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Dolomiten & Südtirol


Die Dolomiten sind für Viele der schönste Teil der Alpen. Spektakuläre Kalksteinfelsen laden zum Wandern und Klettern ein, das Klima ist relativ günstig, und nach der Tour schmeckt man in Tasse und Teller schon den Einfluss von mediterranem Ambiente.
(Letzte Änderung: 22.11.2011 )

Vaiolett-Türme

Viele schöne Klettersteig-Touren im gesamten Alpenraum mit Topo,
z.B. Ferrata Alpspitze, Höhenglücksteig, Mindelheimer Klettersteig
 
Allgemeines

Höchster Berg der Dolomiten ist die Marmolata mit 3.342 Metern Höhe. Weitere bekannte Massive sind die Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten, die Sella, der Rosengarten, der Schlern, die Geislergruppe und die Langkofelgruppe.

Charakteristisch für die Dolomiten ist der abrupte Wechsel zwischen sanft gewellten Almen und den darauf sitzenden steilen Riffen aus Kalkstein und Dolomit. Die Riffe ragen zum Teil bis in eine Höhe von etwa 3.000 bis 3.200 m. Interessant ist hierbei eine deutliche Terrassierung bei ca. 2300 m (Schlern) und 2800 m (Sella-Massiv). Auch Fanes-Alpe oder die Gardenaccia-Crespaina-Hochfläche zählen zu diesen Terrassen. Im Kontrast dazu stehen die stark zerklüfteten Massive wie etwa Langkofel, Sextener Dolomiten und Rosengarten.

Ursachen dieser unterschiedlichen Erscheinungsformen sind u. a. der stark gegliederte Schichtaufbau (gut zu sehen an der Rosengarten -Westflanke), die abwechselnde Hebung und Senkung ganzer Gesteinsblöcke mit unterschiedlichen Überflutungsphasen (sichtbar z. B. am Sellastock) sowie das Aufbrechen der geschlossenen Formationen durch Magmagänge.

Da die erkaltete Lava wesentlich weicher ist als das umgebende Kalkgestein, sind diese Gebiete stärker verwittert und weniger hoch. Sie bildet oft das Grundgestein der weiten Almen in den Dolomiten und ist zum Teil auch verantwortlich für die wilde Zerklüftung mancher Massive (etwa des Latemar).

Früher trugen einige Berggruppen noch nennenswerte Gletscher, der einzige heute noch existierende größere Gletscher ist der Marmolatagletscher.

Die Dolomiten bilden das Verbreitungsgebiet der Ladiner (vgl. Ladinische Sprache) und werden daneben von der Sprachgrenze zwischen Deutsch und Italienisch durchlaufen. Die Ladiner bewohnen vor allem die vier von der Sella ausgehenden Täler Gröden, Fassa, Buchenstein und Badia (Gadertal). In diesen Tälern sind die Ortschaften häufig in allen drei Sprachen benannt.

Der größte Wirtschaftsfaktor der Region ist der ganzjährige Tourismus. Die Almwirtschaft (hauptsächlich die Viehzucht), die durch die einheimische Bevölkerung betrieben wird, ist mit ihren Traditionen heute zu einem bedeutenden Bestandteil des Fremdenverkehrs geworden, wiewohl ihre ursprüngliche Funktion als reiner Nahrungsmittellieferant inzwischen an Bedeutung eingebüßt hat. In einigen Orten der Dolomiten, hauptsächlich in Gröden, hat das Kunsthandwerk, insbesondere das Holzschnitzen, eine seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesene Tradition und ist noch heute von hoher wirtschaftlicher Bedeutung.

Die Hütten sind etwa vom 20. Juni bis 20./25. September geöffnet, je nach Lage auch früher oder an Winterwochenenden. Hier findet man eine wunderbare Mischung aus südtiroler Küche, italienischem Kaffee und alpinem Ambiente. Das Frühstück fällt manchmal etwas sparsamer aus, das Abendessen wird dann aber um so üppiger.

Selected4You: Ein gutes Wanderportal

Klettersteig im RosengartenSuedtirol.com: Besseres Portal zu Südtirol, viele Themen.

Urlaub-Suedtirol.it: Spärliches Portal, z.B. für die Suche nach Unterkünften.

Suedtirol.info: Auch hauptsächlich Vermarktung von Unterkünften.

Südtirol Online: Nachrichten, Service, Wetter, Einkaufen ...

Wetter in Südtirol

Wetter Provinz Bozen

Lawinenbericht Provinz Bozen

Verkehr:

Dolomiti Bus: Busverbindungen Dolomiten (Belluno)

SAD: Busverbindungen Dolomiten (Bozen)

Italienische Bahn: Bahnverbindungen

Bozen/Airport Dolomiti

Italienische Autobahnen

Siehe auch Karnische Alpen

Siehe auch Klettersteige italienische Alpen

Siehe auch Radfahren Alpen

Dolomiten-Höhenwege

Die 10 Höhenwege der Dolomiten finden sich unter Dolomiten-Höhenwege

Klettersteige
Die Klettersteige der Dolomiten finden sich unter Klettersteige
Ahrntal
Die schöne Adleralm liegt auf 1.700 m und ist ein guter Ausgangspunkt sowohl für gemütliche als auch für anspruchsvolle Wanderungen. Auch im Winter leicht vom Tal her erreichbar. Geöffnet von: Mitte Mai - Anfang November und Anfang Dezember - Anfang April. (Empfehlung eines meiner Gäste.)
Pragser Dolomiten - Pragser Wildsee

Fotos der Pragser Dolomiten

Der Pragser Wildsee (Lago di Braies, 1494 m, 31 ha, 36 m tief) ist ein bei Prags, wenige Kilometer südlich des Hochpustertals zwischen Bruneck und Toblach in den Pragser Dolomiten gelegener Bergsee.

Der See wird beherrscht vom imposanten Massiv des Seekofels (2810 m). Sein Wasserspiegel ist seit Jahren durch Wassermangel gesunken. Der See ist auch Ausgangspunkt des Dolomiten-Höhenweges Nr. 1. Außerdem gehört er zum Naturpark Fanes-Senes-Prags. Der Ursprung des Sees ist auf die Entstehung eines natürlichen Staudammes infolge eines Murenabgangs zurückzuführen.

Geschichte / Legende

Rund um das 1899 eröffnete Hotel am Pragser Wildsee spielte sich Ende April, Anfang Mai 1945 ein wichtiges Ereignis des Zweiten Weltkriegs ab. Seit Ende 1944 ließ Reichsführer-SS Heinrich Himmler in Abstimmung mit dem Chef des Reichssicherheitshauptamts (RSHA), Ernst Kaltenbrunner, die prominentesten politischen Häftlinge des NS-Staats aus den deutschen Konzentrationslagern zunächst in das KZ Dachau und im April 1945 schließlich nach Niederdorf im südtiroler Pustertal bringen. Die SS-Wachmannschaften hatten Befehl, die Gefangenen dürften nicht lebend in Feindeshand geraten. Durch das mutige Handeln des Wehrmachtsoffiziers Wichard von Alvensleben konnten die schließlich im Hotel "Pragser Wildsee" untergebrachten Gefangenen dort am 4. Mai 1945 von der US-Armee befreit werden.

Nach dem Waffenstillstand vom 8. September 1943 hatte das Deutsche Reich Südtirol und Teile Norditaliens sowie des heutigen Sloweniens (in etwa den ehemals österreich-ungarischen Herrschaftsbereich) als "Operationszonen" de facto annektiert. Neben Südtirol und dem Trentino gehörte die Provinz Belluno zur "Operationszone Alpenvorland" und war wie das Friaul, Julisch Venetien, Istrien und Dalmatien ("Operationszone Adriatisches Küstenland") der Hoheit des faschistischen Marionettenstaats " Repubblica Sociale Italiana " entzogen. Die NS-Führung hoffte, die sogenannte " Alpenfestung " von Bayern bis ins Trentino gegen die vorrückenden Alliierten verteidigen zu können. Himmler, der in den letzten Wochen und Monaten des NS-Regimes seine eigene Geheimdiplomatie vor allem in Richtung der Amerikaner betrieb, und Kaltenbrunner glaubten, sich durch Erpressung eine günstige Verhandlungsposition gegenüber den Alliierten verschaffen zu können. Die insgesamt 139 sogenannten Sonderhäftlinge aus siebzehn europäischen Nationen sowie eine Gruppe von "Sippenhäftlingen" sollten dafür als Geiseln eingesetzt werden.

Unter den prominenten Gefangenen befand sich u.a. der ehemalige österreichische Bundeskanzler Kurt von Schuschnigg mit Frau und Tochter, der frühere französische Ministerpräsident Léon Blum mit Ehefrau, Hitlers früherer Reichwirtschaftsminister Hjalmar Schacht, der britische Geheimagent Sigismund Payne Best, der ehemalige ungarische Ministerpräsident Miklós Kállay, der Oberbefehlshaber des griechischen Heeres, General Alexandros Papagos, mit seinem gesamten Generalstab, der französische Bischof von Clermont-Ferrand, Gabriel Piguet, der evangelische Pastor Martin Niemöller sowie Familienangehörige des Hitler-Attentäters Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

Die Geisel-Pläne scheiterten. Ein deutscher Offizier, Hauptmann Wichard von Alvensleben, hatte von dem Gefangenentransport erfahren und ließ am 30. April 1945 die Gefangenen in Niederdorf von einem Wehrmachtsstoßtrupp aus der Gewalt der SS befreien. Noch am selben Tag wurden die Häftlinge ins nahegelegene Hotel "Pragser Wildsee" gebracht, wo sie von der Hotelbesitzerin Emma Heiss-Hellenstainer rund drei Wochen versorgt wurden. Am 4. Mai 1945 traf die US-Armee im Hotel ein und nahm die deutschen Soldaten in Gefangenschaft. Die Amerikaner führten den Häftlingskonvoi schließlich weiter über Verona nach Neapel und auf die Insel Capri. Erst nach weiteren Verhören bekamen die Befreiten schließlich die Erlaubnis zur Heimkehr.

Heute befindet sich in dem Hotel, in dem sich jedes Jahr um den 20. Juli herum Angehörige Stauffenbergs und anderer Widerstandskämpfer treffen, das Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee, das die Erinnerung an das Geschehen im April und Mai 1945 wachhhalten soll.

In der Südtiroler Sagenwelt spielt der See ebenfalls eine Rolle. Von ihm aus konnten mit dem Boot die unterirdischen Teile des Reiches der Fanes erreicht werden. Das inzwischen verschüttete Tor zur Unterwelt soll am Südende des Sees Richtung Seekofel gelegen haben, weshalb dieser auf ladinisch "Sass dla Porta" (Torberg) heißt.

Die Ruine an der Dürrenstein-Hütte: 1898 als Festung gebaut und im Krieg zerstört. In Wien soll es in einem Museum noch Bilder und Bauzeichnungen geben. Die Burg ist stabil gebaut, aber durch die achtzig Jahre Leerstand vor allem innen beschädigt. Durch das fehlende Dach und das damit eindringende Wasser schreitet die Zerstörung im Innern voran, obwohl sich in den letzten dreißig Jahren von außen gesehen scheinbar nichts verändert hat. Für eine Renovierung stehen keine Gelder zur Verfgügung.

Touren:

Plätzwiese - Pragser Wildsee - Höhenwanderung: höchster Punkt: 2283m Weg Nr. 3a, 3, 4, 1 Gehzeit 6:00 Std. Plätzwiese - unter Hohen Gaisl vorbei (Drahtseilsicherungen) - Rossalmhütte - Seebel - Nabiges Loch - Pragser Wildsee. Eindrucksvolle Blicke, gut zu organisierende Überschreitungsmöglichkeit durch Busanbindungen, Abstieg zum Pragser Wildsee. Tolle, abwechslungsreiche Landschaft. Eine meiner Lieblingstouren in den Dolomiten!

Ähnlich sind: Wanderung Pragser Wildsee - Rossalm - Dürrensteinhütte (Plätzwiese): Wanderbeschreibung mit vielen Fotos

und Wanderung vom Dürrenstein zum Seekofel: Ausführliche Beschreibung mit Fotos

Besteigung und Umrundung des Seekofel: Pragser Wildsee - Nabiges Loch - Ofen - Südostgrat - Seekofel Gipfel - Seekofelhütte - Seitenbachscharte - Grünwaldalm - Pragser Wildsee. 8:45 h mit Gipfel, 6:45 h nur Umrundung.

Wanderung Pragser Wildsee - Seekofelhütte

X63 - Tourensammlung Region Pragser Wildsee: Touren in Stichworten beschrieben.

Gaisl-Höhenweg und Großer Rosskopf: lange Tageswanderung, auch teilbar in 2 Tagestouren

Wanderung Pragser Wildsee - Hochalmsee

Mountainbike-Tour Pragser Wildsee

MTB-Tour von Welsberg ins Fojadöratal und zum Pragser Wildsee

Olanger Klettersteig

Links:

Tourist Info Pragser Tal

Pragser Wildsee bei Hochpustertal.info

Pragser Wildsee - Sammlung von Bildern und/oder Videos und Audiodateien

Plätzwiese bei Hochpustertal.info

Ferienregion Kronplatz

Zeitgeschichtsarchiv Pragser Wildsee

Sonntagsblatt-Artikel "Befreiung am Pragser Wildsee"

Fotos Pragser Wildsee

Bergführerbüro Toblach: Globoalpin

Busunternehmen Steiner Touring

ÖPNV - Südtiroler Busnetz

Alpe Pragas: Der Hof verarbeitet Beeren zu Marmelade, Sirup und Likör.

Käserei Patzleiner (Lechnerhof, Prags)

Schaukäserei Drei Zinnen (Toblach)

Dolomythos: Museum mit Fossilien, Mineralien, Mythen und Sagen

Niederdorf

Toblach

Innichen
Acquafun.com Erlebnisbad in Innichen

Suedtirolerland

Info-Suedtirol.com

Südtirol online

Hochpustertal: Touristische Infos

Tourismusverband Hochpustertal

Provinz Bozen Naturparke

Hotel Edelweiss: Hotel am Eingang zu den Pragser Tälern

Ski-Schule Prags
Skifahren am Helm

Literatur:

Rother Wanderführer Dolomiten 5: Sextener und Pragser Dolomiten. Hier werden von Franz Hauleitner 52 interressante Wandertouren aller Schwierigkeitsgrade vorgestellt. In dem handlichen Führer finden sich genaue kleinere Karten und Profile, die ein gutes Bild von der Tour vermitteln. Besonders gut haben mir auch die vielen und schönen Fotos gefallen ... die richtig Lust auf´s Losgehen machen!

Weitere Bücher über die Pragser Dolomiten

Grödnertal

Groeden.com, Groeden.de, St-Christina.com, Val-Gardena.com, Dolomiten.net. Sta. Christina (1428 m, 1800 Ew., über 90 % Ladiner) ist eins der drei ladinischen Dörfer im Tal. Einige erhaltene ladinische Höfe, alter Ortskern auf hohem Felsen, Blick auf den ggü.liegenden Langkofel. Aus dieser Gegend stammt der Architekt , Bergsteiger , Schauspieler , Regisseur und Schriftsteller Luis Trenker.

Aus meiner Sicht eines der komfortabelsten aber auch schönsten Wandergebiete der Alpen. Das Tal ist sehr gut erschlossen - mit allen Vor- und Nachteilen. Es wird immer noch mehr gebaut, dadurch wird das wunderschöne Tal sicher nicht noch schöner! Aber bisher fügen sich die Lifte relativ gut in die Landschaft ein. Die Busverbindungen sind hervorragend, so dass sich viele Streckenwanderungen leicht organisieren lassen.

unterm LangkofelLandschaftlich wird das Tal von den prominenten Gipfeln des Langkofel, Plattkofel und Schlern sowie den steilen Zähnen der Geislerspitzen dominiert. Alles, was man sich unter Dolomiten vorstellt findet man hier. Die Einkehrmöglichkeiten auf gemütlichen kleinen Almem gehören zu den nettesten in den Alpen. Wer weniger sportliche Ambitionen hat wandert auf der moderat ebenen Seiseralm oder nutzt die vielen Lifte, die sich zusammen mit den Bussen mit der Grödnercard zu einem Pauschalpreis einsetzen lassen.

Bergbahnen im Grödnertal: Lifte, Seilbahnen

Bilder vom Grödnertal mit Langkofel, Plattkofel, Seiseralm, Puez, Geislerspitzen, Schlern ...

Hotelempfehlungen:

Colraiser.com: Ein schönes ***-Hotel an der Bergstation der Col Raiser Bahn - nach Süden ausgerichtet mit Blick auf Langkofel und Plattkofel.

Pizseteur.com: Noch ein hochgelegenes Hotel, auf dem Piz Seteur. Oberhalb vom Sellajoch mit Blick auf die Sella.

Dosses.it: Schönes Wellnesshotel in Santa Christina. Nette Belegschaft, gutes Essen.

Wanderempfehlungen:

Leichte Wandertouren:
Es gibt viele Touren, die durch die Seilbahnen auch weniger konditionsstarken Wanderfreunden zugänglich sind. Trotzdem braucht man Erfahrung und gute Ausrüstung - man befindet sich im Hochgebirge!
Seiser Alm: Sankt Ulrich - Sanon Hütte - Saltria - Monte Pana - Santa Christina. Eher ein Spaziergang auf breiten Wegen.
Seceda: Santa Christina - Col Raiser - Seceda - Cuca Sattel - Seura Sas - Santa Christina.
Raschötz: Sankt Ulrich - Raschötzspitze - Brogleshütte - Seceda Mittelstation - St. Ulrich
Chedul: Wolkenstein - Langental - Chedultal - Grödnerjoch - Wolkenstein

Hochgebirgswanderungen:
Val Lasties (östl. vom Sellajoch, 2053 m) - Weg 656/647 - Bamberger Hütte (2871 m) - Weg 627 - Sas de Pordoi (2950 m) - Pordoi Joch
Plattkofel: Sellajoch - Plattkofelhütte - Plattkofel - Plattkofelhütte - Monte Seura - Sta. Christina. Lange Tour, 7-8 h.

Rosengarten, Latemar

Tiers am Schlern

Völs am Schlern

Campingplätze in der Nähe des Rosengarten:

Camping Seiser Alm: Camping-Seiseralm.com

Camping Catinaccio-Rosengarten: CatinaccioRosengarten.com

Siehe auch Klettersteige Rosengarten

Passeiertal
Passeiertal: Das Tal in Südtirol ist vom High-Tech-Trubel bisher verschont geblieben.
Geschichte der Dolomiten (gesamt)

Die Dolomiten gingen aus der Völkerwanderung als ladinisches Sprachgebiet hervor, wurden aber mit der Entstehung Tirols und der Eingliederung des Trentino in das Heilige römische Reich ab dem Mittelalter durch bajuwarische Siedler teilweise germanisiert, daneben stößt vom Süden her bis heute das Italienische vor.

Durch die Dolomiten verlief während des ganzen hohen und späten Mittelalters sowie bis in die napoleonische Zeit die Grenze zwischen Deutschland beziehungsweise Österreich und Italien. Auch zwischen 1866 und 1918 verlief hier die österreichisch-italienische Grenze. Sie folgte im Wesentlichen der heutigen Provinzgrenze zwischen Trentino-Südtirol und Venetien, wobei aber das Buchenstein (also der oberste Teil des Cordevole-Tals) und Cortina österreichisch waren.

Während des Gebirgskriegs 1915-1918, als Italien auf Seiten der Entente im Ersten Weltkrieg kämpfte, war die Grenze Gebirgsfront. Es gelang den Italienern allerdings im Zuge ihrer Offensive, nur Cortina und Teile des Buchensteins zu besetzen, so dass die Front nach ihrer Stabilisierung in etwa vom Passo San Pellegrino über Marmolata, Col di Lana, Lagazuoi (siehe Lago di Lagazuoi), die Tofanen, Hohe Gaisl, Schluderbach, Monte Piana, Drei Zinnen und Paternkofel zum Kreuzbergsattel verlief. Vielerorts sind noch Kriegsspuren zu sehen, insbesondere der durch Sprengung zum Einsturz gebrachte Gipfel des Col di Lana.

siehe auch Geschichte Italien

Bücher über den Dolomitenkrieg 

Buch: Die Geschichte der Dolomiten

Literaturtipps Dolomiten - gesamt

Regional bezogene Literaturtipps, auch zu den Höhenwegen, oben bei den Routen und Regionen.

Tipps:

Michael Müller Reiseführer Dolomiten: Guter allgemeiner Reiseführer mit interessanten Informationen zu Land und Leuten sowie vielen praktischen Tipps.

Michael Müller Reiseführer Südtirol

Landgasthöfe in Südtirol (Oswald Stimpfl, Folio-Verlag, 2010, 12,90 €): Ausgewählte Ausflugsgasthäuser, Buschenschänken und Almwirtschaften. So ein Buch wünsche ich mir für alle Regionen - in den Alpen wie auch hier bei mir zu Hause. Der Autor beschreibt nicht nur eine gute Auswahl an authentischen südtiroler Gastbetrieben in attraktiver Lage, sondern kombiniert diese auch gleich mit Wanderungen und anderen Aktivitäten. Heraus kommen 85 Tagesausflüge mit Erlebnissen für Körper, Leib und Seele. Jeder Gasthof bietet schöne Aussichten, gute Küche und/oder einnehmendes Ambiente. Super!

Wanderführer Dolomiten

Führer Klettersteige in den Dolomiten

Führer Dolomiten-Höhenwege 

Reiseführer Dolomiten 

Bücher Mountainbike Dolomiten 

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