TREKKINGGUIDE: Inhalt Ausrüstung Bike Bilder Foren Gesundheit Kanu Klettern Know How Kurse Literatur Organisationen Portale Reiseinfos Termine Veranstalter Wetter Winter Zielgebiete




Westerwald


Wandern, Trekking, Radfahren ...

(Letzte Änderung: 20.09.2011 )

Allgemeines und Spezielles

Westerwald:

Der Westerwald ist ein Mittelgebirge in Hessen, Nordrhein-Westfalen und insbesondere Rheinland-Pfalz. Er ist rechtsrheinischer Teil des Rheinischen Schiefergebirges. Seine höchste Erhebung ist mit 656,5  m ü.  NN die zum Hohen Westerwald gehörende Fuchskaute.

Der Westerwald wird landläufig definiert als jenes Land zwischen den Flüssen Dill im Osten, Lahn im Süden, Rhein im Westen, Sieg im Norden und Heller im Nordosten, wobei die im Norden dieses Gebiets gelegenen Höhenzüge unmittelbar südlich von Sieg und Heller naturräumlich nicht mehr zum Westerwald gehören. Die historische Region Westerwald hat dem gegenüber noch etwas abweichende, nicht exakt zu bemessende Grenzen.

Links:

Westerwald bei Wikipedia

Karte und Luftbild des Westerwaldes mit Bergen und Flüssen / Placemarks-Download ( Google Earth erforderlich)

Beschriftetes Panorama über den Hohen Westerwald auf www.panorama-photo.net

Landschaften in Rheinland-Pfalz: Westerwald

Karte und Legende zum Westerwald im Umweltatlas Hessen

Kartendienste des BfN

Kartendienste Rheinland-Pfalz mit Karten von Natur-/Landschaftsräumen (? Landschaftserleben ? Landschaften in Rheinland-Pfalz)

Wandern und Trekking

Westerwaldsteig

Der Westerwald-Steig ist ein 235 km langer Fernwanderweg durch den Westerwald. Der Steig verbindet den Rothaar- mit dem Rheinsteig, und führt von Herborn an der Dill nach Bad Hönningen am Rhein. Nach dem Start in Hessen geht es hinauf in den Hohen Westerwald in Rheinland-Pfalz zur Fuchskaute, mit 656,5  m der höchsten Erhebung im Westerwald. Weiter über Westerburg zur Westerwälder Seenplatte, dann über Bad Marienberg und Hachenburg durchs Nistertal in die Kroppacher Schweiz und zum Schluss ins Wiedtal und über die Rheinhöhen an den Rhein.

Insgesamt werden auf dem Weg rund 2.800m Steigung und 2.900m Gefälle bewältigt. Lediglich rund 20% der Strecke sind asphaltiert, der Rest führt über Felder, Wiesen und Waldwege.

Besondere Sehenswürdigkeiten am Westerwald-Steig sind die Hohe Schule in Herborn, der Karstlehrpfad und das Herbstlabyrinth in Erdbach, die Holzbachschlucht bei Gemünden, die Westerwälder Seenplatte, der Kurpark in Bad Marienberg, der alte Markt in Hachenburg, das Kloster Marienstatt, die Kroppacher Schweiz, das Kloster Ehrenstein und das Erlebnismuseum Römerwelt am Limes.

Ein Wandervorschlag für den Westerwald-Steig sieht folgende 16 Etappen vor:

  1. Herborn bis Breitscheid (15 km mit Steigungen, etwa 5 bis 6 Stunden)
    Herborns Altstadt ist für ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Bauten berühmt. In Uckersdorf liegt ein Vogelpark an der Strecke. geologische und archäologische Funde, insbesondere Fossilien können im Geologischen Museum Zeitsprünge in Erdbach besichtigt werden. Die Gemeinde Breitscheid hat dazu einen Karstlehrpfad eingerichtet. Die Tropfsteinhöhle Herbstlabyrinth liegt an dieser Etappe.
  2. Breitscheid bis zur Fuchskaute (12 km, etwa 4 Stunden)
    Die Etappe durch den Hohen Westerwald führt über den 614  m ü. NN hohen Bartenstein (Barstein) zum Heisterberger Weiher und zum höchsten Berg des Westerwaldes, der Fuchskaute. Der Berg erhebt sich mit 656,5  m ü. NN über eine weite Basalthochfläche, die als Grünland genutzt wird.
  3. Fuchskaute bis Rennerod (13 km, 3 bis 4 Stunden)
    Der Steig führt an Homberg vorbei über das Fachwerkdorf Rehe und das Naturschutzgebiet Krombachtalsperre nach Rennerod.
  4. Rennerod bis Westerburg (17 km, 4 Stunden)
    Das zu durchwandernde Naturschutzgebiet Holzbachdurchbruch bei Seck ist eines der ältesten im Westerwald (seit 1929).
  5. Westerburg bis Freilingen (20,5 km, ca. 6 Stunden)
    Der Wanderweg führt durch die Hügellandschaft mit tertiären Ablagerungen über Rothenbach nach Freilingen zur Westerwälder Seenplatte um den Dreifelder Weiher .
  6. Von Freilingen zum Nistertal (13,5 km, 3,5 Stunden)
    Am See entlang geht es nach Dreifelden mit der ältesten aus Steinen erbauten Kirche des Westerwaldes. Bei Linden wird die Quelle der Wied passiert. Lochum wird weiträumig in der Quellmulde des Lochumer Baches umgangen und man erreicht über den Ortsrand von Enspel den Ort Nistertal . Zwischen Nistertal, Enspel und Stockum-Püschen liegt der Tertiär- und Industrie-Erlebnispark Stöffel mit einer 100 Jahre alten Schmiede.
  7. Nistertal bis Bad Marienberg (7 km, 2,5 Stunden)
    Von Nistertal geht es an Hardt vorbei über Langenbach zum Kurort Bad Marienberg . Hier gibt es einen Barfußpfad als Wandererlebnis der besonderen Art, einen Apothekergarten, einen Wildpark mit Falknerei und Informationen zum lokalen Basaltabbau .
  8. Bad Marienberg bis Hachenburg (15,5 km, 4,5 Stunden)
    Man erreicht über Stangenrod und den linken Hang des Wäschbaches die Stadt Hachenburg mit Schloss, Marktplatz, Jagdmuseum und Freilichtmuseum.
  9. Hachenburg bis Limbach (11,5 km, 3,5 Stunden)
    Auf Stufen geht es hinunter zum Holzbach, über die Nister am Ort Nister vorbei zur Nistermühle . Zwischen den Klöstern Marienstatt und Marienthal geht es auf dem Marienwanderweg bis Streithausen und von dort an der Kleinen Nister entlang nach Limbach .
  10. Limbach bis Marienthal (20,5 km, 5 Stunden)
    Weiter geht es auf dem Marienwanderweg an der kleinen Nister entlang über Astert und Heuzert nach Heimborn zum Zusammenfluss von kleiner und großer Nister, dem so genannten „Deutschen Eck der Kroppacher Schweiz “. Dieses Naturschauspiel spiegelt sich auch im Logo des Westerwald-Steigs wider. Von Heimborn geht es über Ehrlich, Steinwingert ( Naturpfad Weltende ), Racksen durch den Staatsforst Altenkirchen zum Kloster Marienthal .
  11. Marienthal bis Weyerbusch (16 km, 5 Stunden)
    Der Weg nach Weyerbusch führt über den 388 Meter hohen Beulskopf mit dem Raiffeisen-Turm mit Fernsicht bis ins Siebengebirge , ins Bergische Land und zu den Ausläufern des Rothaargebirges . In Weyerbusch hat Friedrich Wilhelm Raiffeisen als Bürgermeister gewirkt.
  12. Weyerbusch bis Flammersfeld (14,5 km, 4 Stunden)
    Auch in Flammersfeld war Raiffeisen Amtsbürgermeister. Man kann in seinem Haus ein Museum besichtigen.
  13. Flammersfeld bis Horhausen (15 km, 4 Stunden)
    Von Flammersfeld geht es an Seifen vorbei ins Grenzbachtal über Pleckhausen nach Horhausen .
  14. Horhausen bis Strauscheid (18 km, 5,5 Stunden)
    Über Niedersteinebach geht es nach Peterslahr zum Naturpark Rhein-Westerwald in den Landkreis Neuwied nach Strauscheid, einem Ortsteil von Neustadt (Wied) .
  15. Strauscheid bis Waldbreitbach (15,5 km, 5 Stunden)
    Hier geht es südwärts über die Weißenfelser Lei und das 340 Meter hohe Roßbacher Häubchen über Roßbach nach Waldbreitbach , dem Krippendorf .
  16. Waldbreitbach bis Bad Hönningen am Rhein (12 km, 4 Stunden)
    Zunächst erreicht man das Kloster der Franziskanerbrüder in Hausen und auf 373 Metern Höhe den früheren Basaltsteinbruch Malberg, dann über breite Waldwege den Limesweg, dem man nun auf römischen Spuren bis Bad Hönningen folgt.

Links:

Westerwaldsteig.de: Die Website des Westerwald-Steigs

GPS-Daten des Westerwald-Steigs

Wanderberichte und viele Fotos aller Westerwald-Steig Etappen mit download Möglichkeit der Etappen im GPS Datenformat

Portal Wanderkompass.de: Westerwald-Steig, Wanderspaß hat bei uns die Farbe grün.

Wandertourenplaner Rheinland-Pfalz - Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH

Wanderweg Ruppertsklamm bei Lahnstein:

Die Ruppertsklamm bei Lahnstein ist ein kurzes, alpines Wandererlebnis zwischen Westerwald und Taunus. 235 Höhenmeter gilt es in der nur 1,5 Kilometer langen Klamm zu überwinden. Zwischen hohen Felsen muß man sich mehrfach an den zur Sicherung angebrachten Seilen entlanghangeln. Bei trockenem Wetter auch für Kinder ein großer, und nicht allzu gefährlicher Spaß ... weiterlesen

Radfahren

Radwanderland Rheinland-Pfalz

Führer, Karten:

Bike-Touren, Bd.10, Bergisches Land, Westerwald. Delius-Klasing 1999.

Orte und Regionen, Sehenswürdigkeiten

noch keine Einträge

Literatur: Bücher und Karten

Führer und Karten Westerwald:

Rother Wanderführer Westerwald mit Siebengebirge, Mittelrhein und Naturpark Nassau: 50 Touren. 50 Höhenprofile, 50 Wanderkärtchen im Maßstab 1:50.000, eine Übersichtskarte.  TIPP!

Karte Westerwaldsteig. Landesvermessungsamt Rheinland-Pfalz 2008, 1:50000.

Karte Westerwald-Steig. PublicPress Publikationsgesellschaft, Geseke 2008, 1:25000.

Bike-Touren, Bd.10, Bergisches Land, Westerwald. Delius-Klasing 1999.

Hintergrundliteratur Westerwald:

Hellmuth Gensicke: Landesgeschichte des Westerwaldes. 3., unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1958. Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Nassau, Nr. 13. Gemeinsam mit der Landesarchivverwaltung Rheinland-Pfalz herausgegeben von der Historischen Kommission für Nassau. Historische Kommission für Nassau, Wiesbaden 1999, XVIII/659 S..

Hermann Josef Roth: Der Westerwald. Vom Siebengebirge zum Hessischen hinterland. Kultur und Landschaft zwischen Rhein, Lahn und Sieg. 4. Aufl. Köln 1989.

Hermann Josef Roth: Siegerland, Westerwald, Lahn und Taunus. Geologie, Mineralogie und Paläonztologie. 2. Aufl. Bindlach 1993.

Hermann J. Roth, Herbert A. Ebert & Bruno P. Kremer: Kulturlandschaft Westerwald. Perspektiven einer ökologischen Regionalentwicklung (= Pollichia-Buch 35). Bad Dürkheim 1997.

Markus Müller: Gemeinden und Staat in der Reichsgrafschaft Sayn-Hachenburg 1652-1799 . Wiesbaden 2005, Verlag der Historischen Kommission für Nassau. Beiträge zur Geschichte Nassaus und des Landes Hessen, Bd. 3/561 S..

Heiner Feldhoff: Westerwald. In: Literarischer Reiseführer Rheinland-Pfalz . Herausgegeben von Josef Zierden. Frankfurt 2001.

Oliver Greifendorf: Kriegsschauplatz Westerwald - Einmarsch der Amerikaner im Frühjahr 1945. Helios-Verlag, Aachen 2003.

Ulrich Fliess: Volkskundliche Abteilung. Ausstellungskatalog des Historischen Museum am Hohen Ufer Hannover II. Hannover 1972. Seite 99-102: "Westerwälder Steinzeug" und "Wandvitrine 142" nebst Tafel 15.

Hermann-Josef Hucke (Redaktion) (Hrsg.): Großer Westerwaldführer. 3. Auflage. Verlag Westerwald-Verein e.V., Montabaur 1991.

H. J. Hucke: Entdeckungsreise durch das Kultur- und Wanderland Westerwald. Ziethen-Panorama Verlag, 2007.

Westerwaldverein Altenkirchen (Hg.): Das Westerwaldbuch Band 1 - Beiträge zur Landeskunde, Geschichte, Kultur und Wirtschaft im Raum zwischen Rhein und Dill, Sieg und Lahn Wissen 1972.

Hermann Josef Roth: Der Westerwald - gesichtslos, geschichtslos? Zur Identität einer Mittelgebirgslandschaft. In: Landeskundliche Vierteljahresblätter (Koblenz) 53, 2007,S. 47-54

Christoph Kloft: ... und mittendrin der Westerwald. Geschichten und Geschicke in Europas Mitte. Blickpunkte zwischen Mainz und Köln, Rheingau und Siebengebirge. Aus den Veröffentlichungen von Hermann Josef Roth. Mit Vorworten der Ministerpräsidenten von Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen Kurt Beck und Jürgen Rüttgers. Paulinus Verlag, Trier 2008 (= Werkstattbeiträge zum Westerwald Bd. 19).

weitere Führer, Bücher und Karten Westerwald

Einige Inhalte aus Wikipedia, überarbeitet und ergänzt vom Webmaster.