Von Northeim zur Wilhelm-Busch-Mühle

Am Mittelpunkt Deutschlands rechts abbiegen zur Heimat von Max und Moritz und sich danach im See abkühlen...

Northeim - Sudheim - Bühle - Bishausen - Sudershausen - Thiershäuser Teich - Renshausen - Krebeck - Ebergötzen - Seeburg - Bernshausen - Wollbrandshausen - Bilshausen - Lindau - Wachenhausen - Katlenburg - Hammenstedt - Northeim

rd. 66 km/ 8 Stunden, als Ein- oder Zwei-Tagestour geeignet

Charakterisierung

Die Tour verläuft größtenteils auf gut befestigten und ruhigen Straßen und Wirtschaftswegen. Sie ist ca. 66 km lang und führt dabei über einige Hügel. Die größte Steigung - zum Höherberg - erreicht aber nur ca. 80 (Höhenmeter) Hm.

=> Es besteht auch die Möglichkeit eine 2 Tages Tour zu machen und am Freizeit- und Naturparadies Seeburger See zu übernachten.

Kurzbeschreibung

Die landschaftliche Vielfalt der Region wird deutlich im Wechsel von Flußauen, Waldpassagen und Ausblicken. Zunächst geht es mit schöner Aussicht oberhalb des Leinetals entlang, dann folgt man dem Bevertal nach Osten und überquert das Bergland auf Waldwegen. Am Thiershäuser Teich entlang erreicht man das Eichsfeld bei Renshausen und den Mittelpunkt Deutschlands in Krebeck. Dann folgt ein Besuch in Ebergötzen in der Wilhelm-Busch-Mühle, der echten Heimat von Max und Moritz. Weiter geht es dann zum "Auge des Eichsfeldes", dem Seeburger See, wo ein Strandbad, Bootsverleih und Restaurant zur Pause einladen.

Die vielen Wegkreuze und die Fahrt zur Wallfahrtskirche auf dem Höherberg geben einen kleinen, aber typischen Eindruck vom katholischen Eichsfeld - diese Radtour führt durch seinen nordwestlichen Zipfel. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf die Goldene Mark und die Harzberge. In Bilshausen erreicht man wieder das Rhumetal, und es geht auf idyllischen Uferwegen nach Lindau weiter nach Katlenburg und zurück nach Northeim.

Empfohlene Radwanderkarten

1:75000 RTK 27 "Oberharz" des Nds. Landesvermessungsamtes und für den Abschnitt Sudheim- Bishausen (evtl. verzichtbar) RC 4320 "Holzminden".

ADFC Regionalkarte Göttingen 1:75.000 (BVA 1998) Erhältlich bei der Northeim Touristik. Diese Karte umfaßt u.a. das gesamte Gebiet des Landkreises Northeim.

Übernachtungsmöglichkeiten

Campingplatz Seeburger See (Tel. 005507/1319)

Gaststätte "Zu den drei Rosen" in Bernsburg, Göttinger Straße, (Tel. 05528/582), Dienstag ist Ruhetag. Eine Übernachtung mit Frühstück kostet 35 -40 DM pro Person.

Die Wilhelm-Busch-Mühle in Ebergötzen

Wilhelm Busch (1832 - 1908) war ein deutscher Maler, Zeichner und Dichter. Er wurde mit seinen Bildergeschichten zum populärsten deutschen Humoristen seiner Zeit.

Einen großen Teil seine Jugend (1841 - 1846) verbrachte Wilhelm Busch bei seinem Onkel, dem Pfarrer Klein, in Ebergötzen.

"Als ich neun Jahre alt geworden, beschloß man mich dem Bruder meiner Mutter in Ebergötzen zu übergeben. Ich freute mich darauf... Gleich am Tag nach der Ankunft schloß ich Freundschaft mit dem Sohn der Müllers. Wir gingen vor's Dorf hinaus , um zu baden... Die Freundschaft ist von Dauer gewesen." (Wilhelm Busch: Von mir über mich, S. 11)

Die beiden Buben heckten unzählige Streiche aus, die Wilhelm Busch später Max und Moritz andichtete. Die Mühle wurde mit viel Liebe restauriert und zeigt noch eindrucksvoll die damaligen Lebensverhältnisse.

Die Mühle kann Wochentags besichtigt werden zwischen 9.00-13.00 und 14.00- 17.00, an Sonn- und Feiertagen zwischen 10.00-13.00 und 14.00-17.00, sowie Montags nach Vereinbarung. Eintritt mit Führung: DM 4,-, erm. DM 2,-. Gruppenanmeldung erbeten unter Tel./Fax 05507-7181.

Zum Weiterlesen:

J.Kriege, W.Wette, Landschaftsführer Leinetal Südharz Eichsfeld, 1994 , Hier besonders die Route 18 u.a. mit der Sage vom Grafen Isang zum Seeburger See und dem Naturschutzgebiet Lutteranger...

Wilhelm Busch Stätten in Südniedersachsen, Ed. Piepersche Buchdruckerei, Clausthal-Zellerfeld.

Fahrradverleih ...

... am Jugendgästehaus/Jugendherberge Northeim, Brauereistr. 1. Hier startet auch die Tour. Ein Informationsblatt mit Mietpreisen gibt es bei der Northeim Touristik.

Eine Bitte:

Falls Sie an dieser Routenbeschreibung Mängel entdecken oder Verbesserungsvorschläge haben, so bitten wir Sie, uns diese mitzuteilen. Wir sind für jede Anregung dankbar.

Information:

Northeim Touristik
Am Münster 6
37154 Northeim
Tel. 05551-913066

ADFC - Kreisverband Northeim
Fürst-Hardenberg-Str.21
37154 Northeim
Tel. 05551-62903

Routenbeschreibung:

km 0,0

Wir starten an der Jugendherberge in Northeim (Brauereistraße 1) und fahren die "Brauereistraße" hoch bis zur Einmündung.

An der Einmündung "Schaupenstiel" biegen wir rechts in die Fußgängerzone, die "Breite Straße".

In Northeim verläuft durch die Breite Straße der 10. Längengrad, der dort als weißer Strich gekennzeichnet ist. Der Straßenzug Schaupenstiel/Breite Straße/Am Münster entstand um 1100, als sich im Schutz des Grafenhofes eine Marktansiedlung entwickelte. Als geplante Marktstraße wurde dieser Staßenzug großzügig angelegt, um ausreichend Platz für die Wagen und die Verkaufsstände zu haben.

Wir biegen links in die "Kurze Straße" zum Rathaus ein - bevor die "Breite Straße" in die Straße "Am Münster" übergeht.

Wir kommen gerade auf das Rathaus zu und fahren rechts vorbei in die "Wallstraße".

An der nächsten "Stop"-Schildkreuzung fahren wir die "Wallstraße" immer weiter geradeaus.

km 1,4

An der Kreuzung auf der Kuppe, "Eichstätte", fahren wir geradeaus in die "Sudheimer Straße".

Hinter dem Schulzentrum "Am Martinsgraben" geht´s geradeaus weiter in den Wirtschaftsweg.

km 4,9

Wir erreichen Sudheim.

"Sud"heim ist das Gegenstück zu "Nort"heim, zwischen diesen beiden Orten liegt noch als Wüstung "Meden"heim- dort wo der heutige Marktkauf steht.

Am ersten Haus fahren wir rechts hinunter am Freibad vorbei.

Unterhalb des Freibades radeln wir an der Einmündung links.

Am Ortsende von Sudheim geht's rechts in den "Wortweg".

km 5,6

Bei der Einmündung auf die Hauptstraße biegen wir links in die "Bühlerstraße" nach Bühle ab.

Wir erreichen Bühle.

Das kleinen Dorf Bühle mit seinen rd. 450 Einwohnern liegt unterhalb der alten Burg und ist der südlichste Ortsteil von Northeim. Die Geschichte des Dorfes beginnt mit der Ansiedlung Hardenbergischer Waldarbeiter. Im 13. Jh. gab es bereits eine Kirche. Der Ortsname geht auf den "Bühl" (Hügel) in der Dorfmitte zurück, auf dem sich die Kirche befindet. Der fehlende Glockenturm wird ersetzt durch Schallöcher im Fachwerkanbau.

An der Rechtskurve fahren wir rechts weiter auf der Hauptstraße.

Auf der Kuppe, am Abzweig eines Wirtschaftsweges, bleiben wir links auf der Straße.

km 10,2

Wir erreichen Bishausen. Ab hier beginnt das Bevertal.

Wir nehmen die erste Straße links, eine Pflasterstraße, über die Bever.

An der Einmündung auf die Hauptstraße geht´s links in die Bevertalstraße.

Am Vorwerk von St. Margarethen fahren wir geradeaus weiter nach Sudershausen.

km 15,0

Wir erreichen Sudershausen.

An der Kirche vorbei, radeln wir geradeaus weiter.

km 17,5

Bei der ausgeschilderten Rechtskurve am Waldrand - vor der Vogelsangs Mühle - radeln wir links in den Waldweg, den "Talrandsweg" .

Bei der Einmündung auf die Straße, die von Holzerode nach Gillersheim führt, fahren wir links in die Richtung Gillersheim.

-> Bis zum Thierhäuser Teich unbefestigte Wege!

km 20,3

Am nächsten Abzweig fahren wir rechts auf den Waldweg nach Thiershausen.

An der Dreieckskreuzung geht´s rechts weiter.

An der Einmündung vor Thiershausen fahren wir links zur Hauptstraße.

km 22,4

Wir erreichen das Angelparadies, den Thiershäuser Teich. Dort radeln wir auf der Hauptstraße an der Gaststätte "Zum Mühlenberg", rechts vom Teich entlang.

km 24,4

Wir kommen nach Renshausen

Renshausen gehört zum Eichsfeld.

Als alte Kulturlandschaft erstreckt sich zwischen Harz und Werra das Eichsfeld. Es gehört zu den früh erschlossenen Siedlungsgebieten unseres Landes. Davon zeugen zahlreiche Hügelgräber aus der Bronzezeit. Über ein Jahrtausend war das Eichsfeld kirchlich dem Erzbistum Mainz verbunden, politisch 500 Jahre lang. Dadurch ist das gesamte Eichsfeld überwiegend katholisch geprägt. Zahlreiche Kirchen, Altäre, Bildstöcke und vielen Jesu-Kreuzen aus dem Eichsfelder Barock- betonen die religiöse Vorliebe und verleihen dem norddeutschen Raum einen süddeutschen Charakter. Ab dem 19.Jh. entstand das Fürstentum Eichsfeld, welches sich noch in Ober- und Untereichsfeld unterteilt.

Am ersten Abzweig fahren wir rechts, dann links in Richtung Holzerode.

km 24,8

Am Abzweig in der Rechtskurve radeln wir nach links "Auf dem Klimp" zum Baum mit dem Jesu-Kreuz.

Am Ende der "Schäfergasse" fahren wir links zum Ort hinaus.

km 26,7

Wir erreichen Krebeck.

In Krebeck zeigt am Ortsanfang ein Stein den geographischen Mittelpunkt Deutschlands.

An der Kreuzung fahren wir rechts in die "Rote Straße"

Am Jesu-Kreuz nehmen wir den Weg links über die Kuppe.

An der Einmündung zur Börgemühle geht´s rechts nach Ebergötzen.

km 29,1

Wir gelangen nach Ebergötzen.

Ebergötzen liegt außerhalb des Eichsfeldes und ist daher kirchlich protestantisch.

Bei der Einmündung der Hauptstraße fahren wir erst links - Ein Schild mit Max und Moritz lacht uns an - dort gleich rechts und geradeaus am neuen Rathaus vorbei.

An der dahinterliegenden Kreuzung fahren wir geradeaus, über einen Pflasterweg am Bach entlang.

km 30,0

Über den Schneider Böck-Steg (Holzschild) geht es rechts zur Wilhelm-Busch-Mühle.

=> wir können nun die Mühle von Max und Moritz besichtigen. Die Wartezeit auf eine Führung kann man mit einem Besuch des benachbarten Bauerngartens verbinden.

Von dort nehmen wir den gleichen Weg wieder zurück bis zur Hauptstraße - mit dem Schild mit Max und Moritz!

km 31,1

Am Ortsende, an der Hauptstraße, fahren wir links und dann rechts wie auf dem Hinweg.

Am Abzweig zur Börgemühle radeln wir jetzt rechts unter der Unterführung durch und gleich links am Bach weiter.

Am Abzweig des Feldweges geht es auf der rechten Bachseite weiter.

Wir überqueren die Bachbrücke und biegen links bis zur Straße ab.

km 33,3

An der Einmündung auf die Straße biegen wir links nach Seeburg ein.

Seeburg ist durch seinen See ein bekanntes und vielseitiges Ausflugsziel.

=> Übernachtungsmöglichkeiten am Seeburger See siehe Infoteil am Anfang

Vor der Bachbrücke radeln wir weiter rechts den Rad- und Fußweg am Bach entlang.

Bei der Einmündung der Straße biegen wir links ab, um gleich nach der Brücke auf der anderen Seite am Bach weiterzufahren.

An der nächsten Einmündung liegt ein Spielplatz, an dem wir links fahren und so am Campingplatz entlang radeln.

Bei der Einmündung am Campingplatz geht´s rechts zum See.

km 35,3

Wir erreichen den Seeburger See.

Hier gibt es die Möglichkeit Boote auszuleihen, zu schwimmen und im Restaurant etwas zu essen .

Der Seeburger See liegt im Untereneichsfeld. Er wird auch als "Auge des Eichsfeld" bezeichnet und ist mit seiner ca. 78 Hektar Wasserfläche der einzige große Natursee in Süd-Niedersachsen.

Vor rd. 10.000 Jahren entstand durch Salzauslaugung im tieferen Gestein eine Senke, aus der sich ein Niedermoor entwickelte. Weiter Geländevertiefungen entstanden und führten zur Bildung des Sees und Feuchtbiotopen in der Umgebung (Seeanger, Lutteranger). Funde aus der Jungsteinzeit und Eiszeit belegen die frühe Besiedlung des Gebietes. Die Seeorte Bernsburg und Seeburg sind über 1000 Jahre alt. Ihre Blütezeit lag im frühen Mittelalter.

Die große Wasserfläche mit dem angrenzenden Seeufer bieten für viele seltenen Wasservogelarten ein idealen Lebensraum. Viele Zugvögel könnten ohne diesen Rastplatz nicht ihre lange Reise gen Süden überstehen.

Dieses Biotop war lange Zeit durch die intensive Landwirtschaft in der Umgebung gefährdet. Schon im 19.Jh. wurde im Untereneichsfeld intensiver Ackerbau betrieben. Der Seespiegel wurde immer wieder zur Weideland-Gewinnung gesenkt.

1976 wurde der See dann als Naturschutzgebiet ausgewiesen, um ihn vor unkoordinierten Eingriffen zu schützen. Aber trotzdem stellte die landwirtschaftliche Nutzung der umgebenden Flächen ein Problem für den Seeburger See dar. Die intensive Düngung und die Entwässerung der angrenzenden Ackerflächen führte zu einer Verschlechterung - Verlandung und Überdüngung des Sees - und dadurch zum Aussterben vieler Tier- und Pflanzenarten. Deswegen kaufte der Landkreis Göttingen nach und nach die ans Ufer angrenzenden Flächen. Diese sollten nur noch extensiv, d.h. ohne Dünger von den Landwirten genutzt werden.

Gleichzeitig wurde der Tourismus als hoffnungsvolle Einnahmequelle in diesem Gebiet zugelassen. Die touristische Nutzung des Sees ist aber mit vielen Auflagen zum Schutz der Fauna und Flora verbunden.

Wir fahren auf demselben Weg wie wir gekommen sind, wieder zurück zum Campingplatz.

Über die Bachbrücke hinüber und dann am Uferweg links.

km 37,6

Wir kommen an einer Informations-Tafel vorbei, die uns auf eine ehemaligen Burganlage hinweist.

An der nächsten Kreuzung befindet sich die nächste Info-Tafel.

km 38,3

Am Aue-Abfluß in Bernshausen folgen wir dem Weg nach rechts, Wir überqueren gleich die zweite Bachbrücke links.

Bernsburg ist bereits 845 urkundlich erwähnt. Im alten Pfarrhaus gibt es ein kleines Museum zur Ur- und Frühgeschichte des Eichsfeldes. Hier sind alle archäologischen Funde bis zu der Zeit der Ackerbauern ausgestellt. Das Museum ist täglich geöffnet.

An der Einmündung der "Oberdorfstraße" radeln wir rechts, dann links an der Kirche vorbei.

Am Gasthaus "Zu den drei Rosen" fahren wir gegenüber in den "Beekweg". Diesen folgen wir immer geradeaus bis wir nach Wollbrandshausen gelangen, vorbei am Sportplatz und am Schützenhaus.

km 42,0

An der Einmündung fahren wir rechts in die "Seeburgerstraße" und kommen nach Wollbrandshausen

km 42,2

An der nächsten Kreuzung überqueren wir die Hauptstraße und fahren in die "Hinterdorfstraße".

Am Abzweig "Am Höherberg" bei der dicken Linde geht's rechts hinauf.

Vor dem Feldkreuz geht´s links den Kreuzweg hinauf.

Der Höherberg mit Wallfahrtskirche und einer Höhe von 243 m ist ein Wallfahrtsort des Eichsfeldes. Auf dem Weg nach oben befinden sich kleinen Kästen mit der Leidensgeschichte Jesu.

Oben auf dem Höherberg geht's rechts zur Kirche und zu der wunderschönen Aussicht.

Von hier oben haben wir einen schönen Blick runter ins Eichsfelder Becken, die"Goldene Mark"

Das Eichsfelder Becken erstreckt sich nach Norden, Osten und Süden. Es ist ein relativ einheitliches Buntsandstein-Gebiet - Sandstein aus der Trias vor rd. 200 Mio. Jahren. Während der letzten Eiszeit wurden große Teile mit Löß überdeckt - ein helles, feiniges und vor allem nährstoffreiches Material. Der Lößboden ist ohne Zweifel für die fruchtbaren Äcker und hohen Erträge in dieser Gegend verantwortlich. Das Gebiet erhielt deshalb auch den Namen "Goldene Mark". Aufgrund der günstigen Bodenverhältnisse überwiegt in der "Goldenen Mark" der Ackerbau, der Waldanteil liegt bei nur 10 %. Natürlich prägt die landwirtschaftliche Nutzung das Landschaftsbild, was v.a. nach der Ernte und im Winter nicht unbedingt positiv auffällt.

Weiter hinten sehen wir die Harzer-Berge.

Der Harz ist ein berühmtes und schönes Ausflugsziel im Norden Deutschlands. Es ist ein waldreiches Mittelgebirge mit zahlreichen bizarren Felsformationen, Seen und romantischen Tälern. Der Brocken ist die höchste Erhebung mit 1142 m über NN. Ab dem Mittelalter begann man im Harz Erze abzubauen. Wegen des hohen Holzbedarfs im Mittelalter war der gesamte Harz zeitweise entwaldet.

Nach dem wir diese wunderschöne Aussicht genossen haben, geht's weiter.

Wir fahren die Straße weiter geradeaus über die Kreuzung.

=> Vorsicht Verkehr !

km 46,3

Bei der Kreuzung am Baum fahren wir links hinab auf die Asphaltstraße.

Wir gelangen nach Bilshausen. Von Bilshausen geht es entlang der Ruhme weiter.

=> Bis Katlenburg muß mit unbefestigten Wegen gerechnet werden!

Die Rhume entspringt rund 20 km entfernt im südwestlichen Karstgebiet des Harzes. Mit einem Wasserausstoß von rd. 5000 Liter pro Sekunde gehört sie zu den größten Quellen Europas. Östlich vor Northeim nimmt die Rhume die Hahle aus dem Eichsfeld, die Söse und die Oder aus dem Harz mit, bevor sie dann westlich von Northeim in die Leine mündet.

Die Rhumeaue zählt zu den 11 im Landkreis Northeim ausgewiesenen Naturschutzgebieten, die insgesamt eine Fläche von 820 Hektar ausmachen. Zusätzlich gibt es noch 284 Naturdenkmale. Bei denen handelt es sich um einzelne Naturschöpfungen wie Bäume oder um flächige Naturdenkmale wie Feuchtbiotope und Halbtrockenerasen.

km 48,3

Auf der Hauptstraße fahren wir rechts weiter und biegen links in die "Haferstraße" ein.

Am "Sandgraben" geht´s weiter geradeaus, dann links.

Wir fahren linker Hand am Sportplatz vorbei.

km 49,9

Am Ortsende nehmen wir den ersten Feldweg rechts hinter dem Hof. Es geht weiter entlang der Rhume.

km 52,5

Bei der Einmündung an der Straße fahren wir rechts nach Lindau.

Der Flecken Lindau, also ein Dorf mit Marktrechten ist der nördlichste Ort im Eichsfeld. Seit 1974 gehört. Lindau zum Landkreis Northeim und zur Gemeinde Katlenburg. In Lindau das bedeutenste Kulturdenkmal ist das Mushaus, es wurde Anfang des 14.Jahrhunderts erbaut. Einst diente es als Speicher für die Abgaben der Bauern und war Teil einer mittelalterlichen Burg. Diese Bauwerk gehört zu den ältesten weltliche Gebäude Niedersachsens, das völlig erhalten ist. Daneben gibt es in Lindau noch die sehenswerte Barockkirche und das Max-Planck-Institut für Aeronomie - an dem wir noch vorbei radeln werden.

km 52,8

Vor der Rhumebrücke fahren wir links in die "Hopfenbergstraße", am Waldrand nach dem Max-Planck-Institut geht's rechts weiter entlang der Rhume.

km 55,8

An der Kreuzung in Wachenhausen fahren wir geradeaus.

Am Anstieg zum Berg fahren wir rechts den Radweg hinab zur Rhume.

km 57,2

An der Einmündung der Bundesstraße kommen wir geradeaus nach Katlenburg.

Katlenburg liegt am Fuß des Steilhanges. Im 12. Jh. befand sich auf dem heutigen Burgberg ein Kloster, welches zweimal vom Feuer zerstört wurde. Nach der Reformation wurde an gleicher Stelle ein Schloß erbaut, das ebenfalls dem Feuer zum Opfer fiel (1626). Die Gemeinde Katlenburg liegt am Zusammenfluß von Oder, Söse und Rhume. Die verkehrsgünstige Lage brachte zwei Bundesstraßen und große Belastungen durch Autoverkehr.

Wir fahren geradeaus durch Katlenburg - unterhalb der Katlenburg vorbei.

Es geht weiter auf dem Radweg der B 241. Richtung Hammenstedt/Northeim.

km 61,8

In Hammenstedt an der großen Ampel fahren wir links in die Straße "In den Linden". Wir folgen den Schildern bis zum Sportplatz.

Am Dorfende, beim Sportplatz beginnt der Radweg nach Northeim. Den wir immer geradeaus durch den Wald, am Seldegraben entlang bis nach Northeim fahren.

=> unbefestigter Schotterweg!

Der Seldegraben versorgte Northeim und die Alte Brauerei noch vor 100 Jahren mit Wasser

km 65,4

In Northeim fahren wir geradeaus weiter bis wir an die Einmündung Seldeweg/Ostring kommen. Wir biegen nach rechts, und gleich die B 241 nach links. Wir folgen der Straße bis wir zur "Harztor-Kreuzung" kommen.

km 66

Hinter dieser großen Kreuzung auf der linken Seite erreichen wir wieder die Jugendherberge.