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Neues
Vorwahlsystem: auch innerhalb der Orte immer mit Vorwahl wählen,
aus dem Ausland die 0 bei Vorwahl mitwählen (0039/0...)!
Billiger
anrufen: Mo-Sa 22:00 -8:00 Uhr und Sonntags
Ausflugsrestaurants:
I Casoni: liegt oberhalb von Brugnato im Hinterlend der Cinque Terre.
Mini-Dorf mit uriger, sehr netter Trattoria, wo man auch übernachten
kann. Einfache Hausmannskost, preiswert, keine Karte, je 2 Speisen (primo,
segundo) zur Wahl. I Casoni liegt am Ligurischen Höhenweg (s.o.).
Trattoria Rosa, San Maurizio dei Monti, im Hinterland von Rapallo an der
Strasse zum Montallegro, fon 018556029. Einfache Hausmannskost, preiswert,
keine Karte, je 2 Speisen (primo, segundo) zur Wahl.
Trattoria La Vecchie Mura, Vezzano Basso (oberhalb La Spezia), Menu ca.
16 Euro, Piazza Regina Margherita 3, 0187994385, Di Ruhetag.
Capun Magru, Groppo, bei Manarola
Trattoria del Villagio, Puin, oberhalb Monterosso (einfache, gute Hausmannskost)
Trattoria Carla, San Bernardo, oberhalb Sestri Levante
Santa Giulia, bei Lavagna, schönes Panorama
Märkte:
Mittwoch: Levanto, Camogli - Donnerstag: Monterosso, Rapallo - Freitag:
La Spezia, Sta. Margerita - Samstag: Sestri Levante - Sonntag: Moneglia
Tauchschulen:
z. B. in Levanto und Riomaggiore
Kanufahren:
Seekajaks in vielen Badeorten zu mieten.
Wildwasser: Auf der Argentina zwischen Taggia und Triora. Deutschsprachiges
Faltblatt bei IAT-Büros (Tourist-Infos) vor Ort.
Bahnverbindungen:
Die Bahn ist an der ligurischen Küste das optimale Verkehrsmittel.
Fährt oft, billig, wegen Kurvenstrassen und fehlenden Parkplätzen
oft schneller und bequemer als Auto. Regionalfahrplan für 1 Euro
an den Bahnhöfen Liguriens. Sonst auch unter Reiseauskunft
Bahn.
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Bonassola:
1060 Ew., rötlicher Marmor, Fischerdorf, in spätrömischer
Zeit gegründet, bis 1132 Familienbezitz Passano, dann an Genua überlassen,
1521-22 Burg gegen Piraten (Reste über neuem Bahnhof), Compagnia
di Bonassola: Piratenversicherung (entführte Mitglieder wurden ausgelöst).
Patronin: Sta. Caterina, 25.11., Pfarrkirche Santa Caterina von 1670,
Gemälde von Carlone und Strozzi, Orgeln. Galleria d´Arte Moderna
mit Bildern von Discovolo, der ab 1910 in Bonassola weilte.
Umgebung: Oratorium Madonna de la Punta, westl. des Ortes, Spazierweg
entlang der Küste, 1931 durch Portikus erweitert.
Corniglia:
als einziger 5-Terre-Ort hoch über dem Meer (193 m), Bahnhof in der
Bucht östlich, 180 m tiefer. Kirche San Pietro, 1334 auf Mauern einer
älteren Kapelle erbaut, ligurische Gotik, gestreifte Fassade, Rose
aus Carrara-Marmor. Außerdem Reste genuesischer Befestigungsanlagen
an Steilabfall zum Meer.
Umgebung: Ort und Kirche San Bernadino (385 m), auf Bergrücken
Ri. Vernazza, spektakulär gelegen. Schöner Ausblick, von Corniglia
1:00 h zu Fuß.
Genua:
2004 Kulturhauptstadt Europas, vorher viele Baustellen. Gassen parallel
zum alten Hafen zum Bummel, Kaffeetrinken etc..
Aquarium, das größte Europas. Eintritt 14 Euro, mindestens
2 Stunden einplanen. Erklärungen auch in englisch.
Schifffahrtsmuseum und alter Hafen.
Stadthügel Righi, schöne Aussicht, Seilbahn.
Friedhof Cimitero di Staglieno, schöne Aussicht, Buslinie 14 von
Brignole (10-15 Minuten).
Markthallen: Mercato Orientale, Mercato del Porto.
Busticket für einen Tag: 3 Euro (auch für Vororte und Seilbahnen).
La
Spezia: Hektische Provinzhauptstadt in traumhafter Lage am Golfo di
La Spezia. Architektur der Jahrhundertwende (1900). Altes Viertel Quartiere
Prione mit Piazza Beverini angenehm lebhaft. Festung San Giorgio als Genuas
Grenze zu Pisa. Arsenal mit Schifffahrtmuseum. Markthalle jeden Vormittag
außer Sonntag an Piazza Cavour, Klamottenmärkte in Nebenstrassen
des Prione-Viertels. Am südlichen Ende der Palmenpromenade (Viale
Italia, Banchina Morin/Revel) starten Fähren nach Lerici, Portovenere
und Isola Palmaria. Schiffahrtsmuseum. Bahn: Stazione Centrale aussteigen.
Busse: ATC Portovenere (11 P), Lerici/Tellaro (L 58/02/04), ZOB Piazza
Domenico Chiodo in der westlichen Neustadt. Tourist Info, IAT, Viale Mazzini
45 (parallel zu Viale Italia, Nähe Fähranleger, 9:30 - 12:30,
16 - 19:00 Uhr. Infoschalter auch im Bahnhof.
Geschichte: Isola Palmaria schon zur Steinzeit besiedelt, später
Römer.
Mitte 11. Jh. Befestigungsanlagen, Burgen Vesigna und Carpena.
1256 Vertreibung der Pisaner durch Fieschi (Genuesen). Bau der Burg San
Giorgio.
1273: Doria (auch Genuesen und Konkurrenten der Fieschi) setzen La Spezia
in Brand.
1276: Abtritt von La Spezia durch Fieschi an Republik Genua
Nach Sieg über Pisaner an der Meloria Aufschwung der Stadt (vorher
eher Fischerort)
1371 Erlaubnis zum Bau der Stadtmauer, Reichtum durch Handel mit Salz
(Korsika)
15. Jh.: Kirche und Kloster San Agostino
frühes
17. Jh.: Burgerweiterung, Torre Scola
1748 Erweiterung der Befestigungsanlagen aus Furcht vor Österreich,
Ausbau des Bewässerungssystems für Landwirtschaft
1812 Trassierung der Strasse nach Portovenere durch französische
Besatzer
Mitte 19. Jh.: Verlegung der italienischen Kriegsmarine von Genua nach
La Spezia, Errichtung der neuen Stadtmauer
Lerici:
Von La Spezia mit Bus oder Fähre (siehe La Spezia), berühmter
Badeort.
Levanto:
5700 Ew., früher Fischerei, heute Tourismus. Patron: Sant Andrea,
30.11., San Giacomo, 25.7.
Name früher Cebula oder Ceula, 1164 bestätigt Friedrich Barbarossa
den Malaspina den Besitz. 1165 von Pisa zerstört, 1211 an Genua,
1229 eigene Verfassung, 1326 von Neapel zerstört, 1515 ins Eigentum
der Banco di San Giorgio (Genua).
Pfarrkirche Sant Andrea an gleichnamiger Piazza eine der schönsten
Kirchen Liguriens. 1232 als dreischiffige Basilika erbaut, 1463 um 2 Schiffe,
Turm und Chor erweitert. In der Nähe der Kirche, in ehemaligem Oratorium:
Volkskundliches Museum: Museo permanente della Cultura Materiale, Piazza
Massola 4, im Sommer 21 - 23:00 Uhr, fon 0187817776. Piazza Carvour, von
Arkaden umgeben, ehem. Kloster San Chiara (1603) heute Rathaus. Ggü.
barocke Konventskirche San Rocco. Via Guani, Hauptstr. des mittelalterlichen
Ortes, auf Nordseite der Piazza da Passano Säulen der Loggia del
Comune (1265), Casa Restani (13. Jh.). Torre dell´Orologio nördl.
der Piazza da Passano, einzig erhaltener Turm von sieben Türmen der
mittelalterlichen Stadtmauer. Burg auf Hügel südl. von Sant´Andrea
aus 16. Jh. als Nachfolger der mittelalterlichen Burg an gleicher Stelle.
Oberhalb von Levanto: Franziskanerkloster (1449), Kirche 1615 neu gestaltet.
Manarola:
Fischerdorf, Ackerbau (Wein). Ende 12. Jh. von Volastra aus gegründet,
ab 1276 zu Genua. Kirche San Lorenzo mit prächtiger Carrara-Marmorrosette.
Bahnhof vom Ortskern durch Tunnel erreichbar. Umgebung: Groppo,
Winzergenossenschaft mit Direktverkauf.
Umgebung: Volastra, 314 m, Aussicht. Bar-Restaurant Gli Ulivi,
Meeres- und Ligurische Spezialitäten, Dienstag Ruhetag, 0187/760020
oder 3331139619 oder fon/fax 0187/920158. Nuestra Signora della Salute,
Aussicht!
Moneglia:
2.700 Ew., altes Fischer- und Bauerndorf, laut EU eines der besten italienischen
Seebäder. Gründung durch Römer, später treuer Verbündeter
der Genuesen. Burg Monleone (1173), Reste noch im heutigen Castelleto
(Anf. 20. Jh.) zu erkennen. Turm im Osten des Ortes (12. Jh.).
Monterosso:
1750 Ew., westlichster und größter Cinque-Terre-Ort, im neuen
Teil viel Badetourismus, v. a. am Wochenende.
Albareto wurde im 7. Jh. vom Langobardenkönig Rotari zerstört,
und die vertriebenen Einwohner gründeten Monterosso. Im 11. Jahrhundert
an Genua, 1241 von Pisa besetzt, um Genuas Einfluss an der östl.
Riviera zu begrenzen. Ab 1254 wieder zu Genua.
Patronatsfest 24. Juni, San Giovanni Battista.
An nettem Hauptplatz Loggia del Podestà (14. Jahrh.) und genuesischer
Wehrturm der Pfarrkirche San Giovanni Battista (15. Jh.), grüner
und weißer Marmor, berühmte Marmor-Fensterrose. San Cristoforo-Hügel,
zwischen beiden Ortsteilen: Kapuzinerkloster San Francesco (1623), über
dem Kloster Reste der Burg (Friedhof). Torre Aurora, auf Spitze der Halbinsel,
als Wachturm gegen Piraten.
Umgebung: Madonna di Soviore (Wander-Ausflug von Monterosso, ca.
1:30 h, Weg 9, oder Vernazza, Weg 8, 8b): große Terrasse, schöne
Aussicht, Albergo, Bar - Ristorante (kein Ruhetag), romanisch-frühgotische
Kirche aus 13. und 14. Jh., am Portal Marmorrelief der Dolorosa. Legende:
Madonna wurde vor den Barbaren versteckt und 100 Jahre später von
Hirtenjungen durch Führung einer Taube entdeckt.
Tellaro:
schöner Ort, ähnlich der 5-Terre-Orte, am Ostufer des Golf von
La Spezia. ATC-Busse ab Lerici stündlich, ab La Spezia Linien L 58/02/04.
Viele WE-Häuser, am Wochenende total voll, dann meiden!
Vernazza:
800 Ew., Bilderbuch, für mich schönster 5-Terre-Ort. Spektakuläre
Lage auf Halbinsel und in kleiner Bucht, schöne traditionelle Bausubstanz,
trotz Tourismus italienisches Flair. Gehörte im Mittelalter den De
Passano, im 11. Jahrh. beachtlicher Seehandel, 1182 auf Seiten Genuas
Kampf gegen Pisa, ab 1276 zur Republik Genua.
Patronatsfest 20. Juli, Santa Margherita d´Antiochia, Pfarrkirche
von 1318, Turm 40 m hoch, schwieriges Gelände führte zu trapezförmigem
Grundriß. Auf Felsen ggü. der Kirche Reste der genuesischen
Befestigungen, Mauern und Rundturm.
Umgebung: Nostra Signora di Reggio (Wander-Ausflug von Vernazza,
ca. 1:00 h): Bau aus 13. Jh, barocke Bekrönung der einfachen Fassade.
Vezzano:
ca. 7000 Ew., sehr schönes Bergdorf, mittelalterliches Stadtbild,
hinter La Spezia an Bahntrasse Richtung Pisa, Bahnstation weit außerhalb.
ATC-Busse Linie 55 ab Piazza Chiodo in La Spezia. Piazza Castello in Vezzano
Basso, enge Treppengassen. Essen: Trattoria La Vecchie Mura, Vezzano Basso,
Menu ca. 16 Euro, Piazza Regina Margherita 3, 0187994385, Di Ruhetag.
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Ligurien
ist die grünste Gegend Italiens.
0
- 800 m: Küstenzone, sehr artenreich, besonders mildes Mikroklima.
Macchia als typische Sekundärvegetation mit Ginster, Wolfsmilch,
Zistrosen, Mastix, Erdbeerbaum, Myrte, Rosmarin, Thymian, als Bäume
Steineiche, Aleppokiefer, Schirmpinie. Alle Pflanzen an lange Trockenperioden
angepasst.
Zierpflanzen: Palmen, Magnolien, Zitrusfrüchte, Rododendron, Agave,
Kakteen, Bougainvilea und andere tropische Gewächse.
800
- 1000 m: Hügelstufe: Oliven (Erntebeginn November), Wein, Getreide,
Obst, Pinien, Esskastanie/Maronen (kohlehydratreiches Grundnahrungsmittel,
Getreideersatz), Eiche, Buche, Esche, Birke, Pilze, Orchideen, Lilien,
Narzissen
1000
- 1500 m: Kiefern-, Ahorn-, Eibenwälder an Sonnhängen, Buchen-,
Erlen-, Schwarzbuchenwälder an Schatthängen, Haselnuss
über
1500 m (alpine Zone) auch Fichten, Lärchen (baumgrenzbildend), Alpenrosen,
Zwergwacholder, Kiefer, Eibe, Rottanne, alpine Matten
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Fuchs,
Dachs, Marder, Eichhörnchen, Hase, Schlangen (auch giftige).
Wildschweine,Rehe und Damhirsche wurden im 20. Jh. für die Jagd eingeführt.
Vögel: Adler, Uhu, Falke, Bussard, Milan, Habicht, Sperber, Eulen,
Gartenrotschwanz, Auerhahn, Steinhuhn, Specht
Insekten: zahlreiche Schmetterlinge und Käfer.
Küstenzone:
Silber- und Lachmöwe, Mauergecko, Murmeltiere.
alpine Zone: Bergfasane, Berghühner, Alpensalamander, Bergeidechse.
In westligurischen Naturparks in großen Höhen: Fischotter,
Wiesel, Hermeline, Gemsen, Schneehasen, Wildkatzen.
Meer: Wale (ca. 3000 in 8 Arten), Delfine, insgesamt ziemlich leergefischt.
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Menschliche
Spuren über 200.000 Jahre alt.
1800 - 1000 v. C.: Ackerbau, Viehzucht, Handwerk, Handel
1000 v. C.: feste Siedlungen der Ligurer (Ingauni, Sabatier, Tigullier)
zwischen Po und Rhone
800 - 500 v. C.: Bedrängung von Kelten, Griechen, Etruskern und Rückzug
auf den schmalen Rivierabogen; keltische und indogermanische Einflüsse;
Castellari (befestigte Burgen) im Hinterland, Ligurer waren Ackerbauvolk
700 v. Chr.: Hesiod: "Ligurer sind rauhes, ungastliches Volk am Ende
der Welt". Handelsbeziehungen der Ligurer zu Etruskern, Italikern,
später Römer, Griechen, Karthager. Initiative von Küstenbewohnern,
Inlandsbewohner abgeschiedener und traditioneller.
238 - 235 v. C.: Besetzung durch Rom nach starkem Widerstand, aber
Achtung der Römer vor ligurischer Identität. Erste Römerstrassen.
218 - 201 v. C.: Ligurer kämpfen im 2. Punischen Krieg mit Karthago
gegen die Römer, Stadt Genua mit den Römern.
180 v. C.: Zwangsumsiedlung vieler Ligurer in andere Teile des Römischen
Reichs
In der Römerzeit Entwicklung Genuas zur Handels- und Hafenstadt,
Ligurische Provinz entwickelt sich kaum.
Später. Byzantiner
Langobarden
Franken
500
- 1000: Sarazenen-Piraten, Verlegung der Dörfer in unzugängliche
Schluchten und auf sichere Anhöhen, Genua wurde mehrfach geplündert
und gebrandschatzt. 930 Allianz gegen Piraten unter Führung von Genua,
Pisa und Marseille.
11.-12. Jh.: Während Kreuzzügen und Kämpfen gegen
Araber Ausbau Aufrüstung der Ligurischen Städte durch Byzanz,
stärkere Rivalität zwischen den Orten. Genua erhält durch
Kreuzzüge Handelsniederlassungen im östlichen Mittelmeer. Orientalische
Luxusgüter, chinesische Seide, exotische Gewürze, arabische
Teppiche, afrikanische Edelmetalle, Sklaven wurden von Kaufleuten Genuas
gehandelt. Bankiers als Drahtzieher und Förderer des Handels, kapitalistische
Strukturen.
Die ligurischen Städte fallen überwiegend an Genua.
1405: Gründung der Banco di San Giorgio
15. Jh.: Krise im Orienthandel, Expansion der Osmanen, Verlust vieler
Kolonien und Handelsplätze, Niedergang der anderen italienischen
Stadtstaaten.
1466-1560 Andrea Doria, innere Stabilität durch Verfassung,
Bündnis mit Spanien, aufkommender Handel it der Neuen Welt, Blütezeit
Genuas. Bis ins 18. Jahrh. reichste Stadt Europas. Handel, Seefahrt
und Finanzwesen als Pfeiler.
1648
Eroberung durch Franzosen
Österreicher
Ligurische
Provinz lebt immer noch in friedvoller Bescheidenheit als arme Bauern
und Fischer, Selbstversorger. Ausnahme: einige Seefahrerstädte wie
Noli und Camogli
1794: Eroberung durch Frankreich
1797: Gründung der Ligurischen Republik unter Napoleon
1805: Anschluß Genuas an Frankreich
1815: nach Wiener Kongress Anschluss an Königreich Sardinien-Piemont
mit starkem österreichischen Einfluss; mehrere Aufstände wurden
von Österreichern unterdrückt
1859 - 1861: Il Risorgimento, L´Unitá. Einigung Italiens
unter Königshaus Piemont. Giuseppe Garibaldi, in Ligurien geboren,
Zug der Tausend, Kampf um Anschluß des Südens an das neue Königreich
Italien.
Ende 19. Jh., Anfang 20. Jh.: Ligurien profitiert an Aufschwung in Piemont
und Lombardei (Industrie in Mailand, Turin) mit seinen Häfen
Savona, Genua, La Spezia. Werften, Bahnstrecken, Straßen. Extreme
Landflucht aus Hinterland in Industriegebiete und (in der Zwischenkriegszeit)
nach Amerika.
Im 20. Jh. Aufkommen und Entwicklung des Tourismus, zuerst an Ponente
(San Remo, Bordighera), dann Levante (Rapallo).
2.
weltkrieg
1993
Aufdeckung eines umfassenden Korruptionsskandals, Änderung der Parteienlandschaft.
Craxi (floh nach Tunesien), Andreotti (Mafia-Verbindungen, wackeliger
Freispruch)
ab 1994: Forza Italia mit Berlusconi in Koalition mit rechter Alleanza
Nazionale
ab 1995: gemäßigte Übergangsregierung nach diversen Mißtrauensvoten
ab 1996: Mitte-Links Bündnis L´Ulivo
ab 2001: Berlusconi
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Zug
Bonassola - Genua Brignole - Bonassola*:
ab Bonassola 7:45, an Genua 8:54 (jeden Tag)
ab Bonassola 8:52, an Genua 10:42 (an Werktagen)
ab Genua 15:54, an Sestri 16:31, ab Sestri 16:40, an Bonassola 17:04 (jeden
Tag)
ab Genua 17:15, an Bonassola 18:31 (jeden Tag)
ab Genua 17:20, an Bonassola 19:05 (jeden Tag)
Zug
Bonassola - Lucca - Bonassola*:
ab Bonassola 8:54, an La Spezia 9:25, weiter 10:06, an Viareggio 10:36,
weiter 11:40, an Lucca 11:57 (werktags)
ab Lucca 16:14, an Pisa 16:41, weiter 17:03, an La Spezia 17:55, weiter
18:25, an Bonassola 18:58 (werktags)
Zug
Bonassola - Pisa - Bonassola*:
ab Bonassola 8:54, an La Spezia 9:25, weiter 9:57, an Pisa 11:12 (Sa,
So) oder 11:19 (werktags)
ab Pisa 17:03, an La Spezia 17:55, weiter 18:25, an Bonassola 18:58 (werktags)
*Daten
von 2003

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