Untersuchte Wanderwege               Fincas und Höfe

1. Puigpunyent - Puig Galatzó

2. Coll de Sóller - Puig Teix                              Finca Font de Teix

3. Stausee Cúber - Puig de  L´Ofre                              

4. Stausee Cúber - Tossals Verds                     Finca Solleric

5. Stausee Cúber - Tossals Verds                     Refugio Tossals Verds

6. Sóller - Mirador Ses Barques                       Mirador Ses Barques

7. Mirador Ses Barques - Cala Tuent                Finca Balitx d´Avall (Agroturisme)

8. Estellencs - Banyalbufar                                Finca Es Rafal

9. Banyalbufar - Port de Canonge

10. Es Grau - Puig Esclop

11. Sant Elm - La Trapa                                   Finca Can Tomerí

12. Valldemosa - Puig Teix

13. Son Marroig - Na Foradada                       Gutshof Son Marroig

14. Gemeindewald von Bunyola

15. Alaró - Castell de Alaró                              Finca Es Verger

16. Port de Sóller - Deyá                                  Muleta de Ca S´Hereu (Agroturisme)

17. Rund um Port de Sóller                               Finca Ca´n Bardi

18. Sóller - Deyá                                              Finca Ca´n Coll (Agroturisme)

                                                                        Finca Son Micó

                                                                        Finca Son Coll

19. Sóller - Puig Esconador                              Finca L´Ofre

                                                                        Finca s`Arrom

20. Lluc - Puig Massanella                                Finca Coma Freda

21. Lluc - Puig Tomir                                        Finca Minut

                                                                        Finca Binifaldó

22. Lluc - Puig Roig                                         Finca Mossa

23. Puerto Pollensa - Vall de Boquer                Finca Boquer

24. Pollensa - Puig de Maria                             Kloster Puig de Maria


Auswertung der qualitativen Antworten der Touristenbefragung nach Kategorien (Frage 3.7 und 3.8)

 

1. Kategorie:

“Ökonomische Aspekte / Aspekte des touristischen Angebotes”:

Infrastruktur der Wanderwege / des Wanderreisesegmentes:

- “Zäune und geschlossene Gatter auf den Wanderwegen und mühseliges Überklettern”

- “Wegmarkierungen fehlen und ungenaue Wanderkarten (1:75.000)”

- “Klassifizierungen der Wanderwege fehlen”

- “Genauere Wanderwege”

- “Finde die Wanderwege nicht”

- “Wanderführer nicht aktuell”

- “Immer mehr Wanderwege werden durch Privatbesitz (Neubauten) abgeschnitten”

- “Gesperrte Wanderwege”

- “Wanderwege sind z.T. gesperrt”

- “Freier Zugang zu den einzelnen Regionen”

Sonstige touristische Infrastruktur (Unterkunft, Verkehr, Gastronomie):

- “Zu wenig Busverbindungen, wenn Bus voll ist, wird man nicht mitgenommen”

- “Schlechte Verkehrsverbindungen im März”

- “Die Busse müssen auch im Winter fahren”

- “Zuviel Verkehr”

- “Einbett – Kaninchenstall =/ Besenkammer bei homo sapiens”

- “Unterkunft in Paguera”

- “Essen”

- “Keinerlei Erklärungen in deutscher Sprache”

 

2. Kategorie:

“Soziokulturelle Aspekte”

Grad der Bereistheit:

- “Die Menge von Mittouristen”

- “Zuviele Touristen”, insgesamt dreimal genannt

- “Massentourismus”, insgesamt zweimal genannt

- “Nutzungskonflikte aufgrund sehr intensivem Tourismus, Zurückdrängen der einheimischen Kultur, Überformung durch Deutsche und sonstige Nationalitäten”

- “Der Tourist ist das Problem, nicht die Einheimischen”

- “Ablehnung der Einheimischen wegen des Massentourismus und des Benehmens vieler unserer Landsleute”

 

3. Kategorie:

“Ökologische Aspekte”

Bebauung / Landschaftsveränderungen:

- “Landschaftszersiedelung”

- “Zuviel Bauaktivität besonders am Meer”

- “Keine unberührte Natur”

- “Die Erschließung an manchen Stellen ist grauenhaft, z.B. Cala Tuent, auch Port Sóller, kein Gefühl für die herrliche Landschaft”

- “Lärm in den Orten der Küste, Bautätigkeit, totale Verbauung, Mallorca hat aus meiner Sicht bereits weitgehend seine Identität verloren”

Abfallprobleme:

- “Möglichkeit der Müllvermeidung auf Mallorca eingeschränkt (z.B. nur Plastiktrinkflaschen möglich)”

- “Plastikmüll, geht nie kaputt”

- “Abfallentsorgung, keine Mehrwegflaschen z.B.”

Sonstige ökologische Probleme:

- “Generelles Infragestellen von Flugreisen”


Auswertung der qualitativen Antworten der Touristenbefragung nach Kategorien (Frage 4.2)

 

Kategorie 1:

“Ökonomische Aspekte / Aspekte des touristischen Angebotes”

Infrastruktur der Wanderwege

-“Ausschilderung verbessern” / “Bessere Wegausschilderung” / “Bessere Wegmarkierungen” / “Bessere Beschilderung” / “Mehr Hinweisschilder”,  insgesamt neunzehnmal genannt

- “Etwas bessere Beschilderung der Wanderwege”

- “Unzureichende Kennzeichnung, unzureichende Darstellung in Reiseführern besonders bzgl. Touren Privatbesitz”

- “Wanderwege dürften nicht abgesperrt werden”

- “Mehr Wanderwege öffnen und kennzeichnen”

- “Weiter die Wege markieren und Wanderkarten danach erstellen”

- “Verbesserung der Markierungen, Infobroschüren, Karten”

- “Klare Wegbezeichnung mit Angabe von Durchgangsverboten”

- “Klassifizierung der Wanderwege”

- “Schwierigkeitsgrade”

Infrastruktur Wanderwege in Kombination mit sonstiger touristischer Infrastruktur

- “Durchgängige Wanderrouten mit Übernachtungsmöglichkeiten”

- “Langstrecken-Wanderwege, billige Unterkünfte, mehr Zeltmöglichkeiten”

- “Mit der Möglichkeit längerer Streckenwanderungen, am besten mit bewirtschafteten Hütten unterwegs”

- “Mehr Führer; entsprechende Übernachtungsmöglichkeiten; mehr Routen; bessere Karten”

Sonstige touristische Infrastruktur

- “Hütten”

- “Fincas agroturisticas ausbauen”

- “Es wäre gut, wenn die Möglichkeit der Hüttenübernachtung ausgebaut würde”

- “Kleinere Unterkünfte”

- “Verbesserung der Transparenz für Unterkünfte (Individualreise) vor Ort”

- “Verbesserung der Wanderkarten”, insgesamt fünfmal genannt

- “Evtl. Papierkörbe”

- “Bessere Transferlösungen”

- “Öffentliches Bussystem”

- “Mehr Busse zu Wanderzielen einsetzen”

- “Buservice von Cala Tuent zurück zum Mirador Ses Barques 3-4 * die Woche jeweils um 17 Uhr wäre sehr gut”

- “Busverkehr ab 01.02.01 häufiger, weniger Autos dann evtl.”

- “Weniger Leihfahrzeuge, dafür mehr und häufiger fahrende Busse”

- “Weniger Leihautos, mehr öffentliche Verkehrsmittel”

- “Auf gar keinen Fall Bustourismus bis zu den Hütten, das ist von Nachteil für die Wanderer die Hunger haben und warten müssen”

- “Zentrale Parkmöglichkeiten”

 

Kategorie 2:

“Soziokulturelle Aspekte”

- “So bleiben, mehr individuell bleiben”

- “Der Stand der Entwicklung reicht. Mehr Entwicklung ist nicht nötig. Der Reiz des Wanderns geht bei noch mehr Entwicklung verloren”

- “Beobachtung der Menge von Wanderleuten und nötigenfalls Einschränkung”

- “Kanalisierung”

- “Bessere Besucherlenkung”

- “Sanft: “Qualitäts”-Tourismus; Wanderführer vor Ort”

- “Nicht zuviel Entwicklung, Ursprüngliches nicht verändern”

- “Qualität statt Quantität”

- “Keine Weiterentwicklung gewünscht, da sonst zu Lasten der Individualität -> Gefahr von Massentourismus”

- “Vorsichtig – nicht den Massentourismus fördern”

- “Weniger Touristen reinlassen”

- “kaum Weiterentwicklung, da sonst Gefahr Massentourismus”

- “Sollte nicht zu perfekt ausgebaut werden”

- “Billiganbieter einschränken durch Auflagen und Kosten”

- “Umverteilung der Einnahmen aus Tourismus an Finca-Besitzer / Wegegeld”

- “Bewahrung vorhandener Strukturen”

- “Gute Trennung zwischen Touristen und Einheimischen”

 

Kategorie 3:

“Ökologische Aspekte”

- “Keine Ausweitung (nicht noch mehr Touristen, Umweltbelastung)”

- “Nicht zu viel verbessern, damit “Halbschuh-Touristen”, die ursprüngliche Landschaft nicht “überfallen””

- “Ursprünglich belassen”

- “Etwas “urwürsige” Wege belassen – keine breiten Wanderwege!”

- “Umwelt- und naturverträglich”

- “Wohlüberlegter Ausbau von Unterkünften”

- “Kostenbeiträge für die Pflege der Wanderwege”

 

Allgemeine Aussagen für eine sanfte oder keine Weiterentwicklung:

- “Soll er?”

- “Zurückhaltend – entwickelt sich schon genug von selbst”

- “Schonend”, insgesamt zweimal genannt

- “Behutsam” / “Sehr behutsam”, insgesamt zweimal genannt

- “Sparsam”

- “Mit Vorsicht” / “Vorsichtig”, insgesamt zweimal genannt

- “Ich finde, für die Leute, die wirklich auf Natur und Wandern Wert legen, wird aus meiner Sicht genug geboten”

- “Keine Weiterentwicklung”

- “Nicht weiterentwickeln”

- “Nicht zu viel davon”

- “Es ist genug”

- “Kann so bleiben”

- “Ist schon an der Grenze”

- “Sehr sanft” / “Sanft”, insgesamt dreimal genannt

- “Sehr vorsichtig und einfühlsam”

- “Soll so bleiben”

 


Auswertung der qualitativen Antworten der Grundstücksbesitzerbefragung nach Kategorien (Frage 2.5)

 

Kategorie 1:

“Ökonomische Aspekte”

- “Deutsche Wanderer sind nicht interessant, weil sie kein Geld ausgeben möchten und nicht an der Kultur interessiert sind.”

 

Kategorie 2:

“Sozio-kulturelle Aspekte”

s.o. - “... nicht an der Kultur interessiert sind.”

- “Viele Wanderer respektieren nicht, daß sie sich auf Privatgelände befinden, sie gehen kreuz und quer, führen Hunde mit, obwohl dies nicht erlaubt ist und lassen ihre Mountainbikes im Hof stehen.”

- “Die Wanderer respektieren die Privatsphäre nicht, benutzen im Gebäude z.B. Treppen” [1]

- “Privatsphäre wird nicht respektiert”

- “Zuviele Wanderer zu einer Zeit. Weniger wären besser”

- “Viele der Wanderer sind in Ordnung, einige machen jedoch Zäune kaputt. Insbesondere mit englischen Wanderern gibt es Probleme, da sie schlecht vorbereitet sind, mit Deutschen gibt es kaum Probleme. Herbert Heinrich ist ein gutes Beispiel für Wanderführer”

- “Probleme mit mitgeführten Hunden, was verboten ist[2] und Probleme mit Müll”

 

Kategorie 3:

“Ökologische Aspekte”

- “Es gibt viele Leute, die sehr freundlich sind und denen die Natur gefällt und es gibt viele andere, die sie zerstören.”

- “Viele Wanderer benutzen unbeschilderte Wege und zerstören die Natur”

 

Sonstiges

- “Alles in Ordnung”

- “Hunde”

- “Ausländer verbauen alles, einschliesslich archäologischer Stätten”

 


Auswertung der qualitativen Antworten der Grundstücksbesitzerbefragung nach Kategorien (Frage 2.6)

 

 

Kategorie 1:

“Ökonomische Aspekte”

- “ Zuviele Gruppen kommen ohne Genehmigung, um einen großen Nutzen ohne Kosten zu haben”

- “Sie pflücken die Früchte ab, sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht”

 

Kategorie 2:

“Soziokulturelle Aspekte”

- “Verständigungsprobleme” 

- “Nicht-Verschliessen von Zäunen”, viermal genannt

- “Störung des landwirtschaftlichen Betriebes”

- “Störung der Privatsphäre” dreimal genannt

- “Sie überqueren die Finca, ohne um Erlaubnis zu bitten”

- “Probleme mit Hunden, weil die Schafe sich erschrecken und dann ihre Lämmer nicht mehr säugen”

- “Probleme mit Hunden”, insgesamt dreimal genannt

 

Kategorie 3:

“Ökologische Aspekte”

- “Abfallprobleme”, insgesamt fünfmal genannt

 

Sonstiges

- “Es gibt keine Probleme”

 



[1] Anmerkung der Autorin: In diesem Betrieb wird im Innenhof des Anwesens Orangensaft verkauft; die vom Innenhof wegführenden Treppen führen zu den Privaträumen der Familie.

[2] Anmerkung der Autorin: Das genannte Verbot kann sich nur auf eine Maßregel auf dem entsprechenden Grundstück beziehen. Generell ist das Mitführen von Hunden in der Serra de Tramuntana nicht verboten. Viele Grundstücksbesitzer, insbesondere Landwirte mit Viehhaltung, sind jedoch dagegen eingestellt, da sich ihrer Meinung nach Muttertiere erschrecken und dann ihre Lämmer nicht mehr säugen.