|
|
Mittelrhein: der Rheinsteig und seine Umgebung (Letzte Änderung: 02.04.2012 )
|
| ||
|
Der Mittelrhein bezeichnet das Mittelrheintal als geographischen Streckenabschnitt des Rheins zwischen Bingen / Rüdesheim am Rhein (Beginn des Rheindurchbruchstals) und Bonn. Als genauer Grenzpunkt zum Oberrhein gilt die Nahemündung bei Flusskilometer 529,1. Das Mittelrheintal ist seit dem 19. Jahrhundert Anziehungspunkt für Touristen und heute Heimat von rund 450.000 Menschen. Die Landschaft weist einen außergewöhnlichen Reichtum an kulturellen Zeugnissen auf. Seine besondere Erscheinung verdankt das Mittelrheintal einerseits der natürlichen Ausformung der Flusslandschaft, andererseits der Gestaltung durch den Menschen. Seit zwei Jahrtausenden ist es einer der wichtigsten Verkehrswege für den kulturellen Austausch zwischen der Mittelmeerregion und dem Norden Europas. Im Herzen Europas gelegen, mal Grenze, mal Brücke der Kulturen, spiegelt das Tal die Geschichte des Abendlandes exemplarisch wider. Mit seinen hochrangigen Baudenkmälern, den rebenbesetzten Hängen, seinen auf schmalen Uferleisten zusammengedrängten Siedlungen und den auf Felsvorsprüngen aufgereihten Höhenburgen gilt es als Inbegriff der Rheinromantik. Die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal von Bingen/Rüdesheim bis Koblenz ist seit 2002 UNESCO-Welterbe.
Regioausflug.de: Ausflüge und Wanderungen in den Gebieten Eifel und Ahr, Mittelrhein, Odenwald, Rhön, Taunus und Rheingau |
||
| ||
Rheinsteig.de Hotel garni Herrmannsmühle: Übernachtung auf dem Rheinsteig Nähe Burg Katz uff-de-bach: Urige Übernachtung in historischer Weinstube in Kaub, im Schlafsack ab 15 Euro. Regioausflug.de: Ausflüge und Wanderungen in den Gebieten Eifel und Ahr, Mittelrhein, Odenwald, Rhön, Taunus und Rheingau Wandertourenplaner Rheinland-Pfalz - Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
Der Rheinburgenweg (früher: Rheinburgen-Wanderweg) ist ein Fernwanderweg auf der linken Seite des Rheins im Welterbe Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen und Koblenz bis zum Rolandsbogen in Remagen und rechtsrheinisch weitgehend auf der Trasse des Rheinsteigs von Bendorf-Sayn bis Rüdesheim, der 2004 rechtsrheinisch und 2006 auch linksrheinisch eröffnet wurde. Er führt über 372 km zu 47 Schlössern, Burgen, Burgruinen, Festungen und sonstigen Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel dem Geysir Andernach oder der Loreley. Die Strecke kann in 20 Tagesetappen oder individuell eingeteilt zurückgelegt werden. Die zentrale Strecke führt in sieben Etappen über 112 km durch das UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal linksrheinisch von Bingen bis Koblenz. Signet des Rheinburgenwegs ist das geschwungene zinnenbekrönte rote R auf weißem Grund. Zuwege zeigen das Zeichen gelb. Der Weg ermöglicht die Erkundung von mehr als 3.000 Jahren Geschichte des Wehr- und Schutzbaus am Mittelrhein. Sie beginnt mit vorgeschichtlichen Befestigungen am Dicktberg bei Brohl, auf dem Dommelberg bei Koblenz, dem Vorgänger der Feste Ehrenbreitstein und Befestigungen auf dem Hühnerberg über St. Goarshausen. Reste des römischen Limes wie der Kastellmauer von Boppard oder die gut erhaltene Römerstraße oberhalb Bacharach spiegeln die spätrömische Zeit. Die vielfältige Burgenlandschaft, geprägt von vielen Wiederaufbauten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts, die wie Schloss Stolzenfels, Burg Sooneck und Burg Rheinstein Zeugnisse der Romantik sind, ist Hauptbezugspunkt des Weges, der auch die letzten Ruinen und die nie zerstörten Burgen Pfalzgrafenstein und Marksburg berührt. Die Feste Ehrenbreitstein in Koblenz und die Feste Rheinfels über St. Goar stehen für den Festungsbau der Neuzeit. Am Weg liegen auch die umfassend erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern von Rhens, Oberwesel und Bacharach. Neben den Wehrbauten erschließt der Rheinburgenweg die Kulturlandschaft mit ihren Weinbergen und zum Teil fast mediterran geprägten Biotopen in den ehemaligen Weinbergslagen. Obwohl der Rheinburgenweg weniger sportlich ausgelegt ist als der Rheinsteig, führt er auf seinen landschaftlich reizvollen Wegen, oft hoch oben auf den Rheinhöhen, linksrheinisch auch zum Teil über alpine Pfade, und er besitzt im Bopparder Hamm und am Oelsberg bei Oberwesel ("Oelsbergsteig") sogar zwei sehr anspruchsvolle Klettersteige als Weg-Alternative für geübte Bergwanderer. Der Rheinburgenweg bietet im Gegensatz zum rechtsrheinischen Rheinsteig durch seine Führung am Rande der Hochflächen einen Zugang zu den schönsten Aussichtspunkten wie dem Vierseenblick bei Boppard, Burg Rheinfels, Loreleyblick Maria Ruh in Urbar, Sieben-Jungfrauen-Blick ("Günderode-Haus") über Oberwesel u. a. und führt durch die wichtigsten Orte (Bacharach, Oberwesel, St. Goar, Boppard). Im Gegensatz zum Rheinsteig ist der Rheinburgenweg nicht einheitlich erstellt worden. Rechtsrheinisch ist er dort, wo er mit dem Rheinsteig identisch ist, relativ gut markiert. Linksrheinisch gibt es wegen der kommunalen Zuständigkeit eine sehr unterschiedliche Anbringung der Markierungen, die oft spärlich und manchmal sogar etwas versteckt sind. Zwischen Bingen und Koblenz ist die Wegeführung vorwiegend ausreichend markiert und notfalls auch ohne Anleitung, Karte, Bücher, GPS etc. gut zu bewältigen, wobei eine Karte die Orientierung sehr erleichtert. Auch für die anderen Abschnitte gibt es Wanderführer und Karten. Optimal ist die Erreichbarkeit und die Anbindung an Bahnhöfe (Rückreise, Tagesetappen). Die Auto-Fähren Boppard, St. Goar-St. Goarshausen, Kaub, Niederheimbach und Bingen-Rüdesheim bieten die Möglichkeit, vom Rheinsteig auf den RheinBurgenWeg zu wechseln. Strecke des Rheinburgenwanderweges: Bingen – Trechtingshausen – Niederheimbach – Bacharach – St. Goar – Urbar – Oberwesel – Bad Salzig – Brey / Boppard – Koblenz Rheinburgenweg: Offizielle Website Rhein Burgen Wanderweg im Welterbe Oberes Mittelrheintal Webpräsenz der Ortsgemeinde Urbar
Die Ruppertsklamm bei Lahnstein ist ein kurzes, alpines Wandererlebnis zwischen Westerwald und Taunus. 235 Höhenmeter gilt es in der nur 1,5 Kilometer langen Klamm zu überwinden. Zwischen hohen Felsen muß man sich mehrfach an den zur Sicherung angebrachten Seilen entlanghangeln. Bei trockenem Wetter auch für Kinder ein großer, und nicht allzu gefährlicher Spaß ... weiterlesen |
||
|
||
| noch keine Einträge |
||
| ||
Die herausragendsten Burgen sind die Marksburg als einzig unzerstörte Höhenburg im Mittelrheintal, die Burg Pfalzgrafenstein, sie liegt auf einer Felsinsel inmitten des Rheins, sowie Burg Rheinfels, die im Laufe der Zeit zu einer Festung ausgebaut wurde. Das Schloss Stolzenfels steht wie kein anderes Schloss als Synonym für die Rheinromantik, die sich nicht nur auf die Rezeption vorhandener Bauten beschränkte, sondern auch zu Restaurationen und Neubauten anregte. In Koblenz war das Kurfürstliche Schloss die letzte Residenz des Kurfürsten von Trier, bis französische Revolutionstruppen den Kurstaat zerschlugen. Die mächtigste Festung in Rheinland-Pfalz, die Festung Koblenz, wurde im 19. Jahrhundert von den Preußen erbaut. Als Teil des Befestigungssystems thront bis heute die Festung Ehrenbreitstein über dem Rheintal.
|
||
|
||
Deutschland: Rheinsteig (Thorsten Hoyer). OutdoorHandbuch Band 220, www.conrad-stein-verlag.de. € 9,90/sfr 15,90. 127 Seiten, 44 farbige Abbildungen, 18 farbige Kartenskizzen, 18 farbige Höhenprofile, 2 farbige Übersichtskarten, Format 16,5 x 11,5 cm, ISBN 978-3-86686-220-3. Das Standartwerk im Kleinformat. Mehr braucht man nicht. Das Büchlein ist etwas größer als ein Reklam-Heft, und wiegt nur 140 g. Die kleinen Karten im Buch reichen zusammen mit der Wegbeschreibung und der guten Beschilderung des Steigs völlig aus. W. Blum et al.: Abenteuer Rheinsteig. FloH-Verlag / Görres-Verlag. R. Goebel: Wandertouren Rheinsteig. Ideemedia-Verlag. Rheinsteig. Topographische Freizeitkarte 1 : 50000. Herausgeber: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro Rheinsteig. 3. Auflage. Koblenz: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 2009. UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Topographische Freizeitkarte 1 : 25000. Gemeinschaftlich hrsg. vom Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz und dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation. 3. Auflage. Koblenz: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 2008. (Set aus drei Karten: Koblenz - Loreley - Rüdesheim/ Bingen.) Diese und weitere
RheinBurgenWeg - Tipps für das Genuß- und Kulturwandern (2007): Frei erhältliche Karte/Leporello der "Welterbegastgeber". S. auch Texte (Tipps, Anreise, Etappen, empfohlene Gastgeber) als pdf unter www.welterbegastgeber.de Ausgabe "Wandermagazin" Febr/März 2005: Burgenhopping, Etappenbeschreibungen Manfred Böckling: Wandern auf Rheinsteig und Rheinburgenweg. 3., aktualis. u. neu gestaltete Aufl. – Ostfildern: DuMont Reiseverlag 2010 (DuMont aktiv). Ulrike Poller und Wolfgang Todt: Wandertouren Rheinburgenweg . Neuwied: idee media 2006 (Ein schöner Tag kompakt). Silke Schnorr: Schöner wandern im Welterbe Oberes Mittelrheintal , 2005. Rheinsteig. Topographische Freizeitkarte 1 : 50000. Herausgeber: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz, Hessisches Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation, Landesvermessungsamt Nordrhein-Westfalen in Zusammenarbeit mit dem Projektbüro Rheinsteig. 3. Auflage. Koblenz: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 2009. UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal. Topographische Freizeitkarte 1 : 25000. Gemeinschaftlich hrsg. vom Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz und dem Hessischen Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation. 3. Auflage. Koblenz: Landesamt für Vermessung und Geobasisinformation Rheinland-Pfalz 2008. (Set aus drei Karten: Koblenz - Loreley - Rüdesheim/ Bingen.)
ADAC Wanderführer Saar-Pfalz-Hunsrück: Die Wanderregion um Traben-Trabach, Bad Kreuznach, Bad Dürkheim, Saarbrücken, Neustadt/Weinstraße und Kaiserslauten Tipp: Michael Müller Reiseführer Pfalz Tour Explorer 5.0 Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland. Sehr gute Software mit digitalen Karten 1:25:000. Rad- und Wandertourenvorschläge, einfache Übertragung zu GPS-Geräten ... oder - klassisch - zum ausdrucken. Routen können in 3D-Ansicht oder in 2dimensionalen Höhenprofilen dargestellt werden. Das Programm erstellt aus vom Nutzer eingegebenen Werten die Wegdauer. Die mit GPS-Geräten aufgezeichneten Strecken können einfach in den Tour Explorer importiert, nachbearbeitet und archiviert werden. Magicmaps.de bietet auf seiner Homepage gute Unterstützung und Zusatzfeatures. |
||
|
|