der Dämmerung, wenig Aktivität während der heißen Tageszeit. Natürlicher Feind: sämmtliche Arten von Raubkatzen. Geben Alarmruf bei Gefahr. Gruppengröße 18 bis 25, Mitgliederanzahl bleibt weitgehend konstant. Jede Gruppe bildet ein geschlossenes soziales System. Lebensraum einer Gruppe zirka 13 qkm. Schlafen auf Bäumen auf den dünneren Ästen (Sicherheitsvorkehrung gegen Raubkatzen). Weibchen ab 3 einhalb Jahren geschlechtsreif, alle zwei Jahre Junge. Junge kann man ab Februar sehen.

Tibetbär

Blauschaf - Bharal

Blauschaf (Bharal), LadakhDas Blauschaf, auch Bharal genannt, ist eine in zentralasiatischen Gebirgen beheimatete Art der Ziegenartigen. Es gehört trotz seines Namens nicht zu den Schafen, sondern wird zusammen mit dem Zwergblauschaf in eine eigene Gattung gezählt, die zwischen Schafen und Ziegen vermittelt.

Im Aussehen erinnern Blauschafe eher an Ziegen als an Schafe. Ihre Hörner sind bei den Böcken kräftig, im Querschnitt rund und nach hinten geschwungen; sie erreichen eine Länge von über 80 cm. Weibchen haben kurze, aufrechte Hörner. Die Kopfrumpflänge des Blauschafs beträgt 150 cm, die des Zwergblauschafs 120 cm; die Schulterhöhe liegt bei 90 bzw. 75 cm, das Gewicht zwischen 25 kg (weibliche Zwergblauschafe) und 80 kg (männliche Blauschafe).

Das Blauschaf lebt im Himalaya sowie in verschiedenen Bergketten Tibets, Xinjiangs und der Inneren Mongolei. Das Zwergblauschaf lebt nur am oberen Jangtsekiang in Sichuan. Dabei hält sich das Blauschaf in großen Höhen zwischen 3000 und 5000 m, gelegentlich sogar bis 6500 m auf. Hier grasen sie auf alpinen Weiden. Bei Gefahr fliehen sie in steile Hänge, in denen sie sicheren Halt finden, wohin ihnen aber kaum ein Raubtier folgen kann.

Blauschaf-BockWeibchen und Jungtiere bilden Herden von fünf bis fünfzehn Tieren. Außerhalb der Paarungszeit leben die Böcke für gewöhnlich allein. Zur Paarungszeit werden die Böcke gegen ihre Geschlechtsgenossen sehr aggressiv und versuchen, die Kontrolle über eine Herde zu erlangen.

Das Blauschaf ist recht häufig. Die Schätzungen der Gesamtpopulation schwanken erheblich und liegen zwischen 45.000 und 400.000. Jedoch gab es noch in den 1960ern über eine Million Blauschafe. Diese Zahl ist infolge von Bejagung stark zurückgegangen. Das Zwergblauschaf wird als bedroht eingestuft. Es gibt etwa 200 Individuen, die zwar in einem Schutzgebiet leben, aber dennoch Störungen durch Viehzüchter oder Pilzsammler ausgesetzt sind.

Geier

Bartgeier, Khumbu, Nepal Schneegeier oder Himalayageier

Der Schneegeier ist durch den weißen, kahlen Kopf, die weiße Halskrause, den gelblichen Schnabel, sehr breite Flügel und einen kurzen Schwanz gekennzeichnet. Er ist noch größer als der ähnliche Gänsegeier und wiegt etwa 8–12 kg. Die Flügelspannweite beträgt 260–310 cm. Der weißliche Körper kontrastiert mit den dunklen Flugfedern. ...> mehr

Bartgeier oder Lämmergeier

Ausgewachsene Bartgeier haben ein kontrastreiches Körpergefieder. Die Oberseite ist grauschwarz. Kopf, Hals und die Körperunterseite sind weiß bis rostrot. Seine Flügelspannweite beträgt 2,30–2,83 m, seine Körperlänge 94–125 cm, sein Gewicht 4,5–7 kg.

Auffällige borstenartige schwarze Federn hängen dem Bartgeier über den Schnabel. Sie sind für diese Art namensgebend gewesen. Die Augen sind von einem roten Skleralring umgeben; die Intensität des Rots spiegelt die Stimmung des Vogels wider. Je erregter er ist, desto leuchtender ist dieser Skleralring. Die Iris der Augen ist gelb.

Der Bartgeier hat lange, relativ schmale und zum Ende hin deutlich zugespitzte Flügel, die beim Gleiten leicht nach unten hängend gehalten werden. Der Schwanz ist lang und keilförmig. Junge Bartgeier sind überwiegend grauschwarz, nach fünf bis sieben Jahren ist die Art ausgefärbt.

Der Bartgeier ist insgesamt deutlich schmalflügeliger und langschwänziger als die anderen Altweltgeier. In seinem Flugbild ähnelt er mit den langen spitzen Flügeln und dem langen, spatelförmigen Schwanz eher einem riesigen Falken. Er ist ein ausgezeichneter Segler, der schon geringste Aufwinde nutzen kann, um im Gleitflug an Felswänden oder über einem Berggipfel zu patrouillieren. ... > mehr

weitere Vorkommen: Bengalengeier (Wikipedia), Indiengeier ...

Katastrophales Geiersterben in Indien

Menschliche Todesfälle wegen Geierrückgang

BartgeierSchneegeier

Himalaya-Goral

Schwarzhalskranich

Der 120 cm lange Schwarzhalskranich (Grus nigricollis) ist ein großer weiß-grauer Vogel mit schwarzem Kopf und Oberhals. Der Kopf besitzt einen weißen Hinteraugenfleck und roten Scheitelfleck. Die Armschwingen und Handschwingen sind schwarz gefärbt.

Dieser Kranich brütet vor allem im Hochland von Tibet, aber auch in Ladakh in Indien. Er überwintert in tieferen Gebieten in China und Bhutan.

Der Bestand wird auf 5600 bis 6000 Tiere geschätzt. In Indien, China und Bhutan ist die Art gesetzlich geschützt.

Links:

Der Schwarzhalskranich bei Wikipedia

Craneworld - Bild eines Schwarzhalskranichs

Grus nigricollis in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2008.

Videos, Fotos und Tonaufnahmen zu Grus nigricollis in der Internet Bird Collection

Moschustier, Moschushirsch

Moschustiere bei Wikipedia

Moschustiere oder Moschushirsche (Moschidae) sind eine mit den Hirschen verwandte Familie der Paarhufer. Während sie in älterer Literatur oft noch als ursprüngliche Unterfamilie der Hirsche angesehen werden, werden sie heute meistens als eigenständige Familie von den Hirschen abgetrennt. Abweichend von anderen Hirschen weisen sie eine Gallenblase auf und das Euter der Weibchen hat lediglich zwei statt vier Zitzen.

Alle Moschustiere sind einander so ähnlich, dass sie gelegentlich auch als eine einzige Art angesehen werden. Ihre Kopf-Rumpflänge beträgt 70 bis 100 Zentimeter, die Schulterhöhe 50 bis 80 Zentimeter, das Gewicht 10 Kilogramm und der Schwanz ist zwischen 1,8 und sechs Zentimeter lang. Die Hinterläufe sind bei allen Arten stark ausgebildet, die Rückenlinie ist nach vorne abfallend, weil die Hüfte höher ist als der Widerrist.

Die Fellfarbe ist überwiegend dunkelbraun, variiert aber auch innerhalb der Arten. Sie weisen am Kinn, seitlich der Kehle und an der Innenseite der Läufe weiße Flecken auf. Die Ohren sind im Verhältnis zur Körper- und Kopfgröße lang. Moschushirsche haben anders als Hirsche kein Geweih. Auffällig ist, dass die oberen Eckzähne des Männchens zu großen Hauern verlängert sind, die eine Länge von sieben Zentimetern erreichen können. Bei den Weibchen sind die Eckzähne gleichfalls verlängert, allerdings ragen diese nicht über die Lippen hinaus.

Die namengebende Moschusdrüse besitzt ebenfalls nur das Männchen. Sie liegt vor den Geschlechtsteilen und gibt eine bräunliche, stark riechende Substanz ab. Sie spielt insbesondere in der Brunft eine Rolle, da das Männchen damit sein Revier markiert. Daneben können Moschushirsche auch aus einer Schwanzdrüse eine Flüssigkeit absondern, die gelblich ist und einen starken Verfaulungsgeruch hat. Lautäußerungen sind von Moschushirschen nur selten zu vernehmen. Aufgeschreckte Moschushirsche geben jedoch einen Laut von sich, der an das menschliche Niesgeräusch erinnert.

Verbreitung

Moschushirsche sind Tiere des Gebirges. Eine Art lebt im Himalaya, die anderen in verschiedenen Gebirgen und Höhenzügen Koreas, Chinas, Sibiriens, Kasachstans und der Mongolei (z. B. im Altaigebirge). Die bevorzugte Höhe liegt bei 2.500 bis 3.500 Metern. Hier verbergen sie sich in dichten Bergwäldern.

Lebensweise

Außerhalb der Paarungszeit sind Moschustiere strikte Einzelgänger, sie verteidigen ein Revier, dass einen Durchmesser von etwa 1,6 bis 2,4 Kilometer hat. Treffen zwei Männchen aufeinander, kann es zu Kämpfen kommen, wobei sich die Tiere manchmal mit den Eckzähnen tiefe Wunden reißen. Moschushirsche stehen sich bei diesen Kämpfen nicht frontal gegenüber wie dies bei Brunftkämpfen beispielsweise von Dam- oder Rotwild der Fall ist, sondern seitlich Schulter an Schulter. Moschushirsche sind nachts aktiv und fressen Gräser und Moose, im Winter auch Zweige und Flechten. Die Tragezeit beträgt durchschnittlich 198 Tage, die Jungtiere sind bei der Geburt gefleckt und wiegen durchschnittlich 500 Gramm. Die Zahl der Jungtiere variiert je nach Art. Bei einigen Arten setzen die Weibchen nur ein Jungtier, bei anderen sind Zwillinge die Norm. Jungtiere werden bis zu einem Alter von drei oder vier Monaten gesäugt. Ihre Geschlechtsreife erreichen sie etwa mit achtzehn Monaten. Das Lebensalter von Moschushirschen ist noch nicht abschließend untersucht, in China in Gefangenschaft gehaltene Moschushirsche erreichten aber ein Lebensalter von zwanzig Jahren. Zu den Fressfeinden von Moschushirsche gehören der Schneeleopard und Tiger.

Bedrohung und Schutz

Die Substanz der Moschusdrüse wird zur Herstellung von Parfümen und Seifen sowie in der traditionellen Chinesischen Medizin verwendet. Aus einer Drüse lassen sich nur 25 bis 30 Gramm Moschus entnehmen, so dass für ein Kilogramm Moschus durchschnittlich 36 Junge geschossen werden müssen. Der Marktwert von Moschus ist hoch. 1999 wurden 45.000 US$ je Kilogramm bezahlt. Durch die starke Bejagung sind die Bestände aller Arten zurückgegangen. Der Sibirische Moschushirsch wird von der IUCN als gefährdet eingestuft, während die übrigen Spezies als stark gefährdet gelistet sind.

Als Alternative zur Jagd kann das Fangen eines lebenden Männchens praktiziert werden; der Moschus wird ihm entnommen, und anschließend wird es freigelassen. Da diese Methode jedoch zeitraubender ist als die Moschusgewinnung aus toten Tieren, wird sie selten genutzt. In China experimentiert man seit Jahrzehnten mit Moschustierfarmen; diese haben jedoch hohe Sterblichkeitsraten, da sich die Tiere schlecht in Gefangenschaft halten lassen.

Roter Panda

Roter PandaRoter-Panda 

Roter Panda bei Wikipedia

Schneeleopard

Schneeleopard im Zoo von DarjeelingDer Schneeleopard oder Irbis (Uncia uncia) ist eine Großkatze (Pantherinae) der asiatischen Hochgebirge. Obwohl er einem Leoparden sehr ähnlich sieht, ist er nicht sehr nah mit diesem verwandt und deutlich kleiner.

Die Grundfarbe des Fells ist ein helles Grau, das gegen den Kontrast der schwarzen Flecken wie Weiß aussehen kann. Die Flecken haben die Form von Rosetten, in deren Innerem oft ein kleinerer Fleck liegt. (Der Jaguar hat eine vergleichbare Fellzeichnung.) Nur auf Kopf, Hals und Gliedmaßen werden diese Rosetten durch Tupfen abgelöst. Das Fell ist zum Schutz vor Kälte sehr lang und dicht. Die sehr großen, dicht behaarten Pfoten ähneln denen des Luchses und haben eine Art Schneeschuheffekt: Damit vermögen die Großkatzen über den Schnee zu laufen, ohne tief einzusinken. Die Kopfrumpflänge beträgt 140 cm, hinzu kommen 90-100 cm Schwanz.

Der Schneeleopard bewohnt die Hochgebirge Zentralasiens. Im Himalaya ist er ebenso zu Hause wie im Hindukusch, im Pamir, im Tian Shan, Altai und in benachbarten Gebirgszügen. Im Sommer hält er sich dabei bevorzugt oberhalb der Baumgrenze auf Bergwiesen und in felsigen Regionen auf, wobei er in Höhenlagen bis 6000 m aufsteigt. Im Winter sucht er dagegen Schutz in den Wäldern der tieferen Lagen (um 2000 m).

Als nachtaktiver Einzelgänger durchstreift der Schneeleopard das Gebirge auf der Suche nach Beute. Zu den Beutetieren gehören im Sommer Steinböcke, Tahre, Murmeltiere und Pfeifhasen. Wenn er im Winter tiefere Lagen aufsucht, ernährt er sich von Waldtieren, zum Beispiel Hirschen, Rehen und Wildschweinen. In Notzeiten nimmt er auch mit Mäusen und Vögeln vorlieb. An seine Beute schleicht er sich unbemerkt heran und springt sie plötzlich an. Oft sucht er sich zum Auflauern einen erhöhten Felsen, so dass er ein Opfer von oben überraschen und töten kann. Der Schneeleopard muss teilweise wochenlang auf Beute warten, legt dabei große Strecken zurück.

Die Tragzeit dauert etwa hundert Tage. Im Wurf befinden sich zwei bis fünf Junge, die im Schutz einer Felsspalte zur Welt kommen.

Die illegale, aber lukrative Pelzjagd hat die Bestände des Schneeleoparden erheblich reduziert. Auf dem Schwarzmarkt kann ein Pelzmantel zu einem Preis von 60.000 $ angeboten werden. In allen Ländern seines Verbreitungsgebiets steht der Schneeleopard unter Schutz, doch Wilderei ist ein Problem, das ihn weiter gefährdet. Die IUCN führt den Schneeleoparden als bedroht. Inzwischen hat sich der Bestand etwas erholt und ist seit den 1960ern, als er auf 1000 Tiere geschrumpft war, wieder auf schätzungsweise 6000 Individuen angewachsen. Im Himalaja nur noch etwa 400 Exemplare.

Schneeleoparden in Gefangenschaft sind auch von Zoologischen Gärten mehrfach zu Nachwuchs gebracht worden. Statt der durchschnittlichen Wurfgröße von 2-3 Kleinen sind vereinzelt bis zu sieben Jungtiere zur Welt gekommen.

Der Schneeleopard ist ein nationales Symbol für Tataren und Kasachen. Ein geflügelter Schneeleopard ist stilisiert auf dem Staatswappen Tatarstans. Der Schneeleopard-Orden wurde an Sowjetische Bergsteiger verliehen, die alle fünf Siebentausendergipfel auf dem Gebiet der Sowjetunion erfolgreich bestiegen hatten.

Links:

Schneeleopard.de - Seite des NABU über ein engagiertes Artenschutzprogramm für den Schneeleoparden

Steinbock
Steinböcke siehe Steinbock
Takin - Rindergämse  - Gnuziege
Takine, Bhutan Takin, Bhutan
Gnuziege, Takin, Bhutan Rindergemse, Bhutan

Der Takin ist eine asiatische Art der Ziegenartigen. Vor allem in älterer Literatur zu findende Namen wie "Rindergämse" oder "Gnuziege" deuten auf die klobige, fast rinderartige Gestalt des Tieres hin. Aus diesem Grunde hielt man den Takin lange für einen Verwandten des Moschusochsen, was nach neueren Untersuchungen aber nicht haltbar sein dürfte.

Die Kopfrumpflänge beträgt 2 m, die Schulterhöhe 110 cm, das Gewicht bis zu 350 kg. Die Fellfarbe ist regional verschieden, sie reicht von hellbeige über rötliche und gelbliche Brauntöne bis zu schwarzbraun. Ein dunkler Aalstrich läuft über den Rücken. Beide Geschlechter tragen kräftige Hörner, die bis zu 60 cm lang werden.

Beheimatet ist der Takin in den gebirgigen Regionen der östlichen Ausläufer des Himalayas, so in den südwestchinesischen Provinzen und in Tibet sowie in Sikkim und Bhutan. Er bewohnt Höhen zwischen 1000 und 4250 m, bleibt aber für gewöhnlich nahe der Baumgrenze, wo er im Dickicht von Nadelwäldern und Zwergsträuchern Wechsel anlegt. Im Winter zieht er oft abwärts in tiefer gelegene Wälder. Seine Nahrung sind im Sommer Blätter von Sträuchern und Bäumen, im Winter notgedrungen Zweige.

Im Sommer bilden Takine große Herden, die bis zu 300 Tiere umfassen und aus Weibchen, Jungtieren und jungen Männchen bestehen. Alte Böcke sind einzelgängerisch und schließen sich im Spätsommer nur zur Paarung kurz einer Herde an. Zum Winter hin lösen sich die Herden in viele kleinere Verbände auf, die nur drei bis zwanzig Tiere groß sind.

Vor allem in nicht wissenschaftlichen Quellen stößt man immer wieder auf die Behauptung, das Goldene Vlies aus der griechischen Argonautensage sei das Fell eines Takins gewesen. Dies rührt wohl von der Feststellung, dass die Takin-Unterart aus Shaanxi tatsächlich ein annähernd goldfarbenes Fell hat. 

Himalaya-Thar

braun-schwarze Himalaya-Wildschafe: Bock mit Mälinenschild ausgestattet

Himalaya-Wolf

Himalaya-WolfHimalaya-Wolf

Yak

Yaks, Jomsom, Mustang, NepalYak: Lebensraum oberhalb von 3OOO m.
Das Alter der Tiere kann man an den Jahresringen der Hörner ablesen.
Die größten Yaks leben in Tibet, hier gibt es auch noch wilde Yaks
Gewicht bis zu 500 kg.
Yakwolle wird gesponnen, das Yak wird als Trag- aber auch als Reittier benutzt.
Yaks sind extrem kälteresistent, ihr dickes Fell reicht fast bis auf den Boden. Yaks gehen mit ihrer großen Lunge bis 6000 m (alle Säugetiere die in so großen Höhen leben haben größere Lungen). Bewegungen langsam, den Umständen angepaßt.
Kreuzung zw. Yak und Rind: Dzo

Das Yak bei Wikipedia

The Yak - Ausführliche Beschreibung des Yak in 16 Kapiteln (FAO-Dokument, 460 Seiten, englisch).

Yakzucht Pongratz - Ausführliche Beschreibung von Yakzucht (Haltungsbedingungen, Pflege, Probleme, Vorsichtsmaßnahmen) auf einem Almbauernhof in Österreich.

Yak, Solo Khumbu, NepalYam Solo Khumbu

diverse Tiere

Nyan: großes Wildschaf, dass die Schultehöhe eines Esels erreicht. Mächtige dicke Hörner, graubraunes Fell und einen Streifen langer dunkelbrauner Haare auf dem Rückgrat. Ost-Zanskar und Nordost-Ladakh.

Weitere: Antilope, Wildesel (in Tibet) ...

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