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(Letzte Änderung: 15.08.2011 )
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| Testberichte zu Zelten gibt es in den einschlägigen Magazinen und auf deren Webseiten viele (siehe Literatur). Auch die Ausrüster geben oft umfangreiche Informationen über Zelte. Daher hier nur ein paar grundsätzliche Überlegungen. Beim Trekking spielen eigentlich nur Leichtbauzelte eine Rolle. Daher wird hier nur auf diese Spezies eingegangen. Aufgrund ihres geringen Gewichts von 1 bis 8 kg, kommen sie überwiegend bei Rucksack-Trägern, Rad- oder Motorrad-Fahrern zum Einsatz. Mit ihrer geringen Höhe bieten sie nur Platz zum Schlafen und für das Gepäck. Wenn man´s etwas bequemer haben möchte und nicht auf jedes Gramm achten muss, oder wenn man längere Zeit in der Stoffbehausung wohnen muss, empfehlen sich auch Gruppen- oder Familienzelte, die in den letzten Jahren immer stabiler und leichter geworden sind. | ||
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| Das Gestänge besteht aus glasfaserverstärktem Kunststoff oder Aluminium. Als Materialien für die Zelthaut werden fast ausschließlich Nylon oder Polyester und Polyurethan (PU) für den Zeltboden eingesetzt. | ||
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| Wenn man sein Zelt Grundsätzlich kann man sagen: je mehr Zeltgestänge, desto sturmfester ... und schwerer die Behausung. Geodätische Kuppelzelte sind sehr windstabil, einfache Kuppeln etwas leichter. Tunnelzelte sind noch leichter und bieten für den selbsttragenden Trekker meist einen guten Kompromiss. Mit dem Nallo von Hilleberg z. B. habe ich gute Erfahrungen gemacht. Um das Klima im Zelt zu verbessern und Kondenswasser zu reduzieren, werden sie meist mit einem Innen- und Außenzelt ausgeführt. Weniger wiegt natürlich die einfache Ausführung. Außerdem sollte man darauf achten, ob das Zeltdach am Boden aufliegt, z. B. Mit einer Schneeschürze, oder ein Spalt frei bleibt. Letzteres verbessert die Belüftung und führt Kondenswasser ab, ersteres hält die Wärme, aber auch die Feuchtigkeit im Zelt. Bei Frost rieselt dann morgens der Reif von der Decke. | ||
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Black Diamond: Leichte Zelte besonders für Bergsteiger. Crux: Expeditionszelte (Geodäten). Exped: Große Produktpalette, ähnlich wie Helsport und Hilleberg ... ob die Qualität auch so gut ist weiß ich nicht. Test Ringstind light 2: sehr kleines und leichtes 2-Personen-Zelt (< 2 kg), niedrigster Preis 400 €, Schlafkammer 225x120x100 cm. Rondane light 2: 2-Personen-Zelt mit großer Apsis, 2,38 kg (brutto, komplett mit Packsack und Reperaturset), niedrigster Preis 500 €. Schlafkammer 220x120x90, Apsis 120x140, Gesamtlänge 350 cm. Rondane light 3: das gleiche für 3 Personen, 2,5 kg, Schlafkammer und Apsis 40 cm breiter.
Fjellheimen Camp 2 : etwas schmaler aber länger und höher als das Rondane. 2,5 kg, niedrigster Preis 550 €. Schlafkammer 230x130x105, Apsis 150x150, Länge 410 cm. Fjellheimen 3: 2,5 kg, 540 €. Schlafkammer 230x165x110 cm. Besonders stabil, besonders leicht, besonders teuer, besonders gut. Ich habe im Himalaya unter Extrembedingungen Erfahrungen mit dem Nallo gesammelt - und fand´s super! Nallo: kleines 2 Personenzelt knapp unter 2 kg. Niedrigster Preis bei 500 €. Nallo 2 GT: das gleiche Zelt mit großer Apsis (2,8 kg, brutto, komplett mit Packsack und Reperaturset). Niedrigster Preis bei 560 €. Schlafkammer 220x130x100 cm. Lightwave Lowland Marmot: ... hat sich zum Ziel gesetzt, bezahlbare, aber gute Ausrüstung herzustellen. MSR Salewa: Bekannt besonders für seine leichten Kuppelzelte und Expeditionszelte. Hersteller von Kleidung, Zelten, Rucksäcken, wird immer besser. Die Zelte - eine breite Prodiktpalette - waren immer schon sehr gut, und nicht zu teuer. Das frühere Problem mit den Reißverschlüssen scheint nicht mehr aufzutauchen. Meine Empfehlung: Vaude Taurus Ultralight Ein Hersteller aus Fulda mit Direktvertrieb. Die Zelte scheinen des öfteren Nachbauten der Helsport- und Hilleberg-Modelle zu sein. Sind dann billiger, aber schwerer. Breeze 1: Der Schnitt ist ähnlich dem Helsport Fjellheimen 2, es wiegt aber 500 g mehr (3 kg). Niedrigster Preis 200 €. Schlafkammer 230x125x105, Apsis 150x150 cm, Gesamtlänge 410 cm..
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