Psychologische Aspekte bei Wander- Reisegruppen

Wandern - Trekking - Radfahren - Kanutouren


Stichworte zum Seminar für Wanderreiseleiter.

 

Oberinntal

Seminarablauf
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Wandern im Quadrat Thesen

Wander-Reiseleiter fungieren oft als Blitzableiter und müssen in unvorhergesehenen Situationen spontan reagieren ...

Wander-Reiseleiter empfinden ihre Gäste oft als borniert, unverschämt, gedankenlos, rücksichtslos, intolerant, passiv, verantwortungslos, aggressiv, überängstlich, ungerecht ...

... oder nicht?

Wandern im Quadrat Die virtuelle Wanderreise

Vorbemerkungen: jede Gruppe ist anders, jedes Individuum ist anders, jede Situation ist anders ...

4 typische Gruppenphasen:

1. Orientierungsphase

Sicherheit und Unsicherheit

Befürchtungen

Verantwortung abgeben

Erwartungen und Bedürfnisse

2. Konfliktphase

Konflikte, Aggression

Das Individuum und die Gruppe

Positionen, Rollen in der Gruppe

Rolle des RL

Kommunikation

3. Zusammengehörigkeitsphase

4. Auflösungsphase

Abschiedsrunde

Gruppenphasen
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Wandern im Quadrat Vorbemerkungen:

Jede Gruppe ist anders, jedes Individuum ist anders.
Es handelt sich hier um ein Modell, das die Wirklichkeit nur unvollkommen abbildet,
aber es hilft vielleicht bei der Beurteilung und Lösung von spezifischen Problemen in Wanderreisegruppen.

Wandern im Quadrat 1. Orientierungsphase

Unsicherheit, gegenseitiges Abtasten

Gast ist gespannt auf andere TN, den Wanderreiseleiter und auf das Wanderprogramm

Erfahrungen aus früheren Gruppen und Reisen prägen Erwartungen

neue Situation > Verunsicherung > Schutzbedürfnis

Offene Fragen verunsichern den Gast:
Wie sind die TN und der RL?
Werde ich mit ihnen auskommen?
Welche Regeln werden gelten?
Werde ich Anschluss finden?
Kann ich den körperlichen Anforderungen ans das Wanderprogramm gerecht werden?
=> Spannung

Sicherheit/Unsicherheit als zentrales Thema dieser Phase

Verhalten:
abwartend, zurückhaltend, vorsichtig, beobachtend ...
orientieren, ohne zu viel preiszugeben ...
oder:
forsches Auftreten, Dominanz ausspielen ("Angriff ist die beste Verteidigung") ...

wenig Vertrauen: Furcht, übervorteilt zu werden (Bsp. Zimmerverteilung)
kann zu Konflikten und Aggressionen führen

RL:

TN brauchen am Anfang ein Gefühl der Sicherheit, Entspanntheit und Wertschätzung
Mittel:
persönliche Begrüßung, auf Gäste zugehen, Gefühl individueller Betreuung vermitteln
miteinander bekannt machen, Schwellen abbauen
Kontakt zu allen Gästen suchen
Bild von Gästen und ihren Erwartungen verschaffen, und das Interesse auch zeigen
Angst vor Wanderungen (Anforderungen) nehmen
Vertrauen schaffen, Abläufe erklären (Flug über Drehscheibe, Zimmerverteilung ...)

schüchterne TN besonders fördern (Aufmerksamkeit, Zustimmung), dominante TN bremsen
Umgangston in der Gruppe beeinflussen
indirekte Methoden anwenden

offen sein für Alle, keine zu große Verbrüderung mit bekannten oder Lieblings-Gästen

Begrüßungstreffen

Hemmnisse:

Wenig Zeit, sich in entspannter Atmosphäre kennenzulernen und aufeinander einzustellen.

Verantwortung abgeben

Erwartungen und Bedürfnisse

Zusammenfassung:

Unsicherheit und Angst darüber was wohl auf den einzelnen zukommt herrschen in der Anfangszeit. Vorsichtiger Umgang mit den anderen Mitgliedern der Gruppe herrscht vor, man testet Sympathische auf Tauglichkeit. (Werner Stangl)

Wandern im Quadrat 2. Konflikt-Phase

soziale Normen der Gruppe werden deutlicher

TN lernen sich besser kennen

Alltagsverhalten kommt zurück

Experimentieren mit bestimmten Verhaltensweisen in der Gruppe (was wird toleriert, belohnt, sanktioniert?)

Suche nach Rolle, Platz in der Gruppe, Position in der Hirarchie

aufkommende gegenseitige Kritik

Abgrenzung, Klärung der Beziehungen

Ärger wird offener geäußert, auch ggü. dem RL

dieses offene Verhalten schafft neue Unsicherheiten

oft Bildung von kleinen Gruppen (Diskussion: wollen wir das?), in denen man sich sicher fühlt und Unterstützung erhält
in Kleingruppen kommen gerade zurückhaltende Menschen besser zu Zuge, aber Cliquenbildung und Abgrenzung stört das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gruppe

Beispiele: Diskrepanz zwischen angestrebter/gewohnter und zugewiesener Position/Rolle (Peru, Mallorca)

Konflikte, Aggression

Das Individuum und die Gruppe

Positionen, Rollen in der Gruppe

Reiseleiter:

keine Panik! gezielt agieren und reagieren
mögliche Konflikte mit einkalkulieren und sich darauf einstellen
Wissen um die psychologischen Hintergründe gibt die Möglichkeit, mögliche Konflikte früh zu erkennen und früh zu handeln
... und es nicht persönlich zu nehmen!

RL ist nicht allein verantwortlich, Lösungen zu finden
auch TN sind verantwortlich für einen konstruktiven Umgang mit Problemen: eigene Anteile erkennen und Wege zum für alle zufriedenstellenden Umgang damit finden

Aufgabe des RL:
den TN die eigene Verantwortung verdeutlichen
bei der Klärung der Konflikte helfen
moderieren, Vorschläge machen, aber auch Entscheidungen treffen und durchsetzen

Bildung von Kleingruppen (auch individuelle Aktionen) ermöglichen/unterstützen, aber zu starke Abgrenzungen und Konkurrenzen untereinander verhindern

keine Partei ergreifen, optimale Schlichtungsmöglichkeiten erhalten

Rolle des RL, Führung

Kommunikation

Zusammenfassung:

Die Beziehungen sind (in der Konfliktphase) noch nicht stabil und ein egoistisches Denken herrscht noch vor. Mit Konkurrenten "kämpft" man um seine Rolle in der Gruppe die sich jetzt herauszukristallisieren beginnt. (Werner Stangl)

Wandern im Quadrat 3. Zusammengehörigkeitsphase

nach Rollen- und Positionsgerangel entspannt sich die Lage

TN haben Position gefunden, das gibt Sicherheit, und lernen einander zu schätzen und zu akzeptieren

auch andere Unsicherheiten werden weniger (Land, Leute, sportliche Anforderungen ...)

Gruppenzugehörigkeit wird als angenehm, stützend und bereichernd empfunden

Gruppenleben macht Spass, Toleranz wird größer

Freundschaften werden geschlossen, Sympathie und Wertschätzung wird ausgedrückt

die meisten TN bemühen sich, die erlangte Harmonie nicht zu gefährden (das Ende der Reise naht)

Ausdruck feindlicher Gefühle wird so subtil verhindert, positive Gefühle verstärkt

die Gruppe ist nicht mehr so stark mit sich selbst beschäftigt und wird offener für Eindrücke von Außen

Erst wenn in Bezug auf Ziele und Normen, die Struktur und die Stellung in der Gruppe ein alle Mitglieder befriedigender Konsens hergestellt ist, kann ein gutes Gruppenklima und die umfassende Aktivität aller Mitglieder erwartet werden. (Werner Stangl)

RL:

diese Phase ist meist unproblematisch
wenig gruppendynamische Probleme
Gruppe ist nicht mehr so stark mit sich selbst beschäftigt
gute Phase für Wissensvermittlung, TN sind aufnahmebereit!

Zusammenfassung:

Die Mitglieder identifizieren sich mit ihrer Rolle, den Gruppenzielen und den Mitgliedern. Sicherheit und ein gutes Gruppengefühl sind vorherrschend. Es kommt zur Bildung von Autostereotypen (dem Gruppenselbstbild) und Heterostereotypen (die anderen), wobei ... die eigene Gruppe als besser betrachtet wird. Je größer die Distanz zu anderen Gruppen ist, desto stärker wird das Zusammengehörigkeitsgefühl. (Werner Stangl)

Wandern im Quadrat 4. Auflösungsphase

nach einiger Zeit kann Konfliktpotential wieder wachsen
zwischen Harmoniebestreben und wirklichen Gefühlen der TN klafft u. U. eine Lücke, die zu Spannungen führen kann
Spontaneität und Nähe werden wieder schwieriger
Gedanken an zu Hause bereiten ggf. zusätzlich Stress
"Gruppenkoller" gegen Ende der Reise
"Wozu investieren? Ich seh die Leute eh nie wieder ..."

Bsp.: Weggehen vom Flughafen ohne Verabschiedung

RL:

Freiräume außerhalb der Gruppensituation schaffen
Gemeinsames betonen
aufkeimende Konflikte nicht unterdrücken, sondern klären

Abschiedsrunde

Wandern im Quadrat Nachbemerkungen:

jede Gruppe ist anders, jedes Individuum ist anders, jede Situation ist anders ...

immer wieder neu anfangen
wach und offen sein
klar und unbelastet auf Menschen zugehen und ihnen Wertschätzung zollen

Sicherheit & Unsicherheit
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Sicherheit und Unsicherheit sind zentrale Themen bei Gruppenreisen und dominieren den Anfang der Reise.

Sie treten sogar noch verstärkt auf bei
- Touren mit Abenteuercharakter (wie Wanderreisen)
- älteren Menschen

Viele Probleme zwischen Gast, Gruppe und Reiseleiter/Wanderführer, auch die Bewertung der Arbeit des Reiseleiters/Wanderführers, hängen stark davon ab, wie sicher sich der Gast fühlt.

Für viele Gäste ist das Sicherheitsbedürfnis ein Hauptgrund, einen Wanderführer oder eine Wander-Pauschalreise zu buchen.

Nicht jeder Teilnehmer hat dieselben Befürchtungen. Nicht bei jedem sind sie gleich stark ausgeprägt.

Wandern im Quadrat Sicherheit/Unsicherheit

- in fremdem Land

Ungewohnte Verhaltensstandarts, fremde Sprache, Gefahrenpotential, Rettungsmöglichkeiten ...

- in der fremden Natur

Gefahren der Natur, Unfallgefahren, eingeschränkte Rettungsmöglichkeiten, Verlorengehen ...

- in der fremden Gruppe

Das Bedürfnis der Teilnehmer nach Kontakt in der Gruppe wird durch vielfältige Ängste blockiert.
"Wie verhalte ich mich optimal?", "Wie mach´ ich es richtig?"
Befürchtungen

RL:

Sicherheit geben, Ängste nehmen:

- in fremdem Land

- in der Natur

- in der Gruppe

Sicherheit ausstrahlen
gute Organisation schafft Sicherheit (Zuverlässigkeit)
gute Information schafft Sicherheit (Abläufe vorstellen, ggf. mehrfach!)
Kompetenz zeigen, z.B. Wetterkunde, Krisenmanagement, Sozialkompetenz  ;-)
ansprechbar und Problemen und Ängsten gegenüber offen sein
Lösungen, Hilfe anbieten

Probleme und Ängste (auch irrationale) ernst nehmen! ("no problem" wirkt wenig vertrauensbildend)
Bsp.: Wildspitze

Befürchtungen in neuen Gruppensituationen
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Wie wichtig darf ich mich machen, damit man mich wahrnimmt?
Wie wichtig muß ich mich machen, um nicht als anspruchslos zu gelten?

Wie dicht darf ich an die anderen herangehen, um meine Kontaktwünsche zu befriedigen?
Wie fern muß ich mich halten, um nicht bedrängend zu wirken?

Wie offen darf ich widersprechen, um mich zu behaupten?
Wieviel muß ich widerspruchslos hinnehmen, um nicht aggressiv zu wirken?

Wieviel darf ich von meinen persönlichen Schwächen zeigen, um die Last des Versteckspielens loszuwerden?
Wieviel muß ich von meinen persönlichen Schwächen verdecken, um mir unerträgliche Blamage zu ersparen?

Wie dumm darf ich sein, um dringend erwünschte Informationen zu bekommen?
Wie klug muß ich sein, um nicht den Anschluß an das intellektuelle Niveau der Gruppe zu verlieren?

Wie locker und spontan darf ich sein, um mich von innerer Spannung zu befreien?
Wie kontrolliert muß ich sein, um nicht zu impulsiv zu wirken?

Wieviel darf ich von meinen Einstellungen verraten, damit die anderen mich "richtig" kennenlernen?
Wieviel muß ich von meinen Einstellungen zurückhalten, um nicht zu provozierend auf andere mit abweichenden Einstellungen zu wirken?

Wie ungleichmäßig darf ich meine Zuwendung verteilen, um mein unterschiedliches Interesse an den einzelnen Gruppenmitgliedern ausdrücken zu können?
Wie gleichmäßig muß ich meine Zuwendung verteilen, um nicht solche Gruppenmitglieder zu enttäuschen, die sich von mir vernachlässigt fühlen könnten?

Quelle: H. E. Richter: Lernziel Solidarität. Reinbek 1974

Begrüßungsrunde und Wanderstart
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Wandern im Quadrat Begrüßungsrunde

Themenauswahl: Welche Themen geben dem Gast Sicherheit?
Worauf kommt es an?
Hindernisse?

Zeitpunkt, Dauer, Ort/Raum, Inhalte ...

So früh wie möglich

entspannte Atmosphäre, ruhig, kein enger Zeitplan

Gruppenatmosphäre aufwärmen

eigene Freude und Motivation äußern

Vorfreude wecken, Highlights vorstellen

sachliche und soziale Einstimmung auf Reise

Sicherheit geben: sachliche und soziale Ebene berücksichtigen!

Sachinformationen geben Sicherheit: Ablauf, Regeln, Landesstandarts ...
Wetter, Ausrüstung, Programm ... siehe Themen Gruppen

Soziales: (siehe Themen Gruppen)
Verantwortung der TN, Bereitschaft zur Kooperation mit anderen und RL, Toleranz, Offenheit, Solidarität, Kameradschaft ...
freie Zeit ruhig auch für persönliche Freiräume nutzen
Druck abbauen: Programm ist nicht Pflicht, ggf. Erholung für die wichtigeren Tage (Ältere brauchen längere Erholungsphasen)

Gast soll sich gut informiert und willkommen fühlen!

Wandern im Quadrat Wanderstart (der ersten Tour)

Gäste:

positive Stimmung

Freude auf Wanderung

Spannung

RL:

Sicherheit und Orientierung geben:
Plan vorstellen
notwendige Regeln erklären

steife Atmosphäre aufbrechen

Verantwortung
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Bsp. Cinque Terre: Abzweigung? Welche Abzweigung?

Beratungsresistenz Regenkleidung

Wandern im Quadrat Verantwortung abgeben

in Gruppen tendieren Menschen dazu, Verantwortung abzugeben

in der Gruppe gibt der Einzelne Verantwortung ab, in der Gruppe mit RL noch mehr ...

Wie ist Gast xy zu hause lebensfähig?

Wie passt das zum Sicherheitsbedürfnis?

RL:

... sollte sich dessen immer bewusst sein

... muss deutlich machen, wofür er die Verantwortung übernimmt (Bsp.: Information, Führung)

... und wofür die Gäste verantwortlich sind (Bsp. Regenjacke, Dranbleiben & Zuhören)

"... ich gebe Euch die Möglichkeit, dass Ihr eine schöne Tour haben könnt ... es liegt an Euch, ob Ihr eine schöne Tour haben werdet ..." (sinngemäß)

Erwartungen und Bedürfnisse des Gastes auf Wanderreisen
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Wandern im Quadrat sachliche Erwartungen:

ausgeschriebene Leistungen
Wanderführungen
Reiseleitung
Wissensvermittlung
Organisation ...

wird als selbstverständlich gesehen

Wandern im Quadrat individuelle Erwartungen:

Reise als Höhepunkt des Jahres => hohe Erwartungen
Irrationale Glücksvorstellungen
besondere Erlebnisse ...

Wandern im Quadrat soziale Bedürfnisse:

Kontakt (besonders bei Älteren und Jüngeren Kontaktbedürfnis höher als -fähigkeit)

Gleichgesinnte, nette Leute kennenlernen

gute Gesamtatmosphäre

Miteinander in der Gruppe und mit dem Reiseleiter

Wettbewerb in der Gruppe, Leistungsorientierung beim Wandern

Bedürfnisse nach Wertschätzung, Anerkennung ...

  • Geltungsbedürfnis: Bezeichnung für das Streben des Individuums nach sozialer Anerkennung. Diese wird in Form von Anerkennung von Persönlichkeit oder Leistung, Respekt, Beifall, Achtung, Verehrung, Lob, Ruhm oder auch Neid kommuniziert und für den Menschen sichtbar. Das Geltungsbedürfnis ist ein Element der Überlebensstrategie sozialer Gruppen und eine der wichtigsten Motivationsquellen. Es kann aber, sofern es sich als Wert an sich verselbständigt, kontraproduktiv wirken und zu individual- und gruppenpsychologischen Störungen führen.

... an den Reiseleiter:

Kontakt, Austausch
Sicherheit, Schutz, Geborgenheit
Kompetenz
Wertschätzung, Anerkennung

Wichtigkeit des RL wird nach der Reise höher eingeschätzt als vorher (Quelle: Gästebefragungen).

Was prägt die Erwartungen und die Sicht auf den RL?
Frühere Gruppen, Reisen, Reiseleiter ...
Persönlichkeit, Entwicklungsgeschichte ...

RL:

Vernachlässigung der sozialen Bedürfnisse führt zu Frustration und Ärger.
Der Konflikt auf der sozialen Ebene wird oft auf der sachlichen Ebene (Hotel, Reiseleitung, Programm ...) ausgetragen.

Aber auch sachliche Unzufriedenheiten (auch solche, die vom RL/VA nicht beeinflussbar sind) werden oft auf andere Ebenen transportiert (schlechtes Wetter führt zu Beschwerden über Hotel, Essen, Reiseleiter ...)

Voraussetzung zur Lösung ist das Erkennen und Behandeln der wirklichen Ursachen.
RL muss ein Gespür dafür entwickeln, was mit der Gruppe und den Individuen los ist.
Soziale Bedürfnisse erfüllen oder erfüllbar machen.
individuelle Defizite auf der sozialen Ebene ausgleichen.

Konflikte & Aggressionen
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Wandern im Quadrat Störungen & Konflikte:

Erlebnisfreude, Offenheit und Aufnahmebereitschaft der Gäste werden oft durch Störungen auf zwischenmenschlicher Ebene blockiert.

- innerhalb der Gruppe
- zwischen einzelnen Teilnehmern
- zwischen Gruppe und Reiseleiter
- zwischen Teilnehmer und Reiseleiter ...

Ursachen:

- unterschiedliche Charaktere
- unterschiedliche berufliche und soziale Herkunft
- unterschiedliche Ideale und Lebensbilder
- individuelle Probleme (Bsp.: Trennung, Krise ...), "... man weiß nie, was für eine Geschichte dahinter steckt!"

Stress:
- Vor-Urlaubs-Stress
- individueller Freiraum wird eingeschränkt (Zeitplan, Rücksicht, Regeln ...)
- fremdes Land (Menschen, Klima, Armut ...)
- Unsicherheit! (s.o.)
- wenig Zeit zum Entspannen, Verarbeiten, Ausruhen
- gesundheitliche Probleme
- konditionelle Probleme

Wandern im Quadrat Aggressionen

Was kann dahinter stecken?

Stress (s.o.)
Ausdrücken von Individualität
Verteidigen des eigenen Reviers
Unsicherheit überspielen
Versuch der Kontaktaufnahme

Was kann der RL tun?

Stressfaktoren beseitigen oder mildern
angenehme Kontaktaufnahmeversuche fördern
Aufmerksamkeit, Zuwendung
von Anfang an die Stärken der einzelnen TN hervorheben
Ermuntern, Fähigkeiten in Gruppe einzubringen (kleine Aufgaben ...)
indirekte Methoden: aktives Zuhören, reagieren

RL kann unnötige Konflikte vermeiden, indem er einen Blick für Fähigkeiten und Qualitäten der TN entwickelt und diese fördert und integriert

Reflex: Zurückziehen - aber das verschlimmert die Situation.
Eine Beschwerde ist ein Geschenk!
RL strukturiert die Situation und setzt sich für Kontakt, Austausch und Verständnis ein.
Auch, wenn Probleme nicht abschließend geklärt werden können, sollte jeder Beteiligte zufrieden die Situation verlassen können.

Wandern im Quadrat Konfliktfall Wandertempo

liegt selten an der Kondition!
unterschiedliche Wanderphilosophien mit unterschiedlichen Bedürfnissen

Landschaftswanderer: weite Landschaft
Naturwanderer: Pflanzen, Tiere, Steine
Fitnesswanderer: Herausforderung, Körpergefühl, Selbstbestätigung
Geselligkeitswanderer: Gespräche, Einkehren
Kulturwanderer: Wissensvermittlung
Abenteuerwanderer: starke Erlebnisse

der Langsamste bestimmt das Tempo?
vorn geht sich´s leichter
Verlassensängste lähmen
Bsp.: Langsame starten als Letzte
Bsp. Westnepal

Konflikte auf sozialer Ebene werden auch gern über das Wandertempo ausgetragen.

RL:

Sicherheit geben vs. Freiräume schaffen

Druck rausnehmen
motivieren
indirekte Temposteuerung
drängeln verlangsamt
vorn bremsen - hinten Gas geben?
wo geht der RL?

immer auch an verborgene Gründe für Konflikt denken

Wandern im Quadrat Konfliktfall Schwarzes Schaf

Bsp. Peru

RL:

besondere Aufmerksamkeit auf potentielle Außenseiter oder stark von der Gruppennorm abweichende TN
Fördern und Bremsen (meist helfen schon indirekte Methoden, wenn das nichts hilft: direkt)

Das Individuum und die Gruppe
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Wandern im Quadrat Individualität vs. Gruppenreise:

Spannungsfelder erschweren die Harmonie in der Gruppe:
Nähe/Distanz,
Abgrenzung/Zugehörigkeit,
Kontakt & Kommunikation/persönliche Autonomie
Selbstwahrnehmung/Fremdwahrnehmung

Vorteil Wandern:
Nähe und Distanz lassen sich leicht steuern
optimale Kommunikationsbedingungen auf Wanderungen
Kontakte können leicht angebahnt und abgebrochen werden
kaum rituelle Kommunikationszwänge
wenig Angst vor unkalkulierbaren Verpflichtungen
offene Kommunikationssituarion lässt auch tiefgehende Gespräche zu
Freundschaften werden relativ schnell geschlossen

genau deshalb entscheiden sich viele Gäste für eine Wanderreise

Beobachtung:
die meiste Zeit ist die Gruppe mit sich selbst beschäftigt
das Landschaftserlebnis geht oft im angeregten Gespräch unter

Beobachtung:
Das Individuum wird betont: "... sonst reise ich ja immer individuell ...!"

RL:

Spannungen erleichtern
Zwänge, Pflichten, Legitimationsdruck vermeiden

Vorgaben und Regeln: so wenig wie möglich, so viel wie nötig
sachlich nachvollziehbar begründen (nicht ideologisch)

Freiwilligkeit der Teilnahme betonen (Wanderung, geselliger Abend, Frühstück ohne Zeitvorgabe ...)
Rückzugsmöglichkeiten offen halten

Wandergruppe nicht zwanghaft zusammenhalten, Auseinanderziehen ist erwünscht (Nähe und Distanz)!

kein Druck zum gleichartigen Verhalten: "Sing doch mit!"

zwanglosen Zusammenhalt fördern, aber keine Überbetonung der Gruppenidentität (wie früher bei Wandergruppen oft üblich)
da die günstige Kommunikationssituation aus der Zwanglosigkeit hervorgeht, wäre ein moralisierendes Betonen der Gemeinschaft eher contraproduktiv

TN sollen sich mit ihren Stärken auf positivem Wege von der Gruppe abgrenzen können und gleichzeitig der Gruppe nützen (Bedürfnis nach Individualität UND Gruppenzugehörigkeit)

Während der Reise muß der RL neben der Organisation und der Gruppe auch den einzelnen Teilnehmer im Auge haben. Er muß dabei Angegriffenen und Minderheiten dort, wo es notwendig ist, Unterstützung und Schutz gewähren können. Er muß die Vielredner stoppen und die Schweiger einbeziehen. Er muß einzelnen zuhören und anderen etwas erklären können.

Nur Teilnehmer, die sich als Individuen akzeptiert fühlen, werden die Reise genießen können.

Gruppenpositionen
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Gruppen bilden eine Rangordnung aus. Die wichtigsten Positionen in dieser Rangordnung sind:

Alpha

Führerin/Führer ­ Erhaltungs- und Aufbaurollen

  • Gruppeneigene/r Führerin/Führer
  • Gruppensprecherin/Gruppensprecher
  • Initiatorin/Initiator (von Akitivitäten)
  • Vertreterin/Vertreter von Gruppenwerten
  • Jemand, der für Ausgleich und Entspannung sorgt

Beta

Fachfrau/Fachmann ­ Aufgabenrollen

  • Sachverständige/Sachverständiger
  • Ideenträgerin/Ideenträger
  • Initiatorin/Initiator (eines Denkprozesses)
  • Organisatorin/Organisator
  • Realistin/Realist
  • Kontrolleurin/Kontrolleur

Gamma

Mitglied, Mitläuferin/Mitläufer

  • Stille Treue
  • Humorvolle/r
  • Mitläuferin/Mitläufer
  • Helferin/Helfer

Omega

Prügelmädchen/Prügelknabe ­ Negative Rollen , Schwache Gegner

  • Außenseiterin/Außenseiter
  • Sündenziege/Sündenbock
  • Gruppenclown
  • Schweigerin/Schweiger

Gegenalpha

  • Vertreterin/Vertreter der Gegenaktion
Rollenfunktionen in Gruppen
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Was sind Rollen?

Rollen sind Verhaltenserwartungen, die von außen an die betreffenden Rollenträgerinnen und -träger herangetragen werden. Die Inhalte dieser Vorschriften werden nicht vom Einzelnen, sondern von Gruppen bestimmt.

Die in Rollen gebündelten Verhaltenserwartungen begegnen dem Einzelnen mit einer gewissen Verbindlichkeit des Anspruchs, so daß er sich ihnen nicht ohne Schaden entziehen kann.

Aufgabenrollen

Initiative und Aktivität:
Lösungen vorschlagen, neue Ideen vorbringen.

Informationssuche:
Frage nach genauerer Klärung von Vorschlägen, Forderung nach ergänzenden Informationen oder Tatsachen.

Meinungserkundung:
Versuche, bestimmte Gefühlsäußerungen von Mitgliedern zu bekommen, die sich auf die Abklärung von Werten, Vorschlägen oder Ideen beziehen.

Informationen geben:
Angebote von Tatsachen oder Generalisierungen.

Meinungen geben:
Äußerung einer Meinung oder Überzeugung, einen oder mehrere Vorschläge betreffend.

Ausarbeiten:
Abklären, Beispiele geben, versuchen sich vorzustellen, wie ein Vorschlag sich auswirkt, wenn er angenommen wird.

Koordinieren:
Aufzeigen der Beziehungen zwischen verschiedenen Ideen oder Vorschlägen; Versuch, diese zusammenzubringen.

Zusammenfassen:
Zusammenziehen verwandter Ideen und Vorschläge.

Erhaltungs- und Aufbaurollen

Ermutigung:
Freundlichsein, Wärme, Antwortbereitschaft gegenüber anderen.

Regeln bilden:
Formulierung von Regeln für die Gruppe, die für Inhalt, Verfahrensweisen oder Bewertungen gebraucht werden.

Folge leisten:
Den Gruppenentscheidungen folgen.

Ausdruck der Gruppengefühle:
Zusammenfassung, welches Gefühl innerhalb der Gruppe zu spüren ist.

Auswerten:
Überprüfen der Gruppenentscheidungen.

Vermitteln:
Harmonisieren, verschiedene Standpunkte miteinander versöhnen.

Spannung vermindern:
Negative Gefühle durch einen Scherz ableiten, beruhigen.

Negative Rollen

Aggressives Verhalten:
Arbeiten für den eigenen Status, indem andere kritisiert oder blamiert werden.

Blockieren:
Durchkreuzen der Weiterentwicklung der Gruppen durch Ausweichen auf Randprobleme.

Rivalisieren:
Die größte Rolle spielen, die Führung an sich reißen.

Clownerie:
Jux veranstalten, Witzeln, Nachäffen.

Beachtung suchen:
Versuche, die Beachtung auf sich zu ziehen.

Sich zurückziehen:
Passives Verhalten, Tagträumen.

Klaus Antons: Praxis der Gruppendynamik. Göttingen u. a. 1975

Rollen des Reiseleiters
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Der Wander-Reiseleiter ist mit vielfältigen Anforderungen konfrontiert und muß deshalb über spezifische Kenntnisse, Fähigkeiten und Eigenschaften verfügen.

Rollen:

Animateur: Impulse geben, Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit der TN fördern
Führer: Orientierung geben
Moderator, der alle Elemente einer Wanderreise (sachlich, sozial, emotional ...) harmonisch zusammenführt
Manager, der optimale Bedingungen für das Erbebnis schafft
angenehmer Begleiter
persönlicher Betreuer
Gruppenmotor
Showmaster
Gesprächsleiter
Organisator
Experte
Wander-Kollege
Klagemauer
Stimmungsmacher
Partner
Informationsvermittler
Ratgeber
Sündenbock
Blitzableiter
Besserwisser
Lotse
Dirigent
Prügelknabe
Kontrolleur
Wanderprediger
Spielleiter
Repräsentant des Veranstalters
Gastgeber
Dienstleister
Regisseur ...

RL:

Führung der Reise, Führungsstil
autoritäre Respektsperson?
Oberlehrer?
Pädagoge?
Demokratie? Was haltet Ihr von Abstimmungen?

Klarheit!
klare Regeln erleichtern - zu viele Regeln engen ein!

indirekte Mittel der Einflussnahme

wohlwollender Kontakt zu jedem Reisegast
Geduld und Freundlichkeit
Erkennen des Gastes als "wohlgesonnenen Urlauber mit Lust auf Harmonie".

Nähe/Distanz zu Gruppe und zu Einzelnen
(Bsp. Sardinien)
aufsteigende Kurve!!!
Reise und Saison durchhalten
Was tut der Gruppe gut? Was tut mir gut?

Fähigkeit zur konstruktiven Kritik (aktiv &  passiv)
Offenheit für Anregungen und andere Meinungen
Fehler und Lücken einzugestehen, ohne Angst haben zu müssen, das Gesicht zu verlieren.
Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung
Machtverzicht, also die eigenen Einflußmöglichkeiten zugunsten eines demokratischen Verhaltens zurückzunehmen.
Die Mitglieder der Gruppe müssen das Gefühl und die Gelegenheit haben, sich in gewissem Rahmen an Entscheidungen beteiligen zu können.
Gleichzeitig darf der RL sich die Entscheidungskompetenz nicht aus der Hand nehmen lassen.

Quellen:

www.friedenspaedagogik.de

Günther Gugel: Praxis politischer Bildungsarbeit. Methoden und Arbeitshilfen. 5. Auflage, Tübingen 1999.

Kommunikation
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Immer wenn wir mit anderen zusammen sind, teilen wir diesen (bewußt oder unbewußt, gewollt oder ungewollt) etwas mit und empfangen gleichzeitig von ihnen Mitteilungen.

Als grundlegende Eigenschaften von Kommunikation kann man folgende Punkte sehen:

Es ist unmöglich, nicht zu kommunizieren

Wer redet, teilt etwas mit, wer schweigt ebenfalls.
Verhalten hat kein Gegenteil, man kann sich nicht "nicht" verhalten.
Auch wer sich zurückzieht und nicht angesprochen werden möchte, vermittelt eine Botschaft, nämlich: "Ich möchte in Ruhe gelassen werden".

Das betrifft natürlich auch den Reiseleiter/Wanderführer!

Kommunikation hat immer zwei Ebenen

Der Inhalt, das was gesagt wird, wird gewöhnlich mit Worten ausgedrückt. Gleichzeitig vermittelt jedoch das gesamte Ausdrucksverhalten, die Mimik und Gestik und der Tonfall, wie das Gesagte aufgefaßt werden soll. Der Inhaltsaspekt bezeichnet also das "Was" der Kommunikation, der Beziehungsaspekt das "Wie".

Wenn der Inhalts- und Beziehungsaspekt mit ihren Botschaften nicht übereinstimmen, gibt es Störungen und Probleme.
In einem gelangweilten Tonfall, der vielleicht cool oder gelassen klingen soll, alle Teilnehmer zu dieser spannenden Wanderreise herzlich willkommen zu heißen, führt zu Irritation und Glaubwürdigkeitsverlust.

Die Ausdruckssprache ist unmittelbarer als die Begriffssprache mit Worten. Sie vermittelt vor allem Stimmungen und Gefühle. Sie gibt der Reiseleitung viele Informationen über das, was wirklich geschieht, was bei den Gästen wirklich vor sich geht.

Häufig kommt es auf Wanderreisen vor, daß Beziehungsprobleme über Sachfragen ausgetragen werden. Die Hintergründe einer scheinbar sachlichen Auseinandersetzung können z. B. in einer ungeklärten oder gestörten Beziehung liegen.

Kommunikationsabläufe sind symmetrisch oder komplementär

Wenn Menschen symmetrisch kommunizieren, tun und sagen sie in etwa das, was die andere bzw. der andere auch tut und sagt. Symmetrische Kommunikation ist Ausdruck eines Strebens nach Gleichheit.

Komplementäre Kommunikation beruht dagegen auf Unterschieden. Das Verhalten der Partner ergänzt sich gegenseitig. Beide Seiten können und dürfen sich nicht auf der gleichen Ebene begegnen. Eine Schülerin oder ein Schüler kann z. B. mit einer Lehrerin bzw. einem Lehrer i. d. R. nicht auf die gleiche Art und Weise sprechen, wie diese bzw. dieser mit ihr oder ihm. Das Verhalten des einen ist also für den anderen nicht möglich.

Während in symmetrischen Beziehungen Konflikte offen angesprochen und ausgetragen werden können, ist dies bei komplementären Beziehungen oft nur schwer möglich.

Der Wanderreiseleiter kommuniziert mit seinen Gästen oft auf beiden Gebieten.

Vgl. Paul Watzlawik u. a.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Bern 1969.

Vgl. Otto Marmet: Ich und du und so weiter. Kleine Einführung in die Sozialpsychologie. München/Weinheim 1988, S. 13­18.

Verabschiedungsrunde
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der letzte Eindruck ist sehr wichtig

TN können Negativa loswerden, statt sie mit nach hause zu nehmen

aufgetretene Probleme oder empfundene Mängel, die bislang unerkannt waren, können ge- und erklärt werden (Bsp. Drehkreuz, Flugzeiten)

Schlusspunkt macht Reise rund

Beispiele
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Peru/Mallorca: Unsicherheit von Führungspersönlichkeiten

Menorca/Cusco: Jeder will das andere Zimmer

Bekannte Gäste: Vorteil oder Nachteil?

Garhwal: Gerüchteküche

kleine Gruppe / große Gruppe

Literatur
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Rainer Brämer: Wandern neu entdeckt

Schmeer-Sturm et al.: Theorie und Praxis der Reiseleitung

StfT: Handbuch für Studienreiseleiter (S. 99 ff.)

Literaturliste zur Wandersoziologie von Rainer Brämer (Uni Marburg)

Birkholz/Dobler: Der Weg zum erfolgreichen Ausbilder.

Paul Watzlawik u. a.: Menschliche Kommunikation. Formen, Störungen, Paradoxien. Bern 1969.

Otto Marmet: Ich und du und so weiter. Kleine Einführung in die Sozialpsychologie. München/Weinheim 1988, S. 13­18.

Günther Gugel: Praxis politischer Bildungsarbeit. Methoden und Arbeitshilfen. 5. Auflage, Tübingen 1999.

Links
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Warum Wandern gesund ist: Artikel im Outdoor-Magazin und in Psychologie heute

Landschaftstypen und Landschaftsstimmungen: Psychologische Eigenschaften unterschiedlicher Landschaftstypen. Artikel im Outdoor-Magazin.

Natursoziologie.de

Wanderforschung.de: Das unabhängige Kompetenzportal Wandern.

Wandern ist jung: Vortrag von Rainer Brämer

Jugendstudie Wandern

Profilstudie Wandern

Die Romantik der Wegspur: ein Text von 1919 über Instinkte und Motive beim Wandern (3 Seiten pdf)

Archaische Verhaltensmuster beim Wandern: Ein Text von Rainer Brämer (5 Seiten pdf)

Warum Wandern? Motive zum Wandern. (1 Seite pdf)

Varianten der Naturentfremdung

Jugendreport Natur

Was unterscheidet Wanderer im Hoch- und Mittelgebirge? Noch ein Beitrag von Rainer Brämer (13 Seiten pdf).

Das Joharifenster: Selbst- und Fremdwahrnehmung (bei Werner Stangl)

Das Joharifenster bei Dirk Beiser

Wandern zum Seitenanfangvon Andreas Happe