Smartwatches beim Trailrunning und WandernMehr Orientierung, bessere Trainingsdaten.
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Wer regelmäßig auf Trails unterwegs ist, weiß: Beim Laufen und Wandern im Gelände spielen nicht nur Kondition und die richtige Ausrüstung eine Rolle. Auch Informationen über Strecke, Höhenmeter, Tempo und Belastung können dabei helfen, Touren besser einzuschätzen. Genau hier haben sich moderne Smartwatches für viele Sportler und ambitionierte Hobby-Wanderer zu einem praktischen Begleiter entwickelt. Vor allem auf längeren Touren oder beim Trailrunning in unbekanntem Gelände bietet eine Outdoor-taugliche Smartwatch einige Vorteile. Sie ersetzt zwar weder eine gute Tourenplanung noch das notwendige Wissen über Wetter, Gelände und Sicherheit, kann unterwegs aber wertvolle Zusatzinformationen liefern. |
Navigation direkt am Handgelenk |
Einer der größten Vorteile einer Smartwatch beim Wandern oder Trailrunning ist die schnelle Verfügbarkeit von Navigationsdaten. Statt bei jeder Abzweigung das Smartphone aus dem Rucksack oder der Tasche zu holen, genügt häufig ein Blick aufs Handgelenk. Je nach Modell lassen sich vorab geplante Routen auf die Uhr übertragen. Während der Tour können Richtungshinweise, zurückgelegte Distanz oder die verbleibende Strecke angezeigt werden. Gerade beim Trailrunning ist das angenehm, weil man möglichst wenig anhalten möchte. Auch beim Wandern kann die Navigation am Handgelenk hilfreich sein. Besonders auf Wegen mit vielen Abzweigungen lässt sich schneller kontrollieren, ob man noch auf der geplanten Route unterwegs ist. Trotzdem gilt: In abgelegenen Regionen sollte man sich niemals ausschließlich auf ein elektronisches Gerät verlassen. Ein geladenes Smartphone, eine Offline-Karte oder bei anspruchsvollen Touren eine klassische Wanderkarte bleiben sinnvolle Backups. |
Höhenmeter und Belastung besser einschätzen |
Auf einem flachen Straßenlauf sagt das Tempo relativ viel über die sportliche Leistung aus. Im Gelände sieht das anders aus. Ein Kilometer mit 200 Höhenmetern lässt sich kaum mit einem Kilometer auf Asphalt vergleichen. Smartwatches können deshalb gerade bei Trailruns interessante Zusatzinformationen liefern. Neben Distanz und Geschwindigkeit werden bei vielen Geräten beispielsweise Höhenmeter, Herzfrequenz und zurückgelegte Zeit aufgezeichnet. So lässt sich nach der Tour besser nachvollziehen, welche Abschnitte besonders anstrengend waren. Wer regelmäßig dieselben Strecken läuft, kann zudem vergleichen, wie sich Fitness und Belastbarkeit im Laufe der Zeit entwickeln. Auch für Wanderer sind Höhenmeter eine praktische Kennzahl. Eine zehn Kilometer lange Bergtour mit zahlreichen steilen Anstiegen kann schließlich deutlich anspruchsvoller sein als eine doppelt so lange Strecke im Flachland. |
Herzfrequenz als Orientierung beim Training |
Viele Trailrunner nutzen die Herzfrequenz, um ihre Trainingsintensität besser zu steuern. Gerade bei langen Anstiegen passiert es schnell, dass man zu schnell startet und später deutlich an Leistung verliert. Eine Smartwatch kann dabei helfen, die Belastung kontinuierlich im Blick zu behalten. Das bedeutet allerdings nicht, dass man permanent auf die Zahlen schauen sollte. Körpergefühl, Atmung und Erfahrung bleiben mindestens genauso wichtig. Für Hobby-Sportler können die Daten vor allem dabei helfen, ein besseres Gefühl dafür zu entwickeln, wie unterschiedlich sich verschiedene Belastungsstufen anfühlen. Nach einigen Wochen entsteht dadurch ein recht interessantes Trainingsprotokoll: Welche Strecken fallen leichter? Wie verändert sich die Herzfrequenz bei vergleichbaren Anstiegen? Und wie gut erholt man sich zwischen einzelnen Trainingseinheiten? |
Robustheit ist auf Trails besonders wichtig |
Wer seine Smartwatch hauptsächlich im Büro oder Fitnessstudio trägt, stellt andere Anforderungen an das Gerät als jemand, der regelmäßig durch Wälder, über felsige Bergwege oder bei schlechtem Wetter unterwegs ist. Beim Outdoor-Sport sollte eine Uhr deshalb möglichst robust sein. Regen, Schweiß, Staub und gelegentliche Stöße gehören beim Trailrunning und Wandern schließlich dazu. Neben dem Gehäuse spielt dabei auch das Armband eine wichtige Rolle. Es sollte bequem sitzen, sich auch bei längerer Belastung angenehm tragen lassen und zuverlässig geschlossen bleiben. Gleichzeitig kann es sinnvoll sein, das Band regelmäßig zu reinigen oder je nach Aktivität zu wechseln. Besitzer entsprechender Samsung-Modelle finden beispielsweise unterschiedliche Samsung Galaxy Watch Ultra 2 armbänder, sodass sich die Uhr an sportliche Aktivitäten, Alltag und persönliche Vorlieben anpassen lässt. Gerade bei längeren Trailruns sollte ein Armband weder zu locker sitzen noch unangenehm drücken. Ein stabiler Sitz verbessert zudem die Bedingungen für die optische Herzfrequenzmessung am Handgelenk. |
Akkulaufzeit vor längeren Touren prüfen |
Ein Punkt, der bei Smartwatches im Outdoor-Einsatz schnell unterschätzt wird, ist der Energieverbrauch. GPS-Aufzeichnung, Navigation und permanente Sensormessungen benötigen deutlich mehr Strom als die normale Nutzung im Alltag. Vor einer längeren Tour lohnt sich deshalb ein Blick auf den Akkustand. Wer einen ganzen Tag oder sogar mehrere Tage unterwegs ist, sollte außerdem prüfen, welche Energiesparoptionen die eigene Uhr bietet. Bei mehrtägigen Trekkingtouren kann zusätzlich eine kleine Powerbank sinnvoll sein. Sie ermöglicht nicht nur das Laden der Smartwatch, sondern dient gleichzeitig als Reserve für Smartphone, Stirnlampe oder andere elektronische Ausrüstung. |
Trainingsdaten sinnvoll nutzen statt sammeln |
Smartwatches erzeugen mittlerweile eine enorme Menge an Daten. Schritte, Herzfrequenz, Höhenmeter, Geschwindigkeit, Schlaf und viele weitere Werte lassen sich aufzeichnen. Mehr Daten bedeuten jedoch nicht automatisch besseres Training. Für die meisten Freizeit-Trailrunner und Wanderer reichen einige wenige Kennzahlen vollkommen aus. Besonders interessant sind häufig:
Wer diese Werte über einen längeren Zeitraum betrachtet, kann oftmals wesentlich mehr daraus ableiten als aus einzelnen Bestleistungen. |
Technik als Ergänzung zur Outdoor-Erfahrung |
Eine Smartwatch kann Trailrunning und Wandern komfortabler machen und interessante Einblicke in die eigene Leistung liefern. Besonders Navigation, Höhenmessung und Trainingsaufzeichnung sind im Gelände praktisch. Gleichzeitig sollte die Technik immer nur ein Hilfsmittel bleiben. Gute Tourenplanung, passende Kleidung, genügend Wasser und Verpflegung sowie ein realistischer Blick auf Wetter und eigenes Leistungsvermögen sind wesentlich wichtiger als jede Statistik auf dem Display. Richtig eingesetzt verbindet eine Outdoor-Smartwatch jedoch beides: das unmittelbare Erlebnis in der Natur und die Möglichkeit, die eigene Tour anschließend genauer auszuwerten. Für sportliche Trailrunner ebenso wie für ambitionierte Hobby-Wanderer kann sie deshalb ein durchaus nützlicher Begleiter sein. |
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