6 Tipps, um sich sinnvoll auf ein Outdoor-Abenteuer vorzubereitenEin Überblick zur Planung einer Wander- oder Trekkingtour.
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Die ersten Sonnenstrahlen kommen wieder raus und der Schnee ist fast weg. Für Outdoor-Fans ist damit die Saison so gut wie eröffnet. In Österreich, Deutschland und der Schweiz sind die Bergregionen sehr beliebte Ausflugsziele, um sich vom hektischen Alltag der Städte zu erholen. Um die Tour zu genießen und sicher wieder nach Hause zu kommen sollte man sich auf das nächste Outdoor-Abenteuer mit den folgenden Tipps gut vorbereiten. |
Route zu Hause entspannt planen |
Bevor es losgeht, sollte man sich in Ruhe eine geeignete Route zum Wandern, Hiking oder Trekking heraussuchen. In welche Region will ich überhaupt? Welche Tour ist dort die richtige für mich? Outdoor-Portale geben hier einen Überblick. Für die meisten sind Bahn oder PKW das naheliegende Verkehrsmittel. Wenn mit der Wahl des Ziels eine sehr weitere Anreise verbunden ist, kann man überlegen, ob man mit dem Flugzeug reist. Größere Städte im Alpenraum wie Wien sind zentrale Punkte für Ausflüge in die umliegenden Bergregionen. Das Parken am Flughafen Wien oder an anderen Flughäfen kann schon vorher virtuell reserviert werden. In die Planung gehört auch die Hotelreservierung oder ggf. das Mieten eines Autos vor Ort. Gerade in den Bergen ist ein eigenes Auto ein großer Vorteil, denn zu den Ausgangspunkten der Wanderungen kommt man nur selten gut mit Bus oder Bahn - es sei denn, man wählt sein Ziel gleich nach guten ÖPNV-Bedingungen aus. Kommen wir zur konkreten Tour: Wichtigstes Element der Planung von Wander- oder Trekking-Touren ist das Streckenprofil mit einer realistischen Einschätzung der Höhenmeter. Das hat im Gebirge deutlich mehr Einfluss auf den Zeitbedarf als die reine Strecke im Kilometer.
Ein anderer wichtiger Teil der Tourenplanung ist die Wetterprognose. Sollte man Zweifel über die Durchführbarkeit einer Tour bekommen, sollte man zu Hause schon Alternativen und Notausstiege planen. |
Wettervorhersagen einbeziehen |
Das Wetter ist für Aktivitäten in der Natur besonders wichtig. Dabei sollten die Tage des Ausflugs so gut wie möglich überprüft werden, damit man sich mit der Ausrüstung auf die Bedingungen einstellen kann. Aber Wetterprognosen, die länger als 2-3 Tage voraus berichten, sind nicht zuverlässig. Gerade in den Bergen sollte man immer Temperaturabfälle und Starke Niederschläge einrechnen. Ein sinnvoller Plan B, sowie mögliche Ausstiegszonen und Notfallübernachtungen wegen schlechtem Wetter sollten bedacht werden. |
Grundausstattung im Rucksack |
| Beim Trekking und bei Wanderungen sollte so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich Gepäck mit. Deshalb gilt es, den Rucksack intelligent zu packen. Wasser ist essentiell und muss in ausreichender Menge mit, sofern es nicht sicher saubere (!) Quellen oder Brunnen gibt. Kleinkram wie Energieriegel, Snacks und das Erste-Hilfe-Set gehören ebenso zur Grundausstattung. Außerdem sollte man auf Taschen- und/oder Stirnlampe nicht verzichten und bei mehrtägigen Touren eine Powerbank mitnehmen. |
Passende Kleidung nach Zwiebeltechnik |
Mit der Zwiebeltechnik kann man sich schnell an verschiedene Wetterbedingungen anpassen. Anstatt einer dicken Jacke werden dünnere Schichten von T-Shirt, Pullover, Softshell- und Hardshell-Jacken übereinander getragen. Wird es wärmer, kann man sich Stück für Stück aus der Kleidung pellen. Die Zwiebeltechnik hält außerdem besser warm als wenige dicke Kleidungsstücke, denn zwischen den Schichten bilden sich kleine, isolierende Luftpolster. |
Gutes Schuhwerk ist das A und O |
Bei den Schuhen gibt es einige Punkte zu beachten. Neu gekaufte Wanderschuhe müssen perfekt passen und vor einer längeren Wanderung unbedingt gut eingelaufen werden, sonst kommt es schnell zu Blasen. Die Schuhe selbst sollten hinsichtlich des Materials und der Sohle an den zu erwartenden Untergrund angepasst sein. Wer durch permanente Sportausübung sehr stabile Knöchelgelenke hat, kann auch in Halbschuhen mit geeigneter Profilsohle gehen. Allen anderen empfehlen wir feste, knöchelhohe Wanderschuhe. |
Routenplanung und Notrufnummern |
Die Planung und im Besonderen die Routen können als klassische Karte auf Papier mitgenommen werden. Karten-Apps bieten in der Regel auch Offline-Dienste an und man kann sich die passenden Gebiete auf das Handy herunterladen. Nicht immer ist die Internetverbindung in den Bergen so gut, dass konstant Karten und Infos geladen werden können. Notrufnummern gehören aufs Handy und in ein Notizbuch, um zwei sichere Optionen an der Hand zu haben. |
Fazit |
Mit einer guten Vorbereitung wird das Outdoor-Abenteuer zu einem spannenden, erholsamen und sicheren Ausflug. Eine gute Tourenplanung, die Wetter- und Notfallsituationen mit einbezieht, sowie das passende Schuhwerk und die richtige Ausrüstung sind essenziell. Wer die Tipps für die Vorbereitung befolgt, kann sich vor Ort auf die Natur und das Erleben konzentrieren. |
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