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| Alpen: Piemont, Aostatal
Wandern, Bergsteigen, Radeln in der Nordwestecke Italiens. Das Aostatal im Nordwesten der Region zählt historisch und naturgeografisch zum Piemont, bildet aber als autonome Region mit Sonderstatut eine eigene Verwaltungseinheit. Für die Grande Traversata delle Alpi (GTA) gibt´s eine separate Seite > GTA Letzte Änderung: 19.03.2012 |
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Landschaftlich und kulturell eine der interessantesten und schönsten Gegenden der daran sowieso nicht armen Alpen. Das Piemont und das Aostatal liegen abseits von den Haupt-Touristenströmen und haben sich auf allen Gebieten eine gewisse Ursprünglichkeit erhalten. Besonders im Spätsommer und Herbst, wenn die Lärchen gelb werden und die Kastanienwälder die Welt mit Maronen versorgen, wenn der Himmel oft blau, die Bergsppitzen schon weiß und die Mitte des Kontinents schon unter Grauschleier liegt ist das Piemont ein unvergessliches Erlebnis und gehört zu den schönsten Wandergebieten in Europa - aber ohne viel Rummel.
Im Vergleich zu anderen Gegenden Italiens ist das Piemont touristisch noch nicht sehr erschlossen. Schwerpunkte des Tourismus liegen im Norden am Lago Maggiore. Naturgeografisch gliedert sich die Region in drei Teile: Die Alpenregion zieht sich am Rande der Alpen entlang der Süd-, West- und Nordgrenze des Piemont. Hier liegen die okzitanischen Täler (Stura, Maira, Varaita , Po, Pellice, Chisone) , das Valle di Susa, die drei Valli di Lanzo, das Valle dell'Orco, das Aostatal, das Valsesia und die Gegend rund um das Westufer des Lago Maggiore. Der höchste Berg des Piemonts ist der Monte Rosa mit 4618m, gefolgt von Gran Paradiso mit 4.061 Metern und Monviso mit 3.841 Metern. In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont; hier leben auch die meisten Menschen. Das Hügelland im Südosten der Region wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der berühmte Wein des Piemont. Das Hügelland befindet sich in einer Höhe zwischen 150m und 750m. Hauptstadt und zugleich größte und bedeutendste Stadt des Piemont ist Turin. Novara , Alessandria, Asti und Cuneo sind weitere Zentren. www.regione.piemonte.it - Seite der Regionalregierung
Das Aostatal grenzt nördlich an das Wallis (CH) , westlich an Frankreich (Rhône-Alpes), südlich und östlich an die Region Piemont.. Die Region besteht aus dem Tal der Dora Baltea (frz. Doire Baltée) mit einigen Nebentälern in den Alpen. An der Westgrenze liegt der Mont Blanc (it. Monte Bianco), der höchste Gipfel der Alpen, an der Nordgrenze der Monte Rosa (frz. Mont Rose). Das Gebiet umfasst den nördlichen Teil des Nationalparks Gran Paradiso, einen Regionalpark (Parco Naturale del Monte Avic) und mehrere kleinere Naturschutzgebiete sowie Skigebiete. ostatal.com: Persönliche Tipps und Empfehlungen für einen Urlaub in der Ferienregion mit Hinweise auf Sehenswürdigkeiten und Unterkünfte. Aostatal.com: Sehr gute private Homepage über das Aostatal mit Touren, Wissenswertem, schönen Fotos und praktischen Infos. Auch Links zu Presseberichten und Reportagen.
Grande Traversata delle Alpi siehe > GTA |
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Wandern in der Region Aostatal: Hier gibt's Informationen rund um Wandern in der Region Aostatal. Touren mit Beschreibung, Bilder, interaktive Karte & vieles mehr. TheRucksack: Allgemeine Infos und ein paar Touren im Aostatal.
Alta Via 1: Beschreibung des Höhenweges vom Val Gressoney (Chemonal) nach Courmayeur, 11-13 Tage.
Der Höhenweg Alta Via Val di Susa ist ein hochalpiner Bergwanderweg entlang der Hänge des piemontesischen Susatals und verläuft etwa je zur Hälfte durch Gebiete der Cottischen Alpen und der Grajischen Alpen. Der Weg kann ohne Zelt begangen werden, es gibt genügend Übernachtungsmöglichkeiten. Die Alta Via Val di Susa verbindet Bardonecchia im oberen Susatal mit dem Colle del Lys im unteren Susatal. Auf einer Länge von circa 100 km verläuft der Höhenweg anfangs durch die Cottischen Alpen, führt oberhalb des Forte di Exilles auf über 3000 Meter hinauf (höchster Punkt: Passo Galambra, 3078 m) und passiert am Col de Clapier die Grenze zu Frankreich. Über das Mont-Cenis-Plateau und vorbei am gleichnamigen Stausee führt der Weg in die Grajischen Alpen und wieder auf italienisches Territorium zum Rifugio Cà d'Asti unterhalb des Rocciamelone, des höchsten Wallfahrtsortes der Alpen. Über die Pässe Colle della Croce di Ferro (2548 m) und Colle di Coupe (2341 m), die beide Übergänge in das südlichste der drei Lanzotäler, das Val di Viù, darstellen, endet die Alta Via Val di Susa am Colle del Lys. Teilstücke der Alta Via Val di Susa wurden in den ‚blauen Weg‘ des Weitwanderweges Via Alpina eingebunden. Die Wanderung verläuft über in aller Regel gut markierte Wege und ist für erfahrene Bergwanderer gefahrlos zu gehen. Trittsicherheit, absolute Schwindelfreiheit und Erfahrung in hochalpinem Terrain muss aber vorhanden sein. Literatur: Sabine Bade/Wolfram Mikuteit: Alta Via Val di Susa, Fernwege-Verlag, 2009 (2. Auflage). (s.u. bei ) Höhenweg im Val di Susa bei Wikipedia Wandern auf der Alta Via Val di Susa (westalpen.eu): Sehr schön geschriebene Seite über das Susatal mit Wander- und Trekkinginfos, aber auch vielen Hintergrundinformationen und Fotos.
Grande Traversata delle Alpi siehe > GTA
Die Route führt in 9 Etappen rund um die Monte Rosa. Spektakuläre Aussichten auf die 4000er (Matterhorn, Weißhorn etc.). Übernachtung in Hütten oder in der örtlichen Hotelerie. Offizielle Homepage: Tour-monte-rosa.ch Private Site mit Infos und Erlebnisbericht: Wandersite.ch/TMR.html
Klettersteige Piemont & Aostatal bei Klettersteig.de |
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MTB im Val di Susa: Bericht in DAV-Panorama 06/2011 Führer: Mountainbike Trails: Auf alten Militärstraßen um die höchsten Berge der Alpen |
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In der Po-Ebene befinden sich die großen Städte des Piemont; hier leben auch die meisten Menschen. Das Hügelland im Südosten der Region ( Monferrato, Langhe, Roero) wird in erster Linie landwirtschaftlich und touristisch genutzt; hier wächst der berühmte Wein ( Barolo, Barbera, Barbaresco) des Piemont. Das Hügelland befindet sich in einer Höhe zwischen 150 m und 750 m. Hauptstadt und zugleich größte und bedeutendste Stadt des Piemont ist Turin. Novara , Alessandria , Asti und Cuneo sind weitere Zentren. Das Piemont ist reich an Kunst- und Kulturschätzen. Zu den berühmtesten Bauten zählen die barocken Repräsentationsgebäude von Turin (Palazzo Reale, Palazzo Madama, die Kirche San Lorenzo). In Stupinigi befindet sich das Lustschloss Palazzina di Caccia. In der späten Renaissance entstand der Sacro Monte (dt: heiliger Berg) von Varallo. Aus dem Mittelalter erhalten ist die Abtei von Staffarda und die Burg von Manta. Aus romanischer Zeit blieb das Kloster San Giulio auf der Insel San Giulio im Ortasee erhalten. Am Lago Maggiore zählen die Borromäischen Inseln zu den größten Attraktionen, hier vor allem die Isola Bella – ein barocker Inselpalast mit mehrstöckigen Gartenanlagen, der die Reisenden von jeher in Erstaunen versetzt. |
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Geschichte des Piemont bei Wikipedia
Ursprünglich von den Kelten bewohnt, wurde die Region im Jahr 25 vor Christus von den Römern erobert. Diese gründeten unter anderem Augusta Praetoria, das heutige Aosta. Burgunder, Ostgoten, Langobarden und Franken ergriffen sukzessive von dem Gebiet Besitz. Seit dem 11. Jahrhundert und bis 1946 gehörte das Aostatal zum Herrschaftsgebiet des Hauses Savoyen. Nur für kurze Zeit fiel es unter französische Herrschaft (1691; 1704–06, während des spanischen Erbfolgekrieges; 1798–1814 Anschluss durch Napoleon). Als Teil der Region Savoyen war es aber französisch- bzw. frankoprovenzalischsprachig. 1861 wurde das Aostatal Teil des Italienischen Königreiches und der Provinz Turin zugeschlagen. Das restliche Savoyen trat Italien an Frankreich ab. Seit dem zweitgeborenen Sohn des ersten italienischen Königs Viktor Emanuel II. , Amedeo, 1870–73 König von Spanien, der Titel eines 'Duca di Aosta' (Herzog von Aosta) verliehen wurde, führte diese Linie des Königshauses (bis 1946) den Titel fort. Während des Faschismus wurde die Italienisierung massiv vorangetrieben. Französisch wurde verboten und eine massive Immigration von Italienern gefördert. 1927 wurde das Aostatal von Turin getrennt und zur Provinz erklärt. Während des Krieges war das Aostatal eines des wichtigsten Zentren des italienischen Widerstandes (it. Resistenza) und wurde dafür mit der goldenen Tapferkeitsmedaille ausgezeichnet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die kleine Region mit einem Sonderstatut versehen, um den starken separatistischen Tendenzen und den annexionistischen Bestrebungen Frankreichs entgegen zu steuern. Erster Präsident wurde der bekannte Historiker Federico Chabod. |
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Michael Müller Wanderführer Piemont: Die Wanderführerreihe von MM ist neu (2009) und gut! Es lohnt sich, da mal reinzuschauen! Was besonders schön ist: man kann sich aus jedem Führer ein paar Wanderbeschreibungen herunterladen, um sie zu testen. Das Gebiet wird auf einer großen Faltkarte dargestellt, für die einzelnen Touren gibt es dann eine übersichtliche Kartenskizze, ein Höhenprofil und ein paar markante Fotos. Eine schöne Zusatzleistung: Der Rubbelcode auf der Rückseite des Buches berechtigt zum Download der GPS-Tracks für jede beschriebene Tour.
Iris Kürschner: Rother Wanderführer Piemont Süd - Vom Monviso bis zu den Ligurischen Alpen, 50 Touren, Bergverlag Rother München, 1. Auflage 2008. Frank Rainer Scheck: Die Höhenwege des Aosta-Tals. Verlag der Weitwanderer. Bestellbar bei Alpina - Johann Neumann, Pf. 1211, 85609 Aschheim bei München, 089/9037655 Frank Rainer Scheck: Wandern im Aostatal. DuMont aktiv. 35 Touren, Karten, Höhenprofile Johannes Führer: Aostatal - 50 ausgewählte Bergwanderungen einschließlich des Großen Walserweges und der Höhenwege (Alte Vie) 1 und 2. Sabine Bade/Wolfram Mikuteit: Alta Via Val di Susa Literatur zu Grande Traversata delle Alpi siehe > GTA
Mountainbike Trails: Auf alten Militärstraßen um die höchsten Berge der Alpen
Michael Müller Reiseführer Piemont - Aostatal: Sehr guter allgemeiner Reiseführer mit interessanten Informationen zu Land und Leuten sowie vielen praktischen Tipps.
Der südliche (!) Teil des Aostatales und der Nationalpark Gran Paradiso sind gut abgedeckt mit der Kompass-Karte Nr. 86 Gran Paradiso, Valle d' Aosta: Wandern / Rad / Skitouren. 1:50.000 Gut zurecht kam ich im Piemont auch in abgelegenen Regionen mit den 1:25.000ern von Fraternali, die gibt´s an vielen Stellen vor Ort, tlw. auch auf den Hütten (die Karte vom Val di Pellice würde ich auch verkaufen für 10 € plus 2 € Versand -> eMail). Hier gibt´s ein UTM-Gitter für GPS-Nutzung. Etwas gröber, aber für Fernwanderungen wegen der größeren Abdeckung besser, sind die 1:50.000er von IGC (Instituto Geografico Centrale). Auch die gibts vor Ort und auf Hütten (die KarteValli di Susa, Chisone, Germanasca würde ich auch verkaufen für 10 € plus 2 € Versand -> eMail). Kein Gitternetz => nicht GPS-tauglich. Beispiel: IGC Piemont topographische Wanderkarte 1:50.000, Blatt 9: Ivrea, Biella, Bassa valle d'Aosta, Bielmonte, Champorcher, Gressoney Saint Jean, Oropa, Pont Saint Martin, Valchuisella, Valle Mosso, Verres, Mont Mars, Cima di Bo, Monte Giavino, Cima di Bonze ... Literatur zu Grande Traversata delle Alpi siehe > GTA |
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