Wandervorschlag: Rundwanderung zwischen Rhume- und Leinetal
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Südniedersächsisches Bergland: 3 Tage Wandern in der Mitte Deutschlands.

(Letzte Änderung: 13.06.2015 )

Steckbrief
Wandern zum Seitenanfang

Route: Northeim - Elvershausen - Lindau - Rodetal - Bishausen - Bühle - Wieterkamm - Northeim

47,5 km / 3 Tage

Charakter: Diese als Drei-Tages-Wanderung konzipierte Strecke führt fernab der Verkehrsstraßen durch das Rhumetal, durch Wälder und kleine Dörfer. Interessant für naturliebende wie auch für geschichtlich interessierte Wanderer.

Schwierigkeitsgrad: Eben und hügelig, nur im Bereich Wieterkamm einige größere Steigungen.

Wegbeschaffenheit: Feldwege, Trampelpfade, asphaltierte Wege.

Kartenempfehlung:

* Rad und Wanderkarte Landkreis Northeim 1:75.000, erhältlich bei der Tourist-Information Northeim

...und für Teilstrecken:
* Wanderkarte Northeim 1:10.000
* Wanderkarte Nörten-Hardenberg
* TK 1:25.000 Nr.: 4325, 4226 und 4326 Niedersächsisches LVA, Hannover

Übernachtungsmöglichkeiten:

Lindau: "Hotel und Landgaststätte Rosenhof"
Familie Rumberger
Marienstr. 72, 37191 Lindau
Telefon 0 55 56/8 66
Telefax 0 55 56/50 76

Rodetal: "Hotel und Restaurant Rodetal"
Wittich Rüsseler
Rodetal 1, 37120 Rodetal/Nörten-Hardenberg
Telefon 0 55 94/95 22-0
Telefax 0 55 94/95 22 20

Wegbeschreibung
Wandern zum Seitenanfang

km 0

Start an der Tourist Information Northeim, Am Münster 6, am westlichen Eingang der Fußgängerzone.

Die Tourist Information befindet sich im Reddersen-Haus, dem ältesten datierten Haus der Stadt.

Wir folgen der Breiten Straße ...

An den Straßenzügen Breite Straße und Häuserstraße befinden sich einige der schönsten Fachwerkhäuser Northeims. Kurz hinter dem Markt steht linker Hand (Breite Straße 54) das sogenannte "Schmale Handtuch". Mitte des 16. Jahrhunderts erbaut, ist es ein Beispiel für eine "Bude" - ein nicht brauberechtigtes Bürgerhaus. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt das "Kassebeersche Haus" (Breite Straße 37). Obwohl es in der Spätgotik erbaut wurde, lassen sich Einflüsse der Renaissance in den großzügig verwendeten Schmuckelementen, die das Balkengefüge fast verdecken, feststellen. Es gehört zu den wenigen Northeimer Fachwerkhäusern mit Inschrift.

...bis die Fußgängerzone endet. Kurz darauf biegen wir links in die Häuserstraße ab.

In der Häuserstraße finden sich auf engem Raum Baustile aus rund drei Jahrhunderten. Die der Gotik zuzurechnenden Häuser Nr. 2, 6, 9 und 15 gehörten mit Ausnahme der Nr.2 zu den brauberechtigten Ackerbürgerhäusern - Reste von Dieleneinfahrten belegen dies. Das Schmuckstück der Straße ist das "Isermannsche Haus" (Häuserstraße 20). Es wurde 1591, zur Zeit der Spätgotik, erbaut. Auch hier zeigt sich die beginnende Epoche der Renaissance: Sonnenrosetten verzieren die Brüstungsplatten, Schiffkehlen und Schnurrollen die Saumschwellen. Die fischartig gedrehten Taue am Torbogen weisen dies Fachwerkhaus als brauberechtigtes Bürgerhaus aus.

km 0,7

Wir überqueren eine Hauptstraße und kurz darauf einen Bahnübergang

(Kanalstraße).

Zum Antrieb einer Mühle wurde Anfang des 14. Jahrhunderts der Rhumekanal angelegt. Im 19. Jahrhundert erstand ein Hamburger Handelshaus die ehemalige Klostermühle. Heute ist nur noch der Getreidespeicher erhalten. Der Kanal hat sich aufgrund unzureichender Wasserzufuhr quasi zu einem stehendem Gewässer entwickelt

Den Bootsverleih lassen wir linker Hand liegen und wandern rechtsseitig der Rhume weiter.

km 1,5

Links der Rhume befindet sich ein Sportplatz. Wir bleiben auf der rechten Seite und gehen geradeaus weiter auf dem Deich (Fußgängerweg).

Der Rhume-Deich soll als Hochwasserschutz die begradigte und ihrer natürlichen Überflutungsgebiete beraubten Rhume an einer Ausuferung hindern. 1981 war Northeim in Süd-Niedersachsen die am schwersten vom Hochwasser betroffene Stadt!

km 2,1

Kurz bevor rechter Hand die Schrebergärten enden, wechseln wir über eine kleine Holzbrücke auf die andere Seite der Rhume. Hier halten wir uns rechts. Unser Weg führt durch den Auewald und geht später in einen asphaltierten Weg über.

Die Rhumeaue zählt zu den elf im Landkreis Northeim ausgewiesenen Naturschutzgebieten, die insgesamt eine Fläche von 820 Hektar ausmachen. Zusätzlich gibt es noch 284 Naturdenkmale, wobei es sich entweder um einzelne Naturschöpfungen z.B. Bäume oder flächige Naturdenkmale wie Feuchtbiotope und Halbtrockenrasen handelt .

km 2,6

An der T-Kreuzung biegen wir rechts ab.

km 3,1

Hinter dem Forsthaus halten wir uns schräg rechts und wandern am

Waldrand entlang weiter.

km 3,7

An der Gabelung geradeaus weiter.

km 3,9

Der asphaltierte Weg geht in einen Wiesen-, kurz darauf in einen Waldweg über. Durch einen Laubwald wandern wir längs der Rhume.

Die Rhume entspringt ca. 20 Kilometer entfernt im südwestlichen Karstgebiet des Harzes. Mit einem Wasserausstoß von über 4000 Liter pro Sekunde zählt sie zu den größten Quellen Europas. Bevor die ost-west-verlaufende Rhume Northeim erreicht, nimmt sie die Hahle aus dem Eichsfeld sowie Oder und Söse aus dem Harz auf, um westlich von Northeim in die Leine zu münden.

Für Northeim hatte die Rhume nicht ausschließlich verkehrsgeographi­sche und wirtschaftliche Bedeutung, sie diente auch der Erholung. Schon zur Jahrhundertwende wurde ein Badebetrieb eröffnet, der sich jedoch nur ca. 30 Jahre hielt. Mit ihren bewachsenen Ufern bringt die anmutig das Tal durchziehende Rhume nach wie vor erhebliches Erholungspotential mit. Sie ist u.a. besonders bei Kanufahrern beliebt (Informationen über Bootsverleiher und Pauschalangebote gibt es bei der Northeim Touristik).

km 4,4

Wir überqueren eine Wiese, indem wir uns an dem Verlauf der Rhume

orientieren. Am Ende der Wiese biegen wir rechts in einen Schotterweg ein.

km 5,0

An der T-Kreuzung links abbiegen.

km 5,4

An der Gabelung rechts am Waldrand entlang weiter. Kurzzeitig kleiner

Trampelpfad (Vorsicht: Brennesseln).

km 6,4

Aus dem Wald kommend stoßen wir auf einen breiteren Weg, dem wir rechts folgen.

km 7,1

Ortsanfang Elvershausen.

km 7,5

Unsere Straße mündet in eine Hauptstraße. Leicht bergan (links) wandern wir entlang dieser in den Ort, bis rechts "Auf dem Kruaganger" abzweigt.

Wunderschön ruhig gelegen besticht die Ortschaft Elvershausen durch ihre vorherrschende Fachwerkbauweise. Die erhöht gelegene Kirche wurde 1519 erbaut.

Weiter geradeaus besteht eine Einkehrmöglichkeit im

"Jägerhof" (Tel: 05552/414)

Von der Straße "Auf dem Kruaganger" zweigt links die Mühlengasse ab. Wir wandern diese bergan und biegen am Ende rechts in den Feldweg ein.

(es lohnt sich, statt sofort rechts abzubiegen, die kleine Anhöhe links zu

erklimmen -> schöner Blick über Elvershausen)

km 8,8

An der Gabelung links, kurz darauf kommt eine zweite Gabelung, an dieser rechts.

km 9,3

An dieser Gabelung wandern wir rechts durch die Felder weiter.

km 10,1

Wir stoßen auf eine Kreuzung. Rechts auf dem asphaltierten Wirtschaftsweg geht es weiter bis nach Berka.

km 10,7

Ortsanfang Berka. Wir gehen geradeaus in den Ort hinein,...

km 11,1

...bis rechts die Straße "Im Thie" abzweigt, die nach ca. 100 m auf einen kleinen Platz führt. Auf dem Platz gleich rechts folgen wir weiter der Staße "Im Thie" bis zur T-Kreuzung. Hier biegen wir rechts ab ("Zum Rhumetor").

Am Ende der Staße befindet sich die Festhalle. Links, am Sportplatz vorbei, gehen wir weiter.

km 11,8

An der T-Kreuzung halten wir uns rechts bis zum Bahnübergang, den wir überqueren, ebenso wie die kleine Fußgängerbrücke die folgt.

Danach gehen wir weiter geradeaus bis zur Bundesstraße.

km 12,1

Wir können einen kurzen Eindruck von der sehenswerten Ortschaft Katlenburg erhalten und biegen dafür rechts auf die Bundesstraße und folgen dieser.

Das erste deutsche Volkslied in plattdeutscher Sprache handelt von der schaurigen "Katlenburger Geschichte": 1346 soll der Frevler Harlemann eine gewaltige Feuersbrunst entfacht haben, der das Kloster Catlenburg in großen Teilen zum Opfer fiel. Tatsächlich befand sich im 12. Jahrhundert auf dem heutigen "Burgberg" ein Kloster, das zweimalig vom Feuer zerstört wurde. Nach der Reformation wurde an gleicher Stelle ein Schloß erbaut, das ebenfalls dem Feuer zum Opfer fiel (1626). Dennoch lohnt sich der kleine Aufstieg zum Burgberg. Zu besichtigen sind neben der Schloßkirche Teile der ehemaligen Domäne.

->Nähere Informationen und Prospekte sind bei der Gemeindeverwal­tung im Rathaus, Bahnhofstraße 6, 37191 Katlenburg-Lindau, Tel: 05552/1051 bzw. 1053 erhältlich.

km 12,4

Wir erreichen die Kreuzung der beiden Bundesstraßen B241/B247, überqueren diese und halten uns links am Gasthaus "Zur Krone" vorbei (vielleicht eine kleine Rast?) gehen wir weiter an der Hauptstraße entlang. Vor uns erhebt sich auf der rechten Seite der Burgberg mit dem ehemaligen Kloster Katlenburg, daß heute eine Freizeit-und Tagungsstätte der Schreberjugend ist. (Möglichkeit der Besichtigung der hübschen Kirche und der Bücherscheune)

Wir bleiben auf der Straße und umqueren auf der linken Straßenseite den Burgberg.

km 13,0

An der Mühle überqueren wir die Straße und erreichen so rechter Hand den Waldweg, der an der Rhume entlang nach Wachhausen führt.

km 14.0

Dieser Weg läuft auf einem gepflasterten Weg aus, der uns den Berg hinauf zwischen Gärten auf die Hauptstraße von Wachhausen führt.

km 14,4

Wir überqueren die abknickende Vorfahrtsstraße geradeaus und kommen in die Kappelstraße, die uns aus dem Dorf wieder Richtung Wald und Wiesen führt.

km 14,8

An der Weggabelung nahmen wir den linken Weg, der nach 10 m nochmals nach links Richtung Rhume führt.

km 16,1

Jetzt erreichen wir den lindauer Wald, auf der linken Seite begleitet uns immer noch die Rhume.

km 16,9

Wir verlassen den Waldweg und biegen links in einen schmalen Wiesenweg ein, der in 100 m Entfernung über die schmale Rhumebrücke führt.

Nach der Brücke verbreitert sich der Weg und führt erst durch Wiesen (rechts sehen sie das Wahrzeichen von Lindau, das "Mushaus", den letzten Tei der Burg von Lindau) dann an Bauernhöfen und 2 Handwerksbetrieben vorbei und endet auf dem gepflasterten "Siechenanger"

km 17,5

Wir biegen rechts in den "Siechenanger" und gehen hoch zur Bundesstraße, die wir überqueren und links Richtung "Hotel Rosenhof" gehen.

km 17,8

Wir erreichen das Hotel Rosenhof, indem wir rechts in die Marienstraße biegen und den Parkplatz überqueren, um zum Hotel-Eingang zu kommen.Hier können wir die Nacht verbringen und uns für den nächsten Wanderabschnitt stärken.

Der Flecken Lindau, also ein Dorf mit Marktrecht, ist der nörlichste Ort des Eichsfeldes. Aufgrund der jahrhundertelangen Zugehörigkeit zum Kurbistum Mainz ist es noch heute katholisch geprägt. Erst seit 1974 gehört es zum Landkreis Northeim und zur Gemeinde Katlenburg-Lindau.

Als bedeutendes Kulturdenkmal steht in Lindau das am Anfang des 14. Jahrhunderts erbaute Mushaus. Einst war es, als Teil einer mittelalterlichen Burg, ein Speicher für die Abgaben der Bauern an ihren Herren. Dieses Bauwerk ist eines der ältesten weltlichen Gebäude Niedersachsens, das völlig erhalten ist. Vielleicht haben Sie Glück und sehen hier auch den "witte Fru" genannten Geist beim Rosenpflücken.

km 17,8

Hotel/Restaurant "Rosenhof" (Tel.: 05556/866; Fax: 05556/5076)

* * *

Frisch ausgeruht begeben wir uns auf die nächste, 15 km lange, Etappe ins Rodetal.

Vom "Rosenhof" folgen wir der Hauptstraße Richtung Ortskern. An der abknickenden Vorfahrt biegen wir rechts in die Straße "Im Siedanger" und nach 100 m links in die Straße "Auf den Steinen". Diese Straße geht in einen Feldweg über, auf dem wir den Waldrand erreichen.

km 18,6

Wir gehen am Waldrand ungefähr 100 m, um kurz vor einer Bankgruppe rechts den Wald zu betreten.

km 18,9

Nachdem wir an der Gabelung links abgebogen sind, müssen wir sofort wieder rechts und wandern durch die Felder weiter.

km 19,9

Links am Waldrand weiter gehen wir nach 200 m rechts erneut in den Wald.

km 20,7

Hier befindet sich ein Kalkwerk.

Schräg links überqueren wir die Hauptstraße und gehen geradeaus weiter.

km 22,1

Jetzt ist eine gute Möglichkeit eine kleine Pause einzulegen, um den schönen Ausblick auf das Dorf Gillersheim zu genießen und ein kleines Picknick einzunehmen.

Nachdem wir wieder Kraft geschöpft haben, gehen wir weiter und biegen an der Weggabelung am "Wolfsplatz" links ab und folgen dem Höhenweg.

km 23,3

Am "Orttalplatz" gabelt sich der Weg erneut, wir wählen den linken, um den Höhenweg weiter zu beschreiten.

km 23,5

Rechts biegen wir in den "Kirchweg".

km 25,3

An der Kreuzung sehen wir den Dorfbrunnen und können rechts nach ca. 100 m die Leisenberger Kirchenruine erreichen.

Die Leisenberger Kirchenruine ist der hervorstechendste Überrest des ehemaligen Dorfes Leisenberg. Dieses Dorf wurde 1281 zum ersten Mal urkundlich erwähnt und bestand bis um 1460. Dann wurde es zur totalen Wüstung, d. h. das Dorf wurde verlassen und das Ackerland nicht weiter bewirtschaftet.

Als Grund für die Auflösung des Dorfes wird eine Klimaverschlechterung vermutet. In einer Höhe von 250 m warf das Ackerland nicht mehr genug Getreide ab, so daß die Bewohner in die umliegenden tiefergelegenen Dörfer zogen, hauptsächlich wohl nach Gillersheim.

Die Kirchenruine wurde 1984 renoviert, wobei die Nordostecke unter Verwendung von Orginalmaterial rekonstruiert wurde.

Der aufmerksame Betrachter kann im umliegenden Wald gewölbte, ehemalige Ackerstücke erkennen (sog. Wölbäcker), die, geschützt durch den Wald, erhalten geblieben sind.

Da wir hier die Hälfte der Tagesstrecke zurückgelegt haben, sollten wir uns auf dem Picknickplatz in der Nähe der Ruine eine Rast gönnen.

Zurück zum Brunnen folgen wir weiter dem "Kirchweg", der an einer Gabelung rechts weiterführt.

km 26,6

An der Hauptstraße angekommen biegen wir rechts ab...

km 27

...und nehmen die nächste Möglichkeit wieder links. Nach 200 m folgen wir geradeaus dem Hauptweg. Die erste Abzweigung (Richtung "Försterwiesen") lassen wir links liegen.

km 27,6

Kurz hinter der zweiten Abzweigung gabelt sich der Weg und wir biegen links ab.

km 28,4

Wir nehmen an der Kreuzung den linken Weg und erreichen den Waldrand. An diesem gehen wir rechts einen Grasweg entlang. Allen Kurven folgend bleiben wir immer am Waldrand und biegen nicht ab. Der Grasweg geht in einen Feldweg über und führt zu einer Kreuzung.

km 29,9

Hier nehmen wir den Schotterweg in den Wald hinein (nicht den Grasweg am Waldrand nehmen!).

km 30,7

Nach wenigen Metern am Waldrand entlang, folgen wir geradeaus weiter dem Rodebach (nicht links über die Brücke!)

Der steile Hügel, den wir hier passieren, ist die ehemalige Abraumhalde des inzwischen geschlossenen Kalibergwerks Reyershausen.

km 31,6

Links überqueren wir den Rodebach Richtung Hauptstraße. Neben der Straße gehen wir rechts entlang.

km 31,9

Wir kreuzen die Hauptstraße und gelangen auf dem Fuß-/Radweg in den Ort Rodetal.

km 32,9

Im Ort gehen wir die erste rechts über die Brücke und sind, wenn wir gleich wieder links gehen, am Ziel der zweiten Tagesetappe, dem Hotel - Restaurant "Rodetal" (Tel.: 05594/95220)

Die nächste Tagesetappe führt uns über Bishausen, Bühle und Wieterkamm zurück nach Northeim.

Aus dem Hotel herauskommend gehen wir rechts und gleich wieder rechts über die Brücke. Hinter der Brücke nochmal rechts wandern wir am Rodebach, bis wir die Hauptstraße wieder erreichen.

km 33,6

Hinter dem Klärwerk gehen wir leicht schräg über die Hauptstraße in den Wald. Sofort biegen wir links auf den schmalen Waldweg ein, der steil nach oben führt.

km 33,8

Wir kommen an den Waldrand und folgen dem Weg weiter.

km 34

An der T-Gabelung weiter geradeaus.

km 34,1

Hier gabelt sich der Weg erneut, wir wählen den Weg, der halb rechts leicht aufwärts führt.

km 34,3

Hinter der Kuppe sehen wir das Dorf Bishausen, wir wandern weiter am Waldrand entlang ins Tal.

km 34,5

Wir kommen auf einen gepflasterten Weg, dem wir bis ins Dorf folgen.

km 35,2

In Bishausen angekommen nehmen wir gleich die erste Straße rechts.

km 35,3

An der nächsten Kreuzung biegen wir links in den Brüderweg und kommen nach etwa 100m auf die Hauptstraße, die wir gleich wieder links verlassen (Feldtorstraße).

km 36

Wir bleiben auf der Feldtorstraße bis zum Ortsausgang. Dort links neben der Straße gehen wir einen gepflasterten Weg hoch, der nach einigen Metern zu einem Schotterweg wird.

km 36,5

An der Kreuzung biegen wir rechts ab. Danach gehen wir an jeder Abzweigung immer geradeaus.

km 37

Nach einer Rechts- und einer Linkskurve erreichen wir die Straße Bishausen-Bühle. Diese überqueren wir und folgen dem Feldweg Richtung Wald.

km 37,3

An einer T-Gabelung gehen wir geradeaus in den Wald. Wir biegen nicht ab und folgen dem Waldweg bis zum Waldrand.

km 38,2

Am Waldrand angekommen, wandern wir auf dem Grasweg weiter geradeaus. Nach 100 m gabelt sich der Weg, wir nehmen den linken Schotterweg.

km 38,6

Wir überqueren einen asphaltierten Wirtschaftsweg, um auf einem Grasweg in Richtung eines kleinen Wäldchens gehen. Unser Weg führt am Waldrand entlang den wir bis kurz vor dem Dorf Bühle nicht verlassen.

km 39,1

Wir verlassen den Waldrand, biegen links ab und gehen zum Dorf runter.

km 39,2

Im Ort gehen wir die Straße geradeaus und biegen nach 300 m rechts auf die Hauptstraße.

km 39,7

Wir biegen rechts in die "Bühlstraße" ein.

km 40

Hier besteht eine Einkehrmöglichkeit und Übernachtungsmöglichkeit im "Gasthaus Lindenhof" (Tel. 05503/1766).

Wunderschön ruhig gelegen, umgeben von Mäuse-, Piepen-, Hannen-, Eulen- und Burgberg befindet sich südlich des Wieters das kleine Dorf Bühle mit ca. 450 Einwohnern. Die Dorfgeschichte beginnt mit der Ansiedlung Hardenbergischer Waldarbeiter. Bereits im 13. Jahrhundert ist eine Kirche bezeugt. Der Ortsname geht auf den "Bühl" (Hügel) in der Dorfmitte zurück, auf dem sich die Kirche befindet. Auffällig ist der fehlende Kirchturm: Schallöcher im Fachwerkanbau ersetzen den gewohnten Glockenturm.

Vom Gasthaus wandern wir in die Straße "Borntal" und nach 200 m links in die Straße "Zum Reith". Diese Straße geht in einen Waldweg über.

km 40,4

An der Gabelung wählen wir den rechten, aufwärts gehenden Weg.

Die Erhebung "Alte Burg" liegt 313 m über NN, durchzogen von alten Gräben und Erdwällen. Der Aufbau der mittelalterlichen Verteidigungsanlagen war den Verhältnissen am Wieterturm vergleichbar.

km 40,6

Am Waldrand wird dieser Weg zu einem Grasweg, weiter geradeaus.

km 41,2

Wir folgen den Weg bis zu einer T-Gabelung (vorher nicht abbiegen). Hier biegen wir rechts ab. Nach 100 m treffen wir auf einen geteerten Wirtschaftsweg, wir gehen links.

km 41,9

Wir erreichen die Straße Sudheim-Suterode und folgen ihr nach links (Westen).

km 42,1

Nach dem Golfplatz geht es für uns von der Straße rechts auf einen Schotterweg.

km 42,4

Hinter zwei Häusern gehen wir links in den Wald.

km 42,6

Nicht rechts abbiegen, weiter geradeaus.

km 42,7

Vor dem Schild des Landschaftsschutzgebiets "Westerhöfer Bergland-Langfast" steigen wir rechts den steilen Hang hinauf. Der Fußweg ist hier so gut wie nicht zu erkennen. Den Weg, den wir erreichen wollen führt direkt auf dem Bergkamm entlang, ist also nicht zu verfehlen.

km 42,9

Auf dem Kammweg wandern wir nun immer geradeaus Richtung Norden. Der Weg ist teilweise nur ein schmaler Fußpfad, bietet aber sehr schöne Ausblicke ins Leinetal.

km 44,5

Neustätter Hütte, Schutzhütte mit Picknickplatz.

An der Hütte vorbei ist links ein Muschelkalksteinbruch. Einige Meter hinter dem Steinbruch geht halb rechts der "Böttcherhaistieg" den Hang hinunter (nicht weiter auf dem breiten Weg bleiben, der Böttcherhaistieg ist nur ein schmaler Fußweg).

km 44,7

Wir biegen scharf rechts ab, um den schmalen Fußweg, der den Hang hinunterführt, zu folgen (Richtung Süd-Ost).

km 44,9

Am Waldrand biegen wir links auf den Schotterweg ("Philosophenweg").

km 45,1

Schutzhütte. Blick über das Tal zum gegenüberliegenden Häuserberg. Linker Hand sehen wir das Vorwerk Güntgenburg.

Güntgenburg war das Vorwerk von St. Blasien. Bis heute wird hier Landwirtschaft betrieben.

Halb links blicken wir ins Tal der Rhume, die zwischen den (sichtbaren) Orten Hammenstedt und Elvershausen hindurchfließt.

Den Horizont bildet in dieser Blickrichtung der Harz.

Als waldreiche Gebirgslandschaft besticht der Harz durch bizarre Felsformationen, zahllose Seen und romantischen Tälern. Seine höchste Erhebung ist der Brocken mit 1142 m über NN. Abgesehen von weiteren Erhebungen (Bruchberg und Achtermann) liegt der Oberharz in Höhen um 600 - 800 m.

km 45,5

Wir haben den "Keimsdorn" erreicht. Wir gehen kurz links und dann gleich wieder rechts die Treppen hoch auf den "Vennigerholzstieg".

km 45,8

Hier ist eine Drei-Wege-Gabelung wir bleiben auf dem "Vennigerholzstieg", der mittlere Weg.

km 46

Ankunft Wieterturm

Das "Restaurant Wieterturm" (Tel: 05551-988301) lädt mit seiner sonnigen Terrasse und fantastischen Ausblicken zum Einkehren ein.

Ansonsten bieten Picknick- und Spielplatz Raum zum Verweilen rund um den Turm.

Südöstlich von Northeim erstreckt sich über rund 3 km ein bewaldete Muschelkalkzug, der Wieter. Auf einer der sieben Höhen befindet sich 326 m über NN der Wieterturm. Schon 1442 war im Zuge des Ausbaus der Landwehr ein Wartturm errichtet worden, der zu Krisenzeiten mit Wächtern besetzt wurde, um die Northeimer Grafen vor dem Herannahen der Feinde zu warnen. Der Wartturm war Teil einer kreisförmigen Anlage mit zweifachem Grabensystem und Verbindungswegen zu den nahegelegenen Quellen.

Auf dem Fundament dieses Turmes wurde 1883 der Wieterturm auf Initiative eines "Thurmbauvereins" erbaut. Ein Profil des engagierten Vorsitzenden Major James Müller befindet sich an der Ostseite des Turmes.

Schon 1883 wurde neben dem Turm eine Gaststätte gebaut, die bis heute beliebtes Ausflugsziel ist.

Bei klarem Wetter reicht der Blick weit in das Leinetal, vom Solling bis zum Harz und bis zum "Herkules" bei Kassel.

Auf der nördlichen Seite des Wieterturm (die dem Eingang gegenüberliegende Seite) gehen einige Treppenstufen hinab und blicken auf einen schmalen Fußweg. Diesen folgen wir bis wir nach ca. 150 m auf einen asphaltierten Fahrweg stoßen. Wir biegen rechts auf den Fahrweg, folgen der Linkskurve und verlassen den Fahrweg direkt hinter der Kurve rechts auf den "Lärchenstieg". Der "Lärchenstieg", schmaler Weg geht steil bergab.

km 46,3

Hier kreuzen wir einen Fahrweg.

km 46,6

Am Waldrand Wieterschutzhütte und Wieter-Gedenkstein.

Die Weiderechte des St.-Blasius-Klosters sowie frühere Kriege führten zu einer Entwaldung der Westseite des Wieters. Dem Oberförster Wieters ist die Wiederaufforstung zu verdanken, an ihn erinnert der Gedenkstein. Die Ortsbezeichnung Wieter ist jedoch nicht auf ihn zurückzuführen, sondern schon 1305 belegt.

Wir haben den Stadtrand Northeims erreicht. Geradeaus weiter auf der Wieterallee, die nach einigen hundert Metern zur Wieterstraße wird,...

km 47,2

erreichen wir die Fußgängerzone, biegen links in die Breite Straße...

km 47,5

und sind wieder an unserem Ausgangspunkt der Tourist Information im Reddersen Haus.

Herausgeber
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Wir hoffen, die Wanderung hat Ihnen Freude bereitet. Das Team der Northeim-Touristik hält noch viele weitere Wandervorschläge für Sie bereit:

- Wandervorschlag I: Wieterkamm - Wanderung / Von Northeim nach Nörten - Hardenberg

- Wandervorschlag II: Rhume - Wanderung / Von Northeim nach Katlenburg

- Wandervorschlag III: Entlang der Teiche / Von Northeim nach Hammenstedt

- Wandervorschlag IV: Rund-Wanderung / zwischen Rhume- und Leinetal

... oder Radtouren- oder Kanutouren!

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37154 Northeim
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Fax.: 05551-913067
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