|
| Lechtaler Alpen - Lechtaler Höhenweg Letzte Änderung: 15.09.2010 |
Viele schöne Klettersteig-Touren im gesamten Alpenraum mit Topo,
z.B. Ferrata Alpspitze, Höhenglücksteig, Mindelheimer Klettersteig |
||
|
||
Die Lechtaler Alpen sind eine Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen in den Ostalpen. Das Gebirge befindet sich in Österreich (Bundesländer Tirol und Vorarlberg), wobei Tirol den überwiegenden Teil einnimmt. Die Lechtaler Alpen sind ein Kettengebirge mit einem ausgeprägten Hauptkamm. Zahlreiche Alpenvereinshütten und Höhenwege ermöglichen mehrtätige Durchquerungen des Gebirges. Kennzeichnend ist eine vielfältiger Gesteinsaufbau (Sedimentgesteine), der zu einem sehr abwechslungsreichen Landschaftsbild beiträgt. Die Lechtaler Alpen ist die Untergruppe der Nördlichen Kalkalpen mit den höchsten Gipfeln. Der einzige Dreitausender der Nördlichen Kalkalpen, die Parseierspitze, befindet sich in den Lechtaler Alpen. Mit einer Fläche von knapp 1.000 km² sind die Lechtaler Alpen auch die ausgedehnteste Gruppe der Nördlichen Kalkalpen. Die Lechtaler Alpen grenzen an die folgenden anderen Gebirgsgruppen der Alpen:
Der Flexenpass verbindet die Lechtaler Alpen mit dem Lechquellengebirge. Der Arlbergpass stellt die Verbindung mit dem Verwall her. Der Zwischentoren genannte Pass verbindet die Lechtaler Alpen mit den Ammergauer Alpen und der Fernpass stellt die Verbindung zur Mieminger Kette her. In einigen Karten und Atlanten wird die westlich des Flexenpasses gelegene Gebirgsgruppe zu den Lechtaler Alpen gerechnet. In der hier verwendeten "AVE", der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen durch den Deutschen, den Österreichischen und den Südtiroler Alpenverein ist diese Gebirgsgruppe jedoch eigenständig unter dem Namen Lechquellengebirge. Naturschutz Im (kleinen) Vorarlberger Teil der Lechtaler Alpen gibt es zur Zeit keine Schutzgebiete. Im Tiroler Teil der Lechtaler Alpen gibt es die folgenden Schutzgebiete:
Links: |
||
|
||
Relativ viele Hütten in der Region kommen bei der Hüttenbewertung durch die Gäste sehr gut an. In den Lechtaler Alpen gibt es die folgenden Unterkünfte des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins:
Die Hütten sind im allgemeinen von Anfang Juli bis Mitte September eines Jahres geöffnet. Die Mehrzahl der Hütten bietet auch Verpflegung an. Es ist ratsam, sich vor einem Hüttenbesuch bei den Alpenvereinen oder in den Talorten zu erkundigen. |
||
|
||
Weitere Gipfel der Lechtaler Alpen:
Der europäische Fernwanderweg E5 durchquert die Lechtaler Alpen ungefähr in ihrer Mitte in Nord-Süd-Richtung. Aus den Algäuer Alpen kommend erreicht der E5 bei Holzgau das Lechtal. Dem Lechtal geht es lechabwärts entlang bis nach Bach. Dort beginnt der Anstieg zum Hauptkamm der Lechtaler Alpen. Zunächst geht es durch das Madautal nach Madau und weiter bis zur Memminger Hütte. Von dort setzt sich der Anstieg bis zur Seescharte im Hauptkamm fort. Bei der Seescharte erreicht der E5 mit 2.599 m seine größte Höhe in den Lechtaler Alpen. Von der Seescharte beginnt der Abstieg ins Inntal über das Lochbachtal. Das Inntal wird bei Zams erreicht. Von Zams ist es nicht mehr weit innaufwärts bis nach Landeck. Der nordalpine Weitwanderweg 01 (Kalkalpenweg) durchquert die Lechtaler Alpen der Länge nach.
Die Via Alpina, ein grenzüberschreitender Weitwanderweg mit fünf Teilwegen durch die ganzen Alpen, verläuft auch durch die Lechtaler Alpen. Der Rote Weg der Via Alpina verläuft mit zwei Etappen durch die Lechtaler Alpen wie folgt:
Der Gelbe Weg der Via Alpina verläuft mit zwei Etappen durch die Lechtaler Alpen wie folgt:
Der Verlauf des Gelben Wegs der Via Alpina in den Lechtaler Alpen entspricht dem Verlauf des E5 in der umgekehrten Richtung.
In den Lechtaler Alpen gibt es die folgenden Klettersteige:
|
||
|
||
Lechtaler Höhenweg: die Durchquerung der Lechtaler Alpen, Tirol/Vorarlberg der Länge nach, also in ost-westlicher Richtung oder umgekehrt. Aufgrund seiner Länge, der guten Infrastruktur (Alpenvereinshütten) und des abwechslungsreichen Landschaftsbildes ist er ein häufig begangener Höhenweg. Wegverlauf Der Lechtaler Höhenweg ist ein Teilstück des nordalpinen Weitwanderwegs 01 (Kalkalpenweg), Teilstrecke 16. Die alpine Variante des europäischen Fernwanderwegs E4 ist im Bereich der Lechtaler Alpen identisch mit dem Lechtaler Höhenweg. Der Lechtaler Höhenweg hat eine Gesamtlänge von etwa 105 km, je nach Variante. Er kann in 10 bis 15 Tagen begangen werden, Abstiege ins Tal sind von jeder Hütte möglich, Gesamtgehdauer etwa 45 Stunden. Es können nach Belieben auch Teilstücke begangen werden. Die zu begehenden Bergpfade und -steige sind gut markiert. Der Lechtaler Höhenweg folgt dem Verlauf des Hauptkamms der Lechtaler Alpen. Stationen des Weges sind: Ehrwald, Lermoos, Fernpass, Schloss Fernstein, Loreahütte, Hintere Tarrentonalm, Anhalter Hütte, Hahntennjoch, Boden, Hanauer Hütte, Steinseehütte, Württemberger Haus, Memminger Hütte, hier Kreuzung mit dem europäischen Fernwanderwegs E5, Ansbacher Hütte, Kaiserjochhaus, Leutkircher Hütte, Ulmer Hütte, Stuttgarter Hütte, Zürs. Varianten Spiehlerweg und Augsburger Höhenweg, zwischen Memmingerhütte und Ansbacher Hütte mit Zwischenstation Augsburger Hütte, sind als anspruchsvolle Variante bekannt. Häufiger begangene Varianten sind: - Von der Hanauer Hütte über Gufelseejöchl und Bittrichscharte zum Württemberger Haus, - von der Ansbacher Hütte über die Simmshütte zum Kaiserjochhaus, - von der Leutkircher Hütte durch den Stapfetobel und über das Erlijoch zur Stuttgarter Hütte. Schwierigkeitsgrad Der Lechtaler Höhenweg ist ein hochalpiner Steig, meist in Höhenlagen zwischen 2000 m und 2500 m. Er ist für gesunde, erfahrene Bergwanderer oder -steiger gut zu begehen, der Höhe angepasste Ausrüstung vorausgesetzt. Einige der Teilstücke oder Varianten des Lechtaler Höhenwegs weisen Passagen auf, die auch für geübte Bergsteiger Probleme bereiten können oder bei ungünstigen Verhältnissen gefährlich sind. Solche Passagen sind u. a.: die Roßkarscharte auf dem Teilstück Steinseehütte - Württemberger Haus - die Querung der Vorderseespitze-Südostwände, Ansbacher Hütte - Kaiserjochhaus In den Varianten des Lechtaler Höhenwegs: - Spiehlerweg und Augsburger Höhenweg, - das Klämmle auf dem Verbindungsweg Simmshütte - Kaiserjochhaus, - der Stapfetobel auf dem Verbindungsweg Leutkircher Hütte - Stuttgarter Hütte. Ungeübten wird - auch bei guten Verhältnissen - unbedingt die Begleitung von erfahrenen Bergwanderern oder einem Führer empfohlen. Teilweise aus Wikipedia.org, geändert und erweitert vom Webmaster.
Tourenberichte: http://www.tom-outdoor.de/lechtaler_alpen.htm Lechtaler Höhenweg bei Bergfotos.com weitere Links: Lechtaler Höhenweg bei Lechtal.at: Übersichtskarte, Download der Etappenbeschreibungen Lechtaler Höhenweg bei Tirol.tl: Kurzbeschreibung |
||
| ||
Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen, ab 1. Auflage 1972, Bergverlag Rudolf Rother, München, vergriffen. Dieser Führer beinhaltet alle bekannten Routen in den Lechtaler Alpen einschließlich der Kletterrouten. Alpenvereinsführer Lechtaler Alpen alpin, 1. Auflage 2002, Bergverlag Rudolf Rother, München. Dieser Führer beinhaltet nur noch Wege und Routen bis zum II. Schwierigkeitsgrad. Damit gibt es zur Zeit für die Lechtaler Alpen kein Werk, das die Gebirgsgruppe aus bergsteigerischer Sicht umfassend beschreibt. Rother Wanderführer Arlberg-Paznaun, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer umfasst von den Lechtaler Alpen das Gebiet um den Arlberg sowie die Südseite gegen das Stanzer Tal. Rother Wanderführer Kaunertal-Oberinntal, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer beinhaltet in den Lechtaler Alpen nur 2 Wanderungen bei Landeck. Rother Wanderführer Pitztal mit Imst und Umgebung, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer beinhaltet für die Lechtaler Alpen 11 Wanderungen bei Imst. Rother Wanderführer Rund um die Zugspitze, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer umfasst aus dem Gebiet der Lechtaler Alpen 2 Wanderungen bei Lermoos Rother Wanderführer Außerfern, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer beinhaltet viele Wanderungen beiderseits des Lechtals Rother Wanderführer Allgäu 2, Bergverlag Rudolf Rother, München. Der Führer beinhaltet 11 Wanderungen in den östlichen Lechtaler Alpen. Diese und weitere |
||
Einige Inhalte aus Wikipedia, überarbeitet und ergänzt vom Webmaster. |
||