La RéunionLa Réunion
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


... die perfekte Insel für Trekking, Wandern und Reisen auf den Maskarenen.

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Allgemeines & Spezielles

Trekking AfrikaLa Réunion gehört zu Frankreich und damit zur EU. Die Insel ist fast oval und hat einen Durchmesser von 50 bis 70 km. Das ist vergleichbar mit der Fläche des Saarlandes. Die höchsten Vulkangipfel sind der Piton des Neiges (3070 m) und der noch aktive Piton de la Fournaise (2631 m). Im Schnitt gibt es jedes Jahr einen Vulkanausbruch, vor dem man sich aber nicht fürchten muss.

Neben Wandern und Trekking ist die Insel beliebt zum Canyoning, Gleitschirmfliegen und Rafting.

Hochsaison ist auf La Réunion im Oktober, November, Juli und August - Nebensaison im Juni und September. Die Insel lässt sich aber wegen des gleichmäßig warmen Klimas ganzjährig bereisen.

Von Juni bis in den Oktober kann man sehr gut Buckel-Waale beobachten. Giftige Tiere gibt es trotz der tropischen Lage auf der Insel nicht.

Weitere Stichworte sind auf La Réunion tropischen Gärten, Traumstrände, kreolische Küche und das koloniale Erbe. Die Bevölkerung ist ein sympathischer Mix aus Afrikanern, Indern, Chinesen, Europäern, Madagassen und Kreolen. 86 % davon sind Christen, die anderen Moslems, Hindus, Buddhisten ...

Die Anreise geht meist über Paris, dauert ab Berlin etwa 15:00 h (ab Paris 11:00 h). Der günstigste Preis für den Flug in der Trockenzeit liegt bei etwa 700-800 €. Air Austral ist auf La Réunion beheimatet und führt viele Flüge durch, auch zu den Nachbarinseln Mauritius und Madagaskar.

Wanden & Trekking. Wandern, Trekking, Bergsteigen

La Réunion ist ein hervorragendes Gebiet, um Wandern und Bergsteigen mit tropischen Stränden zu kombinieren. Üppiges Grün und steile Vulkane prägen ihr Gesicht, und die Bergwelt ragt fast 3000 m aus dem Meer. Etwa 1200 km Wanderwege verlaufen über die gesamte Insel.

Auf La Réunion gibt es auch Berghütten. Eine vorherige Reservierung ist Pflicht. Während der Wandersaison sollte man mehrere Wochen vor der Tour reservieren. Das kann direkt in Saint Denis oder über Telefon, Fax oder Internet getätigt werden: Maison de la Montagne, 5 Rue Rontaunay, 97400 Saint Denis. fon +262 (0) 262 90 78 78 , fax +262 (0) 262 41 84 29.

Wanden & Trekking. Klima

Die beste Reisezeit zum Wandern, Trekking und Bergsteigen liegt in der Trockenzeit zwischen Mai und Oktober, die Regenzeit dauert von Dezember bis März.

Im Westen von La Reunion liegt die windabgewandte Seite, im Osten bläst und brandet es im Schnitt mehr.

Der Norden und der Osten sind am meisten von Niederschläge betroffen. Hier gibt es keine Badestrände und weniger touristische Infrastruktur.

Die Hurrikansaison dauert von November bis April. Von Ende Mai bis Anfang Oktober ist Winter, wobei der Winter auf La Réunion natürlich nichts mit unseren Vorstellungen von Winter zu tun hat. Trotzdem kann es oben in den Bergen dann Nachtfröste geben. Von Ende November bis Anfang April ist Sommer. Die Übergangsjahreszeiten mit ausgeglichenem Klima (nicht zu nass und nicht zu heiß) sind kurz und liegen im April/Mai und im Oktober/November.

Palmen am Indischen OzeanTrockenzeit bedeutet nicht, dass es nicht regnen kann. Es gibt aber lokal sehr unterschiedliche Zonen: Die Ostküste ist sehr feucht, weil sie den Passatwinden ausgesetzt ist, ähnlich wie die Kanaren. Die Westküste im Windschatten ist deutlich trockener. Die Luft- und Wassertemperaturen liegen meist zwischen 20°C und 30°C. Auch die Durchschnittstemperatur an der Küste liegt im Sommer bei etwa 30°C. Das Meer ist kaum mal kälter als 23° C.

Weitere Infos zum Klima findet man unter Beste Reisezeit. Und hier gibt es einen guten Überblick mit Erläuterungen über die klimatischen Verhältnisse auf La Réunion für Wanderer, Trekker und Strandurlauber: Reunion.de.

Wanden & Trekking. Landschaft

Eine Vulkankette durchzieht die ganze Insel. Gegliedert ist sie auch durch drei mächtige Talkessel: Cirques de Salazie, Cirques de Cilaos und Cirques de Mafate. Sie liegen zusammen mit dem Vulkan Piton de la Fournaise und dem Vulkan Piton des Neiges, dem höchsten Berg, im Nationalpark Réunion, der Teil des UNESCO-Weltnaturerbes ist.

Der Nationalpark umfasst 70 % der Insel. Die Kernzone ist mit etwa 800-900 Einwohner sehr dünn besiedelt. Hier steht der Naturschutz und der ökologisch angepasste Tourismus im Fokus. In der Randzone leben etwa 75.000 Menschen. Hier finden sich die landwirtschaftlich genutzten Hochlagen und Talkessel. Die nachhaltigen Entwicklung des Kultur- und Naturraumes steht hier im Vordergrund. Der Zutritt zum Nationalpark ist kostenlos.

Im Westen und Süden umzieht ein 30 km langes Korallenriff die Insel. Es bietet tolle Schnorchel- und Tauchmöglichkeiten und schützt die in dieser Region besonders zahlreichen Sandstrände. Die Lagunen von Saint-Pierre, Saint-Leu und Hermitage sind bei Tauchern und Schnorchlern besonders beliebt.

Im Süden und Südosten verbindet sich die üppige Vegetation mit den kargen Flächen der Vulkangebiete zu einer beonders abwechslungsreichen Landschaft. Dafür gibt es hier nur wenige Strände oder Bademöglichkeiten. Eine Ausnahme ist der Strand der Grand Anse, aber auch hier kann sicher nur in einem kleinen Natursteinbacken gebadet werden. Brandung, Strömungen und Haie machen das Baden im Meer zu einem unkalkulierbaren Abenteuer. Das große junge Lavafeld Grand Brûlé (letzter Ausbruch 2007) dominiert die südliche Ostküste.

Reisepraktische Informationen

Palmen am Indischen OzeanWanden & Trekking. Anreise, Gesundheit, Infos

Günstige Flüge nach La Reunion findet man oft in der Vergleichsmaschine Skyscanner.

Touristische Informationen liefert die offizielle Webseite des Fremdenverkehrsamts der Insel La Réunion (Ile de la Réunion Tourisme, IRT).

Für die Einreise sind keine Impfungen vorgeschrieben. La Réunion gilt als malariafrei. Die Impfungen gegen Hepatitis A und ggf. B sind zu empfehlen, genauso wie die Standartimpfungen, die auch für Deutschland empfohlen werden (Polio, Diphterie, Tetanus ...). Außerdem sollte man sich konsequent auch tagsüber vor Mückenstichen schützen.

Zuständig für die konsularische Betreuung ist die Deutsche Botschaft in Paris, in Sainte-Clotilde gibt es einen deutschen Honorarkonsul, an die sich Reisende in Notfällen wenden können.

Die Sicherheitslage ist vergleichbar mit der im Süden Frankreichs. Der Reisende sollte die Maßnahmen beachten, die im Prinzip für alle Reisen nach Afrika, Asien oder Lateinamerika gelten: Wertsachen sicher aufbewahren, immer mit Taschendieben rechnen, Menschenansammlungen meiden oder dort besonders vorsichtig sein ...

Wanden & Trekking. Reisezeit

... siehe > Klima

Wanden & Trekking. Verkehr

Auto, Mietwagen:

Am flexibelsten ist man auf La Réunion im Mietwagen unterwegs. Besonders, wenn man zu den oft abgelegenen Ausgangspunkten der Wanderungen kommen will, ist man mit dem Bus oft schlecht dran. Ein gutes Portal für den Preisvergleich und die Reservierung ist Mietwagen-check.de. Oft kann man seine Fahrzeugbuchung bis 24 h vor Abholung kostenlos stornieren.

Busse:

Die größeren Städte sind durch Busse verbunden. Oft gibt es einen Busbahnhof. Die meisten Linien zwischen den großen Städten bedient Car Jaune. Die Webseiten haben eine praktische Suchfunktion.

Es gibt aber auch lokale kleinere Busbetriebe, die in den einzelnen Regionen Streckennetze bedienen:

Wanden & Trekking. Übernachtung, Camping

Campingplätze gibt es auf La Réunion nur wenige. Trotz offiziellen Verbots wird aber von Einheimischen und Touristen, vor allem in den Bergen, an vielen Stellen wild gezeltet. Wenn man das tut, sollte natürlich selbstverständlich sein, dass man den Platz so oder sauberer hinterlässt, wie/als man ihn vorgefunden hat.

Andere Übernachtungen bucht man am besten und günstigsten über Booking.com, siehe rechts. Da lassen sich viele Unterkünfte auch noch lange kostenlos stornieren.

  Booking.com

Literatur, Führer, Karten La Réunion

Palmen-KlettererWanden & Trekking. Wanderführer

Rother Wanderführer La Réunion: Frankreichs Wanderparadies im Indischen Ozean. 58 Touren mit GPS-Tracks.

Wanden & Trekking. Karten

La Réunion (Nord): topographische Wanderkarte - IGN Landkarte 4402 RT, 1:25.000. St-Denis, Cirques de Mafate et de Salazie, Sainte-Marie, Piton Plaine des Fougères, Roche Écrite, GR-R2 (Institut Géographique National)

La Réunion (Südost): topographische Wanderkarte - IGN Landkarte 4406 RT, 1:25.000. Piton de la Fournaise, St-Joseph, St-Philippe, Cratère Dolomieu, Plaine des Sables, Monte Langevin, GR-R2, (Institut Géographique National)

La Réunion (Süd): topographische Wanderkarte - IGN Landkarte 4405 RT, 1:25.000. Saint Piere, Cirque de Cilaos, le Tampon, la Mare, St-Louis, Piton des Neiges, le Grand Bénare, Gros Morne de Gueule Rouge (Institut Géographique National)

Réunion, Auto- und Freizeitkarte 1:50.000 (Freitag& Berndt)

Reise Know-How Landkarte Mauritius, Réunion, Rodrigues (1:90.000)

IGN - La Réunion 1:75.000, mit GR-Wanderwegen

La Reunion Map 1:80.000 (Michelin Zoom Reunion Map, Band 139)

Wanden & Trekking. Digitale Karten

Kostenlose Karten zur Verwendung in der Garmin-Software habe ich noch nicht gefunden. In den Kartensätzen des Mutterlandes Frankreich ist La Réunion meist nicht enthalten. Kostenpflichtige Karten für La Réunion findet man aber z.B. unter openmtbmap.org.

Gut zu nutzen sind aber die Karten der GPS-Portale, wie z.B. die von Outdooractive.

Wanden & Trekking. Reiseführer

Iwanowski´s Reiseführer Réunion: Individualreiseführer mit Extra-Reisekarte und Karten-Download.

Der Reiseführer Réunion aus dem Hause Iwanowski bildet ein ausgewogenes Paket von Informationen für den individualreisenden.

Der Leser findet in dem Buch Hintergrundinformationen zu Land und Leuten wie Themen zur Geschichte, Kultur, Botanik oder Landschaft. Die Themen sind dabei so ausgewählt, dass man sich schnell ein Bild über die für viele in Deutschland unbekannte Insel La Réunion machen kann.

In den Texten wird auch auf das konkret Wissenswerte für den Reisenden eingegangen. Da geht es z.B. auch darum, auf welcher Inselseite die schönen Strände liegen und warum, wo der wenigste Regen fällt und wieso, oder wo die Küste so Wind umtost ist, dass man dort nicht sicher baden kann.

Palmen am Indischen OzeanGenauso wird die Kulturlandschaft beschrieben, so dass sich automatisch beim Lesen schon konkrete Orte und Regionen herauskristallisieren, die für den jeweiligen Leser besonders besuchenswert sind.

Zu wichtigen Themen über Land und Leute wie Geschichte, Wirtschaft oder Gesellschaft gibt es am Anfang des Buches eigene Kapitel. Viele Hintergrundinformationen werden aber auch in Form von kleinen Essays abgehandelt, andere findet man im Fließtext zu den einzelnen Orten.

Das Entscheidende an einem Reiseführer sind für mich aber die konkreten Reiseinformationen. Und auch hier findet die Autorin Rike Stotten eine ausgewogene Mischung und Gewichtung. Übergreifende Themen werden unter A bis Z in einem farblich abgehobenen Teil des Buches präsentiert. Die ortsbezogenen Tipps und Hinweise findet man natürlich bei den Orten, die nach verschiedenen Inselteilen sortiert sind. Dabei werden nicht nur Informationen aufgelistet, sondern, was besonders wertvoll ist, kommentiert und einer Bewertung unterzogen. So bekommt man auch hier schnell einen guten Überblick, was den Reisenden vor Ort erwartet.

Häufig wird darauf verzichtet, große Mengen von Informationen aufzulisten. Statt dessen werden einzelne Beispiele präsentiert, um dann über Linktipps auf zusätzliche digitale Quellen zu verweisen. Z.B. Erfahre ich im Reiseführer, welche Arten von Restaurants oder Übernachtungsmöglichkeiten es in einem Ort gibt - mit einzelnen besonderen Beispielen - und kann dann mein konkretes Hotel oder Restaurant über das Internet reservieren.

Eine Besonderheit beim Iwanowski sind die konkreten Hinweise zur Budgetplanung. Hier wird klar, was eine Reise nach La Réunion bei den unterschiedlichen Bedürfnissen der Individualtouristen kosten wird.

Besonders freut mich, dass großer Wert auch auf Informationen zu Outdoor-Themen gelegt wird. So werden bei verschiedenen Orten konkrete Wanderungen vorgeschlagen. Diese sind jeweils auf einer kleinen Karte eingezeichnet, mit allen nötigen Tourdaten versehen und durch eine konkrete Beschreibung vorgestellt. Interessant ist, dass man diese Kärtchen samt Daten per QR-Code auf sein Smartphone laden kann, um diese dann vor Ort offline beim Wandern zu nutzen - ohne das Buch mitnehmen zu müssen.

Die Wanderungen liegen durchaus in unterschiedlichen Anforderungsbereichen. Auch für Genusswanderer oder für Gipfelstürmer sind jeweils Touren dabei. Spaziergänger werden zusätzlich fündig bei den Ortsbeschreibungen. Die meisten Wanderungen liegen aber im mittleren Bereich, mit Gehzeiten so um die vier bis fünf Stunden. Das wird wohl für die überwiegende Zahl der Reisenden, die nicht einen reinen Trekking- oder Wanderurlaub planen, sehr gut passen.

Es gibt keine eigene Auflistung der 18 Wanderungen im Inhaltsverzeichnis, aber über das Kartenverzeichnis findet man schnell und leicht jede Wanderung, ohne jeweils bei den einzelnen Orten suchen zu müssen. U.A. auch zum Gleitschirmfliegen, Tauchen, Angeln oder Canyoning werden passende Hinweise und Adressen geliefert.

Der Führer präsentiert dem Leser über viele informative Fotos ein erstes Bild der Insel. Erweitert wird dies um diverse Karten, die im Buch verteilt sind. Es handelt sich um eine Übersichtskarte im vorderen Buchdeckel - auch die ist über einen QR Code auf Smartphone ladbar - und viele Detailkarten in den Ortskapiteln, und, besonders praktisch, um eine größere Insel-Karte (1:115.000) zum herausnehmen.

Palmen am Indischen OzeanFazit: Für den Individualreisenden sind diese knapp 300 Seiten ein praktisches Infopaket, dass sowohl bei der Reisevorbereitung hilft, als auch vor Ort als praktischer Führer das Werkzeug liefert, um jeden Wunschurlaub organisieren zu können.

Lonely Planet Reiseführer Mauritius, Reunion & Seychellen (deutsche Version)

Reise-Know-How Insel-Trip La Réunion: Reiseführer mit Insel-Faltplan und Web-App

Wanden & Trekking. Unterhaltsam & informativ

Die Insel des ewigen Frühlings: Wie ich auf La Réunion meine zweite Heimat fand

Wanden & Trekking. Bildbände

Horizont La Réunion: Ein schöner Bildband mit 160 Seiten und über 230 Bildern vom Stürtz Verlag.

Hier hat Thomas Haltner nicht nur einen schönen Bildband verfasst. Das Buch geht weit darüber hinaus. Die Mischung aus interessanten Texten zu Natur und Kultur der Insel La Réunion mit schönen und informativen groß- und kleinformatigen Fotos erscheint eher wie ein Magazin - und ist ebenso kurzweilig zu lesen und betrachten. Die hochwertige Aufmachung ist natürlich weit von einem Magazin entfernt. Schon beim Aufblättern begeistern die ersten seiten- oder doppelseitenfüllenden Fotos.

Das Inhaltsverzeichnis verrät, zu welchen Themen interessante Artikel in den Bildband eingestreut sind: Strände, Märkte, Kulinarisches, Vulkanisches, Geschichtliches ... viele Themen zu den Besonderheiten dieser ungewöhnlichen tropischen Insel machen Lust auf´s Reisen.

Prägend für diesen bunten Reisevorbereiter und Reiseentscheidungshelfer bleiben aber die Fotos. Weiträumige Landschaftsaufnahmen, Fotos von Wasserfällen, Badegumpen oder anderen Landschaftselementen, Alltagsszenen, Gebäude, Pflanzen und Tiere ... so vervollständigt sich das Bild der Insel La Réunion nach und nach. Wale springen vor der Küste, ein farbenfroher Hindutempel scheint aus einer anderen Welt, üppig grüne Berglandschaften und einsame Palmenstrände locken den Reisenden.

Auch viele Luftbilder werden vom Autor präsentiert. So bekommt der Betrachter einen Überblick aus ungewohnter Perspektive. Und um sich besser orientieren zu können, findet der Leser im Anhang ein gutes Register und eine seitenfüllende Übersichtskarte der Insel.

Wanden & Trekking. Filme La Réunion

La Réunion: Naturwunder im Indischen Ozean. Reisen in ferne Welten, HD Doku.

Interessante Orte & Regionen auf Réunion

Kokos-ErnteDie Orte sind alphabetisch sortiert. Die "Uhrzeiten" hinter den Orten weisen auf die Lage hin ... stell Dir vor, die fast runde Insel ist ein Ziffernblatt ... Die meisten Orte liegen an der Küste.

Wanden & Trekking. Bras-Panon (2:00)

Der Ort im nördlichen Osten ist für seine Bourbon-Vanille-Produktion bekannt. Hier kann man sich den Anbau und die Verarbeitung der kletternden Orchidee zeigen lassen. In der Nähe liegt das schöne Bassin la Paix.

Wanden & Trekking. Cirques de Mafate (10:30, Insel-Inneres)

Der Cirques de Mafate erstreckt sich über 5 x 10 km. Extrem steile Felswände steigen über 1600 m auf. Die Gegend ist sehr abgelegen und auch heute noch nur zu Fuß oder aus der Luft erreichbar. Die Dörfer mit ihren insgesamt 800 Einwohnern werden mit dem Helikopter versorgt.

Wer das Tal zu Fuß erreichen will, muss schmale Bergpfade bewältigen sowie trittsicher und schwindelfrei sein. Es müssen um die 2000 m hohe Pässe überquert werden. Das Wegenetz hier umfasst etwa 140 km.

Eine schöne Aussicht in den Talkessel von Mafate bietet der Piton Maïdo auf 2204 m. Man erreicht ihn am besten von Saint-Gilles, die Fahrt dauert ca. 1:00 h.

Wanden & Trekking. Cirque de Cilaos (6:00, Insel-Inneres)

Der Cirque de Cilaos misst etwa 7 x 7 km. Seit den 1930er Jahren ist die vergleichsweise dicht besiedelte Region (6.000 Einwohner) per Straße (RN5) an Saint-Louis angebunden. Diese führt in über 400 Kurven durch eine großartige beeindruckende Schlucht.

Der Ort Cilaos (1214 m, die höheren Lagen bis 1700 m) mit seinen Thermalquellen ist die Drehscheibe für Outdoor-Aktivitäten. Besonders Canyoning, Bergsteigen und Wandern ist hier sehr beliebt. Gut zu besteigen von hier ist der Piton de Neiges (3070 m).

Cilaos erreicht man von Saint-Louis (Busbahnhof) aus mit dem Bus Linie 60, z.B. 7:35, 9:15, 10:50 ... zurück z.B. um 14:45, 15:40, 17:00 ... siehe Alterneo

Wanden & Trekking. Cirque de Salazie (1:00, Insel-Inneres)

Der Cirque de Salazie erstreckt sich über 6 x 7 km, andere nennen einen Durchmesser von 12 km. Vergleichsweise hoher Niederschlag führt zu besonders üppiger Vegetation und vielen Wasserfällen. Der Piton d'Anchain (1356 m) dominiert das Panorama.

Typisch für den Cirque de Salazie sind die schönen kreolischen Bergdörfer wie Hell-Bourg (950 m) mit seinen kleinen bunten Häusern und Shops. Es wurde beim Wettbewerb um das schönste Dorf Frankreichs preisgekrönt. Das Maison Folio, ein restauriertes kreolisches Haus unter Denkmalschutz, kann zusammen mit seinem Garten besichtigt werden.

Grand Îlet (1100 m) ist ein weiteres schönes kreolisches Dorf, 20 km von Hell-Bourg entfernt. Von hier aus kann man in den benachbarten Cirque de Mafate hinüber wandern.

Auch Salazie selbst ist ein hübscher kleiner Ort, der gern von Erholungsuchenden aufgesucht wird. Die Anfahrt ist am einfachsten von Saint-Denis.

Für die Besteigung des Piton de Neiges muss man von Hell-Bourg aus 2 Tage einplanen. Es gibt aber auch viele andere attraktive Wanderwege.

Salazie erreicht man von Saint André mit Cirest. Hin z.B. um 06:15, 07:30, 09:45, 11:45, 12:45, 15:00 und 17:45 ... zurück z.B. um 5:20, 6:39, 8:34, 9:49, 12:04, 14:04 und 16:49.

Kokos-ErnteWanden & Trekking. Entre-Deux (6:00, Insel-Inneres)

Ein kreolisches Dorf in den Bergen mit bunt bemalten Häusern, netten einfachen Cafés und Restaurants und einem tollen Blick auf die Küste. Hier leben 6500 Menschen, traditionell von Kaffee und Zuckerrohr.

Wanden & Trekking. Étang-Salé-les-Bains (7:30)

Der Küstenort im Südwesten besitzt schöne dunkle und oft leere Strände aus Vulkansand - auch palmengesäumt.

Wanden & Trekking. Piton de la Fournaise (16:30, Insel-Inneres)

Der Vulkan Piton de la Fournaise (Glutofen, 2631 m) ist ein beliebtes Wandergebiet im Südosten mit einem weitverzweigten Wegenetz.

Er ist seit 1640 etwa 180 mal ausgebrochen und gehört damit zu den aktivsten Vulkanen weltweit. Da die Lava gasarm und dünnflüssig ist, verlaufen die Eruptionen relativ ruhig und berechenbar. Entsprechend erinnert die Landschaft auf dem Vulkan weniger an tropische Paradiese, sondern eher an Island - oder an den Mond.

Es gibt aber auch tiefe Schluchten und grüne Inseln, um die die Lava herum geflossen ist.

Besteiger sollten möglichst früh dran sein, da sich der Gipfel im Laufe des Tages oft mit Wolken umhüllt. Man kann von der Plaine des Cafres mit dem Auto durch die Mondlandschaft bis zum Kraterrand (Pas de Bellecombe) fahren und über einen Pfad in die Caldera absteigen.

Wanden & Trekking. Piton des Neiges (absolutes Zentrum)

Der Piton des Neiges (3070 m) als höchster Gipfel Réunions ist trotz seines Namens und seiner Höhe i.d.R. schneefrei. Nur sehr selten schneit es am Gipfel für kurze Zeit. Der Vulkan ist er einer der größten Vulkane der Erde. Er erhebt sich vom Meeresgrund über mehr als 7 km. Seine Basis zeigt einen Umfang von etwa 800 km. Er ist seit 12.000 Jahren erloschen.

Wanden & Trekking. Besteigung des Piton des Neiges

Man besteigt den Gipfel des Piton des Neiges i.d.R. über das Refuge de la Caverne Dufour (2479 m).

Anstieg: Vom Cirque de Cilaos fährt man auf der D241 Richtung Bras Sec. Bei 1380 m Höhe hält man auf einem Parkplatz. Die GR R1 und R2 führen in einer etwa 3stündigen Wanderung zur Hütte.

Auch vom Cirque de Salazie kann man das Refuge de la Caverne Dufour erreichen. Der GR R1 führt von Hell Bourg über das Cap Anglais zur Hütte (Gehzeit etwa 6:00 h).

Als weitere Möglichkeit zum Aufstieg auf die Hütte bietet sich der GR R2 von Südosten aus an.

Von der Hütte aus wandert man in 1:30 h auf einem Pfad mit gemäßigter Steigung durch Fels und Schotter zum Gipfel. Trittsicherheit, Bergwanderschuhe und warme Kleidung sind angeraten.

Tipp: Um den fantastischen Sonnenaufgang zu erleben, startet man um etwa 4:00 h morgens an der Hütte. Taschenlampe nicht vergessen!

Wandern AfrikaWanden & Trekking. Sainte-Suzanne, Bassin Boeuf (1:00)

In Sainte-Suzanne gibt es einen kleinen Leuchtturm und in der Nähe das Bassin Boeuf und die Cascades Niagara. Beides sind sehr schöne, magische Orte.

Die Gegend im Nordosten ist ein beliebtes Wanderrevier und von Saint-Denis aus leicht zu erreichen.

Wanden & Trekking. Saint-Denis (12:00)

Die kleine Hauptstadt (150.000 Ew.) von La Rèunion wurde 1669 gegründet. Sie löst 1738 Saint-Paul als Hauptstadt ab, Grund ist der bessere Hafen.

Die Prachtstraße Rue de Paris markiert das koloniale und heutige Zentrum der Stadt.

Im Zentrum um die Rue de Paris findet man viel Kolonialarchitektur. Im Viertel rund um die Kathedrale liegen viele Bars und Restaurants.

Der Jardin de L´Ètat ist der botanische Garten von Saint-Denis. Hier liegt auch das Naturhistorische Museum.

Schöne Ruheplätze findet man im Stadtpark. Abends geht man bevorzugt an der Uferpromedade Barachois spazieren. Alte Kanonen und Palmen prägen hier das Bild.

Wanden & Trekking. Wandern bei Saint-Denis

Im Naturpark Roche Ècrite mit dem gleichnamigen Gipfel (2276 m) findet der Naturfreund viele Wanderwege mit teils tollen Aussichten über die Nordküste.

Der Pic Adam (1124 m) liegt direkt oberhalb von Saint-Denis und unterhalb des Roche Ècrite.

Der Chemin de Anglais führt oberhalb und parallel zur Küste, allerdings auch mit etwa 1000 Höhenmetern zwischen La Possession und Saint-Denis. Die Route wurde 1730 vor allem für den Warentransport angelegt.

Von Saint-Denis ist der üppig-grüne Cirque de Salazie gut zu erreichen.

Wanden & Trekking. Saint-Gilles-les-Bains & Boucan-Canot (10:00)

Wanden & Trekking. Saint-Gilles-les-Bains

Der Ort Saint-Gilles-les-Bains im Westen der Insel ist berühmt für die tollen Strände in seiner Umgebung und bei Seglern für seinen Yachthafen. Auch zur Walbeobachtungszeit kommen viele Besucher, um hier die Whale-Watching-Boote zu besteigen.

Der Jardin d´Eden ist ein sehenswerter Botanischer Garten. Beliebt ist auch der Markt, die Boulangerie Chez Loulou und die Food-Trucks, wo die Einheimischen abends gern essen.

Tipp: Tour von Saint-Gilles-les-Bains zum Aussichtspunkt Piton Maïdo (2203 m). Hier hat man einen tollen Blick in den Cirque de Mafate. Unterwegs liegt ein Wasserfall mit toller Badegumpe Bassin des Cormorans, 20 Fußminuten von der Straße.

Wanden & Trekking. Boucan-Canot

Auch dieser Nachbarort von Saint-Gilles ist für seine wunderschönen Strände beliebt. Es gibt auch viele schöne Restaurants und kleine Läden, aber es geht beschaulicher zu als im bekannteren Saint-Gilles.

Wanden & Trekking. Saint-Joseph, Saint-Philippe & Langevin (5:00)

Von Langevin lohnt ein Abstecher zum Wasserfall Cascade de Grand Galet.

Ein Küstenwanderweg führt von Langevin in Richtung Osten nach Saint-Philippe. In der Bucht von Vicendo kommt man gut an die palmengesäumte Küste. Baden ist hier aber gefährlich.

Das Cap Méchant bei Saint-Philippe wird von erkalteter Basaltlava gebildet, hier tobt oft die Brandung gegen die felsigen Klippen. Das betrifft auch den Pointe de la Table nordöstlich des Ortes. Auch dort kann man auch den Lavaflächen wandern.

Auch die Bucht Anse de Cascades lohnt einen Besuch. Ein kleiner Spaziergang führt zu den Wasserfällen. Auch ein Wanderpfad nach Sainte-Rose beginnt hier. Am Ziel kann man z.B. auf der Terrasse der schönen Bar Chez Louiso am Wasser einkehren.

Der Botanische Garten von Saint-Philippe ist vor allem wegen seiner 180 Gewürzpflanzen und seiner Früchte berühmt.

Wanden & Trekking. Saint-Louis (7:30)

Von Saint-Louis ist der Cirque de Cilaos gut über eine Straße zu erreichen.

Wanden & Trekking. Saint-Paul (10:00)

Saint-Paul ist die erste Hauptstadt der Insel. Hier liegt ein sehenswerter Friedhof direkt am Meer. Auch der berüchtigte Pirat Le Buse liegt hier.

Jeden Freitag ganztägig und Samstag vormittags gibt es einen großen Wochenmarkt, den Marché du Vendredí.

Der Strand ist weitläufig, aber vielleicht auch etwas langweilig.

Wanden & Trekking. Saint-Pierre (6:00)

In Saint-Pierre im Süden steht ein großer tamilischer Hindu-Tempel. Das überaus bunte Gebäude, das der Göttin Kali geweiht ist, darf aber nur von außen besichtigt werden. Außerdem gibt es hier noch viele historische Gebäude aus der Zeit der Zuckerbarone, z.B. das Rathaus, das in einem ehemaligen Getreidestpeicher residiert. Die attraktiven Einkaufsmöglichkeiten beschränken sich nicht nur auf den bunten Markt am Samstagn den Marché Florain.

Wanden & Trekking. Saline-les-Bains & Hermitage-les-Bains (9:00)

Hier im äußersten Westen gibt es traumhafte weiße Sandstrände, z.T. mit Palmen. Hier kann man lange Strandspaziergänge unternehmen, teils auch unter Palmen. Es ist etwas weniger los als in Saint-Gilles und man hat viel Platz am Strand.

  • © ANDREAS HAPPE
  • Interne Fotos: TrekkingGuide.de
  • Externe Fotos: Pixabay.com