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Patagonien - der Süden Argentiniens und Chiles

 

Wandern und Trekking am anderen Ende der Welt ...

Letzte Änderung: 16.12.2011

Fitzroy-Gebirge

Allgemeines & Spezielles

Der Südzipfel Amerikas: Nichts für Sonnenanbeter! Und sein Gepäck trägt man in der Regel auch selbst - wenn man nicht organisiert reist! Aber: ein sehr wildes und wunderschönes Trekkinggebiet.

Patagonien bezeichnet den Teil Südamerikas, der sich südlich der Flüsse Río Colorado in Argentinien und Río Bío Bío in Chile sowie nördlich der Magellanstraße befindet. Allerdings gibt es keine genau festgelegte Abgrenzung.

Patagonien wird in zwei durch die Anden voneinander getrennte Großlandschaften unterteilt. Es besteht aus Westpatagonien, das überwiegend zu Chile gehört, und dem größtenteils zu Argentinien gehörenden Ostpatagonien. Oftmals wird auch das südlich der Magellanstraße gelegene Feuerland zu Patagonien gerechnet.

Patagonien ist sehr dünn besiedelt. Die mittlere Bevölkerungsdichte liegt bei etwa 2 Einwohnern/km², in Santa Cruz sogar unter 1 Einwohner/km².

Landschaftlich ist es durch steppenartige Ebenen geprägt, die Pampas, und durch die südlichen Anden. Der chilenische Teil Patagoniens ist geprägt durch das feuchte, kühle Klima der Westanden und durch den dazugehörigen Valdivianischen Regenwald. Der argentinische Teil liegt im Regenschatten der Anden und ist sehr trocken. Charakteristisch ist der immerwährende starke Wind. Im Westen liegt das chilenische Inlandeis, die größte zusammenhängende Eismasse außerhalb der beiden Pole.

Typische Vertreter der patagonischen Tierwelt sind das Guanako, der Nandu und der Kondor. Die zahlreichen Seen Patagoniens sind Heimat für Flamingos und zahlreiche andere Wasservögel.

Klimatisch ist Patagonien das einzige größere kühlgemäßigte Landgebiet auf der Südhalbkugel der Erde.

Wirtschaft: Der Tourismus in Patagonien ist heute (zumindest für den chilenischen Teil) zur Haupteinnahmequelle geworden. Die Besuche konzentrieren sich hauptsächlich auf die Monate November bis Februar (der Südsommer). Besonders empfehlenswert sind u. A. Besuche des chilenischen Nationalpark Torres del Paine und des Nationalpark Los Glaciares auf argentinischer Seite, ihn besuchen auch viele Einheimische. Letzterer wurde 1981 von der UNESCO auf die Weltnaturerbeliste gesetzt und macht gelegentlich durch spektakuläre Abbrüche des Perito-Moreno-Gletschers von sich reden.

Eine weitere Großeinnahmequelle auf der argentinischen Seite ist die Schafzucht. Zwischen 1930 und 1970 boomte das Geschäft mit der Wolle, doch der Preis dafür sank stetig bis auf 0,75 €/ Kg. Dann brach der Vulkan Cerro Hudson 1970 aus und sorgte dafür, dass viele Gauchos (die dortigen Bauern) ihre Estanzias (deren Farmen) aufgeben mussten. Mittlerweile kauften viele reiche Unternehmer wie die Modeschaffer der Familie Benetton alte Estanzias auf und erneuerten sie. Nach der Jahrtausendwende stieg der Preis wieder bis knapp 6  € pro Kilogramm Wolle.

Der Name Patagonien stammt von Ferdinand Magellan. Er hat 1520 in seinem Winterlager an der patagonischen Küste die dortigen Eingeborenen „Patagoni“ genannt.

Patagonien: Deutsche Webseite zu Patagonien

Bilder Patagonien

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Patagonien bei Wikipedia:

Artikel bei Wikipedia über

Torres del Paine

die wichtigsten Wander- und Trekkinggebiete

Torres del Paine:

Der Nationalpark Torres del Paine (spanisch Parque Nacional Torres del Paine) ist einer der bekanntesten Nationalparks in Chile, gelegen um die Berggruppe der Cordillera del Paine. Paine heißt in der Sprache der Mapuche-Indianer „himmelblau“, Torres del Paine also „Türme des blauen Himmels“.

Der Nationalpark Torres del Paine liegt im Süden Chiles und ist ein Teil Patagoniens. Er liegt rund 140 km nördlich der Stadt Puerto Natales. Im Norden grenzt der Nationalpark an Argentinien, wo der Parque Nacional Los Glaciares anschließt. Im Westen liegt der Grey-Gletscher mit dem See Lago Grey, im Süden der Lago del Toro und im Osten der Lago Sarmiento de Gamboa.

Die Nationalpark-Fläche umfasst 2420 km². Er ist durchzogen von bis zu beinahe 3000 m hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und großen Seen. Der höchste Berg im Nationalpark ist der Cerro Paine Grande mit 3050 m.

Die „Torres del Paine“ sind das Wahrzeichen des Nationalparks. Dabei handelt es sich um drei nadelartige Granitberge, die zwischen 2600 und 2850 m hoch sind. Die Berge liegen etwa in der Mitte des Nationalparks. Südlich dieser drei Berge liegt der See Lago Nordenskjöld, benannt nach dem schwedischen Geologen Otto Nordenskjöld.

Große Teile des Nationalparks sind vergletschert. Der bekannteste Gletscher ist der Grey-Gletscher, der in den Lago Grey kalbt.

Im Sommer liegen die mittleren Temperaturen bei 11 °C und im Winter bei ca. 1 °C.

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Nationalpark Torres del Paine bei Wikipedia

Die Landschaft ist abwechslungsreich. Es gibtneben Gletschern, Bergen und Seen, Tundra und große Wälder aus Zypressen, Lenga - und Olivillo -Bäumen, außerdem viele Blumenarten, unter anderem auch Orchideen.

Die Tierwelt im Park ist vielfältig. Auffällig sind die Guanakos, Darwin-Nandus, Andenkondore und viele kleinere Vogelarten.

Der Nationalpark ist gut erschlossen. Die Hauptverwaltung liegt im Bereich des Lago Toro. Der Park wird z. B. von Bussen aus Puerto Natales angefahren.

Innerhalb des Parks gibt es mehrere kleinere Verwaltungspunkte. Der CONAF hat viele Wander-Rundwege angelegt. Es gibt zusätzlich mehrere Camping- und Hüttenbereiche. Im Park selbst gelten strenge Umweltauflagen.

Torres del Paine (Süd-Chile / Patagonien): Ein Nationalpark mit Trekking-Infrastruktur (Hütten/Läden etc.). Eindrucksvolle Torres (Berg-Türme).

Patagonien Chile Informationen Patagonien - Torres del Paine

Commons: Nationalpark Torres del Paine  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Commons: Torres del Paine  – Album mit Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Fitzroy:

Der Fitz Roy , auch Cerro Fitzroy oder Cerro Chaltén , gelegentlich auch FitzRoy, ist ein 3.406 Meter hoher Granitberg in den argentinisch-chilenischen Anden Südamerikas. Er ist eine der Hauptattraktionen im Nationalpark Los Glaciares.

In der Sprache der Ureinwohner, der Tehuelche-Indianer, hieß der Berg El Chaltén, was in ihrer Sprache „Vulkan“ bedeutete. Heute trägt das nächstgelegene Dorf den Namen El Chaltén. Von diesem aus lassen sich mehrere Eintageswanderungen nahe an den Berg heran unternehmen.

Als erster Europäer sah 1877 Perito Moreno den Berg. Er benannte ihn nach dem Kommandanten von Charles Darwins Forschungsschiff HMS Beagle, Robert FitzRoy.

Aufgrund seiner Form und der extremen, unberechenbaren Wetterverhältnisse gilt der Berg auch heute noch als extrem schwer zu besteigen. Die meisten Versuche zur Besteigung bleiben erfolglos.

El Chalten: Ausgangspunkt für diverse Wander- und Trekkingtouren

Fitzroy bei Wikipedia

Los Glaciares bei Wikipedia

Cerro Torre bei Wikipedia

Los Glaciares:

Der Nationalpark Los Glaciares (= „die Gletscher“) liegt im argentinischen Teil Patagoniens (Provinz Santa Cruz). Er bedeckt eine Fläche von 4459 km² und wurde von der UNESCO 1981 in die Welterbeliste aufgenommen.

Der Nationalpark besteht neben einigen kleineren Gletschern im Wesentlichen aus den drei großen Gletschern Perito-Moreno-Gletscher, Upsala-Gletscher und Viedma-Gletscher. Diese münden in zwei Seen, den Lago Argentino und den Lago Viedma, die jedoch nur teilweise innerhalb des Nationalparks liegen. Am Upsala-Arm des Lago Argentino liegt die Bahía Onelli.

Im Nordteil des Parks befinden sich die Granitberge Cerro Fitz Roy und Cerro Torre, s. o..

Angrenzend befindet sich der Nationalpark Torres del Paine auf chilenischer Seite, s.o..

Los Glaciares wird stark von Touristen aus aller Welt besucht. Ausgangspunkt ist die am Lago Argentino gelegene Kleinstadt El Calafate sowie das noch junge Dorf El Chaltén.

Commons: Nationalpark Los Glaciares  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Umfangreiche Seite des Nationalparks (englisch, spanisch)

Eintrag in der Welterbeliste der UNESCO auf Englisch

Bilder und Infos zur Region Los Glaciares (deutsch)

Wander-Führer und -karten siehe unter > Literatur

Agenturen
  Dragon de la Patagonia: Trekking- und Naturerlebnisse im Süden Patagoniens und auf Feuerland. "Auf geführten und individuellen Reisen die Highlights der Nationalparks Torres del Paine und Los Glaciares sowie der Isla Navarino entdecken. Wir haben sowohl für den hartgesottenen Trekker wie auch den komfortliebenden Reisenden das richtige Angebot. Neu auch Yoga & Hiking Reisen in Patagonien buchbar."
 

Patagonia tiptop: Argentinisch-schweizerisches Outdoor-Unternehmen für individuelle Erlebnisse und pure Lebensfreude: Trekkingreisen, Klettertouren, Expeditionen, Skitourenreisen.

 

 

Wander-Führer und -karten siehe unter > Literatur

Literatur: Wanderführer, Reiseführer, Karten

Wander-und Trekkingführer:

Rother Wanderführer Patagonien und Feuerland. 50 Touren. Sehr empfehlenswert!

Lonely Planet Trekking in the Patagonian Andes.  C. Lindenmeyer.

Trekking-Guide Argentinien: Die schönsten Andentouren zwischen Feuerland und der Puna de Atacama

Outdoorführer Patagonien Argentinien: Monte Fitz Roy. Conrad Stein Verlag.

Outdoor Chile: Torres del Paine Circuito. Conrad Stein Verlag.  

Abenteuer Trekking Patagonien (R. Gantzhorn, Bruckmann-Verlag)

Bildbände:

Bildband Patagonien und Feuerland

DVDs zum Wandern in Patagonien:

Länder Menschen Abenteuer: "Chile - Wandern in Patagonien"

Patagonien - Die Heimat des Windes

Reiseführer:

Reise Know How: Argentinien mit Patagonien und Feuerland

Stefan Loose Travel Handbücher: Chile mit Osterinsel. 512 Seiten, Reihe Stefan Loose Travelhandbücher im Dumont Reiseverlag. 1., Aufl. (Februar 2011), stabile Fadenheftung. Die Verfasserin Susanne Asal ist Reise-Journalistin und Reisebuchautorin mit Schwerpunkt spanisch-sprachige Länder, der . Umfassende, aktuelle Reisetipps. Durch gute Strukturierung und Markierung ist der Führer trotz seiner über 500 Seiten sehr übersichtlich. Mit vielen Landkarten und Stadtplänen, die gut gemacht und informativ sind und den Führer besonders herausheben. Für Individualreisende und Globetrotter. Viele Tipps und Infos für Autofahrer. Die öffentlichen Verkehrsmittel kommen etwas zu kurz. Es gibt Hinweise auf Wanderungen, aber wer intensiv zu Fuß unterwegs sein möchte, sollte sich zusätzlich einen Wanderführer für die entsprechende Region besorgen.

Hintergrundinfos und Lektüre zur Begleitung:

Kauderwelsch, Spanisch für Chile Wort für Wort.

Spanisch für Chile. Kauderwelsch AusspracheTrainer. CD. Die CD zum o. g. Buch.  

Patagonien: Von Horizont zu Horizont  

Bruce Chatwin: In Patagonien - Reise in ein fernes Land. Reisebericht. Angeregt durch ein Stück Haut eines angeblichen Brontosauriers, das der Cousin von Chatwins Großmutter von einer Forschungsreise aus Patagonien mitbrachte, begibt sich der Ich-Erzähler auf eine Reise in diese Landschaft im Süden Argentiniens und Chiles. Er besucht zahlreiche Orte mit historischem Bezug, darunter Wohnorte von Auswanderergruppen aus Wales und Deutschland. Ferner sucht er Spuren von Butch Cassidy und Sundance Kid und bereist Feuerland und Punta Arenas. Unterschiedliche Meinungen über die Lesbarkeit, aber informativ.

Osvaldo Bayer : Aufstand in Patagonien. Trotzdem Verlag, Aschaffenburg 2010.

Klaus Bednarz : Am Ende der Welt - Eine Reise durch Feuerland und Patagonien. Reisebericht des bekannten Fernseh-Journalisten..

María Sonia Cristoff: Patagonische Gespenster. Reportagen vom Ende der Welt.

Antoine de Saint-Exupery : Nachtflug

Paul Theroux : Der alte Patagonien-Express. Bericht einer Reise mit dem Zug von Boston nach Esquel.

Gerhard Rötzer: Patagonien ein gefährdetes Paradies.

Karten:

 Torres del Paine, Reise- und Wanderkarte, Patagonien, Maßstab 1:100.000 / 1:50.000

Diese und weitere Bücher und Karten Patagonien

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