| Kulturentwicklung
Andine Kulturen von Umwelt geprägt extreme Landschaften: Druck,
in Umwelt einzugreifen Wasserwirtschaft, Pflanzenzucht, Domestikation
Handel, Siedlungspolitik, Ero01.03.2009br>
modifizierter Geodeterminismus: Kultur orientiert
sich an Natur Astronomie zur Feststellung der Aussaatzeiten (z.B. Nazca, Inca)
Berechnungen in der Wasserwirtschaft, Simulationsmodelle Kulturpflanzen
(Kürbis, Mais, Kartoffeln, Inka-Früchte) 40
Kulturpflanzen im vorkolumbianischen Peru. Getreide: Mais, Quinoa. Baumwolle,
Kartoffeln, Süßkartoffeln, Bohnen, Tabak, Ananas, Avocados, Chirimoya,
Chile-Pfeffer, Koka, versch. Kürbisse. Reis: Tierra templada, Flußufer
und Bewässerungsgebiete. Kokos: Küste. Bananen, Kaffee, Baumwolle, Zuckerrohr:
- ca. 2000 m. Mais: - über 3000 m. Weizen: 2000 - über 3000 m. Kartoffel,
Gerste: 2000 - fast 4000 m. Landschaft/
Höhenstufung
extrem variierendes Klima (Äquatornähe/große
Höhe über NN), geringe Jahresschwankung, stärkere Tagesschwankung,
Änderung mit der Höhe (0,5-1° C/m).
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Hauptklimazonen:
Küste (Wüste/Oasen): Dezember bis März Temperaturen bis 27 Grad. Mai - Oktober feucht und kalt, Temperaturen bei 12 Grad. An der Nordküste das ganze Jahr sonnig mit Temperaturen bis 35 Grad.
Anden (trockene Westhänge,
gemäßigte Hochtäler, feuchte Osthänge). Mai - Oktober: sonnige Tage, kalte Nächte, wenig Regen. Dezember - März viel Regen. Starke Temperaturschwankungen von über 20 Grad an einem Tag.
Urwald (tropischer
Regenwald): feucht und tropisch. Mai - Oktober sonnig und trocken, Temperaturen bei 30 Grad. November - April Regenzeit. Klimainfos: senamhi.gob.pe, weather.com
Höhenstufen:
Tierra Caliente, 0-1000 m, 22-28 ° Jahresmitteltemperatur, immergrüner
Regenwald im Osten, Küstenwüste im Westen Tierra Templada,
1000-2400 m, 16-18 ° JMT, immerfeuchter, halbimmergrüner tropischer Bergwald
(ähnlich Regenwald), in Wolkenregion tropischer Nebelwald, immergrün,
Farne, Lianen, Epiphyten. Kaffee, Bananen, Zuckerrohr (Bewässerung). Viehzucht.
Tierra Fria, 2400-4000 m, 6-10 ° JMT, trockener, Tannen, Kiefern, Wacholder,
Flechten. Obergrenze = Waldgrenze. Mais, Weizen, Gerste, Kartoffeln, Aprikosen,
Äpfel. Viehzucht. Tierra Helada, 4000-4800 m, um 0 ° JMT,
Páramo (Grasfluren, Horstgräser, Polster- und Rosettenpflanzen, Schopfbäume),
in den Hochbecken Puna (frostharte Gräser, Hartpolsterpflanzen, keine Schopfbäume).
niedrige Temperaturen, wenig Niederschläge, viele Frostwechsel Tierra
Nevada: vegetationsfrei, wüstenhaft
Humbold (1769-1859):
Zusammenhang zwischen Klima und Vegetation Holdrige: 109 Vegetationszonen
weltweit, 84 davon in Peru Terrassenanbau
(Andeneria)/Bewässerung Regenzeit Mitte Dezember bis Ende März
Schnee/Schmelzwasser in hohen Lagen ganzjährig (Tageszeitenklima) -> Kanalbau
Terrassen: abgraben, Materialsortierung, Stützmauer/Untergrund, anfüllen,
Kanalanschluß Flutung des gesamten Feldes mit Gletscherwasser (fließt
durch Reihen) Verlängerung der Regenzeit durch Bewässerung (ca.
20 % des Wassers) Überbrückung der El-Niño-Trockenjahre (ca.
alle 5 Jahre) Aussaat zwischen Ende August und Mitte November, Ernte April/Mai/Juni
Wasserrechte noch heute wesentlich: Schlacht von Chachayllo (1971) zwischen Coporaque
und Yanque (Colca) um Wasserrechte
Wirtschaftsstruktur:
35 % des Exportes Bergbau (Kupfer, Eisen, Blei, Zink, Gold, Silber, Quecksilber,
Uran), knapp 15 % Erdöl, 17 % Fischmehl. Wichtigster Handelspartner USA (25
%). Nahrungsmittel und chemische Textilindustrie an Küste. Ausländische
Investitionen wg. geringer Auflagen und billiger Arbeit. Tourismus seit 1992 wieder
im Aufwind. Leute auf dem Land leben oft von Subsistenzwirtschaft.
Die Kartoffel wird meist nur für den Eigenbedarf angebaut. Sie ist auf dem Markt nicht konkurrenzfähig, da Reis, das Hauptnahrungsmittel der Küstenbewohner, durch Subvention unterstützt wird. Die Kartoffel als Speise der Andenbewohner wird nicht subventioniert.
Weitere
Themen: El Niño/Globale Erwärmung, Guano, Geologie, 
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