Geschichte Galiciens - Historia de Galicia

Galicien und Nordwestspanien von der Vorgeschichte bis zur Gegenwart.

Küste Galiciens

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Allgemeines & Spezielles

Galicien im äußersten Nordwesten Spaniens ist eine Region mit einer ungewöhnlich eigenständigen Geschichte. Das liegt nicht zuletzt an seiner Lage: Der Atlantik öffnete Galicien seit jeher nach Westen und Norden, während die Gebirge im Osten die Region vom übrigen Spanien abgrenzten. Dadurch entstanden über Jahrtausende eigene kulturelle, sprachliche und wirtschaftliche Strukturen.

Wer heute durch Galicien reist, trifft auf Spuren ganz unterschiedlicher Epochen: gewaltige Megalithgräber aus der Steinzeit, eisenzeitliche Castros, römische Brücken und Stadtmauern, mittelalterliche Klöster und Burgen, die Kathedrale von Santiago de Compostela, Fischerhäfen und die Industriezentren von Vigo und A Coruña. Die Geschichte Galiziens ist deshalb besonders anschaulich, weil viele ihrer sichtbaren Zeugen bis heute in der Landschaft erhalten sind.

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Steinzeit & Megalithkultur

Bereits in der Steinzeit lebten Menschen in der Region. Besonders eindrucksvoll sind die zahlreichen Megalithanlagen , die vor allem aus dem Neolithikum und der frühen Bronzezeit stammen.

Vor etwa 5.000 Jahren errichteten die Menschen große Grabhügel und Dolmen. Diese Monumente zeigen, dass die damaligen Gesellschaften in der Lage waren, schwere Steinplatten über beträchtliche Entfernungen zu transportieren und monumentale Anlagen zu errichten. Die Dolmen dienten als Gemeinschaftsgräber und waren Teil komplexer religiöser Vorstellungen.

Bemerkenswert ist die große Dichte solcher Anlagen. Galicien gehört zusammen mit Nordportugal, der Bretagne und anderen Regionen Westeuropas zu den Gebieten mit besonders ausgeprägter Megalithtradition.

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Die Castro-Kultur

Ab der Bronzezeit und vor allem während der Eisenzeit entwickelte sich die sogenannte Castro-Kultur. Deren Siedlungen sind eines der charakteristischsten Merkmale der galicischen Vorgeschichte.

Ein Castro war eine befestigte Siedlung, die meist auf einer Anhöhe oder einer strategisch günstigen Landzunge angelegt wurde. Die Häuser waren überwiegend rund oder oval und bestanden aus Stein. Um die Siedlungen verliefen häufig mehrere Mauerringe, Wälle und Gräben.

Die Bewohner lebten von Ackerbau und Viehzucht, an der Küste zusätzlich von Fischfang und der anderweitigen Nutzung des Meeres. Handwerk und Handel gewannen zunehmend an Bedeutung. Metallverarbeitung, Keramik und Schmuck zeugen von einer differenzierten Gesellschaft.

Oft werden die Bewohner der Castros als Kelten bezeichnet. Es gab im Nordwesten Iberiens deutliche kulturelle und sprachliche Verbindungen zur keltischen Welt, doch die Bevölkerung besaß eine eigene regionale Kultur. Deshalb spricht man heute meist von der Castro-Kultur.

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Die Römer in Galicien

Ab dem 2. Jahrhundert v. Chr. drangen die Römer zunehmend in den Nordwesten der Iberischen Halbinsel vor. Die Eroberung war schwieriger als in manchen anderen Teilen Hispaniens. Erst unter Kaiser Augustus wurde die römische Herrschaft endgültig gefestigt.

Die Römer nannten die Bevölkerung des Nordwestens unter anderem Gallaeci. Auf diesem Namen führt sich das heutige Galicia beziehungsweise Galicien zurück.

Die römische Herrschaft veränderte die Region grundlegend. Straßen, Brücken und neue Verwaltungsstrukturen verbanden Galicien enger mit dem übrigen Reich. Städte wie Lucus Augusti , das heutige Lugo, wurden wichtige Zentren. Die römische Stadtmauer von Lugo ist eines der eindrucksvollsten Zeugnisse dieser Epoche. Sie ist nahezu vollständig erhalten und gehört heute zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Von großer wirtschaftlicher Bedeutung war der Bergbau. In verschiedenen Teilen Nordwestspaniens wurden große Mengen Gold gewonnen. Besonders spektakulär sind die nahegelegenen Las Médulas in der heutigen Provinz León, deren Bergbaulandschaft eng mit der römischen Erschließung des Nordwestens verbunden ist.

Die Romanisierung bedeutete jedoch nicht, dass die ältere Kultur vollständig verschwand. Zahlreiche Castros mit Rundhäusern wurden auch während der römischen Zeit weiter bewohnt, während römische Siedlungen mit rechteckigen Gebäuden entstanden. Viele lokale Traditionen bestanden neben römischen Lebensweisen fort.

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Das Reich der Sueben und die Westgoten

Als das Weströmische Reich im 5. Jahrhundert zerfiel, begann eine neue Epoche. Im Jahr 409 kamen die Sueben in den Nordwesten der Iberischen Halbinsel. Sie gründeten hier ein eigenes Reich mit Zentrum in der Region des heutigen Galicien.

Das Suebenreich gilt als eines der frühesten germanischen Reiche auf ehemaligem römischem Gebiet. Die nun herrschenden Sueben (Schwaben) bildeten allerdings nur eine kleine Minderheit gegenüber der romanisierten Bevölkerung.

Im Laufe der Zeit vermischten sich beide Bevölkerungsgruppen. Das Christentum gewann an Bedeutung, und Bischöfe und Klöster entwickelten sich zu wichtigen Zentren.

Im Jahr 585 wurde das Suebenreich von den Westgoten erobert, die auf der übrigen spanischen Halbinsel nach den Römern herrschten. Damit endete seine politische Selbstständigkeit. Die regionale Identität Galiciens blieb jedoch erhalten.

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Das Mittelalter und die Jakobs-Pilger

Das Mittelalter ist für Galiciens Entwicklung von herausragender Bedeutung. Der entscheidende Wendepunkt war die Entdeckung eines Grabes bei dem späteren Santiago de Compostela, das als Grab des Apostels Jakobus identifiziert wurde.

Die Entdeckung wird in das frühe 9. Jahrhundert datiert. Historisch lässt sich nicht eindeutig beweisen, wessen Grab tatsächlich entdeckt wurde. Entscheidend ist jedoch die Wirkung dieser Überlieferung.

Santiago entwickelte sich zu einem der wichtigsten Wallfahrtsorte der christlichen Welt. Aus ganz Europa machten sich Pilger auf den Weg nach Galicien.

Im 11. und 12. Jahrhundert erlebte Santiago eine große Blüte. Die Stadt wurde zu einem religiösen, wirtschaftlichen und kulturellen Zentrum.

Der Jakobsweg brachte Menschen, Waren, Ideen und kulturelle Einflüsse aus ganz Europa nach Galicien. Kirchen und Klöster wurden gebaut, und der romanische Baustil verbreitete sich. Die Kathedrale von Santiago de Compostela wurde zum Mittelpunkt dieses europäischen Pilgernetzes.

Wikinger und andere Angreifer

Die Lage am Atlantik brachte Galicien nicht nur Handelskontakte, sondern auch Gefahren. Vom 9. bis zum 11. Jahrhundert kam es wiederholt zu Wikinger- und normannischen Überfällen. Die Angreifer nutzten ihre seetüchtigen Schiffe und konnten über Flussmündungen weit ins Landesinnere gelangen.

Besonders gefährdet waren die Küstenregionen und die Flussmündungen der Rías. Die Angriffe richteten sich vor allem gegen Klöster und wirtschaftlich bedeutende Orte. Es wurden aber vorübergehend auch ländliche Gebiete erobert, um dort zu siedeln.

Die galicischen Herrscher bauten nach und nach Befestigungen und Verteidigungsanlagen. Strategische Punkte wurden mit Türmen und Burgen gesichert.

Die Wikingerüberfälle sind heute Teil der regionalen Erinnerung. Sie zeigen gleichzeitig, dass Galicien im Mittelalter keineswegs eine abgeschiedene Randregion war: Es war Teil der internationalen Welt des Atlantiks.

Galicien zwischen León, Kastilien und Portugal

Im Mittelalter war Galicien politisch eng mit den Königreichen im Nordwesten der Iberischen Halbinsel verbunden. Die Region gehörte zeitweise zum Königreich León und später zu den Herrschaftsgebieten, die unter kastilischen Einfluss gerieten.

Gleichzeitig bestand eine enge Verbindung zum südlichen Nachbarn Portugal. Eine stabile politische Grenze zwischen Galicien und Portugal entwickelte sich erst allmählich.

Sprachlich blieb die Verbindung bis heute eng. Das mittelalterliche Galicisch-Portugiesisch war zunächst eine gemeinsame Sprache, die sich erst nach und nach ausdifferenzierte.

Im Laufe des Mittelalters wurde Galicien jedoch zunehmend in das politische Zentrum Kastiliens integriert.

Die Irmandiño-Aufstände

Im 15. Jahrhundert kam es zu einem der bedeutendsten sozialen Konflikte der galicischen Geschichte: den Irmandiño-Aufständen. Bauern, Handwerker, Bürger und andere Gruppen wandten sich gegen die Macht vieler Feudalherren. Burgen wurden angegriffen und teilweise zerstört.

Die Aufständischen konnten zeitweise große Gebiete kontrollieren. Schließlich wurden die Aufstände jedoch niedergeschlagen.

Danach wurde die Macht der großen galicischen Adelsfamilien zunehmend eingeschränkt. Die katholischen Könige Isabella von Kastilien und Ferdinand von Aragón stärkten gleichzeitig die königliche Kontrolle. Damit begann die stärkere politische Einbindung Galiciens in die entstehende spanische Monarchie.

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Die frühe Neuzeit

Die Entdeckung Amerikas im Jahr 1492 veränderte die Welt – auch für Galicien. Die Atlantikküste gewann gegenüber dem spanischen Mittelmeerraum an strategischer und wirtschaftlicher Bedeutung.

Galicische Häfen waren am Handel und an der Seefahrt beteiligt. Auch deshalb wurde die Küste immer wieder von ausländischen Piraten und Korsaren angegriffen. Englische, französische und niederländische Schiffe bedrohten die Küstenorte. Auch der berühmte englische Seefahrer Francis Drake beteiligte sich 1589 an einem großen Angriff auf Galicien.

Daraufhin wurden die Küstenbefestigungen weiter verstärkt. Festungen, Türme und Artilleriestellungen sollten Häfen und Flussmündungen schützen.

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19. / Anfang 20. Jhd.: Auswanderung, Fisch & Industrie

Armut & Auswanderung

Trotz der wirtschaftlichen Entwicklung blieb Galicien im 19. Jahrhundert eine vergleichsweise arme Region.

Die Landwirtschaft war kleinteilig organisiert, die Bevölkerung wuchs und viele Menschen fanden in den ländlichen Gebieten keine ausreichende Beschäftigung.

Die Folge war eine gewaltige Auswanderungsbewegung .

Hunderttausende Galicier gingen nach Argentinien, Uruguay, Kuba, Brasilien und in andere Länder Amerikas . Besonders Buenos Aires entwickelte sich zu einem Zentrum der galicischen Diaspora.

Die Auswanderer schickten Geld an ihre Familien in Galicien. Mit diesem Geld wurden Häuser gebaut, Grundstücke gekauft und teilweise Schulen oder andere Einrichtungen finanziert.

Die Erinnerung an diese Auswanderung ist bis heute allgegenwärtig. Die Rückkehrer aus Amerika, die sogenannten Indianos , hinterließen vielerorts auffällige Häuser im Stil der Zeit.

Fischerei, Salz und die Konservenindustrie

Das Meer war die wichtigste Lebensgrundlage vieler Galicier. Fischerei, Muschelsammeln und Salzfischproduktion waren seit Jahrhunderten bedeutende Wirtschaftszweige. Im 19. Jahrhundert kam die moderne Fischkonservenindustrie hinzu.

Eine wichtige Rolle spielten Unternehmer aus Katalonien, die ihre Erfahrungen mit der Konservenproduktion nach Galicien brachten. Besonders die Sardinenfischerei entwickelte sich zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor.

Die Konservenfabriken entstanden vor allem an den Küsten der heutigen Provinzen A Coruña und Pontevedra. Städte und Orte wie Vigo und A Coruña wurden wichtige Zentren.

Eine Besonderheit in den Fischfabriken war der hohe Anteil von Frauen an der Beschäftigung. Während die Männer auf See waren übernahmen sie zahlreiche Arbeiten in den Fabriken und trugen damit wesentlich zum Familieneinkommen bei.

Die Fischindustrie blieb bis heute ein Kernbereich der galicischen Wirtschaft.

Industrialisierung & Aufstieg Vigos

Während die ländlichen Gebiete von Landwirtschaft und Auswanderung geprägt blieben, entwickelten sich einige Städte zu modernen Industriezentren. Besonders Vigo wuchs stark. Der Hafen, die Fischerei, der Schiffbau und die Verarbeitung von Fisch machten die Stadt zu einem der wichtigsten Wirtschaftszentren Galiciens.

Auch A Coruña entwickelte sich zu einem bedeutenden Handels- und Hafenstandort.

Im Süden Galiciens entstanden große Industrieunternehmen, darunter die später international bedeutende Automobilindustrie in Vigo. Galicien blieb damit wirtschaftlich zweigeteilt: moderne Industrie- und Hafenstädte standen einer vielfach ländlich geprägten Bevölkerung gegenüber.

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Bürgerkrieg & Franco-Diktatur

Der Spanische Bürgerkrieg begann 1936. Galicien geriet bereits sehr früh unter die Kontrolle der aufständischen nationalistischen Truppen unter Franco.

Während der anschließenden Diktatur Francisco Francos wurden politische Gegner rigoros verfolgt. Die regionale Kultur wurde - wie in anderen Regionen Spaniens - stark eingeschränkt. Besonders betroffen war die galicische Sprache. Spanisch war die Sprache von Staat, Verwaltung und Bildung. Galicisch blieb jedoch im Alltag der Bevölkerung lebendig, weil es etwas mehr Freiräume gab als z.B. für Baskisch und Katalanisch. Übrigens stammt Franco selbst aus Galicien, aus Ferrol in der Provinz A Coruña.

Die Diktatur führte zu einer starken wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderung. Ab den 1950er und besonders den 1960er Jahren beschleunigten sich Industrialisierung und Urbanisierung. Viele Menschen verließen die ländlichen Regionen und zogen nach Vigo, A Coruña, Santiago oder ins Ausland.

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Demokratie & Autonomie

Nach Francos Tod 1975 begann der Übergang Spaniens zur Demokratie. Für Galicien bedeutete die neue politische Ordnung die Wiederbelebung der regionalen Selbstverwaltung. 1981 erhielt Galicien sein Autonomiestatut.

Heute ist Galicien eine der autonomen Gemeinschaften Spaniens. Es besitzt ein eigenes Parlament und eine eigene Regionalregierung, die Xunta de Galicia .

Galicisch und Spanisch sind beide Amtssprachen. Galicisch wird von einem großen Teil der Bevölkerung gesprochen und ist ein zentraler Bestandteil der regionalen Identität.

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Galicien heute

Das heutige Galicien ist wirtschaftlich und gesellschaftlich sehr vielfältig. Die großen Städte Vigo, A Coruña, Santiago de Compostela, Ourense, Lugo, Pontevedra und Ferrol bilden wichtige wirtschaftliche und kulturelle Zentren.

Vigo ist stark von Industrie wie Automobilbau und Schiffbau sowie Fischwirtschaft geprägt. A Coruña besitzt große Bedeutung für Handel, Dienstleistungen und Industrie. Santiago ist vor allem religiös, kulturell, universitär und touristisch geprägt. Lugo und Ourense verbinden städtisches Leben mit einem stark ländlich geprägten Umland.

Die Landwirtschaft spielt weiterhin eine wichtige Rolle. Galicien ist unter anderem für Milchprodukte, Rindfleisch, Wein und Gemüse bekannt.

Besonders bedeutend bleibt jedoch das Meer. Galicien besitzt eine der wichtigsten Fischereiflotten Europas und ist ein Zentrum der europäischen Fisch- und Meeresfrüchteindustrie. Muscheln, Austern, Krabben, Sardinen, Makrelen und viele andere Meeresprodukte gehören zur regionalen Küche und Wirtschaft. Z.B. viele Meeresfrüchte, die man am Mittelmeer in der Paella findet, stammen aus Galicien.

Galicien: Region mit eigener Identität

Galicien ist heute ein Teil Spaniens und zugleich eine Region mit einer ausgeprägten eigenen Identität.

Diese Identität beruht auf mehreren historischen Schichten: der Megalithkultur, der Castro-Kultur, der römischen Vergangenheit, dem mittelalterlichen Christentum, der galicischen Sprache und Literatur, der maritimen Wirtschaft und der jahrhundertelangen Auswanderung.

Trotz der Abgelegenheit sollte man Galicien nicht als statische, abgeschlossene Kultur betrachten. Die Region war immer mit ihrer Umgebung und mit Europa verbunden.

Die Römer kamen über die Straßen und das Meer, Pilger aus ganz Europa nach Santiago, Wikinger über den Atlantik, Händler und Fischer in die Häfen und Auswanderer von den Häfen nach Amerika.

Gerade diese Verbindung von eigener regionaler Kultur und intensiven Außenkontakten macht die Geschichte Galiziens besonders interessant.

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Fazit

Wer durch Galicien reist, kann diese Geschichte noch heute unmittelbar erleben. Ein 5.000 Jahre alter Dolmen, ein eisenzeitliches Castro, eine römische Stadtmauer, eine mittelalterliche Kathedrale, ein Fischereihafen oder eine alte Konservenfabrik sind keine voneinander isolierten Sehenswürdigkeiten. Zusammen erzählen sie die Geschichte einer Region, die sich über Jahrtausende hinweg immer wieder verändert hat, dabei aber eine bemerkenswerte kulturelle Eigenständigkeit bewahren konnte.

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Weiterführende Seiten

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