Notfall & Rettung
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Notrufe und -signale, Rettung, Rücktransport ...

Letzte Änderung: 27.10.2015

Helikopter Grönland

TIPP: Spot Gen 3. Kleines Gerät um Notrufe abzusetzen. Teilt gleich auch die Position an das Rettungssystem GEOS mit. Der SPOT nutzt Satelliten um die Position zu bestimmen und vordefinierte SMS-Nachrichten zu versenden. Kein Handynetz erforderlich!

Helikoptereinweisung

Wandern zum Seitenanfang

Helikopter GrönlandWandern im Quadrat Antwort auf Fragen der Helikopterbesatzung:

Ja = beide Arme in die Luft recken (Körperform wie ein "Y" für YES),
Nein = ein Arm hoch, ein Arm runter (wie der Querbalken im "N" für NO).

Ohne Sprechkontakt wird die Frage unterstellt: "Braucht Ihr Hilfe?" - "Y" bedeutet dann: "Wir brauchen Hilfe!" - "N" bedeutet: "Alles okay, wir brauchen keine Hilfe!"

Wandern im Quadrat Vorbereitung der Landefläche:

1. Landefläche sollte hart und flach sein.

2. Windrichtung checken. Landefläche sollte dem Heli einen Start nach vorn in den Wind erlauben. Am besten eignet sich ein Platz, der flach ist und gegen die Windrichtung hin abfällt. Windrichtungsanzeiger (Halstuch o.ä.) aufhängen.

3. Boden der Landefläche wenn möglich mit einem großen "H" markieren (z. B. aus Steinen). Alle losen Gegenstände wegräumen oder befestigen, so daß sie nicht vom Heli aufgewirbelt werden können.

4. Von Landefläche fernhalten, mit dem Rücken zum Heli stehen.

5. Auf Signale des Piloten achten. Erst dem Heli nähern, wenn der Pilot Zeichen gibt. Nie von der Hangseite und nie von hinten (Heckrotor) dem Heli nähern. Immer gebückt nähern, da sich Rotorblätter nach dem Landen langsam absenken.

Meldung 06/2005 aus Nepal-Dia.de: Helikopter auf dem Everest - Ein Helikopter von Eurokopter hat in einem Rekordflug die Spitze des Everest berührt. Von einer richtigen Landung kann man aber nicht sprechen. Interessant ist es aber unter dem Gesichtspunkt dass er am South Col landen konnte. Mit früheren Helikoptern war die absolute Obergrenze zum Landen bei 6400 m. Normalerweise mussten verletzte Bergsteiger beim Everest deshalb sogar meist bis zum Base Camp zurückgetragen werden. Dies könnte jetzt mit dem neuen Helikopter einfacher werden, sofern überhaupt einer in Nepal stationiert sein wird.

Mittlerweile scheint die normale maximale Flughöhe bei 7000 m zu liegen.

Notsignale

Wandern zum Seitenanfang

Wandern im Quadrat Alpines Notsignal:

6 x im Abstand von 10 Sekunden ein Ton- oder Lichtzeichen (6 x pro Minute). Dann 60 Sekunden Pause. Dann wieder 6 Signale im Abstand von je 10 Sekunden. Dann wieder 60 Sekunden Pause u.s.w.. Die Rettung antwortet mit 3 Zeichen pro Minute und ebenfalls einer Minute Pause.

Wandern im Quadrat Notsignal bei Sichtkontakt:

"Ich brauche Hilfe": Ja = beide Arme in die Luft recken (Körperform wie ein "Y" für YES),
"Alles okay, ich brauche keine Hilfe": Nein = ein Arm hoch, ein Arm runter (wie der Querbalken im "N" für NO).

Zeichen Y oder N können auch auf dem Boden ausgelegt werden mit Steinen o. Ä., aber dabei immer auf starken Kontrast zum Untergrund achten! Die Buchstaben sollten etwa 6 m lang sein. Am besten daneben einen Eye-Catcher wie Feuer, Rauch, Fahne etc.!

Weitere Zeichen: I = Ernsthafte Verletzung, V = brauche Hilfe, X = brauche medizinischen Beistand

Notrufe

Wandern zum Seitenanfang

Flugzeug IslandWandern im Quadrat Notruf absetzen

Bei Problemen auf Reisen: Internet-Notruf

Internationaler Notruf Europa: 112. Funktioniert (besonders außerhalb der EU) noch nicht überall. Bis dahin Schweiz 1414, Norditalien 118.

Notruf-Weiterleitung über Fax, Telefon, E-Mail bei Därr

TIPP: Spot Gen 3. Kleines Gerät um Notrufe abzusetzen. Teilt gleich auch die Position an das Rettungssystem GEOS mit. Der SPOT nutzt Satelliten um die Position zu bestimmen und vordefinierte SMS-Nachrichten zu versenden. Kein Handynetz erforderlich!

T-Mobile XTra-Card: Unter dem Link www.t-mobile.de/xtraroaming finden Sie Informationen wie und wo Sie mit Ihrer XtraCard im Ausland mobil telefonieren koennen.

Wandern im Quadrat Signalsysteme:

Rauchpatrone, brennt ca. 2 Minuten. Gut für Lokalisierung, wenn Hilfe in er Nähe ist.

Raketenabschussgeräte: Knall und Rauch.

Wandern im Quadrat Satellitentelefone, Notrufsysteme:

Spot Gen 3. Kleines Gerät um Notrufe über Satellit abzusetzen.

Systeme: Immarsat, Iridium, Eperb, ...

Für Afrika, Asien, Europa, Australien: Thuraya

PLB (Cospar - Sarsat): Weltweiter Notrufsender. Man wird registriert. Geräte für ca. 50-100 € auch ausleihbar, z.B. bei Johanniter Unfallhilfe Stuttgart.

Notrufsender/Satellitentelefon:

Aus der eMail-Korrespondenz:

Hallo Tom!
Habe Deinen Bewertungskommentar bei Globetrotter gelesen. Bin am überlegen, ob ich mir mal einen Notrufsender zulege. Ich mache hauptsächlich Touren in Anden, Himalaya, Island, Grönland, Skandinavien, seltener Canada, Afrika. Hast Du eine Empfehlung für mich???
Danke im Voraus!
Andreas

Hallo Andreas,
mit dem Tourenspektrum, das Du abdeckst, würde ich mir eher ein Satellitentelefon zulegen. Das schlagzeilenträchtige "Iridium"-System ist ja nach wie vor in Betrieb und funktioniert weltweit. Es wird nun von Boeing betrieben und das US-Verteidigungsministerium ist der Hauptkunde und Garant für ordentliche Umsätze. Die Handys kosten was um die 1000 Euro und es gibt Prepaidkarten, die nur dann kosten, wenn sie benutzt werden. Das andere (derzeit modernste) Sat-Telefon-netz, Thuraya kommt für Dich nicht in Frage, da es vor allem Afrika, den arabischen raum und Mitteleuropa abdeckt, Finnland ist schon nicht mehr dabei. Die grossen Brüder der "EPIRB"-Notsender sind vor allem für die Schiffahrt gedacht und kosten meist mehr als ein Iridium-Telefon und die Schiffahrtsbehörden sehen es nicht so gerne, wenn die Dinger an Land "missbraucht" werden. Schliesslich verweise ich Dich noch (nicht ganz uneigennützig...) auf die Firma LocationWare (http://www.locationware.com) Dort gibt es Software passend zu den GPS-fähigen Handys von Benefon und Garmin. DIe Software kann Positionen dieser Handys auf Landkarten anzeigen, man kann so eine Art Flottenmanagement mit Personen machen. Ist für Reiseveranstalter, Incentive-Agenturen und Rettungsorganisationen entwickelt worden. Wird inzwischen auf Positionsübertragung mit Sprechfunkgeräten erweitert, z.B. für Veranstaltungen ausserhalb von Mobilfunknetzen und aus Kostengründen ("Funk ist kostenlos").
Schöne Grüsse, Tom

Bergung Verletzter und Rückholung verletzter oder kranker Personen

Wandern zum Seitenanfang

 

Biwaksack-Trage:

Wie baue ich aus einem Biwaksack und 4 Wanderstöcken eine provisorische Trage?

... siehe Bild rechts ->

Zum Tragen brauche ich je 3 Personen auf jeder Seite.

 

Assistance: Organisationen, die sich international um Bergung, Rückholung und Notfallmanagement kümmern:

Assistance ist eine Dienstleistung, die Kunden von Versicherungen und anderer Unternehmen sofort und unmittelbar hilft. Der Grundgedanke der Assistance ist es, rund um die Uhr Notfallhilfe vor Ort zu organisieren bzw. zu erbringen. Unter Assistanceleistungen werden Hilfs-, Beistands-, Notfall- und Problemlösungsleistungen im Zusammenhang mit Not- und Schadenfällen verstanden.

Ursprünglich aus der Versicherungswirtschaft stammend, bezeichnet Assistance die sofortige konkrete Hilfe im Rahmen eines Versicherungsvertrages im Gegensatz zu einer nachträglichen Kostenerstattung. Versicherer setzen Assistanceleistungen ein, um einerseits Schadenkosten zu reduzieren, und andererseits, um die Kundenzufriedenheit und die Kundenbindung zu verbessern. Die Hilfs- und Serviceleistungen werden jedoch nicht von diesen Unternehmen selbst, sondern von Assistanceunternehmen weltweit organisiert. Diese Spezialunternehmen organisieren die Leistungen rund um die Uhr, auch an Wochenenden und Feiertagen. Für das Umsetzen der jeweiligen Leistung vor Ort setzen die Assistanceunternehmen i. d. R. externe Leistungserbringer ein. Neben der Organisation der Leistungen selbst ist das Management von Netzwerken externer Leistungserbringer (sog. Partnernetzwerke) eine Kernfunktion von Assistanceunternehmen.

Medizinische Assistance: Leistungen, die im Rahmen der medizinischen Reiseassistance erbracht werden, beziehen sich auf die medizinische und psychologische Betreuung erkrankter oder verletzter Menschen im Ausland sowie deren Krankenrücktransport, den Versand von Medikamenten oder die Überführung im Todesfall. Weiterhin umfasst die medizinische Assistance Informationsleistungen, wie etwa die medizinische Beratung vor oder während einer Reise zu Impfvorschriften oder ähnlichem. Leistungen der medizinischen Assistance sind Bestandteil vieler Schutzbrief-, Unfall- und Auslandsreisekrankenversicherungen. Einzelne Assistancen bieten zudem Hilfe bei besonderen medizinischen Fragestellungen an, wie z.B. bei Tauchunfällen oder bei Dialysereisen im Ausland.

Reiseassistance (Touristische Assistance): Der Begriff der Reiseassistance umfasst personenbezogene Leistungen im Zusammenhang mit Auslandsreisen. Als Ergänzungsform der oben genannten Assistance-Leistungen bietet die Reiseassistance Hilfeleistungen bei organisatorischen bzw. durch Diebstahl verursachten Problemen während einer Reise. Sperrungen von Kreditkarten werden veranlasst, abhanden gekommene Zahlungsmittel oder Reisedokumente ersetzt usw. Bei Flugverspätungen, die eine Weiterreise verhindern, wird die Unterbringung in ein Hotel veranlasst sowie die Organisation eines Ersatzfluges übernommen. Im Businessbereich werden darunter Serviceleistungen verstanden, die die Organisation und den Ablauf von Geschäftsreisen betreffen sowie Hilfeleistungen bei verlorenen Laptops, Mobiltelefonen etc.

InternationalSOS.com: International SOS is the world's leading international healthcare, medical assistance, and security services company. We help organizations manage the health and security risks facing their international travelers and expatriates.

DRK Flugdienst: "Ob Weltenbummler, Geschäftsreisende oder Pauschaltouristen - Wir holen Unfallopfer und Erkrankte schnell, sicher und ärztlich betreut aus aller Welt nach Deutschland zurück." +49-228-230023, fax 230027.

ADAC Ambulanzservice: 24/7 Alarm Centre: Telefon: +49 89 76 76 50 05, Fax: +49 89 743 90 12, E-Mail: emergency@adac.de
ADAC-Zentrale München 24-Std.-Service: bei Erkrankung und Verletzung im Ausland +49 89 76 76 76

Sonstiges

Wandern zum Seitenanfang

ERV - Europäische Reiseversicherung: 24-h-Notrufnummer +49-89-41661010

Tipp: Mountain Equipment Ultralight Biwaksack, passt mit Minivolumen und -gewicht in jede Tasche.