Ludolfshausen liegt 16 km südlich von Göttingen im 3-Länder-Eck und ist das kleinste Dorf der Gemeinde Friedland (Südniedersachsen). Die Grenze zu Thüringen liegt 2 km, die Grenze zu Hessen 5 km entfernt.
Vom Bocksbühl (436 m, Grillhütte) kann man bei klarem Wetter bis zum Harz blicken. Eingerahmt von ausgedehnten Waldgebieten lädt die Landschaft zu herrlichen Wanderungen ein.
In der Vergangenheit war Ludolfshausen von der Landwirtschaft geprägt. Heute beherbergt die Ortschaft nur noch einen landwirtschaftlichen Vollerwerbsbetrieb und einige kleine Unternehmen. Ludolfshausen hat zur Zeit um die 80 Einwohner/innen. Die Größe der Gemarkung beträgt 255 ha. Die meisten Berufstätigen sind Pendler und verdienen ihren Lebensunterhalt im nahen Göttingen.
Sehenswürdigkeiten: Besondere Sehenswürdigkeiten sind die Kirche (Baujahr 1562) am Ortsrand, sie wurde 1743 und auch im Jahre 1958 gründlich renoviert. Der Vorgängerbau abgetragen und in Niedergandern wieder aufgebaut. Vor der Kirche steht die über 200 Jahre alte Peterslinde. In der Mitte des Dorfes befindet sich der von Linden umrahmte historische Thie und am Ortsausgang
eine noch gut erhaltene Sandsteinbogenbrücke aus dem Jahr 1878.
Es gibt in Ludolfshausen eine Feuerwehr mit einer Jugendfeuerwehr. Regelmäßig finden Seniorenkreise, Frauentreffen und gemeinsame Veranstaltungen statt.
Geschichte: Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 998, als Hiddi und Amelungus der Abtei Corvey ihren Besitz in Ludolfshausen übereigneten.
Das Wappen von Ludolfshausen ist dem Wappen der Hansteiner nachempfunden, da Ludolfshausen lange ein Lehen des Adelsgeschlechts der Hansteiner war. Dieses Lehen war zeitweise an das Kloster Reinhausen verpfändet.