Ausrüstung für die Kombination von Strand und Wandern

Besonders erlebnisreich sind Wanderungen in spektakulären Küstenregionen, die unterwegs oder am Ende einen Strand und ein erfrischendes Bad anbieten.

Badetücher am Strand

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Allgemeines & Spezielles

Die Kombination von Wander- und Strandurlaub ist ausgesprochen attraktiv. So gibt es gerade im Mittelmeerraum, im Prinzip aber an allen Meeren, tolle Wandermöglichkeiten, die während oder nach der Tour einen Aufenthalt in einer Strandbar, das Erholen im warmen Sand oder ein erfrischendes Bad anbieten. 

Von Andalusien bis Zypern habe ich Euch in anderen Beiträgen schon jede Menge tolle Wanderregionen mit Strandanbindung vorgestellt. Auch Bali, Cuba, Dänemark, England, Frankreich, Griechenland, Holland usw. lassen ein ganzes Alphabet von tollen Zielen entstehen. 

Hier soll es aber nun nicht um eine konkrete Reiseempfehlung gehen, sondern um ein paar Tipps zur Ausrüstung, um die Wanderung mit Stranderlebnis zu einem vollen Erfolg zu machen, ohne allzuviel Gepäck schleppen zu müssen.

Zur Wanderausrüstung allgemein findet Ihr auf meinen Seiten schon jede Menge Infos. Daher konzentriere ich mich hier auf Dinge, die besonders für die Kombination mit Baden und Strand hilfreich sind. Zuerst aber mal die Frage …

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Was braucht man am Strand?

Handtuch? Badesachen?

Und vielleicht sogar einen Liegestuhl? Kein Witz, das habe ich bei Wanderern auf Hawaii schon gesehen …

Wanderer mit Liegestuhl

Na ja, mit Handtuch und Badesachen ist man ja schon mal ganz gut bedient.  Aber richtige Badebekleidung in Form von Badehose oder Badeanzug braucht man aber vermutlich nicht unbedingt, wenn man mit dem Gepäck eh an der Grenze ist.

Das Schöne beim Wandern ist ja, dass man oft auch an einsamen, abgelegenen Stränden vorbei kommt. Da kann man oft gleich nackt baden. Eine extra Badehose nehme ich beim Wandern nicht mit, sondern nutze - wenn nackt baden nicht angesagt ist, entweder eine stabile schwarze Unterhose oder eine Shorts, die ich sonst auch beim Wandern trage. So brauche ich kein zusätzliches Gewicht schleppen. Beides ist nach dem Baden meist schnell wieder trocken und dann gleich auch durchgespült  ;-)

Als Handtuch könnte man auch ein T-Shirt nehmen, dann spart man Gewicht im Rucksack. Aber wenn man öfter und länger am Strand ist, bietet ein Handtuch doch einige Vorteile. Man kann sich natürlich damit abtrocknen, aber auch bequem drauf liegen. Wenn man also nicht auf das letzte Gramm Gepäck achten muss, ist ein Badetuch, Handtuch oder Strandtuch oft ein willkommener Luxus.

Man muss ja nicht unbedingt ein schweres Saunahandtuch aus Baumwolle einpacken. Es kann auch ein relativ dünnes, leichtes aus einem hochwertigen Polyester sein. Die bekommt man - leider meist sehr klein - im Trekking-Laden. Es gibt sie aber z.B. auch bei Firmen, die personalisierte Strandtücher im Programm haben. Diese sind meist groß und trotzdem relativ leicht, trocknen schneller als Baumwolle und können zu allem Überfluss noch als Strandtuch mit Namen oder Foto versehen werden.

Personalisiertes Badetuch am Strand

Ein großes Strandtuch ist übrigens beim Wandern auch als Picknickdecke hilfreich und schützt bei der Pause oder am Strand auch immer mal vor kaltem Wind.

Wasserschuhe, Badeschlappen?

Bei der Wanderung oder Trekkingtour hat man öfter sowieso mal ein zweites Paar Schuhe für das Camp oder für die Hütte dabei. Wenn man damit auch durch Flüsse waten muss oder öfter mal ans Meer kommt, sollte dieses Paar ja auch gleich so wasserfest und schnelltrocknend sein, dass man nicht noch ein drittes Paar braucht.

Die klassischen Teva-Sandalen sind da geeignet, aber auch viele moderne Modelle von Salomon oder Lowa, die speziell zum Durchwaten von Flüssen gedacht sind. Die heißen dann Aquatech oder so.

Jetzt fragen sich manche, wozu brauche ich am Strand denn Wasserschuhe … und es stimmt, an einem perfekten Sandstrand kann man auch gut darauf verzichten. Ist es aber etwas steiniger oder felsiger, schützen die Wasserschuhe vor Verletzungen an den Füßen - die man beim Wandern ja garnicht gebrauchen kann.

Übrigens spielen in dem Zusammenhang auch Muscheln und Seeigel eine Rolle, die oft an Felsküsten kleben. Wer da wuchtig und barfuß hinein tritt, hat an der Wanderung danach keinen Spaß mehr. An Muscheln kann man sich tiefe Schnittverletzungen zuziehen und die langen dicken Stachel der Seeigel brechen in der Wunde ab und sind nur schwer wieder zu entfernen.

Besonders in subtropischen und tropischen Gewässer können auch am Sandstrand giftige Lebewesen lauern, auf die man nicht barfuß treten sollte. Hier sind Wasserschuhe Gold wert. Aber ein paar leichte Sneaker gehen natürlich auch.

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Feuer am Strand? Campen am Strand?

Wenn man an Wandern mit Strand-Kontakt denkt, kommt man schnell auch zum Thema Feuer am Strand oder campen dort. Wer das vorhat, sollte sich vorher genau nach den Regeln erkundigen. Meist ist das wilde Zelten und Feuer machen an Stränden verboten, und nicht nur in Europa. Nun könnte man meinen, dass das in einer einsamen Bucht doch sowieso niemand mitbekommt. Das stimmt aber nicht unbedingt. Ich habe mich schon oft gewundert, wo plötzlich staatliche Organe auftauchen, die Wildcamper vom Strand vertreiben. Oft werden Camps auch von der Wasserseite her entdeckt und der Feuerschein ist über das Meer sowieso weithin sichtbar.

Zelt am Strand

Falls es doch erlaubt ist, geduldet wird oder bei verantwortungsvollem Handeln OK, könnt Ihr ja mal den Artikel zum Feuer machen lesen.

Wenn Eure Trekkingtour mit Zelt oder Biwakieren geplant ist, denkt daran, dass vor allem die Strände manchmal ein heikles Terrain sind - egal, ob man dort vielleicht vertrieben wird oder aus Sicherheitserwägungen. Oft ist ein Platz etwas weiter im Inland die bessere Variante, um ruhig zu schlafen.

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Fazit

Ob man den Strandbesuch nun mit der Ausrüstung bestreitet, die man sowieso dabei hat … oder ob man mit Wasserschuhen, Taucherbrille und Sonnenschirm an den Strand geht und sein Strandtuch mit Motiv personalisiert, letztlich ist jeder seines Glückes Schmied. Die persönlichen Vorlieben und natürlich auch jede Wanderung und jeder Strand  sind unterschiedlich. Wichtig ist, dass die Strand-Ausrüstung bei der Wanderung problemlos transportiert werden kann und man am Strand dann das dabei hat, was man wirklich braucht. 

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Weiterführende Seiten

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