Welche Luftmatratze eignet sich am besten fürs Trekking?

Welche Luftmatratze brauche ich für welche Tour? Wie nutze ich sie und wie wird sie lange halten?

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Allgemeines & Spezielles

Wer den ganzen Tag mit einem schweren Rucksack über Stock und Stein wandert, weiß: Die Nacht ist heilig. Es gibt kaum etwas Schlimmeres, als nach zehn Stunden auf den Beinen auf einer dünnen Isomatte zu liegen und jeden Stein im Rücken zu spüren. Eine gute Luftmatratze ist beim Trekking die Basis dafür, dass man am nächsten Morgen ausgeruht und bereit für den Tag aus dem Zelt steigt.

Allerdings hilft auch die beste Luftmatratze nichts, wenn sie schwer und unhandlich ist. Denn alle Trekkingbegeisterten wissen, dass eine Balance zwischen Komfort und Gewicht bestehen sollte. Die meisten Profis greifen daher zu ultraleichten Luftmatratzen, die kaum mehr als 400 bis 500 Gramm wiegen.

Neben dem Gewicht spielen auch die Maße eine wesentliche Rolle. Wenn man Gepäck außen am Rucksack verstaut, bleibt dies im Gebüsch hängen. Auch hier gilt es also, eine goldene Mitte zu finden.

Ein weiterer Punkt ist die Isolation. Denn Luft allein wärmt nicht. Wer auch bei kühleren Temperaturen unterwegs ist, sollte auf den sogenannten R-Wert achten. Dieser Wert beschreibt, wie gut die Matte gegen die Bodenkälte isoliert.

  • Für den Sommer reicht ein Wert von 1 bis 2 .
  • Im Frühling oder Herbst ist ein R-Wert von 3 bis 4 ratsam.
  • Wer in großen Höhen oder im Winter im Schnee campt, braucht eine Matte mit einem Wert über 5 .

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Wie bereite ich meine Luftmatratze zum Schlafen vor?

Zuerst sollte der Boden für das Zelt gesäubert werden. Steht die Unterkunft, geht es ans Aufblasen. Je nach Luftmatratze gibt es Modelle, die sich selbst aufblasen. Alternativ kann ein Pumpsack die Lunge entlasten und verhindern, dass Feuchtigkeit über die Atemwege ins Innere der Luftmatratze gelangt.

Abhängig von der persönlichen Vorliebe lässt sich dann der gewünschte Härtegrad anhand des Luftvolumens aufblasen. Idealerweise wird die Matte nicht zu voll gepumpt. Ein bisschen Spielraum lässt den Körper besser einsinken, was besonders für Seitenschläfer viel gemütlicher ist. Anschließend rollt man den Schlafsack aus, damit sich dessen Füllung entfalten kann. 

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Wie oft kann man auf einer Luftmatratze schlafen?

Eine hochwertige Trekking-Luftmatratze ist robust und hält bei guter Pflege lange. Mehrere hundert Übernachtungen sind nicht selten. Materialien wie Ripstop-Nylon sind beispielsweise zäh und haben eine hohe Lebensdauer. Falls ein Loch entdeckt wird, kann man dieses flicken.

Um die Lebensdauer einer Luftmatratze zu erhöhen, kann man diese am besten locker ausgebreitet mit offenem Ventil unter dem Bett oder hinter dem Schrank lagern, statt sie zusammenzurollen. Das schont die inneren Schichten. 

Schweiß, Sonnencreme und Dreck können das Material angreifen. Eine Reinigung mit einem feuchten Lappen nach der Tour ist empfehlenswert. Darüber hinaus sollte man seine Luftmatratze möglichst wenig Sonne aussetzen. Die Hitze lässt den Druck steigen und die UV-Strahlung macht den Stoff spröde.

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Wo kann ich günstig eine Luftmatratze kaufen?

Was brauche ich für den Einstieg? Besonders Einsteiger und Hartgesottene wollen kein Vermögen für eine High-End-Matte ausgeben. Für die ersten Touren im Sommer oder Festivals muss es nicht das 200-Euro-Modell sein. Günstige Modelle findet man oft in großen Sport-Outlets oder bei Discountern während spezieller Themenwochen. Z.B. bei Action gibt es sehr preiswerte Luftmatratzen, die sich für Gelegenheits-Camper anbieten. Oft lohnt es sich auch, nach Auslaufmodellen der großen Marken zu suchen.

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