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Kälte ... |
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siehe auch
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Wenn man nicht auf Gewicht achten muss, hat man es gut. Dann kann man
sich nachts so gut isolieren, wie es angenehm ist. Man kann dazu so viele
Schlafsäcke Für die anderen Fälle habe ich mir angewöhnt, auch auf ein Zwiebelprinzip zurückzugreifen. Statt eines sehr warmen Expeditionsschlafsackes, mit dem ich in weniger kalten Gebieten nichts anfangen kann, nehme ich einen guten 3-Jahreszeiten-Schlafsack, und erweitere ihn im Falle extremer Kälte um einen 500 g leichten Daunenschlafsack (z.B. Yeti Pound), den ich wie ein Inlet in den Hauptschlafsack einziehe. Das Ergebnis ist eine sehr gute Isolation und gute Variationsmöglichkeiten. Vor allem bei relativ dünnen Menschen kommt noch dazu, dass der Körper im Schlafsack wesentlich weniger Luftvolumen erwärmen muss. Wichtig ist aber auch eine gut isolierende Unterlage. Details siehe Schlafmatten. Um den ersten Teil der Nacht noch wärmer zu gestalten, kann man eine Flasche mit warmem Wasser als Wärmflasche verwenden. Später, wenn die Nacht am kältesten ist, ist diese Wärme aber meist verbraucht. Ganz wichtig ist auch hier wieder das Beachten der Grundsätze, vor allem der Schutz vor Feuchtigkeit und Wind. |
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Erfrierungen ... Anfangs sieht jede Erfrierung aus wie eine erstgradige. Daher immer vom schlimmsten (3. Grad) ausgehen. Behandlung: Stellen mit eigener oder fremder Körperwärme anwärmen. Nicht mit Schnee einreiben. Benachbarte Körperteile (nicht die betroffenen Stellen) durch Massieren passiv bewegen. Erfrorene Stellen keim- und druckfrei verbinden. Heiße, gezuckerte, salzreiche Getränke. Kein Alkohol! Unterkunft suchen. Bei schweren Erfrierungen liegend transportieren. In der warmen Unterkunft können heisse Alkoholgetränke gegeben werden. Mehrmals täglich Bewegung in sehr warmem Wasser (35-42 Grad), danach abtrocknen und wieder druckfrei verbinden. Erneute Kälteeinwirkung unbedingt vermeiden, sonst ist das Körperteil verloren! Blasen nicht aufstechen und Platzen verhindern. So schnell wie möglich zum Arzt. |
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Starkes Absinken der Körpertemperatur. Symptome: Muskelzittern, schneller Puls und schnelle Atmung, schwindende Muskelkraft. Eine der häufigsten Todesursachen bei Outdooraktivitäten! Unterkühlung kann bei ungünstigen Bedingungen schon bei + 10 Grad C auftreten (z. B. eingeklemmt im Wasser liegend, kommt beim Paddeln öfter vor). Die erste Warnung, das Zittern, wird durch Alkohol häufig außer Kraft gesetzt. Maßnahmen bei Unterkühlung: Schutz vor weiterer Auskühlung. Aktive und passive Bewegungen vermeiden, keine Massagen, Transport so schonend wie möglich (Gefahr des Bergungstodes)! Heisse, gezuckerte Getränke, kein Alkohol. Atmung und Kreislauf beobachten. Keine aktive Wärmezufuhr, keine heißen Bäder. Kaltes Peripherieblut darf nicht in den Körperkern gelangen! Das Wichtigste: Vorbeugung! |
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Zucker verhindert zu schnelles Einfrieren von Getränken. Ein Biwaksack (immer im Rucksack) schützt vor Wind und Nässe, und damit vor Kälte. Heisse Getränke liefern nötige Wärme von innen. Edelstahl-Thermoskannen mit Vakuumisolierung halten sie lange warm. Es gibt diverse Modelle von Schuh- und Taschenwärmern für den Extremfall. Wer ein Feuer machen kann, hat´s gut! Wer eine Schneehöhle bauen kann, auch! Wo es Strom gibt, kriegt man seine Sachen mit dem Föhn schnell wieder trocken. Achtung bei allen Flüssigkeiten: Kontaktlinsenlösung, Insulin und andere Medikamente! Flüssigkeit friert ein, Gefäße platzen. Wasserfilter: Schnelles Einfrieren der Filterpartrone! Camel-Bag, Trinksysteme mit Schlauch: Einfriergefahr! Kein Alkohol, denn dieser erweitert die peripheren Blutkanäle und fördert den Wärmeverlust. Raucher haben durch verengte Blutgefäße ein erhöhtes Risiko von Erfrierungen. Planet Wissen: Überlebensstrategien in der Kälte |