Bären - Trekking in Bear Country
Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Verhalten im Bärengebiet und bei Kontakt mit Bären.

Tibetbär - Tibetischer Schwarzbär
Bärenunfälle
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bärensicheres ProviantlagerDie meisten Unfälle mit Bären passieren, wenn der Bär überrascht wird, besonders Bärinnen mit Jungen, oder wenn er eine Nahrungsquelle verteidigen will.

Niemals Bären füttern oder sich Bären nähern!

Bärenkontakt vermeiden:

Bären-Warnungen der Nationalpark- und anderer Ranger beachten!
Gesperrte Gebiete nicht betreten!
Besser in einer Gruppe trekken!
Laute Geräusche machen, z. B. eine kleine Glocke an den Rucksack oder den Schuh!
Besondere Vorsicht in der Nähe von rauschendem Wasser oder wenn man gegen den Wind geht!
Möglichst in offenem Gelände bleiben!
Kinder an die Hand nehmen!
Besondere Vorsicht in Gebieten mit Beeren, Fisch, Nüssen etc.!
Von toten Tieren wegbleiben, der Bär könnte diese Nahrungsquelle verteidigen! Der Aasgeruch, aber auch kreisende Raben, Krähen oder Geier zeigen den Kadaver an!
Auf Bärenspuren achten: Prankenabdrücke, Grabestellen, abgeknickte Zweige etc..
Nicht mit Hunden im Bärengebiet wandern!
Nahrungsmittel und Müll bärensicher aufbewahren, nicht nur nachts! In Parks die vorgesehenen Einrichtungen nutzen. Sonst Nahrung zwischen 2 Bäumen aufhängen (mind. 4 m hoch mit Abstand von mind. 1 m zu den Bäumen). Wo das nicht geht, bärensichere Container benutzen! Müll nicht vergraben! Abwässer weit unterhalb vom Camp entsorgen!
Stark riechende Nahrung vermeiden! Gefriergetrocknete Speisen und/oder in Plastik verschweißt sind am Besten.
Nicht im oder beim Zelt kochen! Zeltplatz sauber halten!
Geruch von Essen in Kleidung oder Schlafsack vermeiden! Ggf. andere Kleidung zum Schlafen benutzen!
Auch riechende Kosmetika können Bären anlocken.
Nachts immer Taschenlampe tragen!
Zeltplatz entfernt von Wildwechseln und rauschenden Flüssen anlegen! Auf Bärenspuren untersuchen! Schon mal einen nahen Baum zum Hochklettern aussuchen.

Bei Bärenkontakt:

Ruhig bleiben!
Aus dem Gebiet zurückziehen, oder großen Umweg machen!
Dem Bären immer einen Fluchtweg lassen!
Nicht rennen! Langsam zurückziehen, den Bären dabei beobachten und mit ruhiger sanfter Stimme sprechen!
Nicht erschrecken, der Bär könnte sich nähern oder einen Scheinangriff starten. Langsam weiter zurückziehen!
Rucksack oder Ähnliches hinlegen, das könnte den Bären ablenken!
Die Kiefer zusammenschlagen, brüllen oder den Kopf herunterbeugen mit den Ohren zurück zeigt agressives Verhalten und kann einen Angriff einleiten.

Bei Angriffen:

Totstellen nützt bei Schwarzbären nichts.
Wenn möglich sicheren Platz wie Fahrzeug oder Gebäude aufsuchen.
Auf den Baum klettern kann helfen, es kann aber auch sein, dass der Bär hinterherklettert.
Im letzten Moment kann Schreien und mit den Armen rudern den Bären verunsichern.
Erfolgt der Angriff, soll man sich mit allen brauchbaren Gegenständen verteidigen!
Pfefferspray gegen Bären hilft gut, wenn es nicht gerade sehr windig ist.

Eisbären (Polarbären)
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Menschen werden von Eisbären nicht als Jagdwild angesehen. Als vorrangiger Fleischfresser ist der Eisbär aber dennoch für den Menschen prinzipiell gefährlicher als andere Bärenarten.

Aufgrund der dünnen Besiedlung der Arktis kommt es zwar verhältnismäßig selten zu Konfrontationen, und doch wird immer wieder über für Menschen tödlich endende Begegnungen berichtet, überwiegend mit hungrigen, gerade von der Mutter entwöhnten Jungbären. Hierbei haben die Menschen sich oft unvorsichtig verhalten.

Bei Touren im Eisbärengebiet sollte man sich genau über das Gefährdungspotential informieren, und ggf. ein Gewehr dabei haben (und richtig benutzen können).

Wikipedia Eisbären

Schwarzbären
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Schwarzbär (Black Bear, Ursus americanus Pallas)

Farbe von schwarz und braun über zimt bis blond. Häufig schwarz/braun mit weißem Fleck auf der Brust.
Höhe: 90 cm Schulterhöhe
Länge: 150 cm
Gewicht 50 - 270 kg
gerades Gesichtsprofil, kurze gebogene Klauen
Vorkommen vor allem in Waldgebieten und auch in besiedelten Gebieten. Flüsse, Seen.
Frisst Beeren, Gras, Kräuter, Fisch, Enten, und andere Säugetiere, auch Aas.

Wikipedia: Amerikanischer Schwarzbär

 

 

Grizzlys
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Grizzly (Ursus arctos horribilis Ord)

Farbe: Schwarz (selten), braun oder blond.
Schulterhöhe über 1 m
Länge: um 2 m
Gewicht 200 - 450 kg
konkaves Gesichtsprofil, charakteristischer Buckel, lange gebogene Klauen
guter Kletterer!
Vorkommen in halboffenem Gelände. Flüsse, Seen. Hochland in Spätsommer und Frühherbst, Talböden im Frühjahr.
Frisst Beeren, Gras, Kräuter, Fisch, Enten, und andere Säugetiere, auch Aas.

Wikipedia: Braunbären

Literatur: Bären
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Was ist was, Band 115: Bären: Alles Wissenswerte über Bären einfach erklärt.

Lebendige Wildnis. Tiere der Gebirge. Große Pandas, Kondore, Braunbären, Lamas, Makaken, Gemsen, Murmeltiere, Dickhornschafe.  

Wandern zum Seitenanfang© ANDREAS HAPPE