Urubamba: Valle Sagrado de los Incas (Peru)
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Das heilige Tal der Inkas zwischen Cusco und Machu Picchu. Viele alte Inkastätten, schöne Wanderungen. Unbedingt besuchen!

Allgemeines & Spezielles

Wandern zum Seitenanfang

Das Heilige Tal der Inkas ist ein tief eingeschnittenes grünes und fruchtbares Tal mit steilen Wänden. Es liegt in der Nähe von Cusco, weist aber schon den warm-feuchten Einfluss der Amazonas-Region auf. Früher war das Tal so etwas wie die Kornkammer der Inka, und mit dem Ort Ollantaytambo gleichzeitig die Grenze zum tropischen Teil des Inkareiches. Der Weg nach Machu Picchu führt hier durch, die Straße endet in Ollantaytambo, und von dort nimmt man die Bahn ... oder die Wanderschuhe und geht über den Inkatrail.

Sehenswerte Orte sind Pisac mit seiner auf einem Felssporn gelegenen beeindruckenden Inkastadt, Ollantaytambo wegen seines aus der Inkazeit erhaltenen Stadtgrundrisses, der Inkafestung am Urubamba und seinem kolonial-ländlichen Flair.

Die landwirtschaftliche Versuchsanlage der Inka in Moray und die Salinen von Maras sollte man auch nicht verpassen, zumal man Moray - Dorf Maras - Salinen - Urubambafluss auf einer schönen Tageswanderung verbinden kann.

Neben den genannten gibt es weitere Inkastätten zu sehen. Und in Urubamba ist der Markttag (mehrmal die Woche, s.u.) besonders interessant.

Die touristische Infrastruktur ist gut, besonders in Urubamba und Ollantaytambo. Auch gibt es im Tal verteilt viele schöne abgelegene Hotels für diejenigen, die etwas Ruhe im Grünen brauchen, bevor sie sich wieder in das Besichtigungsgetümmel begeben ...

Wandern im Quadrat Stichworte

  • fruchtbares Tal im Norden Cuscos,
  • geprägt durch flache wenige Kilometer breite Schwemmgebiete zwischen steilen Felswänden,
  • kleinere Ortschaften, Inkaruinen
  • umgeben von hohen Schneebergen

Orte & Sehenswürdigkeiten

Wandern zum Seitenanfang

Wandern im Quadrat Maras

Die Salzterrassen von Maras wurden zu Zeiten der Inkas angelegt und sind noch heute in Betrieb. Leuchtend weiß liegen sie in der Sonne und bieten einen fantastischen Anblick. Die Terrassen werden von einem kleinen sehr salzhaltigen Bach gespeist, der direkt aus dem Berg fliest. Moray - Maras 0:20 h Bus.

Man kann in einem halben Tag vom oberhalb gelegenen Ort Maras auf schönen Wegen zu den Salinen und daran vorbei bis zum Urubamba wandern. An der Straße lässt man sich dann vom Sammeltaxi mitnehmen.

Wandern im Quadrat Moray

Feldbau der Inca, Salinen. Moray liegt 75 Kilometer von Cusco auf 3.500 Metern Höhe. Moray ist ein amphitheaterähnliches Bauwerk, das aus vier kreisförmigen Terrassen besteht, die hier wie ein Krater in den Boden eingelassen sind. Archäologen vermuten, es handele sich um eine Art landwirtschaftliche Versuchsanstalt, wo die Inkas das Verhalten ihrer Kulturpflanzen in verschiedenen Mikro-Klimata erproben konnten. Einige dieser Parzellen liegen in bis zu 100 Metern Tiefe. Die Terrassen bestehen aus festen Stützmauern gefüllt mit fruchtbarer Erde, wo bis zu 250 Pflanzenarten angebaut werden konnten, die mittels eines ausgeklügelten Bewässerungssystems beregnet wurden. Urubamba - Moray 0:50 h Bus.

Wandern im Quadrat Ollantaytambo

... ist bekannt als Festung mit großer religiöser Bedeutung, etwa 70 km von Cuzco entfernt, 0:20 h im Bus von Urubamba. Die Festung wurde bis zum Eintreffen der Spanier nicht fertig. Davon zeugen sechs riesige bearbeitete Felsen aus rotem Granit, die bis 50 t wiegen. Sehr sehenswerte, gut erhaltene Ruinen! Oben oft sehr windig!

Aber auch der Ort ist schön. Der Grundriss ist noch aus der Inkazeit erhalten, und man stößt auch an den Gebäuden immer wieder auf Inkamauern. Die vielen kleinen Häuser stammen aber aus der Kolonialzeit. Heute kann man hier auch gut bummeln, Kaffee trinken oder Essen, oder die Gassen erkunden. Vielleicht, wenn man freundlich fragt und ein kleines Trinkgeld gibt, kann man auch mal in eins der Häuser schauen, die oft nur aus einem Raum bestehen, und in denen die Meerschweinchen durch die Betten toben ... unter den Schädeln der Ahnen, die in einer Mauernische wohnen.

Stop auf dem Weg: Chicha in El Descanso.

Ollantaytambo bei Wikipedia

Wandern im Quadrat Pisac

Ein Marktort im Tal und auf dem Berg eine ehemalige Inkastadt mit Befestigungsmauer, Toren und Bastionen, großem Friedhof, vielen Terrassen und einem 15 m langen unterirdischen Gang. Im Ort schöner Handwerker-Markt, dieser mittlerweile sehr touristisch.

Wanderung vom Ort zu den Ruinen 1:00 - 1:30 h bergauf. Festung tgl. 7-17.30 geöffnet.

Fahrt von Cusco ca. 1,5 h (50 km).

Pisac bei Wikipedia

Auf dem Weg von Cuzco nach Pisac: Tambo Machay, Puca Pucara, Quenqo, Urubamba-Tal

Kenko: 4 km von Cusco, Richtung Sacsayhuaman, Camino Antisuyo. Eins der wichtigsten Inca-Heiligtümer. Genaue Funktion ungeklärt.

Tambomachay: 8 km von Cusco, 1 km von Puca Pucará, Camino Antisuyo. Tambo = Speicher, Machay = Ausruhen. 3700 m üNN. Ein Aquädukt und 2 Bäder, Wasser läuft in einen steinernel Pool, wo wahrscheinlich der Inka rituelle Bäder genommen hat. Wasser-Kult.

Wandern im Quadrat Urubamba - Stadt

Hauptort der gleichnamigen Provinz.

Essen:

  • Rest. La Terraza (direkt an der Abzweigung nach Cuzco), Buffet mit typischen Gerichten.
  • Rest. El Fogon
  • Bar/Disco Tequila, Av. Mariscal Castilla Cdra. 3

Markt: Mittwoch & Sonntag, sehenswert!

Ausflüge nach Maras, Moray, Ollantaytambo siehe oben

Links:

Urubamba (Ort) bei Wikipedia

Der Fluss Urubamba bei Wikipedia

Wandern im Quadrat Yanahuara

Der Ort ist nicht interessant, aber hier gibt es in der Nähe ein paar ruhige schöne Hotels, z. B. das La Hacienda del Valle, 2 km von der Hauptstraße entfernt.

Wandern von hier: die Piste weiter rauf zu einem See (5:00 h Aufstieg, 3:00 h Abstieg). Immer dem Weg folgen, die Piste wird bald (nach etwa 0:45 h) zum Fußweg. Abwechslungsreiche Landschaft und Aussicht.

Man kann auch mit Colectivo (fährt ab Casa Andina, 0:20 h unterhalb) nach Urubamba (Markt?) oder Ollantaytambo. Zurück nach Yanahuara 5. Paradero. Auto-Aufschrift: Salvación.

Literatur
Wandern zum Seitenanfang

Wandern im Quadrat Wanderführer

Peru. Trekkingführer: Für Trekker und Bergsteiger. 56 Wanderungen und 11 Bergbesteigungen in den peruanischen Anden.

Peru. Die schönsten Trekking-Touren (Bruckmann)

Peru - Inka Trail mit Region Cusco, Wanderführer. Conrad Stein Verlag. Handlich und informativ.  

Wandern im Quadrat Sonstige, Hintergrundinfos und Lektüre zur Begleitung

Peru: Im Reich der Inka

Peru: Das Erbe der Inka  

Links
Wandern zum Seitenanfang

Ferrocarril del Sur (Peru)