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Das Ultental

 

Wandern, Trekking, Bergsteigen & Mountainbike im Ultental in Südtirol.

Letzte Änderung: 13.06.2013

Pilsbergalm

Allgemeines und Spezielles

Höfe im UltentalDas Ultental liegt in Südtirol und zieht sich über ca. 40 km von den Gletschern des Ortler-Massivs zu den submediterranen Kastanienwäldern und Weinbergen bei Meran. Die Landschaft überrascht mit ihren Gegensätzen, ihrem raschen Wechsel von Klima und Vegetation.

Der das Tal durchziehende Falschauer Bach entspringt im Nationalpark Stilfser Joch und mündet bei Lana im Meraner Land in die Etsch. Vor dem Bau der Stauseen nach dem 2. Weltkrieg wurde das in den Wäldern der Hänge geschlagene Holz auf dem Talbach nach Lana getriftet.

Das Ultental bietet ein vielfältiges Angebot für Bergwanderer. Angefangen von gut gekennzeichneten Wanderwegen bis zu hochalpinen Touren. Der höchste der Ultner Berge ist die Hintere Eggenspitze mit 3.443 m.

Erste Besiedlungsspuren wurden im Ultental aus vorchristlicher Zeit gefunden. Urkundlich erwähnt wurde Ulten 1082 als Teil des Klosters Weingarten. Heute verteilt sich die Bevölkerung auf die 5 Orte und auf die vielen Weilern und Einzelhöfe bis 1800 m Höhe. Mit 20 Ew. pro km² ist das Ultental dünn besiedelt. Haupterwerb ist bis heute die Holz- und Landwirtschaft, anders als in früheren Zeiten (Getreidefelder in Tallagen) überwiegend mit Grünlandnutzung (Weide- und Mahdflächen). Mitte bis Ende Juni und im September sind die Bauernfamilien mit der arbeitsintensiven Heuernte beschäftigt. Das Grauvieh, die traditionelle Rinderrasse des Ultentals, weidet im Sommer auf den 36 Almen, von denen viele auch gastronomisch bewirtschaftet werden. Als zusätzliche Einkommensquelle werden in uriger autentischer Atmosphäre z. B. Käse- und Speckplatte, Kaiserschmarrn oder Milch angeboten. Ein Senn oder eine Sennerin, oft auch eine ganze Familie betreut das Vieh mehrerer Bauern auf den genossenschaftlichen oder der Gemeinde gehörenden Almweiden und -hütten und verarbeitet oft vor Ort die Milch zu Butter und Bergkäse. Letzteres wird aber aufgrund der EU-Gesundheitsvorschriften (Räume zur Käseherstellung müssen komplett gefliest sein) immer schwieriger.

In den Bauerngärten wird Gemüse und Obst zur Selbstversorgung angebaut.

Der Tourismus wächst neben der Holzverarbeitung zu einer wichtigen Erwerbsquelle, wobei im Ultental auf nachhaltigen Tourismus und regelmäßige Gäste gesetzt wird.

Viele Ultener arbeiten auch im Großraum Meran.

Die Orte im Ultental

... sind von oben nach unten

  • St. Gertraud (1501 m, ca. 300 Einwohner)
  • St. Nikolaus (1256 m, ca. 300 Einwohner)
  • Kuppelwies (1153 m, ca. 150 Einwohner)
  • St. Walburg (1190 m, ca. 2.200 Einwohner)
  • St. Pankraz (735 m, ca. 1.568 Einwohner)

Sankt Gertraud

In der Lahnersäge unterhalb des eigentlichen Ortskernes geht es ums Holz. Zu besichtigen sind interaktive Darstellungen des Wald-Ökosystems und ein interessantes Relief der Umgebung sowie eine Getreidemühle und eine Venezianersäge als Modelle. Mitte Mai bis Ende Oktober, Dienstag bis Freitag: 9.00 bis 12.00 und 14.30 –18.00 Uhr, Samstag, Sonntag und Feiertag: 14.30-18.00 h. Montag geschlossen.

Achtung: die Endhaltestelle des Linienbusses ist an der Lahnersäge, nicht im höher gelegenen Ortskern bei der Kirche.

Sankt Nikolaus

Das Talmuseum in St. Nikolaus (Mai – September: Di, Fr, So 10-12, 15-17.00 oder nach telefonischer Vereinbarung) ist sehr sehenswert. In dem früheren Dorfschulhaus sind Sammlungen aus Landwirtschaft, Jagd, Brauchtum, der Dorfgeschichte und dem religiösen Leben eingerichtet. Im Keller des Museums kann man sich das „Erste Ultener Kraftwerk“ vorführen lassen.

Sankt Walburg

Im Zentrum von St. Walburg: Bäcker, Fleischer, Lebensmittel, Tourist Info.
Gol Market (Supermarkt), Sankt Walburg, 7:30-12:00 h, 15:00 - 18:30 h, Sa nur Vormitag, So geschlossen.

Gol Market, St. Walburg Seeseite: Mo-Sa, 6:00 - 13:00 h, Mo-Fr 16:00 - 19:00 h.

Das kleine Schwimmbad in St. Walburg liegt im Talgrund, mit Café.

Sankt Pankraz

Schöner Ortskern mit mehreren Einkehrmöglichkeiten. Auf einem kegelförmigen Hügel erblickt man ca. 2 km vor St. Pankraz die Burgruine Eschenlohe, das bekannteste Wahrzeichen des Ultentales (heute Zweitwohnsitz eines vermögenden Schweizers). Darunter fließt in einer wilden Klamm die Falschauer. Die niedrig gelegenen Talhänge im Nordosten werden noch vom submediterranen Buschwald bedeckt. Esskastanien und Wein kommen bis St. Pankraz vor.

Straße / Busverbindungen

Die Straße durch das Tal, 1907 gebaut, endet am Weißbrunnsee. Zwischen St. Walburg und St. Pankraz zweigt nach Süden die Straße ins Nonstal (Val di Non) ab.

Gute Busverbindungen auf der Strecke Meran - St. Gertraud (Lahnersäge). Werktags alle Stunde, am Sonntag weniger Busse. Abfahrtszeiten an den Haltestellen oder Plan in der Tourist Info. Auch Verbindungen ins Nonstal.

Ultner Urlärchen

In der Nähe von St. Gertraud befindet sich ein Naturdenkmal, die drei "Ultner Urlärchen", die lange Zeit als über 2000 Jahre alt angesehen wurden. Angeblich wurden bei einer benachbarten Lärche nach dem Bruch 2000 Jahresringe gezählt. Eine 2004 an der Universität Innsbruck verfasste Diplomarbeit korrigiert das Alter der Lärchen auf ca. 850 Jahre. Die Wipfel sind teilweise durch Blitzschlag zerstört. Löcher und Höhlen in den Bäumen dienen Fledermäusen, Spechten, Eulen und Mardern als Behausung.

Die Lärche

... hat eine besondere Bedeutung für die Einheimischen. Sie ist der einzige Sommergrüne Nadelbaum und bildet häufig die Waldgrenze. Zartgrüne Frühjahrstriebe, rote Zapfenblüten und gelbe Herbstfärbung bringen Farbe in die Landschaft. Das Holz ist harzreich und deshalb sehr haltbar und witterungsbeständig. Es wird als Bauholz für die Höfe im Ultental gern genutzt. Ein Dach aus Lärchenholzschindeln hält bis zu 80 Jahre. Das Harz wird gewonnen, indem man den Baum anbohrt. Durch das besonders im Frühjahr lichte Kronendach ist auch im Lärchenwald die Grasnutzung möglich.

Archäologie

Der Ort St. Walburg besitzt mit dem latènezeitlichen Brandopferplatz am Kirchhügel eine besondere archäologische Fundstelle.

Kurbetrieb

Zwischen 1840 und 1914 hielten sich besonders im Badeort Mitterbad bei St. Pankraz viele Berühmtheiten auf, so die Kaiserin Elisabeth v. Österreich, Bismarck, Franz Defregger, Hermann Sudermann, Franz Kafka, Hermione v. Preuschen, Domherr Graf zur Lippe, Thomas Mann (der hier seine Buddenbrooks beendete) und Heinrich Mann. Viele kamen wegen des bekannten Arztes und Philosophen Dr. Christoph Hartung von Hartungen, der in Riva am Gardasee das Sanatorium von Hartungen betrieb und im hinteren Ultental, bei St. Nikolaus, seine Sommervilla Hartungshausen besaß. Der Kur-Boom im Ultental endete mit dem Ersten Weltkrieg und der Abtretung von Südtirol an Italien.

Weissbrunnsee Seen

Es gibt viele Seen im Ultental. Dies sind teilweise große und kleinere Stauseen im Tal oder am Berg, teilweise aber auch natürliche Seen, vor allem im Hochalmbereich.

Wetter

Wetter Provinz Bozen: Diesen Wetterbericht habe ich für das Ultental immer als besonders zuverlässig erfahren.

Wetter in Südtirol

Lawinenbericht Provinz Bozen

Verkehr

Busfahrpläne Südtirol: Mit guter Suchfunktion. Allerdings scheinen einige Linien von privaten Betreibern zu fehlen.

Italienische Bahn: Bahnverbindungen

Bozen/Airport Dolomiti

Italienische Autobahnen

Tourismus / Übernachten / Einkehren

Offizieller Webauftritt des Tourismusvereines Ultentals

Ski- und Wandergebiet Schwemmalm

Berghütten

AIn den Bergen des Ultentals gibt es Berghütten des Alpenvereins Südtirol (AVS) und des Club Alpino Italiano (C.A.I) sowie private Hütten für Wanderer und Bergsteiger. Die meisten Hütten sind nur im Sommer (von Mai/Juni bis Oktober) geöffnet. Vor dem Aufstieg am besten noch mal mit dem Hüttenpersonal telefonieren, ob wirklich geöffnet ist. Bei den Tourist-Infos, z.B. in St. Walburg, gibt es eine Liste mit Telefonnummern und Öffnungszeiten der Hütten. Eine Reservierung ist zweckmäßig und wird gerne gesehen, bitte dann aber auch wieder absagen, wenn man doch nicht kommt.

Höchster Hütte bei Ultental.it

Einkehr in Restaurants und auf Almen - Empfehlungen:

Sankt Gertrud:

Bar & Restaurant Edelweiß, traditioneller Gasthof an der Lahner Säge, Mittwoch Ruhetag.

Lärchengarten (bei den Urlärchen): Mo nur Mittagsküche, Di Ruhetag. 0473-798011, 347-7310764. Abends gibt´s fast nur Pizza, aber leckere!

Ultner Hof, in St. Gertraud oben bei der Kirche, 0473-798117. Gutes preiswertes Essen.

Hotel Ahrnstein

Sankt Nikolaus:

Gasthof Mesner St. Nikolaus: Schöner Traditionsgasthof am Ultner Höfeweg. Mo Ruhetag.

Sankt Walburg:

Eggwirt in Sankt Walburg: Traditionsgasthaus mit schöner Terrasse im Ortszentrum.

Almen und Gaststätten in den Bergen über dem Ultental:

Knödlmoidl: Gaststätte über dem Weißbrunner See am Ende des Ultentals. Viele schöne Wandermöglichkeiten von hier. 039-0473798107. 8:30-18:00 (tlw. länger) geöffnet, kein Ruhetag.

Mariolberger Alm = Falkomai Kuhalm: 1672 m, oberhalb von St. Helena, zur Einkehr und zum Käse kaufen. Tel. 3334797746, mariolbergeralm@bb44.it.

Steinrast (1723 m): Mischung aus Breghütte und gutem Restaurant nördlich vom Zoggler Stausee zwischen "Weiberhimmel" und Kuppelwieser Alm. 0473-421017, 3289039885. Ganzjährig offen, Mo Ruhetag. Viele Wandermöglichkeiten, Schneeschuhverleih.

Almen im Ultental: Vorstellung der jeweiligen Alm mit Wandermöglichkeiten

Öffnungszeiten und Telefonnummern der Almen im Ultental (Stand 2012):

Almen im Ultental, Telefonnummern

Wandern im Ultental

Im Ultental gibt es zahlreiche Wandermöglichkeiten vom Tal zu den hohen Bergen. Man kann kleine Seen erreichen, die im Sommer besonders schön sind. Von den Gipfeln bietet sich fast durchwegs ein faszinierender Ausblick, der weit in die Umgebung reicht. Schwierigkeiten sind bei der Besteigung kaum vorhanden, wenn auch gewisse Voraussetzungen unbedingt beachtet werden müssen.

Im Norden zieht sich die Bergkette über Meran und bildet gleichzeitig die Trennungslinie zwischen dem Ultental und dem Vinschgau: Vigiljoch, Naturnser Böden, Hochwart (2608 m), Peilstein (2530 m), Hoher Dieb (2723 m), Hasenöhrl (3257 m), Mutegg (2658 m), Soyspitz (3030 m), Nagelstein (2469 m), Gleck (2958 m) bis zu den Ausläufern des Ortlermassives mit der Höchsterhütte am Grünsee als Ausgangspunkt.

Die "Nörder" oder Südflanke setzt über Lana und dem Tisener Mittelgebirge mit dem Kreuzberg an, rundet sich dann in der breiten Krone des Großen Laugen (2434 m) ins Tal hinein und zieht sich dann über Kornigl (2311 m), Hochwart (2627 m), Ilmspitze (2656 m), Stübele (2671 m), Welscher Berg (2630 m), Breitbühel (2281 m), Nebelspitz (2701 m), Karspitz (2752 m) hinein und endet im Hintergrund mit dem Kirchberg.

Größere Einschnitte der Talwände bilden im Norden das Falkomaital (Kirchbach), im Süden das Marauntal, das Einertal und das Kirchbergtal. Kleine Bergseen, unzählige sattgrüne Almen, dichte Bergwälder und subalpine Blumenwiesen erfreuen den Wanderer. Urige Hütten laden zur Brotzeit ein.

>>> weiterlesen bei Ultental-Valdultimo.com.

Meine Wander-Empfehlungen

Kofelraster Seen und Hoher Dieb:

Vorbei an Almweiden und Seen bis zur Spitze des Hohen Diebs im Ultental. > mehr.

Seen-Wanderung im Ultental:

+/- 700 hm,. 3-4:00 h. Weißbrunnsee, Höchster Hütte / Grünsee, Ultner Höhenweg ( Nr. 12), Steinerne Männer, Langsee, Unterer Langsee, See "Auf die Plöder", Oberweißbrunn Alm, Wasserfall des Wasserfallsees, Kaser Alm, über Steig Nr. 103 zum Weißbrunnsee.

Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Gampenpass über den Laugensee zur Laugenspitze:

+/- 850 hm, 4:00 h. Gipfelwanderung. Gampenpass, Weg Nr. 133, Laugensee, Wegkreuzung Laugenalm (1.860 m), Laugenspitze (2.430 m). Abstieg über die Laugenalm (Einkehrmöglichkeit), Gampenpass-Straße, Gampenpass.

Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Ultner Höfeweg mit Seeweg

Schöne und interessante Wanderung zwischen Kuppelwies am Zoggler Stausee und der Lahner Säge von St Gertraud. Moderate Steigungen und Höhen. Mit dem Seeweg verlängerbar von/nach St- Walburg. dann 27 km, 7:00 h, +/-530 hm.

Karte
Profil
GPS-Track

Alle 4 obigen Routen beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Peilstein:

Gigglhirn - Marschnellalm - Peilstein - 3 Seen - Innere Falkomaialm - Falkomai Kuhalm (= Mariolberger Alm) - 0:30 h - Parkplatz Kaserbach / St. Helena. +900/-1100 hm, 5:30-6:00 h

Pilsbergalmen:

Jochmair-Höfe (hier wenig Parkmöglichkeiten, evtl Anmarsch von St. Gertraud) - Flatschbergalmen - Tufer-Alm (2265m) - Pilsbergalmen - Weißbrunnensee (bis hier ca. 3:30 h, wer zum Auto zurück muss kann das über schöne Pfade parallel zur Straße in etwa 0:45 h gehen.) - Sankt Gertraud Kirche (4:45 h) - Lahnersäge/Bushaltestelle (5:00 h). Meist schmale Pfade durch viel Lärchenwald und über Almen mit super Aussichten, kaum Fahrwege.

Man kann variieren, indem man nicht direkt zum Weißbrunnsee absteigt, sondern noch weiter Richtung Höchster Hütte geht und dann links zurück runter (1:00 h zusätzlich). Dann insgesamt bis St. Gertraud Kirche 17 km, +600/-830 hm.

Karte
Profil
GPS-Track

Vigiljoch - St. Helena:

5:00 - 5:30 h Gehzeit, 16 km, +700/-650 hm. Vigiljoch Bergstation Gondel (Hotel Vigilius) - 1:00 h - Bärenbad-Alm (tolle Aussicht auf Dolomiten!) - Rauher Bühel - Staffler Alm (nicht zur Hütte absteigen) - Leger (3:00 ab Bärenbad) - 0:45 h - Mariolberger Alm - 0:30 h - Parkplatz Kaserbach / St. Helena.

Breitbühel (=Breitbichl):

Breitbichl: 960 hm, 4:30 h. St.Gertraud - Weg 16 - Falschauer - Klapfberg - Weg 16A - Alm Londai (2084 m) - Weg 15 - Breitbichl. Variante: verlängerter Aufstieg über ... Weg 16 - hintere Klapfbergalm - Weg 12 - Hinder der Mahder - Weg 15 - Londaialm ... dann 5:00 h.

Seen-Wanderungen

Empfehlung Kofelraster Seen

Kofelraster Seen und Hoher Dieb: Vorbei an Almweiden und Seen bis zur Spitze des Hohen Diebs im Ultental. > mehr.

Wanderung von St. Walburg zu den Kofelraster Seen: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

Kofelraster Seen (2485 m) Wanderung im Ultental

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Seenwanderungen am Ende des Ultentals - Osten des Ortlermassivs

Grünsee (ca. 2500 m) und Schutzhütte Höchsterhütte im Ultental. Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Seen-Wanderung im Ultental: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. +/- 700 hm,. 3-4:00 h. Weißbrunnsee, Höchster Hütte / Grünsee, Ultner Höhenweg ( Nr. 12), Steinerne Männer, Langsee, Unterer Langsee, See "Auf die Plöder", Oberweißbrunn Alm, Wasserfall des Wasserfallsees, Kaser Alm, über Steig Nr. 103 zum Weißbrunnsee. Wandertipp!

Höchster Hütte: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Weißbrunnsee - Höchster Hütte - Langsee - Weißbrunnsee.

Seenwanderungen im Ultental

Zoggler Stausee: 3:30 h, +/- 320 hm, 10 km einfach im Talbereich. Parkplatz hinter St. Walburg, Zoggler Stauses (1.126m), Seilbahn- Station, Gasthaus in Kuppelwies, Weg "12", St. Walburg. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.

EmpfehlungDrei Seen Wanderung im Ultental. Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Falkomai See Wanderung im Ultental

Hochwart See (2193 m) Wanderung im Ultental

Haselgrubersee (2464 m) und Rabbi Joch im Ultental

Alm-Wanderungen

Pilsbergalmen siehe > Pilsbergalmen

3 Almen über St. Walburg (Spitzneralm, Pfandlalm, Seegrubenalm): 6:00 h, +/-850 hm, 14 km. Staumauer - Spitzenalm (Einkehr) - Pfandlalm - Seegrubenalm (Einkehr einfach). Steil rauf, steil runter durch Wald. Oben sehr schöner Panoramweg über Almen und durch Wald. Wandertipp!
> Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief.
Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Fiechter Alm Wanderung im Ultental

Außerschwemmalm (2145 m) - Weißbrunnsee (1872 m): Kabinenbahn von Kuppelwies bis Außerschwemmalm in einige Minuten, Innerschwemmalm, Schusterhüttl, Hintere Flatschberg Alm, Tufer Alm, Außere Pilsberg Alm, Innere Pilsberg Alm, Weißbrunn. Lange Höhenwanderung. Wanderbus: Talstation Schwemmalm - Weißbrunn (nur mit Anmeldung).

oder etwas kürzer: Schwemmalm - Ultner Höhenweg - St. Gertraud (Lahner Säge): 5:00 h, 12 km, +400/-1150 hm. Mit Seilbahn auf die Schwemmalm und mit Bus ab St. Gertraud zurück.

St. Helena - Falkomaialm: 4:30 h, 850 hm. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Innerkaserbach - St. Helena - Falkermoi-Kuhalm - Innere Falkomai Alm - Innerkaserbach. Einkehrmöglichkeiten bei den Almen.

Vigiljoch und Umgebung

siehe > Vinschgau & Meraner Land

Schlechtwetter-Wanderungen, Talwanderungen, Frühjahrswanderungen

Ultner Höfeweg mit Seeweg siehe > Höfeweg/Seeweg

Ultner Talweg: Hin und zurück zwischen St. Walburg und St. Pankraz. 20 km, 3:30 pro Richtung = 7:00 h, +/-900 hm, max. 1300 m. Der Weg kann gut geteilt werden, da die Busverbindungen optimal sind. Er läuft in geringer Höhe, ist also auch in den Übergangsjahreszeiten oder bei schlechtem Wetter gut zu gehen. Wie der Höfeweg erschließt er eher die Kulturlandschaft, hier des unteren Ultentals. Kurzbeschreibung und GPS-Daten bei Sentres.com.

Am Zoggler Stausee: . 3:30 h, +/- 320 hm, 10 km, einfache Wanderung im Talbereich. Parkplatz hinter St. Walburg, Zoggler Stauses (1.126m), Seilbahn- Station, Gasthaus in Kuppelwies, Weg "12", St. Walburg. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief (von gps-tour.info)

Zum Felixer Weiher

Waalwanderungen am Talausgang:

siehe > Vinschgau & Meraner Land

Bergsteigen

Empfehlung Hasenöhrl

Hasenöhrl: Die aussichtsreiche Bergtour führt von der Kuppelwieser Alm im Ultental zum Latscher Joch auf 2.500 m und dann weiter über den Nord-Ostkamm zum Gipfel des Hasenöhrl. Das Hasenöhrl, der östlichste Gletscher des Ortlergebietes, ist im Sommer leicht besteigbar und bietet grandiose Ausblicke auf die Gipfelwelt der Dolomiten.

Kuppelwieser Alm - Hasenöhrl bei GPS-Tour.Info: 7:00 - 8:00 h Gehzeit, +/-1300 hm. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Wandertipp!

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Empfehlung Hoher Dieb

Hoher Dieb: Eine tolle Tour, die mit einmaligen Blicken in die umliegenden Täler und Gipfelregionen belohnt. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Wandertipp!

Peilstein

Gigglhirn - Marschnellalm - Peilstein - 3 Seen - Innere Falkomaialm - Falkomai Kuhalm - Kaserbach. +900/-1100 hm, 5:30-6:00 h

Empfehlung Die Laugenspitze ...

(ital.: Monte Luco Grande oder Monte Lucco Grande), auch Großer Laugen genannt, ist mit 2.434  m s.l.m. der höchste Berg der Nonsberggruppe.

Die Laugenspitze liegt am Deutschnonsberg im Norden der Nonsberggruppe, südwestlich des Etschtals. Aufgrund der nahen Lage zu den südwestlich jenseits des 1.785  m hohen Hofmahdjochs gelegenen Ortleralpen wird sie in der Alpinliteratur jedoch zuweilen auch im Zuge dieses Gebirges abgehandelt.

Im Westen liegt das Marauntal, ein Seitental des Ultentals. Im Nordosten liegt, vom Großen Laugen durch den kleinen Laugensee (Lago di Luco) getrennt, der 2.297  m hohe Kleine Laugen (Monte Luco Piccolo). Im Osten liegt der 1.518  m hohe Gampenpass, der das südlich gelegene Unsere Liebe Frau im Walde-St. Felix (Senale-San Felice) mit dem Etschtal verbindet. Nur etwa 500 Meter südwestlich des Gipfels verläuft die Grenze zur Provinz Trient (Trentino).

Weg zur PfandlalmAn den Hängen der Laugenspitze liegen mehrere Almen, so beispielsweise die Laugenalm ( 1.853  m) im Südosten, die Obere Walschalm (Malga Pradont, 1.905  m) im Südwesten und die Laugneralm ( 1.748  m) im Westen.

Die beiden Laugenspiten sind die Reste eines Vulkans, der vor über 250 Millionen Jahren entstanden ist und im Zusammenhang mit der Etschtaler Vulkanit-Gruppe steht. Die Laugenspitze ist größtenteils aus Porphyr aufgebaut. Die Geomorphologie des Berges zeigt deutlich glaziale Formen wie von den Eiszeitgletschern glattgeschliffene Felsrücken.

Die Laugenspitze ist durch mehrere markierte Wanderwege erschlossen. Der leichteste dieser Wege führt über den sanften Südgrat, er kann von Mitterbad im Marauntal, vom Hofmahdjoch oder auch vom Gampenpass erreicht werden.

Etwas steiler, jedoch beliebter ist der Weg über den felsigen Südostgrat, der vom Gampenpass oder von Platzers, einer Fraktion von Tisens, aus zugänglich ist. Dieser Anstieg kann im Frühjahr auch als Skitour begangen werden. Ein weiterer Steig führt von Norden (Buchen im Marauntal) und zuletzt über den Nordostgrat zum Gipfel.

Die Laugenspitze gilt als beliebter Aussichtsberg, so bietet sich ein beeindruckendes Panorama auf die Texelgruppe im Norden und die Ortlergruppe im Westen. Auch die Dolomiten sowie die Brenta - und die Presanellagruppe sind von hier aus zu sehen.

Durch ihre exponierte Lage gilt die Laugenspitze als besonders gewitteranfällig, was auch in zahlreichen Sagen zum Ausdruck kommt. So galt sie in der einheimischen Bevölkerung als Sitz von Wetterhexen.

Die erste bekannte Besteigung der Laugenspitze gelang am 24. August 1552 den örtlichen Adligen Jakob von Boymont zu Payrsberg, Regina von Brandis und deren Tochter Katharina Botsch. Dies gilt als eine der ersten dokumentierten Besteigungen eines Berges überhaupt, insbesondere aber als die erste bekannte Frauenbesteigung in der Geschichte des Alpinismus.

Großer Laugen (2434 m) vom Hofmahdjoch: Super Aussichtsberg oberhalb von Mitterbad. Hofmahdjoch (Bus) - Castreinalm - Laugen - Laugenalm - Laugenhof (- Mitterbad). Bis Laugenhof +800/-1100 hm, 5:30 h. Bis Mitterbad (Bus) + 0:40 h. Empfehlung!

Tour vom Gampenpass über den Laugensee zur Laugenspitze: Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. +/- 850 hm, 4:00 h. Gipfelwanderung. Gampenpass, Weg Nr. 133, Laugensee, Wegkreuzung Laugenalm (1.860 m), Laugenspitze (2.430 m). Abstieg über die Laugenalm (Einkehrmöglichkeit), Gampenpass-Straße, Gampenpass.

Route beschrieben im Rother: Rund und um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental.

Soyspitz

Pilsbergalm - Soyspitz (3030 m): 6:30 h, +/-1300 hm.

3 Tage Val di Rabbi - Gleck

Gleck - Collecchio Tour: 3 Tage, +/-2200 hm. Fotos, Karte, GPS-Daten, Steckbrief. Fließtext italienisch, Daten aber auch deutsch.

Sammlungen von Wandervorschlägen und Bergtouren im Ultental, Portale

Ultental-Deutschnonsberg: Wandervorschläge mit Beschreibung, Karte, GPS-Daten

Ultental-Deutschnonsberg: Familienwanderungen mit Wanderbeschreibung, Karten und GPS-Tracks

VigiljochUltental-Valdultimo.com - Wandervorschläge:

Tourenvorschläge Schwemmalm: Wandern und Mountainbike

Sentres.com: Wandern in Ulten-Deutschnonsberg. Alle Infos, Karte, GPS-Download, Dauer, Höhenmeter, Bilder und Bewertungen.

Mountainbike - Radfahren im Ultental

TransalpSüdtiroler Geheimtipp: Biken im Ultental. Selbst ausgefuchste Südtirol-Kenner zucken mit den Achseln, wenn sie nach dem Ultental gefragt werden. Ein fataler Fehler, wie die MountainBIKE-Trailscouts herausfanden.

Alle Infos zur Tour auf die Spitzenalm: Nach einer gemütlichen Schotterauffahrt genießt man oben einen tollen Blick über das gesamte Ultental. Die Trailvariante in der Abfahrt hat es in sich - für Checker only!

EmpfehlungRadtransport Vinschgau: Zwischen April und Oktober ist auf der Vinschgerbahn ab Meran, Algund und Marling in Richtung Mals der Radtransport nicht möglich. Stattdessen steht an diesen Bahnhöfen ein Bike Shuttle zu Verfügung.

Winter im Ultental

Der Winter im Ultental ist relativ mild, und die Kälte ist durch die relative Trockenheit der Luft gut erträglich. Im Winter hat man die Möglichkeit viele Sportaktivitäten zu unternehmen.

In der Mitte des Ultentals gibt es das kleine und ruhige Skigebiet Schwemmalm. Des Weiteren gibt es eine Langlaufloipe von St. Nikolaus nach St. Gertraud.

Ski Alpin, Ski Extrem, Langlauf , Rodel , Eislauf, Schneeschuhwanderungen durch die schneebedeckte Schönheit der Ultner Bergwelt: im Kirchbergtal, Riemerbergl Alm. Eisstockschießen, Paarlauf und Pirouettendrehen (in Kuppelwies). Oder man kann einfach den schneebedeckten Wegen entlang wandern. Skitourengeher, Variantenfahrer und Freerider finden etliche Herausforderungen.

Beinahe alle Gipfel des Tales können auf mehr oder minder schwierigen Routen erstiegen werden. Dass dabei natürlich die nötige Achtsamkeit auf die Lawinengefahr gerichtet werden muss, sei hier nochmal erwähnt. Im Hochwinter sind es meist die niederen Gipfel, die man als Tourenziel wählt: der Peilstein, die Mutergrube von Riemerbergl, der Hohe Dieb, die Ilmspitze und die Gleckspitze. Im Spätwinter, wenn im Tal bereits die ersten Blumen ihre Blüten öffnen: das Hasenöhrl, die Tuferspitze, Zufritt und Weißbrunnspitze (beide schwierig, mit Kletterstellen) und die Hintere Eggenspitze.

>>> weiterlesen bei Ultental-Valdultimo.com

Skitouren:

Kompass: Skitour Breitbichl
Sentres: Skitour Breitbichl

Empfehlung Schneeschuhtouren:

Sentres: Schneeschuhwanderung Breitbichl

Sentres: Schneeschuhwanderung zur Schusterhütte

Nationalpark Stilfser Joch

Der Nationalpark Stilfser Joch (ital.: Parco Nazionale dello Stelvio ) ist 134.620 Hektar groß, zählt damit zu den größten Naturschutzgebieten in Europa und erstreckt sich über vier italienische Provinzen:

Der Nationalpark wird im Norden durch das Münstertal / Val Müstair und den Vinschgau / Val Venosta, im Osten durch das Ultental / Val d'Ultimo, im Süden vom Val di Sole und vom Valle Camonica und im Westen vom Veltlin und dem Val di Livigno begrenzt.

Außerdem grenzt er im Norden an den Schweizer Nationalpark Engadin im Kanton Graubünden und im Süden an den Regionalpark Adamello in der Lombardei .

Das gesamte Ortler - Cevedale -Gebiet befindet sich innerhalb des Nationalparks.

Klima und Höhenlage

Der Nationalpark Stilfser Joch weist alle alpinen Klimazonen auf:

  • Von Talböden im unteren Vinschgau bei Latsch mit ca. 650 m ü. NN
  • über bewaldete Berghänge von 700 bis ungefähr 2100 m ü. NN
  • und auf Grashängen gelegenen Almen von 2100 m ü. NN bis zu ca. 3000 m ü. NN
  • bis hin zu hochalpinen Gletscherregionen in der Nähe des Ortlers (z. B. Monte Livrio - zweithöchstes Sommerskigebiet der Alpen ) mit bis zu 3905 m ü. NN.

Er ist durch eine Vielfalt an Alpentieren und -pflanzen charakterisiert. Der Nationalpark Stilfserjoch bildet eines der größten Schutzgebiete der Alpen.

Für das Fischen im Nationalpark werden Sondergenehmigungen ausgestellt. Die Jagd ist an sich verboten, da der zunehmende Wildbestand aber große Schäden am Baumbeständ und an den Bauerngütern angerichtet hat, werden für "Entnahmespezialisten" eine jährliche Anzahl von Abschüssen freigegeben.

Geschichte

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde bereits über einen Schutz der Natur des Ortler-Gebietes nachgedacht. Im Jahr 1935 schließlich wurde das gesamte Gebiet Nationalpark. Die Reglementierung erfolgte im Jahr 1951. Im Jahr 1977 wurde der Park erweitert. Das Symbol des Parks ist der Steinadler.

Infrastruktur

Die wohl wichtigste Verkehrsverbindung innerhalb des Nationalparks, die Bormio mit Prad , also die Lombardei mit Südtirol verbindet, ist das Stilfser Joch . Das ist mit 2757 m der zweithöchste Pass der Alpen. Außerdem verbindet der Schweizer Umbrailpass (2502 m) die Stilfser-Joch-Passstraße mit Santa Maria im Münstertal . Der Passo di Gavia verbindet die Orte Bormio und Ponte di Legno .

PfandlalmDer Verwaltungssitz des Nationalparks befindet sich in der Stadt Glurns.

Weblinks

Commons: Nationalpark Stilfser Joch  - Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

www.stelviopark.it - Internetpräsenz des Nationalparks (ital.)

Seiten der Parkauthorität auf Parks.it

naturatrafoi.com - Internetpräsenz der einzelnen Häuser (dt.)

naturatrafoi.com - Gebietskarte des Nationalparks

World Database on Protected Areas - Nationalpark Stilfser Joch (englisch)

Literatur-Empfehlungen

Wanderführer:

EmpfehlungRund um Meran - Passeiertal, Texelgruppe, Ultental. 50 Touren (Rother Wanderführer) Wie immer: viele Touren, handlich und übersichtlich.

ADAC Wanderführer Südtirol/Meran & Vinschgau. Handlich, übersichtlich gut. Ähnlich wie der Rother.

Hanspaul Menara: Die schönsten Wanderungen Ultental Deutschnonsberg: Mit Ultner Haupt- und Nebentälern

Alpenverein Südtirol: Wandern ohne Auto - Lana/Ulten/Deutschnonsberg

Kompass Wanderführer: Rund um Meran: Wanderführer. Die schönsten Touren. Überzeugt besonders durch die guten Karten und Profile

Rund um Meran: Michael Müller Wanderführer mit 35 Touren  Sehr gut! Tipp!

Hikeline Meran: Die 40 schönsten Wandertouren im Meraner Land in Südtirol, Wanderführer und Karte, 1:35.000, wetterfest, GPS-Tracks zum Download  

Entdeckertouren Meraner Land: 40 Touren zwischen Schnals-, Passeier- und Ultental. Sehr gut für die Planung und die Motivation, aber etwas unhandlich zum Mithnehmen. 

Alpenvereinsführer und Gebietsführer

... sind etwas für Alpinisten, dafür decken sie aber ein Gebiet komplett ab, statt einzelne Touren vorzuschlagen:

Südtirol 1. Gebietsführer für Wanderer und Bergsteiger durch die Gebirgswelt von Vinschgau, Ultental und Mendelkamm.

Ortleralpen. Ein Führer für Täler, Hütten und Berge. Peter Holl; Deutscher Alpenverein, Österreichischer Alpenverein, Alpenverein Südtirol (Hrsg.): Alpenvereinsführer.

Skitourenführer

Skitourenführer Rother: Vinschgau. Mit Passeiertal, Sarntal, Ultental und Fornokessel  

Skitouren in Südtirol 01: Ötztaler Alpen, Ortlergruppe, Stubaier- und Sarntaler Alpen (Tappeiner) 

Karten:

EmpfehlungUltental: Wanderkarte Tabacco 042. 1:25000 Sehr gut!

Ultental / Val d' Ultimo. Kompass 1:25 000: Wandern / Rad / Skitouren. GPS-genau  

Freytag Berndt Wanderkarten, WKS 6, Ortleralpen - Martell - Ultental - Val di Sole 1:50.000: Mit alpinistisch-touristischen Informationen. Weniger Details, größeres Gebiet.

Bikeline Radkarte Südtirol / Vinschgau. Bozen, Meran, Ultental, Sarntal, 1 : 75 000, wasserfest und reißfest, GPS-tauglich mit UTM-Netz  

Reiseführer:

EmpfehlungMichael Müller Südtirol: Reisehandbuch mit vielen praktischen Tipps  

  weitere Literatur:

Eva schläft: Roman Südtirol. Eine tragische Liebesgeschichte in Südtirol, das von Deutschland und Italien zerrissen wurde: Eva ist Anfang 40, als sie einen Anruf von dem Mann erhält, der in ihrer Kindheit eine Zeit lang die Rolle des Vaters einnahm, bevor er scheinbar für immer verschwand: Vito Anania. Er liegt im Sterben und noch einmal möchte er Eva sehen. Also tritt sie die Zugreise von Südtirol quer durch Italien in den äußersten Süden an. In ihrer Vorstellung entfaltet sich noch einmal ihre ganze Kindheit in Südtirol, geprägt von den politischen Verwerfungen dieser Region, aber mehr noch von der Liebe ihrer Mutter, der im Leben nichts geschenkt wurde - außer ihrer Schönheit. Autorin: Francesca Melandri.

EmpfehlungDie Erben der Einsamkeit: Reise zu den Bergbauernhöfen Südtirols. Interessantes Buch mit viele alten Fotos über die Bergbauernhöfe und das Leben dort zwischen Vergangenheit und Zukunft. Empfehlenswert!  

EmpfehlungObwohl mit dem Untertitel "Wandern im Vinschgau" versehen, ist dieses Buch nicht nur Wanderführer, sondern auch ein Gang durch Natur und Kultur Südtirols, besonders des Vinschgaus: Schüttelbrot und Wasserwosser: Wege und Geschichten zwischen Ortler und Meran - Wandern im Vinschgau. In Vinschger Äpfel haben schon alle gebissen. Aber Schüttelbrot, das trockene Fladenbrot aus Roggenmehl, zwischen den Zähnen krachen lassen? Am Wasserwosser spaziert? Das Tal im obersten Südtirol, zwischen Reschenpass, Münstertal und Meran gelegen, ist weit mehr als die Apfelplantage der EU. Das Wanderparadies ist aus Süddeutschland, der Schweiz und Österreich bequem in einem halben Tag erreichbar. Hier fließt neben alten Waalwegen Wasserwosser, die Schafe ziehen seit Jahrtausenden über hohe Joche auf die Sommerweiden, und in Bauernschenken werden Kaminwurzen und Kasnocken, Schöpsernes und Gröstl aufgetischt. Die Autoren Bauer & Frischknecht präsentieren mehrtägige Berg- und Talwanderungen zwischen 300 und 3300 Metern über Meer mit allen nötigen Informationen; schlagen überraschende Einwanderungen in den Vinschgau vor; verraten ihre Favoriten unter den Gasthäusern. Die Wanderungen sind zum Teil durchaus anspruchsvoll und nicht nur für Genusswanderer geschrieben - anders als bei vielen Titeln, die Wandern und Landeskunde verbinden. Das Buch ist jedoch weit mehr als ein dicker Wanderführer. Das Wandern dient eher als roter Faden, auf den viele interessante Informationen über das Leben und die Natur in Südtirol aufgefädelt sind. So vermittelt das Werk Standartwissen und ausgefallene Nachrichten auf angenehm zu lesende Art und Weise - was der pfiffige Stil der Autoren noch unterstützt. Sie erzählen vom Ötzi und von der Geierwally, berichten über Schäfer, Wilderer, Schmuggler und moderne Bahnpioniere. Besonders die Themen zur Geschichte haben es mir beim Lesen angetan. Und das Highlight: Sorgfältig ausgewählte historische Fotos rufen in Erinnerung, was man heute nicht mehr sieht. Farbfotos von Marco Volken zeigen den heutigen Vinschgau. Wer mehr über den Vinschgau und ganz Südtirol wissen will als den Weg von A nach B, dem sei dieses sehr gelungene Buch als erstes empfohlen!!

Wolfgang Jochberger, Südtiroler Kulturinstitut (Hrsg.): Ortler. Der höchste Spiz im ganzen Tyrol . Athesia, Bozen 2004.

Moritz Erwin von Lempruch; Helmut Golowitsch (Hrsg.): Der König der deutschen Alpen und seine Helden . Ortlerkämpfe 1915 - 1918, ergänzt durch Beiträge von Mitkämpfern sowie von Peter Brandl. Buchdienst Südtirol Kienesberger, Nürnberg 2005.

Reinhold Messner: König Ortler . Tappeiner, Lana 2004.

Wolfgang Pusch: Ortler - Königspitze - Zebrù. Rother, München 2004.

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