2.       Begriffsdefinition und Überblick über die Untersuchungsregion

 

2.1       Zur Definition des Wanderns

 

Um den Begriff Wandertourismus bzw. Wandern zu definieren, gilt es ihn gegenüber anderen verwandten Begriffen wie Spazierengehen, Bergwandern und Trekking abzugrenzen. Diese Begriffe sind jedoch nicht scharf voneinander abgrenzbar. Obwohl sich bestimmte Motivationen und Erwartungen mit den einzelnen Bewegungsformen verbinden lassen, sind die Übergänge fliessend. Speziell für die Untersuchungsregion ist es dennoch wichtig, eine Abgrenzung vorzunehmen, da auf einigen “Wander”-Wegen auch Touristen angetroffen wurden, die sich den jeweilig anderen Bewegungsformen zuordnen ließen. Welche Konsequenzen sich für die Etablierung eines Wander-Tourismus daraus ergeben, soll später geklärt werden (siehe Kapitel 8 und 9.1.3).

Spazierengehen wird definiert mit einem langsamen Tempo, kurzen Strecken von 2 bis 5 Kilometer Länge und einer Dauer von 1 bis 2 Stunden. Spazierwege führen auf regenharten Belägen eben und bequem, vorzugsweise in einem innerörtlichen oder ortsnahen Gelände, in enger Berührung mit Zivilisation entlang. In der ebenen bis hügeligen Landschaft finden sich eine große Anzahl von Ruhebänken und zahlreiche Wegweiser. Ein Spaziergang kann zu jeder (Tages-)Zeit und an (fast) jedem Ort ausgeführt werden.[26]

Wandern bedingt als mehrstündige Tour ein zügigeres Tempo und eine gewisse körperliche Anstrengung. Es sind in der Regel einfache Vorbereitungen zu treffen, wie die Auswahl des Wanderziels und eine mehr oder weniger lange Anfahrt. Die Landschaft, die von Wanderern aufgesucht wird, ist oft bergig mit ursprünglichem, naturnahem und abwechslungsreichem Charakter in mittlerer Höhenlage. Die Wege sind häufig schmal und ungehärtet, es finden sich in der Regel einige Markierungen, Bänke und Ruheplätze. In den letzten Jahren hat sich das Wandern zu einer Reiseform entwickelt, für die sich immer mehr aktive Menschen bewußt entscheiden.[27]

Der Begriff Trekking ist vor allem geprägt durch den Bergtourismus im Himalaya, speziell in Nepal, und bezieht sich insbesondere auf eine mehrere Tage oder Wochen dauernde Tour in einem Hochgebirge. Diese Touren sind in der Regel nur zu Fuß realisierbar und bedeuten eine hohe körperliche Belastung. Trekkingtouristen sind vor allem in Gruppen organisiert, tragen ihr Gepäck zumeist selber und passen sich durch einfache Lebensweise den gegebenen Umständen an.[28] Hauck geht davon aus, daß Trekking von der entsprechenden Zielgruppe heute als Reiseform vor allem von dem Wunsch bestimmt wird, fremde Kulturen und Völker in der sie umgebenden Landschaft kennenzulernen und “Abenteuer zu erleben”[29]. Thiel & Drücker nennen Trekking die abenteuerliche Variante von Urlaubs- oder Weitwanderungen, deren Elemente Naturerlebnis, Abenteuer und eigene körperliche Herausforderung bildet[30].

Unter Bergwandern wird eine Art des Trekking in den deutschsprachigen Alpen auf Bergwegen unterhalb der Gletscherregion verstanden[31]. Man kann diesen Begriff jedoch auch auf andere Hoch- und Mittelgebirge anwenden.

Weitere verwandte Begriffe sind Hiking (englische Form für Wandern) und Walking (schnelles Gehen, wobei die Arme beim gesamten Bewegungsablauf rhythmisch mitschwingen).

 

 

2.2       Räumliche Gliederung und Abgrenzung des Untersuchungsgebietes

 

Mallorca läßt sich in vereinfachter Form in drei große Landschaftseinheiten gliedern: Den Südwest-, West- und Nordwestteil der Insel nimmt das sogenannte Hauptgebirge ein, die Serra de Tramuntana mit Höhen bis zu über 1.400 Metern. Im Osten der Insel befindet sich das östliche Hügelland, die Serra de Levante mit durchschnittlichen Höhen zwischen 400 und 500 Metern. Zwischen diesen beiden Gebirgsregionen liegt das mallorquinische Flachland als zentrale Landschaftseinheit, die nur von einzelnen Bergkuppen und Hügelzonen unterbrochen wird.[32]

Für den Wandertourismus ist vor allem das Hauptgebirge Serra de Tramuntana mit einer Fläche von 1.038 Quadratkilometern (das entspricht etwa 29% der Insel[33]) relevant[34]. Diese Region entspricht dem Untersuchungsgebiet vorliegender Arbeit.

Die 90 Kilometer lange und bis zu 15 Kilometern breite Serra de Tramuntana ist als erdgeschichtlich junges Faltengebirge zeitgleich mit der Auffaltung der Alpen entstanden[35]. Die Gipfel des Gebirges erreichen Höhen von über 1.400 Meter, der höchste Gipfel ist der Puig Mayor mit 1.443 Metern. Die Serra de Tramuntana ist ein Gebirge mit zum Teil hoher Reliefenergie, wie man z. B. an der kurzen Distanz von 3,5 Kilometern zwischen Meeresspiegel und Puig Mayor an der Westküste der Serra de Tramuntana ersehen kann[36]. Dort, wo im Norden und Nordwesten der Gebirgskörper unter den Meeresspiegel abtaucht, bildet er eine beeindruckende Steil- und Felsküstenlandschaft. Nach Süden und Südosten fällt er weniger abrupt ab. Für den zentralen Gebirgsabschnitt, der tektonisch am stärksten zergliedert ist, sind markante Gebirgskämme, dazwischen liegende Längstäler und Karstbecken, tiefeingeschnittene Schluchten, Felsvorsprünge und -abbrüche, und geschützte kleine Badebuchten charakteristisch. Große Badebuchten, wie sie im Norden, Osten und Süden der Insel vorkommen, gibt es an der Küste der Serra de Tramuntana kaum.

Die Region ist ein Großökosystem mit Funktionen als Lebens-, Arbeits-  Wirtschafts- und Erholungsraum. Der Raum ist von einer kurvenreichen Verbindungsstraße vom Südwesten der Insel nach Norden erschlossen, einige (wenige) Querverbindungen sorgen für die Anbindung an das Landesinnere und an die Inselhauptstadt Palma. Die Region ist relativ dünn besiedelt und durch eine kleinstrukturierte Landwirtschaft, insbesondere mit Terrassenkulturen, gekennzeichnet. Es finden sich wenige größere Städte (z.B. Sóller, Pollenca) und zahlreiche kleinere Ortschaften (z.B. Estellencs, Alaró, Esporles) in dieser Region.

 

 

2.3       Historische Entwicklung des Tourismus

 

Mallorca kann auf eine lange touristische Geschichte zurückblicken. Anfang des neunzehnten Jahrhunderts kamen die ersten ausländischen Gäste nach Mallorca. Bis zum Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bestand der Tourismus auf Mallorca jedoch nur aus wenigen Sommerfrischler- und Winterreisenden (hauptsächlich englischen Pensionären). 1901 wurde das erste größere Hotel in Palma eröffnet und 1905 der mallorquinische Fremdenverkehrsverband gegründet. Ab 1935 kam es zu einer Verbesserung der Fährverbindungen vom spanischen Festland. Dies sorgte für einen Anstieg der Touristenzahlen.

Die Entwicklung Mallorcas zu einem Zielgebiet für den Massentourismus setzte mit der langwährenden Diktatur Francos ein (1936-1975). Seine Politik war auf Devisen zur Industrialisierung Spaniens angewiesen und auf die Bildung eines neuen Images für das Land, welches sich in die Reihe der europäischen Demokratien stellen wollte. “Die Baleareninseln waren (...) das Pionierziel bei der Mobilisierung des europäischen Tourismus”[37]. Zu Beginn des forcierten Ausbaus des spanischen Tourismus entstanden nach Ende des Zweiten Weltkrieges an der Bucht von Palma und an der Cala d´Or die ersten Hotelsiedlungen[38]. Um 1950 landeten die ersten Chartermaschinen. Noch bis in die 50er Jahre war Mallorca ein vorwiegend agrarisch geprägter Raum. Anfang der 60er Jahre kam es durch oben beschriebene Entwicklungen, durch niedrige Preise, durch staatliche Förderung des Fremdenverkehrs in der Region und den Wegfall des Visa-Zwanges für ausländische Besucher zu einem enormen Tourismusboom. Der Flughafen Palmas “Son Sant Joan” wurde 1961 eröffnet. Verzeichnete Mallorca 1960 bereits 360.000 Ankünfte pro Jahr, wurden nach Eröffnung des Flughafens Mitte der sechziger Jahre über eine Million Passagiere gezählt[39]. Es entstanden fast “über Nacht” Hotels, Appartmenthäuser, Gastronomie und Straßen, oft ohne Kontrolle und vorherige Planung und nicht selten von minderer Qualität[40]. So entstanden innerhalb kurzer Zeit Massenquartiere, vor allem entlang der Strandlinien[41]. In den Jahren 1960 bis 1972 versiebenfachten sich die Touristenzahlen und stiegen in den folgenden Jahren kontinuierlich an. Zu einem vorübergehenden Einbruch der Touristenzahlen kam es in den 70er Jahren, Ende der 80er Jahre stagnierten die Zahlen kurzfristig[42].

Die Tourismuspolitik Francos war gekennzeichnet durch pragmatisches Handeln im Sinne Kaspars[43]. Für ihn war die Destination in erster Linie zur Erwirtschaftung von Devisen relevant. Eine langfristig nachhaltige Tourismusentwicklung war nicht angedacht. Spätestens seit Anfang der 80er Jahre (insbesondere nach Zuerkennung des Autonomiestatusses für Mallorca) wurden die negativen Folgen der schnellen und kaum reglementierten touristischen Erschließung thematisiert. Auch die “(...) unter den Mallorca-Urlaubern zunehmende Umweltsensibilität und die wachsende Bedeutung des Reisemotivs “Naturerlebnis” (...)”[44] begünstigten den Umdenkungsprozeß in der Tourismusplanung. Seit Anfang der 90er Jahre wurden daher von der Tourismuspolitik Reformen für notwendig erachtet und Gegenmaßnahmen eingeleitet (siehe Kapitel 4.1). Mit einer Reihe von Verordnungen und Gesetzen wurde versucht, den quantitativen Ausbau zu bremsen und “gleichzeitig eine Umstrukturierung hin zu hochwertigen touristischen Angeboten zu stimulieren”[45]. Heute ist die Tourismuspolitik Mallorcas von seiten des balearischen Tourismusministerium weitgehend konzeptionell geprägt, wobei das übergeordnete Ziel “Entwicklung des Qualitätstourismus” verschiedene Strategien und Maßnahmen beinhaltet. Eine Strategie ist dabei - neben der Entwicklung von Sparten wie Golf und Nautischem Tourismus - die Etablierung von Wandertourismus.

Wie der Tourismus insgesamt hat auch der Wandertourismus und das Wandern selbst eine lange Tradition auf Mallorca. So zeigte eine Ausstellung im vergangenen Jahr in Palma de Mallorca Fotos der Wanderbewegung auf Mallorca in den Jahren 1912-1980.

 

 

Foto 1: Wanderbewegung auf Mallorca 1935

 

Das Foto wurde anläßlich einer Ausstellung über die Wanderbewegung

auf  Mallorca von 1912-1980 gezeigt und stellt einheimische Wanderer dar.

 

Für die Prägung der Untersuchungsregion Serra de Tramuntana und für die Entwicklung des Wandertourismus auf Mallorca sind bestimmte Ereignisse in Mallorcas Geschichte relevant. Diese Geschichte ist von zahlreichen Eroberern geprägt. Für das Thema dieser Arbeit ist insbesondere relevant, daß 1229 der König von Aragón, Jaume I., die Insel nach 300-jähriger arabischer Herrschaft “zurück”eroberte. Die “Wieder”eroberung hatte weitreichende Folgen für das soziale, wirtschaftliche und kulturelle Gefüge. Es erfolgte eine Verfolgung der nichtgetauften Araber; ihre reiche Kultur und landwirtschaftlich nutzbringende Entwicklungen wurden teilweise zerstört. Die eroberten Ländereien wurden von Jaume I. an die am Eroberungszug beteiligten Adligen und Kirchenmänner und nachfolgende Einwanderer, die vor allem aus Katalonien kamen, aufgeteilt[46]. In Anbetracht der begrenzten Landmasse bezog man bei der Verteilung auch unfruchtbare, eigentlich “wertlose” Areale in den Bergen mit ein. Durch die Neuaufteilung des Landes gerieten ehemals öffentliche Wege in Privatbesitz. Im vierzehnten Jahrhundert sorgten vier Pestepedemien für eine Dezimierung insbesondere der ländlichen Bevölkerung, so daß die Landwirtschaft praktisch zum Erliegen kam[47]. Wohlhabende Stadtbürger kauften große Ländereien auf und schufen den heute noch existierenden Großgrundbesitz, der etwa 30% der Inselfläche umfasst. Die damals geschaffenen privaten Eigentumsverhältnisse sind bis heute größtenteils erhalten geblieben. Sie beeinflussen den Wandertourismus dahingehend, daß die Wanderwege fast ausnahmslos über privaten Grundbesitz führen. Öffentlichen Besitz (im Besitz des Staates oder der Gemeinden) gibt es bisher im ländlichen Raum kaum.

 

 

2.4       Politische, kulturelle, wirtschaftliche und soziale Situation

 

Seit 1983 sind die Balearen eine autonome Region Spaniens. Die Regierung und Verwaltung der “Autonomen Kommune der Balearen” wird durch die sogenannte Autonomiesatzung geregelt. Die von jeder der vier Inseln der Balearen (Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera) gewählten Abgeordneten wählen aus ihrer Mitte die drei Inselräte (Mallorca, Menorca und Ibiza/Formentera), die sogenannten Consells Insulars. Diese stellen die jeweiligen Inselregierungen dar. Die übergeordnete Balearenregierung sieht ihre Hauptaufgaben in der Erhaltung der Umwelt, der Regelung des touristischen Angebotes und dem Ausbau der vorhandenen Infrastruktur[48]. In diesem Sinne wurde 1991 das Gesetz über den Schutz von Naturregionen verabschiedet, welches circa ein Drittel der Gesamtfläche der Balearen unter Schutz stellt[49]. Das Touristikministerium ergreift im Namen der Balearenregierung wesentliche Lenkungsmaßnahmen zur Modernisierung der touristischen Unterkünfte, zur Auffächerung des Ergänzungsangebotes und zur Präsentierung der Inseln auf dem nationalen und internationalen Markt[50].

Spätestens seit der Zuerkennung des Autonomiestatusses von 1983 besinnt man sich zunehmend auf alte Traditionen. Unter der Franco-Diktatur von 1936 bis 1975 wurde jede kulturelle Eigenständigkeit unterdrückt und das Katalanische samt dem inselheimischen Dialekt Mallorquí verboten. Seit der Verabschiedung der Autonomiesatzung ist neben dem kastilischen Spanisch (“Castellano”) das Katalan (“Catalán”) die Amtssprache. Das Katalan ist gegenwärtig die von den lokalen und autonomen Behörden vorherrschend angewandete Sprache. Der Dialekt des Katalan, das mallorquinische Katalan (“Mallorquí”), stellt heute die Umgangssprache auf Mallorca dar.

Es kommt auf Mallorca zu soziokulturellen Konflikten zwischen Einheimischen und Ausländern, aber auch zwischen der mallorquinischen und spanischen Bevölkerung. Angezogen durch das Wachstum im Tourismussektor kam es zu Wanderungen aus allen Teilen Spaniens in die Ferienzentren Mallorcas. Heute sind z.B. in Calviá 54,7% der Einwohner nicht auf den Balearen geboren[51]. Die einheimische mallorquinische Bevölkerung teilt die auf Mallorca lebenden und die Insel besuchenden Menschen in “catalans” (Katalanen), “forasters” (Festlandspanier) und “estrangers” (Ausländer) ein[52]. Llano bezeichnet den Zuzug der “forasters” als “fünfte Invasion” und stellt den Zuzug der “estrangers” als die “sechste Invasion” dar[53]. Diese Meinung teilen (nach Meinung der Autorin) zahlreiche Mallorquiner. Teilweise wird auch der Massentourismus so empfunden. Wie der balearische Tourismusminister Celestí Alomar ausführt: ”... sind wir ein Land, das durch seine gesamte Geschichte hindurch daran gewöhnt ist, fremde Menschen zu empfangen”[54].

Das durchschnittliche Pro-Kopf-Einkommen auf Mallorca lag 1998 mit knapp 43.000 DM fast doppelt so hoch wie auf dem spanischen Festland[55]. Auf der Insel bestehen jedoch Unterschiede im Pro-Kopf-Einkommen. So haben die Gemeinden und Bewohner des Inselinneren und des peripheren Raumes der Serra de Tramuntana weit weniger Anteil am allgemeinen Wohlstand der Insel als die Küstenregionen und -bewohner. In der Bergregion Serra de Tramuntana bietet die Landwirtschaft allein den Menschen kein ausreichendes Auskommen mehr. Im Laufe der letzten vierzig Jahre hat sich ein Wandel von einer agrarisch gesprägten Gesellschaft zu einer vom Tourismus geprägten Gesellschaft vollzogen. Während es in der Zeit der touristischen Entwicklung zu einer starken Zunahme der Erwerbstätigen im tertiären Sektor kam, gingen die Beschäftigtenzahlen in der Landwirtschaft drastisch zurück. 1950 waren noch über 40% der Erwerbstätigen in der Landwirtschaft beschäftigt, 1990 waren es nur noch 3,7%[56]. Die heutige Verteilung stellt sich wie folgt dar:

 

Abb. 1: Verteilung der Erwerbstätigen nach Sektoren

Entwurf: K. Bremer

Quelle: URL: http://www.caib.es/ibae/reco/xif/grafi2.html

 

Der Wandel in der Erwerbstätigenstruktur ging einher mit Abwanderung aus den Dörfern des Inselinneren und der Bergregion an die Küsten und somit einer Veränderung der Dorfstrukturen. Viele der Gemeinden abseits der großen Ferienzentren sind durch Abwanderung und Überalterung gekennzeichet[57] und haben in den letzten 20 Jahren einen negativen Bevölkerungssaldo zu verzeichnen. Die über 60-jährigen machen zum Teil einen Bevölkerungsanteil von mehr als 30% aus[58]. Einige der Dörfer des Inselinnern und insbesondere der Serra de Tramuntana dienen heute Pendlern und Zweitwohnsitz-Besitzern als attraktive Wohnstätten, wodurch sich insgesamt eine positivere Altersstruktur ergibt. Probleme tauchen hier an anderen Stellen auf[59].

Durch die Zunahme des Lebensstandards, Wertewandels und persönlicher Freizeit haben immer mehr Bewohner der urbanen Zentren Mallorcas das Bedürfnis nach einem Aufenthalt in der Natur während ihrer Freizeit, insbesondere am Wochenende. Daher sind Samstags und Sonntags zahlreiche der angetroffenen Wanderer Einheimische (siehe auch Kapitel 4.3.2).

 

 

 

 



[26] Vgl. Meissner 2000, Zusammenfassung unter www.diplomarbeiten.de/welcome.html, 20.07.2001

[27] Ebenda

[28] Ebenda

[29] Hauck  1996, S. 2

[30] Thiel & Drücker 1999/2000, S. 130

[31] Vgl. Meissner 2000, Zusammenfassung unter www.diplomarbeiten.de/welcome.html, 20.07.2001

[32] Vgl. Breuer 1992, S. 11ff.

[33] Ballester Vallori 1991, S. 18

[34] Es befinden sich jedoch einige Wanderwege auch im restlichen Mallorca, so z.B. in der Serra de Levante rund um Cala Ratjada im Nordosten der Insel, oder im Norden auf der Halbinsel Alcúdia

[35] Vgl. Conselleria de Turisme 1995, S. 219

[36] Ebenda, S. 31

[37] Bardolet 1992a, S. 36

[38] Vgl. Heitzmann 1999, S. 18

[39] Vgl. Popp 2000, S. 69

[40] Vgl. Schmitt 1993, S. 459

[41] Vgl. Praxis Geographie 11/99, S. 14-15

[42] Vgl. Schmitt 2000, S. 54

[43] “Pragmatisches Handeln heißt .... Handeln aufgrund der inneren Zusammenhänge der Ereignisse, sozusagen Handeln aufgrund der gegenwartsbezogenen Situation. Eine pragmatische Tourismuspolitik wird gekennzeichnet durch gewisse Konzeptionslosigkeit, durch elastische Anpassung an die jeweils herrschenden Verhältnisse” (Kaspar 1998, S. 154)

[44] Schmitt 2000, S. 56

[45] Popp 2000, S. 70

[46] Vgl. Wetzel & Wetzel-Zollmann 1991, S. 48

[47] Ebenda, S. 66

[48] Vgl. URL: http://caib.es/sac1.html, 05.08.2001

[49] Schmitt 2000, S. 59

[50] Vgl. URL: http://caib.es/sac1.html, 05.08.2001

[51] Vgl. Schmitt 1993, S. 463

[52] Llano 2000, S. 21

[53] Ebenda, S. 21f.

[54] URL: http:// www.touristikreport.de/archiv/tba/archiv/balearen.html, 11.10.2001

[55] Vgl. Praxis Geographie 1999, S. 15

[56] Vgl. Schmitt 1999, S. 79-85

[57] Vgl. Kulinat 1991, S. 463

[58] Vgl. Schmidt 1993, S. 463

[59] Vgl. hierzu z.B. Llano und Praxis Geographie 11/99, S.16