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Das geheimnisvolle Himalaya-Königreich gilt als eines der wenigen Gebiete, in denen die ursprüngliche tibetischer Kultur erhalten geblieben ist. Es war lange von der Außenwelt abgeschottet und wird auch heute von nur wenigen Touristen besucht, die eine Sondergenehmigung brauchen. Politisch zu Nepal gehörend hat sich Mustang seine kulturelle Eigenständigkeit bewahrt. Eine Gruppe von idealerweise 6 bis 16 Teilnehmern wird die einzigartige Landschaft zwischen Annapurna, Dhaulagiri und tibetischer Grenze zu Fuß durchqueren. Beeindruckende Felsformationen, Burgen und buddhistische Klöster vor schneebedeckten Eisriesen prägen das Gebiet. Eine einheimische Begleitmannschaft mit Sherpas, Pferdetreibern und Küchencrew sorgt für den Gepäcktransport, den Aufbau der Zelte und das leibliche Wohl. Die Höhe der Übernachtungsorte bleibt mit maximal ca. 4000 Metern für nepalesische Verhältnisse moderat. Gehzeiten bis sieben Stunden sollten aber für die Teilnehmer kein Problem darstellen. Am Ende der Reise wird die Gruppe im Kathmandu-Tal die alten nepalesischen Königsstädte besuchen. |
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| Die Bezeichnung für die Landesbewohner von Lo lautet Lopa. Sie stehen in Kultur und Religion den Tibetern nahe. Die Lowa oder Lopa genannte Sprache ist ein tibetischer Dialekt. Sie wird von 7.500 Menschen gesprochen. Auch weitere tibetische Dialekte und Nepali sind in Gebrauch. Die Bevölkerung von ca. 6.000 Einwohnern lebt in 32 Siedlungen. Der größte Teil lebt nahe dem Fluss Kali Gandaki. Die wegen der hohen Lage rauen Bedingungen haben jedoch eine jahreszeitliche Wanderung eines Teils der Bevölkerung in die tiefergelegenen Regionen Nepals zur Folge. |
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Mustang: Verborgenes Königreich hinter dem Himalaya. Ein sehr schöner Reisebericht mit super Fotos aus dem Dezember. Schöne Fotos aus Mustang (Oktober): auch als Diashow anschaubar Schöne Bilder von einer Mustang-Reise bei Himatrek Übersicht oberes Kali Gandaki Tal (Nepal-Dia.de) mit Karte. Wanderungen, Treks, Hintergrundinfos. Muktinath und Ranipauwa (Nepal-Dia.de): u. a. viele Fotos www.mustang-treck.at: private Seite zu Mustang von Anton Thaler
Hin auf der Westseite, zurück auf der Ostseite, 12 Tage. Anmerkung: Der Hinweg auf dieser Route hat durch die neue Straße (2011) sehr verloren. Ich würde bis Lo Manthang daher jetzt eher auf der Route gehen, die im nächsten Vorschlag als Rückweg dargestellt ist. Tag 1: Flug von Pokhara nach Jomsom (2740m), Trek nach Kagbeni (5 Std., + 160 m). Jomsom (auch Jomosom) ist ein Ort im oberen Kali Gandaki -Tal, 2770 m. Jomsom ist der Hauptort des Distriktes Mustang und liegt auch auf dem Annapurna Circuit. Der Ort besitzt einen Flugplatz, der von Pokhara aus angeflogen wird und daher häufig Ausgangs- oder Endpunkt für Trekkingtouren ist. Am südlichen Ortsende ist das Mustang Eco Museum mit einer Fotogalerie, einer Sammlung von örtlichen Kostümen und einer Bücherei zu finden. Seit 2008 führt eine unbefestigte Straße (für Jeeps und Motorräder befahrbar, aber oft von Bergrutschen versperrt) von Pokhara nach Jomsom und weiter zur berühmten Pilgerstätte von Muktinath. Wenige Kilometer südlich von Jomsom liegt das bekannteste Apfel- und Aprikosenanbaugebiet Nepals (Marpha, Tukuche). Der Flughafen Jomsom (eigentlich nur ein Flugplatz) ist als einer der weltweit am schwersten anzufliegenden Flugplätze bekannt ... > mehr: Jomsom bei Wikipedia. Kagbeni (2810 m, Kag = blockieren, Beni = Mündung) an der Mündung des Dzong Khola, der von Muktinath herunter kommt. Kontrollposten am nördl. Ortsausgang. Kloster Kakchosde, 15. Jh, Sakyapa, Zentralbild Shakyamuni aus Bronze, Aussicht vom Dach. Tag 2: Kagbeni - Chele (3090m) (6 Std., + 700 m, - 400 m). Weg erst am Fluss (Ostseite), läuft später in die Hügel auf sanft ansteigendem Plateau. Tangbe (Tage, Taye. 3060 m), sehr kleiner Ort. Dzong, Sakya-Gompa (oft zu). Vor Chhusang sw oberhalb des Flussbettes Kloster Kunza Chöling (Insel der Lehre), nach Errosion der Konglomerate nicht mehr erreichbar Chhusang (Tshuk, Trakar, Chomnang, Tsekye, Kyangma). Mittagspause? Oberhalb des Flusses weiter nach Chele, steiler Aufstieg. Tag 3: Chele - Geling (3520m) (7 Std., + 1050 m, - 580 m). Über den Kali Gandaki auf die Westseite, Schlucht des Ghyakar Khola, Aufstieg zum Taklam La (3624 m) und weiter nach Samar (= rote Erde, 3660 m). Hier beginnt das Obere Mustang. Der kleine Weiler besteht aus 2 unansehnlichen bauerngehöften und einigen weiteren Gebäuden. Alternativroute ab Samar (direkt hinder dem Ort) möglich, führt am Höhlenheiligtum Chyungsi Rhanchung Chörten (3480 m) vorbei. In Syangboche (kleiner Weiler, 3773 m) treffen sich beide Routen wieder. Syangboche La (3850 m) - Geling. Tag 4: Geling/Ghiling - Tsarang La (3.870 m) - Charang: (6-7 Std., + 850 m, - 830 m). Tag 5: Charang - Loh-La-Pass - Lo Manthang (3830m) (4 Std., + 300 m, - 100 m). Tag 6: Lo Manthang. Tag 7: Lo - Yara (3610 m) (6 Std., + 650 m, - 970 m). Tag 8: Yara - Tangge (3260m) (6-7 Std., + 550 m, - 980 m). Tag 9: Tangge - Bee/Paha (4200 m) (5 Std., + 1000 m). Bee ist nur eine Alm, kein Ort. Ab November schon sehr kalt, Wasserstelle kann dann gefroren sein! Tag 10: Bee - Choksang/Tetang (3150m) (6 Std, + 300 m, - 1350 m). Tag 11: Tetang - Muktinath (3740m) (6-7 Std., + 1100 m, - 300 m). Tag 12: Muktinath - Jomsom (2740m) (6 Std., - 1020 m).
Hin- und Rückweg auf der Westseite. 11 Tage. Tag 1: Flug von Pokhara nach Jomsom (2740m), Trek nach Kagbeni (5 Std., + 160 m). Jomsom (auch Jomosom) ist ein Ort im oberen Kali Gandaki -Tal, 2770 m. Jomsom ist der Hauptort des Distriktes Mustang und liegt auch auf dem Annapurna Circuit. Der Ort besitzt einen Flugplatz, der von Pokhara aus angeflogen wird und daher häufig Ausgangs- oder Endpunkt für Trekkingtouren ist. Am südlichen Ortsende ist das Mustang Eco Museum mit einer Fotogalerie, einer Sammlung von örtlichen Kostümen und einer Bücherei zu finden. Seit 2008 führt eine unbefestigte Straße (für Jeeps und Motorräder befahrbar, aber oft von Bergrutschen versperrt) von Pokhara nach Jomsom und weiter zur berühmten Pilgerstätte von Muktinath. Wenige Kilometer südlich von Jomsom liegt das bekannteste Apfel- und Aprikosenanbaugebiet Nepals (Marpha, Tukuche). Der Flughafen Jomsom (eigentlich nur ein Flugplatz) ist als einer der weltweit am schwersten anzufliegenden Flugplätze bekannt ... > mehr: Jomsom bei Wikipedia. Kagbeni (2810 m, Kag = blockieren, Beni = Mündung) an der Mündung des Dzong Khola, der von Muktinath herunter kommt. Kontrollposten am nördl. Ortsausgang. Tag 2: Kagbeni - Chhusang (mittag) - Chele (3090m) (6 Std., + 700 m, - 400 m). Weg erst am Fluss (Ostseite), läuft später in die Hügel auf sanft ansteigendem Plateau. Tangbe (Tage, Taye. 3060 m), sehr kleiner Ort. Dzong, Sakya-Gompa (oft zu). Vor Chhusang sw oberhalb des Flussbettes Kloster Kunza Chöling (Insel der Lehre), nach Errosion der Konglomerate nicht mehr erreichbar Chhusang (Tshuk, Trakar, Chomnang, Tsekye, Kyangma). Mittagspause. Oberhalb des Flusses weiter nach Chele, Brücke, dann steiler Aufstieg. Tag 3: Chele - Bhena (mittag) - Syangboche (3850 m) - Geling (3520m) (7 Std., + 1050 m, - 580 m). Über den Kali Gandaki auf die Westseite, Schlucht des Ghyakar Khola, Aufstieg zum Taklam La (3624 m) und weiter nach Samar (= rote Erde, 3660 m). Hier beginnt das Obere Mustang. Der kleine Weiler besteht aus 2 unansehnlichen bauerngehöften und einigen weiteren Gebäuden. Alternativroute ab Samar (direkt hinder dem Ort) möglich, führt am Höhlenheiligtum Chyungsi Rhanchung Chörten (3480 m) vorbei. Tag 4: Geling/Ghiling - Ghemi (3510 m, mittag) - Tsarang La (3870 m) - Tsarang (3560 m): (6-7 Std., + 850 m, - 830 m). Tag 5: Tsarang - Lo-La (3960 m) - Lo Manthang (3830m) (4 Std., + 300 m, - 100 m). Tag 6: Lo Manthang: Namgyal-Gompa, Dzong Tag 7: Lo - Marang La (4230 m) - Lo Gekar (3920 m, mittag) - Dhakmar (3820 m) (6 Std., + 400 m, - 400 m). Tag 8: Dhakmar - Nyi La (4020 m) - Tamagaon (mittag) - Syangboche (3800 m) (5:00 Std.) Tag 9: Syangboche (3800 m) - Chyungsi Rhanchung Chörten (3480 m) - Samar (3620 m, mittag) - Chele - Chhusang (2980 m) (7:00 Std.) Tag 10: Chhusang - Muktinath (3740m) (6-7 Std., + 1100 m, - 300 m). Tag 11: Muktinath - Dhangla Danda (3875 m) - Lupra (3000 m) - Jomsom (2740m) (6 Std., - 1020 m). Muktinath - Chumig Gyatsa, auch Muktichetra (3.790 m) ist der Name eines Bergdorfes in der Region Mustang in Zentralnepal, am Annapurna Circuit. Hier befindet sich ein uraltes buddhistisches und hinduistisches Heiligtum (Lage). Die ältesten Überreste von Wegen durch die Schlucht des Kali Gandakiflusses, welche nach Muktinath führen, werden auf die Zeit um 1000 v. Chr. geschätzt, seither dürfte auch das Heiligtum besucht werden. 108 Quellen, welche aus einer Wand entspringen, sind den Hindus heilig, während eine brennende Erdgasflamme, welche einer Quelle entspringt, den Buddhisten heilig ist. Die beiden Religionen koexistieren hier problemlos miteinander. Muktinath ist oft Ziel von Trekkingtouren und von Pilgerreisen von Anhängern des Hinduismus und Buddhismus. Muktinath ist Ausgangspunkt für den Übergang ins Manang-Tal über den 5.416 m hohen Pass Thorong La am Annapurna Circuit.
? Lieber Baumwoll- oder Wollsachen mitnehmen, oder Microfaser? ! Ich würde für´s Wandern lieber Microfaser nehmen, da man die verschwitzte und staubige Kleidung dann schnell mal waschen und trocknen kann (ggf. Rei in der Tube einpacken!). Abends und im Zelt ist Baumwolle vielleicht angenehmer. ? Ist Micropur forte erforderlich. ! Ich würde etwas Micropur Forte (oder – wenn sowieso vorhanden - einen Filter) mitnehmen. Die Anschaffung eines Filters würde ich mir aber sparen. Oft gibt es auch Trinkwasser zu kaufen bzw. wird Wasser durch unsere Crew abgekocht. ? Freuen sich die Leute dort über Trekking-Sandalen? ! Wenn man am Ende der Tour Kleidung oder andere Dinge an die Crew verschenken will, dann freuen sich die Träger, Köche, Küchenjungs etc. über fast alles. Schuhe und auch Trekkingsandalen stehen besonders hoch im Kurs, wenn sie noch nicht all zu herunter gelaufen sind. ? Sollte das Gepäck wasser- und staubdicht verpackt sein? ! Ja, unbedingt. Mustang ist sehr trocken und entsprechend staubig. Trotzdem kann es auch im November noch ein paar Monsunausläufer mit Regen geben. Wenn das Gepäck getragen wird, ist es dem Wetter und Staub ausgesetzt – und scheuert evtl. auch mal an einem Felsen lang. Falls man Plastiktüten oder Müllsäcke einsetzt: die äußere Hülle muss stabil sein, also das Gepäck in die Säcke, die Müllsäcke dann in die Reisetasche ... nicht die Tasche in den Müllsack, sonst hängt der schnell in Fetzen. ? Kann die Isomatte extra verpackt sein? ! Ja. Während des Fluges sollte sie dann aber auch wie das Hauptgepäck mit Namen, Reiseziel, Handynummer etc. beschriftet sein und beim Einchecken einen eigenen Baggage-Tag bekommen. Wenn man sie nur unter die Riemen des Rucksackes schiebt, geht sie schnell verloren. ? ... diverse Fragen zum Thema Schlafsack: ! Ich hatte auf meinen Webseiten mal dies verfasst: "... Statt eines sehr warmen Expeditionsschlafsackes, mit dem ich in weniger kalten Gebieten nichts anfangen kann, nehme ich einen guten 3-Jahreszeiten-Schlafsack, und erweitere ihn im Falle extremer Kälte um einen 500 g leichten Daunenschlafsack (z.B. Yeti Pound), den ich wie ein Inlet in den Hauptschlafsack einziehe. Das Ergebnis ist eine sehr gute Isolation und gute Variationsmöglichkeiten. Vor allem bei relativ dünnen Menschen kommt noch dazu, dass der Körper im Schlafsack wesentlich weniger Luftvolumen erwärmen muss - weil der äußere Schlafsack den inneren schön nah an den Körper drückt ..." ? Kann ich in Kathmandu noch einen dünnen Fleece Schlafsack kaufen? ! Ja, da gibt es einige Läden, und Zeit dafür ist auch. ? Können wir in Kathmandu Sachen für den Rückflug aufbewahren? Gibt es dann einen gemeinsamen Sack, in den man die Sachen stecken kann, oder muss jeder eine eigene Tasche, abschließbar - haben? ! Wir können Gepäck in KTM deponieren. Am sinnvollsten ist vielleicht, wenn sich mehrere zusammen einen Seesack, abschließbare Tasche (Schloss nicht vergessen) o. Ä. teilen. ? Kann man den Föhn, Ladegerät etc. wohl irgendwo anschließen und bräuchte ich da einen Adapter??? ! Flache Eurostecker (nicht die dicken Schuko-Stecker) passen meist irgendwie, aber nicht unbedingt immer. Mit einem Adapter, dessen Pole etwas enger und dicker sind als unsere (engl. Kolonialländer), ist man am besten versorgt. In den Städten wird wegen Energieknappheit oft der Strom abgeschaltet, auf dem Land ist die Versorgung noch unsicherer, während des Trekkings gibt es oft über längere Zeit gar keinen Strom. ? Ich hatte schon lange kein Rail & Fly Ticket mehr bekommen und jetzt macht mich die Aufschrift "Nicht gültig innerhalb von Verkehrsverbünden" etwas stutzig. Wir werden mit dem Regionalzug von der Verkehrsgemeinschaft Niederrhein in den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und dann per ICE zum Flughafen fahren. Gilt das Ticket dann auch? ! Der Aufdruck auf der Fahrkarte bedeutet, dass die Fahrkarte nicht gültig ist für Fahrten, bei denen der Start und der Zielbahnhof innerhalb eines Verkehrsverbundes liegen. Die Karte kann also beispielsweise nicht genutzt werden, wenn man seine Fahrt in Hanau antritt und in Frankfurt/Flughafen beendet, da Start und Ziel im Verkehrsverbund Rhein/Main liegen. Die Fahrt ab einem Abfahrtsbahnhof im Verkehrsverbund z. B. zum Zielbahnhof Frankfurt/Flughafen im Verkehrsverbund Rhein/Main ist mit der Fahrkarte möglich. Leider ist der Passus "Nicht gültig innerhalb von Verkehrsverbünden" von Seiten der Bahn zwingend auf den Fahrkarten aufgedruckt. ? Wieviel Taschengeld sollte man in etwa einplanen? ! Das ist etwas schwer zu beantworten, da der "Verbrauch" sehr unterschiedlich sein wird. Ich würde für den Trek zwischen 150-250 € einplanen. In KTM und Pokhara fällt für Mittag- und Abendessen pro Tag vielleicht so um die 15,- € an. Da man in KTM bequem über die Geldautomaten Rupien ziehen kann, muss man da nicht weit planen. Auf dem Trek sollte man dann aber genug Rupien dabei haben (kaum Umtauschmöglichkeiten) und – für unerwartete Fälle und für die Trinkgeldkasse – kleine Scheine in Euro oder US-Dollar. Ich würde in KTM für den Trek 200-250 € in Rupien tauschen. Die restlichen Rupien kann man dann am Ende des Treks für die Trinkgelder (Sirdar, Assistenten, Köche, Träger = ca. 40 €) verwenden und nach dem Trek ja auch noch in Pokhara und KTM ausgeben. ? Klamotten mal so per Hand waschen - ist das möglich auf den Treks? ! Ja. Vorher Rei in der Tube besorgen und vor Ort von der Küche warmes Wasser und eine Plastikschüssel geben lassen. ? Besondere Hinweise: ! Ab mittags kommt oft starker Wind auf, der von Süden nach Norden bläst. Darauf sollte man sich einrichten, z.B. mit einer Sonnenbrille, die an den Rändern möglichst eng anliegt, oder mit einem Tuch, das man sich vor den Mund binden kann ... und wenn man den Sonnenhut fest binden kann, ist das auch ganz nützlich! Weitere Hinweise, die für diese Tour interessant sein könnten, findet Ihr auf meinen Seiten unter ... |
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Mustang liegt zwischen den nepalesischen Distrikten Dolpo, Myaghdi und Manang und grenzt an Tibet. Das Gebiet ist 2.563 km² groß und liegt auf über 2.500 Meter Höhe nördlich des Annapurna-Massivs. Es ist aufgrund seiner Lage im Regenschatten der umgebenden Berge klimatisch trocken. Die jährliche Niederschlagsmenge beträgt um die 250-400 mm. Das Land ist geprägt durch den Fluss Kali Gandaki (Thak Khola) , dessen Tal und seine Nebenflüsse. Der Fluss verläuft von Nordosten nach Südwesten Richtung Gangesebene und teilt dabei das Gebiet. Der Fluss war einst die Haupthandelsroute zwischen Tibet und Indien, insbesondere für Salz. Das Flusstal durchläuft die tiefste Schlucht der Welt zwischen Dhaulagiri und Annapurna. Der traditionelle Hauptort des Königreiches ist Lo Manthang. Verwaltungssitz des gesamten Distrikts ist Jomosom, das seit 1962 einen Flugplatz besitzt und sich seit der Öffnung des Distrikts zum Haupttourismusort entwickelt hat. Das gesamte Gebiet Mustangs steht unter besonderem staatlichen Schutz. Seit 1992 ist Lomanthang eines der sieben "unit conservation offices" im Annapurna Conservation Area Project (ACAP), dem ältesten und größten Schutzgebiet in Nepal. Das Projekt will den Naturschutz fördern und gleichzeitig die Situation der Bevölkerung verbessern, wobei es in jeder Region unterschiedliche Schwerpunkte setzt. In Mustang soll besonders der kontrollierte Tourismus entwickelt, das kulturelle Erbe geschützt und alternative Energien gefördert werden. In der Bevölkerung ist ACAP nicht unumstritten; Kritik wird insbesondere an den trägen bürokratischen Entscheidungswegen geübt, es gibt auch Vorwürfe der Vetternwirtschaft. | ||
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Die Bewohner von Mustang sind Buddhisten. Die vorherrschenden tibetisch-buddhistischen Schulen sind die Nyingma und Sakya-Schule. Das Land besitzt eine sehr alte buddhistische Tradition. Bereits vor 2000 Jahren wurde die erste Meditationsstelle (tib. Gompa) gegründet. Die darauf folgende buddhistische Strömung erreichte Mustang mit dem großen indischen buddhistischen Meister Padmasambhava im 8. Jahrhundert. Er gründete die Nyingma-Schule. Etwas später, im 11. Jahrhundert, kam die Übertragung der Sakya-Schule nach Mustang. Der ehemalige König Jigme Palbar Bista wird als eine Ausstrahlung des Bodhisattva Manjushri angesehen. Generell haben im Lauf der Jahrhunderte immer mehr Lamas und Mönche Mustang verlassen. Heutzutage gibt es wieder mehr bewohnte Klöster wie zum Beispiel in Geling, Tsarang, Lo-Manthang und Namgyal. Bei der Renovierung der Klöster wirkte die Bevölkerung aktiv unter der Anleitung vor allem von italienischen Restauratoren als angelernte Kunstmaler mit. Wie überall in den buddhistisch geprägten Teilen des Himalaja schreiben die Lopas ihre Wünsche für das letztendliche Glück und Wohl aller Wesen auf farbige Gebetsfahnen, die die fünf Buddha-Familien repräsentieren und mit dem Wind in die Welt getragen werden. Siehe auch |
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Bis 1974 hielten sich tibetische Widerstandskämpfer im Mustang auf. Das Gebiet war daher für Reisende gesperrt. Der südliche Teil des Distrikts durfte bis in die 1970er Jahre, das Königreich von Lo bis 1992 nicht betreten werden, von wenigen Ausnahmen abgesehen. Für den Besuch des ehemaligen Königreiches ist auch heute noch eine Genehmigung notwendig. |
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Der Ackerbau ist wegen der Trockenheit auf Bewässerungssysteme angewiesen. Angebaut werden Buchweizen und Gerste, in klimatisch günstigen Regionen kommen Gemüse und Obst hinzu. Die Vegetationsperiode dauert von Mai bis September. Fünf Monate im Jahr ist der Boden jedoch von Schnee bedeckt. Im Süden können zwei, im Norden nur eine Ernte pro Jahr eingebracht werden. Die Viehzucht ist stark zurückgegangen, seit die Bauern ihre Herden nicht mehr auf die fruchtbaren Weiden jenseits der tibetischen Grenze treiben können. Die wichtigsten Nutztiere sind die Yaks, Wasserbüffel, Schafe und Ziegen. Von Lo Manthang nach Tibet besteht seit 2001 eine Straßenanbindung. Die Fortsetzung nach Süden soll bis 2009 fertiggestellt sein, sodass auch Nepal motorisiert erreichbar sein wird. Die Straße verändert signifikant die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Preise für importierte Waren wie Brennstoff und Reis sind stark gesunken, die Abhängigkeit von Lebensmittelimporten verstärkt sich. |
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Literatur über Mustang bei Amazon Grundsätzlich findet sich auf dem internationalen Buchmarkt nur sehr wenig Literatur über die Region Mustang im nordwestlichen Nepal. Zudem sind die deutschsprachigen Titel entweder vergriffen, wie der Reisebericht des französischen Ethnologen Michel Peissel aus dem Jahre 1964 und der kulturelle Reiseführer des Kunsthistorikers Michael Henss aus dem Jahre 1992, oder in die Jahre gekommen, wie beispielsweise der Reisebericht von Bruno Baumann, der ebenfalls aus dem Jahre 1992 stammt. Seitdem haben sich viele neue Erkenntnisse über die Region ergeben, die bislang aber noch nicht im Rahmen einer deutschsprachigen Publikation zusammengestellt und veröffentlicht wurden. Eine Ausnahme bietet das Buch von Michael Beck "Mustang - im Lande der Lo-Pa Bruno Baumann: Das verborgene Königreich Mustang: Expedition in ein unbekanntes Land Dhungel, Ramesh: The kingdom of Lo (Mustang). A historical study. Kathmandu, Tashi Gephel Foundation, 2002. US Army Map Service Karten Indien & Pakistan zum Download (Mustang teilweise abgedeckt) |
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Geographical Field Studies in Southern Mustang / Kali Gandaki Valley (Universität Gießen) Nachhaltiger Entwicklungs Plan für MUSTANG 2008-2013 (National Trust for Nature Conservation) Tibetan Buddhist Wall Paintings of Mustang (a photographic survey, Philip and Marcia R. Lieberman) Himalways: Bericht von einer wissenschaftlichen Filmexpedition von Hannes Künkel (Göttingen) |
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