Muskelschmerzen lindern

Natürliche Heilmittel für Wanderbegeisterte.

Du bist ein absoluter Fan von langen Wanderausflügen und freust dich jedes Mal schon Wochen vorher auf deinen nächsten Hiking-Trip? Dann wirst du sicher zustimmen, dass es etwas gibt, was dir die Freude ganz schön vermiesen kann: schmerzende Muskeln in den Beinen.

Sich mit Muskelschmerzen über Stock und Stein zu quälen, ist wahrlich keine angenehme Erfahrung. Deswegen verraten wir dir hier natürliche Heilmittel, mit denen du schnell wieder fit für deine nächste Wanderung bist.

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Woher kommen Muskelschmerzen in den Beinen?

Wenn von Muskelschmerzen die Rede ist, denken viele automatisch an Muskelkater. Das ist nichts anderes als eine Überbelastung bestimmter Muskelgruppen, die anschließend zu ziehenden Schmerzen bei Bewegung führen kann. Allerdings gibt es auch noch andere Ursachen für Muskelschmerzen.

Wer es zum Beispiel nach längeren sportfreien Zeiten übertreibt, oder sich vor dem Training nicht genügend aufwärmt, riskiert kleine Muskelfaserrisse. Charakteristisch dafür ist, dass die Schmerzen meist nicht sofort auftreten, sondern erst ein bis zwei Tage später. Daher werden die Muskeln oft weiter belastet, obwohl schon Risse vorhanden sind.

Ein weiterer Grund für Schmerzen in den Beinen kann ein Magnesiummangel sein. Dadurch kann es zu Krämpfen insbesondere in den Waden kommen. In den meisten unserer Nahrungsmittel kommt Magnesium nur in geringen Mengen vor, wodurch viele Menschen unter einem Mangel leiden.

Das sind die häufigsten Ursachen, die hinter Muskelbeschwerden in den Beinen stecken. Sollten die Schmerzen ungewöhnlich stark sein oder längere Zeit bestehen bleiben, ist aber definitiv ein Besuch beim Arzt angeraten.

Die besten Tipps gegen schmerzende Muskeln in den Beinen

Wer unter Muskelschmerzen in den Beinen leidet, der muss noch lange nicht immer gleich zu Schmerzmitteln greifen. Hier findest du natürliche Methoden, mit denen du bald wieder leichtfüßig durch den Tag kommst.

Wärme gegen verspannte Muskeln

Bei verspannten Muskeln ist Wärme sehr wohltuend. Sie wirkt entspannend und regt die Durchblutung an. Für die ultimative Entspannung nach einem anstrengenden Tag sorgt ein warmes Bad mit deinem Lieblingsbadezusatz. Für noch positivere Effekte auf die Muskeln kannst du auch Badesalz mit Magnesium oder Lavendel- oder Eukalyptusöl verwenden.

Wenn du nicht nur deinen Muskeln etwas Gutes tun willst, sondern auch dein Immunsystem stärken möchtest, dann solltest du mal wieder über einen Saunagang nachdenken. Hinterher wirst du dich wie neu geboren fühlen.

Solltest du Schmerzen in einer speziellen Muskelregion gezielt lindern wollen, kannst du dafür natürlich auch Wärmflaschen, Kirschkernkissen oder Infrarotlampen einsetzen.

Muskelschmerzen in Dampf auflösen

Es gibt zahlreiche Kräuter und Pflanzen, die schon seit vielen hundert Jahren gegen verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Natürlich gibt es auch einige, die gegen schmerzende Muskeln in den Beinen wirksam sind.

Um von ihrer heilenden Wirkung profitieren zu können, könnte man die Kräuter z.B. in einem Puffco Pivot Vaporizer verdampfen. Schmerzlindernd wirken beispielsweise Blauer Lotus und Hanf. Hopfen und Gotu Kola wirken entspannend auf den Körper.

Leichte Bewegung anstatt herumsitzen

So wie geschwollene Füße und Knöchelgelenke sind auch schmerzende Muskeln in den Beinen etwas, das Wanderer in- und auswendig kennen. Früher riet man den Betroffenen oft dazu, sich dann möglichst wenig zu bewegen und kalte Kompressen auf die Stellen zu legen. Allerdings ist man mittlerweile zu dem Schluss gelangt, dass Kälte den Heilungsprozess eher verlangsamen kann, da sie die Durchblutung hemmt und Muskelzellen sogar abtötet. Stattdessen solltest du langsame Spaziergänge machen, um die Regeneration der Muskeln anzuregen. Aber natürlich sind auch Ruhepausen zwischendrin angesagt, bei denen du die Beine hochlegen solltest, um für Entlastung zu sorgen.

Nasche Nüsse und Schokolade

Mit einer Wärmflasche auf dem Sofa die Beine hochlegen und dabei Schoki und Nüsse naschen - das hört sich doch wirklich gut an, oder? Und das Beste ist, dabei tust du auch noch etwas gegen schmerzende Muskeln in den Beinen, vor allem, wenn sie durch Krämpfe ausgelöst werden.

Wie bereits erwähnt, steckt nämlich oft ein Magnesiummangel hinter den fiesen Krämpfen, die besonders oft die Waden betreffen. Ist das der Fall, gelangt zu viel Calcium ins Innere der Muskelzelle und die Nerven werden überstimuliert. Lebensmittel mit viel Magnesium können Abhilfe schaffen. Viel davon steckt zum Beispiel in Samen, Nüssen und dunkler Schokolade mit einem Kakaogehalt von mindestens 60 %. Hier kannst du also öfter mal zulangen und eine Hand voll naschen.

Setze auf wohltuende Massagen

Eine Massage mit ätherischen Ölen ist eine wahre Wohltat für strapazierte Muskeln. Sie entspannt, regt die Durchblutung an und nimmt direkten Einfluss auf die Schmerzrezeptoren in den Muskeln. Noch besser lässt es sich natürlich entspannen, wenn du dich von jemand anderem massieren lässt und du einfach nur genießen kannst. Allerdings sollte auf zu festen Druck verzichtet werden, damit man die Sache nicht noch schlimmer macht.

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