iSUP: Aufblasbare Stand-Up-Paddle-Boards

Flexibel, mobil und ideal für die Reise.

SUP in Hawaii

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Allgemeines & Spezielles

Stand-Up-Paddling (SUP) hat sich in den letzten Jahren vom Trendsport zur etablierten Freizeitaktivität entwickelt. Ob auf dem See, am Meer oder auf ruhigen Flüssen – mit einem aufblasbaren Stand-Up-Paddle-Board ist man unabhängig, mobil und schnell startklar. Besonders im Urlaub spielt die sogenannte iSUP-Variante (inflatable SUP) ihre Stärken aus: geringes Packmaß und moderates Gewicht.

Im folgenden Artikel erfahrt Ihr, welche Eigenschaften ein gutes aufblasbares SUP-Board haben sollte, welche zusätzliche Ausrüstung Ihr für den Urlaub benötigt, wie viel Platz ein Board im verpackten Zustand einnimmt und wie schwer es typischerweise ist. Dazu gibt es ein paar Tipps für Einsteiger und Freizeitpaddler.

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Warum ein aufblasbares SUP?

Im Vergleich zu festen Epoxit- oder Carbonboards bieten faltbare Modelle wie aufblasbare Stand-Up-Paddle-Boards von Nootica auf Reisen mehrere entscheidende Vorteile:

  • Transportfreundlichkeit: Zusammengefaltet passt das Board in einen Rucksack und lässt sich damit auch gut in jedem Kofferraum verstauen.

  • Lagerfähigkeit: Man hat kein sperriges 3-Meter-Board auf dem Campingplatz, in der Garage oder im Hotelzimmer liegen. Verpackt und eingeschlossen - z.B. im Kofferraum - kann das Board auch leichter gegen Diebstahl gesichert werden als ein starres Brett.

  • Robustheit: Hochwertige Drop-Stitch-Konstruktionen sind stoßunempfindlich. So hinterlassen auch Kollisionen mit Stegen, Steinen und Felsen keine Schäden am Brett.

  • Vielseitigkeit: Das aufblasbare Board ist geeignet für Seen, ruhige Flüsse sowie Küstengewässer mit moderaten Wellen.

Gerade wenn Ihr das Board mit in den Urlaub nehmen wollt – sei es mit dem Auto, Wohnmobil oder Flugzeug – ist ein iSUP eine gute Wahl.

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Welche Eigenschaften sollte ein iSUP-Board haben?

Wenn Ihr ein aufblasbares SUP kaufen wollt, solltet Ihr auf folgende technische Merkmale achten:

Länge

Die Länge beeinflusst Gleitfähigkeit, Wendigkeit, Spurtreue und damit auch den Einsatzbereich:

  • Ca. 2,90–3,20 m: Relativ wendig, ideal für Einsteiger, kleinere Personen oder Wellen.
  • Ca. 3,20–3,50 m: Diese Allround-Boards sind stabil und vielseitig und sehr verbreitet.
  • Über 3,50 m: Hier handelt es sich um Touring-Boards für längere Strecken mit einem besonders guten Geradeauslauf zum kraftsparenden Paddeln.

Für Einsteiger und Freizeitpaddler empfiehlt sich meist ein Allround-Board.

SUP in Arizona

Breite

Vor allem die Breite bestimmt die Kippstabilität.

  • 76–81 cm: Bretter mit dieser Breite sind sehr stabil und ideal für Anfänger.
  • 72–76 cm: Diese Boards sind sportlicher, etwas weniger stabil, aber kraftsparender und schneller.

Wenn Ihr über die zu wählende Breite unsicher seid oder das Board im Urlaub vielseitig einsetzen möchten (z. B. auch für Touren mit Gepäck, Yoga auf dem Brett oder mit Kind vorne drauf), nehmt eher ein breiteres Modell.

Dicke

Die Dicke der meisten Boards beträgt ...:

  • Ca. 15 cm : Höhere Steifigkeit und größere Tragfähigkeit.
  • Ca. 12 cm: Tragfähigkeit und Stabilität etwas niedriger, damit besonders für leichtere Personen geeignet.

Für die meisten Erwachsenen empfiehlt sich ein 15-cm-Board, da es stabil im Wasser liegt, mehr Auftrieb bietet und dadurch besser läuft.

Konstruktion und Material

Moderne aufblasbare SUPs bestehen aus einer Drop-Stitch-Konstruktion mit tausenden Polyesterfäden im Inneren, die Deck und Boden verbinden. Außen sorgt mehrlagiges PVC für Stabilität.

Achtet auf:

  • Mehrlagiges, verschweißtes PVC
  • Saubere Verarbeitung der Rails (Seitenkanten)
  • Einen Maximaldruck von mindestens 15 PSI (besser 18–20 PSI). Je höher der zulässige Betriebsdruck, desto steifer wird das Board und desto besser läuft es.

Finne

Die Finne - die kleine Flosse unter dem Brett - sorgt für Spurtreue.

Gängige Varianten sind ...:

  • Steckfinne (Smartlock-System): Schnell montierbar, praktisch im Urlaub. Für Hobbypaddler und Urlaubsnutzer ist ein einfaches Stecksystem meist ausreichend.
  • US-Box-System: Flexibler, ermöglicht den Austausch gegen andere Finnen-Modelle.

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Verpacken, transportieren und lagern

Wie viel Platz nimmt ein iSUP verpackt ein?

Ein typisches Allround-iSUP im Rucksack hat in etwa folgende Maße:

  • Höhe: ca. 85–95 cm
  • Breite: ca. 40–50 cm
  • Tiefe: ca. 25–35 cm

Das entspricht ungefähr der Größe eines Trekkingrucksacks oder eines kleinen Koffers. Im Kofferraum eines Autos oder Wohnmobils nimmt ein verpacktes iSUP deutlich weniger Raum ein als ein Hartboard. Auch in Hotels oder Ferienwohnungen lässt es sich problemlos verstauen. Im Flugzeug kann der Rucksack als normales Gepäck aufgegeben werden.

SUP im Sonnenuntergang

Wie viel wiegt ein aufblasbares SUP?

Das Gewicht hängt von Größe und Material ab:

  • Allround-Board: ca. 8–10 kg
  • Touring-Board: ca. 9–12 kg
  • Komplettset inkl. Zubehör: ca. 12–15 kg

Für den Transport vom Parkplatz zum Strand ist das gut tragbar. Viele Packsäcke verfügen über gepolsterte Schultergurte.

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Welche zusätzliche Ausrüstung braucht Ihr zum SUP-Board?

Wenn Ihr ein SUP-Board mitnehmt, benötigt Ihr mehr als nur das Board selbst.

Paddel

Ein höhenverstellbares Paddel ist Standard. Achtet auf:

  • Längen-Verstellbereich passend zur Körpergröße
  • Möglichst leicht (Alu für Einsteiger, Carbon oder Glasfaser für sportlichere Nutzer)
  • Zerlegbar für den einfachen Transport

Im Urlaub ist ein dreiteiliges Paddel ideal, weil man es recht klein zusammenlegen kann.

Pumpe

Irgendwie muss man ja das iSUP auch aufblasen. Eine leistungsfähige Hand-Doppelhubpumpe spart Kraft. Trotzdem kommt man in der prallen Sonne beim Pumpen manchmal ganz schön ins Schwitzen.

Aber man kann auch eine elektrische Pumpe für Wassersport nehmen, der an die Autobatterie angeschlossen wird. Das ist die bequemste Variante. Allerdings kann man dann das Board nur am Auto aufblasen und nicht direkt am Wasser. Das kann manchmal etwas lästig sein.

Sicherheitsleine

Die Leash verbindet Sie mit dem Board. Auf Seen und ruhigen Gewässern genügt eine Coiled Leash (spiralförmig), im Meer eher eine gerade Leine.

Mit der Leine hat man immer Kontakt zum Board und es kann nicht weggeblasen oder abgetrieben werden. Sicherheitstechnisch ist sie daher essenziell – besonders bei Wind oder Strömung.

Schwimmweste

In Deutschland ist eine Schwimmhilfe auf vielen Gewässern empfohlen, teilweise vorgeschrieben. Informiert Euch über regionale Vorschriften.

Wasserdichter Beutel

Ein wasserdichte Tasche hält Handy, Schlüssel, Sonnencreme, Wasserflasche, Ersatzshirt etc. trocken und sicher.

Viele Boards verfügen über ein Gepäcknetz am Bug, da kann man den Beutel einklemmen und mit einem Karabiner sichern.

Sonnenschutz

Gerade Einsteiger unterschätzen oft die UV-Belastung auf dem Wasser. Sonnenhut, Shirt, Sonnenbrille und Sonnencremes beugen dem Sonnenbrand vor.

Reparaturset

Ein kleines Reparaturset sollte man auf Reisen dabei haben. Darein gehören u.a. PVC-Flicken, Kleber und ein Ventilschlüssel.

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Fazit

Ein aufblasbares Stand-Up-Paddle-Board ist die ideale Lösung, wenn Ihr flexibel bleiben und das Board unkompliziert mit in den Urlaub nehmen wollt. Mit einem Packmaß von einem mittelgroßen Rucksack, einem Gewicht von um 10 kg lässt sich ein iSUP problemlos transportieren – egal ob im Auto, Camper oder Flugzeug.

SUP auf dem Fluss

Achtet beim Kauf auf passende Länge, ausreichende Breite, stabile Konstruktion und einen angemessenen Maximaldruck. Vergesst nicht das Zubehör wie Paddel, Leash, Schwimmweste, Dry Bag und Sonnenschutz.

Mit der richtigen Vorbereitung und etwas Übung bietet Stand-Up-Paddling eine hervorragende Kombination aus Naturerlebnis, moderatem Training (auch für Wandern und Bergsteigen) und Entspannung – ideal für Einsteiger, für entspannte Freizeitpaddler und für Wanderer, die auch mal ihren Oberkörper etwas fordern wollen..

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