AUSFLUGSZIELE
WERRA/FULDA:
Städte, Dörfer, Burgen und andere

Wandern auf dem gelben Weg

 

Die schönsten Ausflüge: Interessante Städte, Dörfer, Burgen, Gaststätten und andere Ziele zwischen Werra und Fulda (Meißner - Kaufunger Wald) und im Eichsfeld. Tipps zum Wandern, Baden, Einkehren und anderen Aktivitäten ...

Schlagd, Wanfried

NOA (nicht ortsgebundene Aktionen)

Wandern im Quadrat Paddel-Touren

... siehe > Kanutouren Werra & Fulda

Wandern im Quadrat Segway-Touren

Segtours Eichsfeld: Etzelsbach-Tour, Dün & Burg-Tour, Stadtführung Heiligenstadt, Stadt & Natur, Werra-Tour ... www.segtours-eichsfeld.de, 0172-2700651, Wingerode.

Wandern im Quadrat Wandern

... siehe > Werratal und Werra-Burgen-Steig

... siehe > Meißner, Kaufunger Wald, Fuldatal

... siehe > Eichsfeld, Hainich

A - B

Wandern im Quadrat Asbach

Schöne Wanderungen in der Umgebung und nette Einkehrmöglichkeit im Ort. Der Ort gehörte ursprünglich zu Hessen, wurde aber 1946 getauscht und kam zu Thüringen.

Zwischen Asbach und Vatterode liegt die Hochfläche "Auf dem Stein", die nach allen Seiten in steilen Hängen und mit vielen Kalkklippen abfällt. Ein tolles Wandergebiet mit Buchen-Eiben-Mischwäldern. Eine schöne Einkehrmöglichkeit gibt es in Asbach in der Alten Schmiede, ganzjährig geöffnet, im Sommer mit Biergarten (036087-90074).

Wanderempfehlung: Asbach - Burg Altenstein - Kahlenberg - Asbach

Die Ruine der Höhenburg Altenstein liegt über dem Tal des Alten Hainsbaches, einem knapp 8 km langen Zufluss der Werra. Die Burganlage liegt auf einem nach drei Seiten Richtung SW steil abfallenden Bergsporn. Sie wurde auf der vierten Seite durch eine Wall-und Grabenbefestigung gesichert und hat einen rechteckigen Grundriss. Erkennbar ist die Kernburg mit Palas, Wohnhaus und einem quadratischen Bergfried.

Alte Schmiede Asbach, Wildspezialitäten, Restaurant und Café, Tel. 036087 90074, 37318 Asbach, Dorfstraße 21

Hof Sickenberg, Pension und Hofcafé, Sickenberg 9, 37318 Asbach-Sickenberg, Tel. 036087 97696

Wandern im Quadrat Bad Sooden - Allendorf

... siehe Extraseite > Bad Sooden - Allendorf

Schloss BerlepschWandern im Quadrat Schloss Berlepsch und Hübenthal

Eine schöne Burg zwischen Witzenhausen und Hannoversch Münden. Mit Gaststätte! Die Burg liegt auf dem Werra-Burgen-Steig und bietet sich für viele Wanderungen in der Umgebung an.

Schloss Berlepsch liegt in Hessen. Bis Niedersachsen sind es aber nur wenige hundert Meter. Die Burg trohnt auf einem steilen Bergkegel, der nur von einem schmalen Sattel aus gut zu erreichen ist. Das ließ die Burg leicht verteidigen.

  • 1369 erstmals erwähnt
  • 1400 zerstört und wieder aufgebaut
  • 1593 ausgebaut
  • seit ca. 1360 in Familienbesitz, seit ca. 1460 immer vom Vater an den Sohn vererbt (vorher gehörte das Schloss zu einer anderen Linie der Familie von Berlepsch)
  • 1801: Göthe besucht Schloss Berlepsch
  • 20. Jh.: Edgar Wallace Filme, Heinz Erhard Filme (mit Thilo von Berlepsch)
  • 2012: laut Hessischem Rundfung das schönste Schloss Hessens
  • heute viele Veranstaltungen wie Ritterfeste u.a.
  • Baumhaushotel

www.schlossberlepsch.de

Kurzer Spaziergang um Schloss Berlepsch (3 km)

Die Apfelsorte Berlepsch: ... wurde 1880 von einem befreundeten Fabrikanten und Apfelzüchter nach einem preußischen Regierungspräsidenten in Koblenz und Düsseldorf (Hans Herrmann von Berlepsch) benannt.

Hübenthal: Das Dorf unterhalb von Schloss Berlepsch. Schönes Café-Hofgarten im alten Gutshof und heutigen Seminarzentrum Parimal. Öffnungszeiten Freitag bis Sonntag von 13.00 bis 19.00 Uhr oder nach telefonischer Absprache unter 05542-999114.

Wandern im Quadrat Besenhausen:

Rittergut Besenhausen bei Wikipedia
Besenhausen Homepage: Hofcafé in altem Gutshof

Wandern im Quadrat Bischhausen (Gleichen)

Bischhausen liegt am Rande des Eichsfeldes am Grünen Band und ist eine schöne Gegend für Spaziergänge und Wanderungen. Besonderer Tipp und Wanderziel: Besenwirtschaft Dutschke

D

Wandern im Quadrat Dieterode:

Restaurant St`Georges: Das typische ist die vorzugsweise leichte französische Küche. Die Speisen sind hier variabel . Es gibt jeden Tag etwas anderes, je nachdem was die Küche gerade zu bieten hat. Dorfstrasse 16a - 37318 Dieterode (zwischen Bad Sooden - Allendorf und Heiligenstadt)

Wandern im Quadrat Dohrenbach (OT von Witzenhausen)

Heuhotel Märchenscheune: uriges Heuhotel, angeschlossen an das Hotel zur Warte

Wandern im Quadrat Duderstadt:

Pferdeberg bei Wikipedia

Zur schönen Aussicht: Ausflugsrestaurant auf dem Pferdeberg. Waldrestaurant Schöne Aussicht, Auf dem Pferdeberg, 37115 Duderstadt-Gerblingerode, Telefon : 01577/1966490

www.goettinger-tageblatt.de/Nachrichten/Duderstadt/Uebersicht/Michaela-Flucke-uebernimmt-Zur-Schoenen-Aussicht

Heinz-Sielmann-Stiftung (Gut Herbigshagen)

Baudenkmale: Rathaus, Westerturm, Propsteikirche St. Cyriakus (röm-kath.), St. Servatius (ev.-luth.), Mittelalterliche Stadtmauer

E

Wandern im Quadrat Eschwege

... siehe Extraseite > Eschwege

F
 
G

Wandern im Quadrat Grenze, Grenzmuseum Schifflersgrund

... bei Allendorf. Wachturm und Teil des Zauns erhalten.

Aufbau der Grenze an der Werra (40 m breit):

  • Stahlgitterzaun
  • KFZ-Sperrgraben (mit Wasser gefüllt)
  • Spurensicherungsstreifen (fein geharkt)
  • Kolonnenweg (beleuchtet)
  • weiterer Zaun

Heute hat sich an vielen Stellen fast urwaldähnliche Vegetation auf dem Grünen Band ausgebildet. Luchse (aus dem Harz) und Wildkatzen nutzen diesen Streifen für ihre weiten Wanderungen.

Wandern im Quadrat Großalmerode

Exberghütte: bei Großalmerode-Epterode. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 10.00 – 13.00 Uhr Frühstück und Mittagessen für 11,00 EUR pro Person.

Wandern im Quadrat Grüner See, Riedforst - Söhre

Zwischen Guxhagen und Hessisch Lichtenau liegt dieses Gebiet. Dort auch der Grüne See (1-2 km südwestlich von Eiterhagen): Der z. T. von steilen Hängen umgebene Grüne See, der als Badesee dient, entstand 1940, als ein aufgegebener Gipssteinbruch sich mit Oberflächenwasser füllte.

Tipp: Wanderung "Von Eiterhagen in die Söhre". 5:00 h. Mit Baden im Grünen See. Beschreibung im Rother Wanderführer Kurhessen - Nordhessisches Bergland

Wanderrouten in Söhrewald:

Wandertour Söhrewald Panorama - Gesamtlänge ca. 12 Km

Wandertour um den Grünen See - Gesamtlänge ca. 13 Km

Wanderung auf dem Eco Pfad "Bergbau in der Söhre"

Ars Natura von Lohfelden bis nach Söhrewald

Grimmsteig

Links:

Grüner See bei Wikipedia

Wirtshaus Zum grünen See

H

Hannoversch Münden WerrabrückeWandern im Quadrat Hannoversch Münden

Sehr schöne mittelalterliche Fachwerkstadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda zur Weser. Der Werra-Burgen-Steig zieht sich von hier Richtung Süden. Und auch Weser-, Werra- und Fuldaradweg starten bzw. enden hier.

Tillyschanze: 25 m hoher Aussichtsturm auf dem Rabanenkopf im Reinhardswald, 90 Höhenmeter oberhalb von Hann. Münden. Schöne Aussicht auf die Altstadt. Gaststätte Tillyschanze am Turm.

Tillyschanze bei Wikipedia

Hagelturm: 40 m hoch. Ein Aufstieg ist möglich. Der Turm war als Fährenpfortenturm Teil der mittelalterlichen Stadtmauer. Er wurde zur Bleischrotherstellung von einer Firma erworben, die ihn um 1/3 auf etwa 40 m aufstockte. Diese Höhe war nötig, damit das geschmolzene und durch einen Sieb gegossene Blei genug freie Fallhöhe hatte, um abgekühlt am Boden anzukommen. Hier ist das Museum für Arbeit untergebracht. Ein Film zeigt den früheren Produktionsprozess. Mai - Okt, Sa & So, 12-17:00 h, fon 05541-908749.

Die frühere Aegidienkirche ist jetzt ein schönes und interessantes Café. Bei Sonne lockt der Biergarten rund um die Kirche. April bis Oktober von 08.00-18.00 h. 05541-3476688 bzw. 0170-3154377.

Wandern im Dreieck Wanderungen bei Hann. Münden:

Kurze Wanderung zur Tilly-Schanze: HMü Rathaus > Mühlenstraße > Mühlenbrücke > Tanzwerder > Hängebrücke > Fischerweg > Ampel > Treppe > Waldparkplatz > Tillyschanze. 1:00 h hin & zurück, Gaststätte Tillyschanze am Turm.

2 Wegbeschreibungen von Hann. Münden und Reinhardshagen (Vaake, 10 km) aus zur Tillyschanze unter Tillyschanze.de.

Weitere Wanderung östlich von Hannoversch Münden (3:00 h) beschrieben im Rother Wanderführer Weserbergland.

Wandern im Quadrat Burg Hanstein, Bornhagen

Gut erhaltene Burgruine in großartiger Lage hoch über der Werra. Viele Wandermöglichkeiten in der Umgebung.

Öffnungszeiten:

  • März - Oktober 10:00 - 18:00 h
  • November 10:00 - 16:00 h
  • Dezember - Februar nur Sa/So/Feiertags 10:00 - 16:00 h

Burg Hanstein mit KirschblüteWandern im Dreieck Geschichte:

  • 1070: Heinrich IV zerstört die Burg Hanstein im Konflikt mit Otto von Northeim (Herzogtum Sachsen).
  • 1144 geht Burg Hanstein als Erbe an Heinrich den Löwen (von Braunschweig, Bayern, Sachsen) und die Welfen. Heinrich geriet in Konflikt mit Kaiser Barbarossa (dem Staufer) und wurde nach England verbannt (1180).
  • 1209 wird die Burg von Heinrichs Erben Otto IV. unter Druck an den Erzbischof von Mainz übergeben. Sie wird westliche Grenzfeste des mainzischen Eichsfeldes.
  • Ab 1308 wurde Hanstein vom Rusteberg aus verwaltet. Die Rusteberger zogen bald um und nannten sich von da an "von Hanstein". Sukzessive wurde die Burg ausgebaut.
  • Später wurden die Hansteiner immer selbständiger. Bald gehörten 21 Dörfer zu ihrem Lehen, aber es konnte keine Stadt unter Abhängigkeit gebracht werden. Das führte zum Niedergang.
  • 14. und 15. Jh.: Die Hansteiner gelten als Raubritter. Die Burg Ludwigstein wird zur Kontrolle der Hansteiner Überfälle auf die Handelswege an der Werra gebaut. Unterschiedliche Bündnisse der Hansteiner mit Mainz, Braunschweig, Thüringen, Sachsen und Kurhessen sowie deren Raubeinigkeit führte zu vielen Belagerungen und Verwüstungen in der Umgebung.
  • Während der Reformation stand Hanstein gegen den Mainzer Erzbischof auf Seiten Luthers. Die Herrschaft Hanstein blieb in der katholischen Umgebung des Eichsfeldes dauerhaft evangelisch (mit Bornhagen, Werleshausen, Lindewerra, Wahlhausen).
  • 1618-1648: Im dreißigjährigen Krieg wird die Burg Hanstein von den Schweden zerstört.
  • seit 1990 in Gemeindebesitz
  • 2012 Drehort für den Film "Der Medicus"

Wandern im Dreieck Burg Hanstein als Bauwerk:

  • Die heutigen Mauern stammen aus der Zeit um das 14./15. Jahrhundert.
  • Die Burg Hanstein verfügte über die Abfolge äußere Ringmauer, Graben, innere Mauer. Sie besaß ursprünglich 5 Tore, von denen nur noch 2 erhalten sind. Der Zugang durch die Tore zum Inneren der Burg verlief in Form einer rechtsdrehenden Spirale. Dadurch waren angreifende Ritter und Soldaten gezwungen, den Schild zur Abwehr der Geschosse der Verteidiger mit dem rechten Arm zu halten. Für das Schwert blieb da nur noch die linke (meist schwächere) Hand.
  • Im Gerichtsdienerhaus von 1642 (wo früher das 2. Tor war) befand sich eine Gaststätte bis in 50er Jahre, dann machten die Ausgangssperren im Schutzstreifen der Grenze dem ein Ende.
  • Am Südhang des Burgberges hat der Wirt vom Klausenhof, immerhin in fast 400 m Höhe, 99 Weinstöcke angepflanzt (ab 100 wird´s offiziell und bürokratisch).
  • Neidkopf (in Stein gehauene Fratze) vor Tor 4: Gruß an die Gegenspieler hinter der Grenze auf Burg Ludwigstein. Früher lagen hinter der Werra feindliche Fürsten und Ritter, zu DDR-Zeiten auf beiden Seiten Grenzer statt Ritter.
  • Erst Tor 4 erlaubte den Zugang zum Burghof.
  • Hinter dem Hof folgte eine Rampe, Graben, Zugbrücke, dann Tor 5. Erst dahinter lag der innere Burghof, von wo es Zugang zu den Gebäuden gab. Eine Skizze zum Aufbau der Burg findet sich im Buch Vom Todesstreifen zur Lebenslinie: Eichsfeld-Werrabergland.
  • Die Burg war nicht nur Festung, sondern auch Wohnburg. Das belegt auch das 3-4geschossige Wohngebäude und die 17 Kamine. Ein Teil der Gebäude ist noch intakt und wurde 1908 restauriert.
  • Tolle Aussicht vom Turm: Werratal, Göttingen, Harz, Rusteberg (dort auf der Burg lag der Verwaltungssitz der Mainzer Erzbischöfe)

Klausenhof (in Bornhagen bei Burg Hanstein): Urige Gaststätte mit Übernachtungsmöglichkeiten und schönem Biergarten. Historisches Gebäude und Einrichtung. Wurst- und Hausschlachtemuseum.

  • Feldgieker = Mettwurst, reift über Monate im Darm
  • Krumme im Eichsfeld
  • Ahle Wurscht in Hessen

> Teufelskanzel: Einkehr und Aussicht in Spaziergang-Entfernung von der Burg.

weitere Infos: de.wikipedia.org/wiki/Burg_Hanstein oder Burgruine-Hanstein.de

Wandern im Quadrat Heldra, Heldrastein

..., unmittelbar am Fuße des Heldrasteins gelegen. Fachwerkreicher Ortskern. Optimaler Ausgangspunkt für Wanderer, Radfahrer oder Kanutouristen.

Heldrastein, "König des Werratals" ist mit 503 m Höhe eines der beliebtesten Wanderziele der Umgebung. Der Turm der Einheit ermöglicht einen einmaligen Rundblick.

Herberge im Kleegarten (Heldra)

Heldra.de

Heldrastein.de

weitere Infos Aussichtsturm Heldrastein: de.wikipedia.org/wiki/Heldrastein

Wandern im Quadrat Helsa

Ein sehr schönes Fachwerkstädtchen am Märchenlandweg und an der Deutschen Märchenstraße.

Wandern, Radeln, Mountainbiken, Skifahren (Langlauf und Abfahrt), Rodeln, Freibad.

Tipp: Wanderung Helsa - Bielsteinkirche - Michelskopfsee. 3:00 h. Mit Badesee! Beschreibung im Rother Wanderführer Kurhessen - Nordhessisches Bergland

Wanderwege des HWGHV (Rundwanderwege ab Helsa):

H1 Stubbergweg, bequemer Spazierweg, 5 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H2 Rohrbergweg, 10 km, gut begehbar. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

MühlenbergH3 Lewalterweg,Teil des Märchenlandweges. 9,5 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H4 Panoramaweg, 5,5 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten .

H5 Bilsteinkirche, 11 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H6 Michelskopfweg, 13 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H7 Wickenröderweg, 7 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H8 Helserbornweg, 10,5 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H9 Zollstockweg, 11 km hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

H10 Kaufungerweg, nach Oberkaufungen, 14 km. hwghv-helsa.de: Karte und GPS Daten.

Einkehrtipp:

Gasthaus zum Neubau (Helsa-Eschenstruth)

Wandern im Quadrat Höllental

... zwischen Berkatal und Eschwege. Über 10 km windet sich das Höllental, begleitet von der Berka (Fluss), durch eine vegetationsreiche bergige Landschaft. Im Höllental befindet sich das Besucherbergwerk Grube Gustav, das öffentlich zugänglich ist. Zahlreiche Wanderwege sind ausgeschildert. Über dem Höllental erhebt sich die Burg Bilstein. Dort befindet sich das 3 ha große Naturschutzgebiet Bilstein im Höllental.

Gasthaus Höllental (Grube Gustav, Abterode): Gasthaus, Pension, Zeltplatz im Höllental, einem schönen Seitental der Werra mit vielen Wandermöglichkeiten (Beschreibung z.B. im Rother Wanderführer Kurhessen - Nordhessisches Bergland oder auf Schautafeln an den Wanderparkplätzen). fon 05657-919139. Das gegenüber liegende Gasthaus Frau Holle scheint geschlossen zu sein.

Grube Gustav: Besucherbergwerk im Höllental: Die Grube Gustav ist vom 15. März bis 31. Oktober für Besucher geöffnet. In dieser Zeit können sie von Dienstag bis Sonntag und an Feiertagen von 13.00-16.00 Uhr das Bergwerk erkunden. Die Mindestteilnehmerzahl sind 6 Personen. nochmal Grube Gustav

Wandern im Quadrat Hundelshausen (OT von Witzenhausen)

Grüner See: 6 km über die L451 (Richtung Großalmerode) von Witzenhausen entfernt liegt der Grüne See. Steile, teils bewaldete Hänge rund um den See zeigen ein idyllisches Bild. Der See ist zum Schwimmen geeignet, es gibt eine Liegewiese, Badestege und ein Ponton, und die Wasserqualität ist ausgezeichnet. Zum Zelten und Grillen braucht man die genehmigung der Gemeinde. Weitere Infrastruktur: Umkleidekabinen, Sanitäranlagen, Kiosk, an schönen Tagen Rettungsschwimmer.

K

Wandern im Quadrat Kammerbach & Hilgershausen

Hilgershausen: Hilgershäuser Höhle

Andere Namen: Kammerbacher Höhle, Hohlestein, Hollestein.

Zwischen Kammerbach und Hilgershausen befindet sich die Hilgershäuser Höhle. Sie ist die erste urkundlich erwähnte Höhle in Deutschland (1267). 40 m tief, 20 m breit und 8 m hoch bietet sie den größten Höhlenraum Hessens. Vermutlich war dies eine frühgeschichtliche Opferstätte, wie Knochenfunde von 200 v. Chr. Belegen.

In der Höhle liegt ein Teich, dessen Wasser als heilend galt und wie die ganze Höhle in Zusammenhang mit Fruchtbarkeitsriten stand. Früher trafen sich Mädchen und Jungen zu Ostern in der Höhle, um Blumengebinde hier abzulegen.

Im 30jährigen Krieg zogen sich die Bewohner der Umgebung in die Höhle zurück, und fanden dort Schutz vor plündernden Heeren.

Die Höhle ist mit einer guten Taschenlampe frei zu erkunden. Allerdings ist der Zutritt im Winter, wenn die Höhle vielen Fledermäusen als Winterquartier dient, verboten.

Gasthaus Forellenhof Hilgershausen:

Fangfrische Forellen in allen Variationen mit Beilagen wie Kartoffeln, zerlassene Butter und Salat. Auch andere gerichte wie z.B. Wildspezialitäten. Der Gasthof (mit Terrasse) liegt im Riedbachtal in Hilgershausen (bei Kammerbach, OT von Bad Sooden-Allendorf). Gemäßigte Preise. Verkauf frisch geräucherter Forellen. Tel.: 05652-3322. Öffnungszeiten: Fr., Sa. und So. von 11.00 - 22.00 Uhr. Reservierung sinnvoll. Liegt nahe an der Höhle (s.o.).

Kammerbach

Gasthaus-Pension Krug: Rustikales Land-Gasthaus, seit 1877 in Familienhand. Gutbürgerliche Küche, Hausmacher-Wurst und Spezialitäten aus der Region. Gute Wandermöglichkeiten in der Umgebung. An der Hufe 11, 37242 Bad Sooden-Allendorf / Kammerbach. Tel. 05652 - 2515. Lieber anrufen statt mailen.

Wandern im Quadrat Kassel

Die nächstgelegene Großstadt. Viele Einkaufsmöglichkeiten und diverse Sehenswürdigkeiten, wenngleich im Krieg viel zerstört wurde.

Absolut sehenswert (und Weltkulturerbe) ist der Bergpark Kassel in Wilhelmshöhe , besonders, wenn die Wasserspiele in Betrieb sind. Der Bergpark gilt als Europas größter seiner Art und ist geprägt von seinem einzigartigen Baum- und Pflanzenreichtum, Museen und weiteren Sehenswürdigkeiten wie dem Herkules und den Wasserkünsten. Der Bergpark ist auch ein beliebtes Wandergebiet mit durchaus ordentlichen Steigungen.

Wandern im Quadrat Kella

Obenhalb von Kella verlief die eigentliche innerdeutsche Grenze an der Hangkante. Ein zweiter Zaun lag zwischen Dorf und Hang, eine Kapelle dazwischen.

L

Wandern im Quadrat Laubach

Wandern im Dreieck Grundbach-Canyon und Grundmühle

Wanderung und Einkehr (Göttinger Tageblatt)

Grundmühle

Wandern im Dreieck Römerlager Kring, Zella

Zella: Gaststätte, Campingplatz

Wandern im Quadrat Lindewerra, Stockmacherdorf

An den Hängen des Werratales wurden viele Eichenruten geschnitten. Deren gerbsäurereiche Eichenrinde (Lohe) wurde von den Gerbereien in Eschwege (Lohgerber) benötigt. Junge armdicke Eichen wurden dazu geschnitten, trieben dann aus dem Stamm wieder aus (Stockausschlag).

In Lindewerra kam Ludwig Wagner 1836 auf eine Idee: aus den Eichenruten Stöcke für die Wanderer herzustellen, die erst vom Bahnhof Eichenberg, später vom Bahnhof Oberrieden über die Brücke bei Lindewerra kamen, um Hanstein und Teufelskanzel zu besteigen. Die Dorfstr. ist immer noch nach Wagner benannt.

Später verbreiterte sich der Markt, und zeitweise waren fast alle Familien in irgendeiner Form mit der Stockproduktion beschäftigt.

Seit es keine Lohgerber mehr gibt, gibt es auch die Menge der Eichenstöcke nicht mehr. Leder wird heute chemisch gegerbt.

Heute nimmt man in Lindewerra u. a. Maronenholz aus Spanien, z.B. in der Stockmacherwerkstatt: Am Rasen 14, 036087-98300

Das Stockmachermuseum ist nur Sonntag offen.

Lindewerra lag während der deutschen Teilung zwischen den Grenzzäunen. Im 500 m Schutzstreifen galt Ausgangssperre bei Dunkelheit.

Zwischen Lindewerra und Wahlhausen verlief die innerdeutsche Grenze in der Mitte der Werra. Die Brücke war gesprengt. Kanuten mussten auf der linken Werraseite paddeln.

Burg LudwigsteinWandern im Quadrat Burg Ludwigstein, Werleshausen

Burg Ludwigstein ist ein Zentrum der Jugendbewegungen und dient auch als Jugendherberge. Von außen recht abweisend hat sie einen sehr schönen, von Fachwerk geprägten Innenhof.

  • Lage auf Felsriegel in der Werraschlinge, auf 3 Seiten von der Werra umgeben
  • 6 km vom Dreiländereck Hessen, Thüringen, Niedersachsen
  • erbaut um 1415 durch Ludwig von Hessen als Antwort auf die Burg Hanstein, die zum rivalisierenden Erzbistum Mainz gehörte (Neidköpfe)
  • Verwaltung des hessischen Werragebietes
  • 1664 zog die Verwaltung um nach Witzenhausen, die Burg ab dann Zentrum einer Domäne (Landwirtschaft)
  • 1830 zog die Domänenverwaltung nach Wendershausen
  • Burg wurde als Brauerei, Schafstall oder Lagerhaus genutzt und verfiel
  • Ende 19. Jh.: Wanderer der Wanderbewegung erspähen die Burg Ludwigstein von Burg Hanstein aus
  • Burg Ludwigstein gilt anschließend als Geheimtipp der Wandervogel-Bewegung
  • Burg wurde erworben, um sie zum Zentrum der Jugend-Wanderbewegung auszubauen
  • 1914-1918 verhindert der 1. Weltkrieg die Pläne
  • 1920: Wiederaufbau der Burg, Blütezeit, Zentrum der Jugendbewegung, Mitglieder als Siedler in der Burg, Arbeitseinsätze, nach dem Krieg zeitweise eigene Währung
  • 1933: Gleichschaltung, Hitlerjugend übernimmt die Burg Ludwigstein
  • 1939-1945: Kinderlandverschickung
  • 1945: Flüchtlingslager
  • 1946: Rückgabe an die Vereinigte Jugendbewegung
  • Archiv der Deutschen Jugendbewegung (heute Teil des Hessischen Staatsarchives)
  • Bildungsstätte, Jugendherberge, Märkte (Weihnachtsmarkt, Mittelaltermarkt), Kulturveranstaltungen

Burg Ludwigstein.de

M

Wandern im Quadrat Meinhard

Die Dörfer der Gemeinde Meinhard liegen wunderschön zwischen der Werra und den umgebenden Höhenzügen der Hessischen Schweiz. Die Orte sind schöne Standorte zum Wandern, Radfahren (auch Mountainbike), Paddeln ... und danach Baden in einem der vielen Seen oder Einkehren in historischen Landgasthöfen.

Meinhardsee: 5 km nördlich von Eschwege liegt zwischen Grebendorf und Jestädt der Meinhardsee - eigentlich besser die Meinhardseen: Es gibt einen Badesee mit Strand und Liegewiese, einen Bootssee für Segler und Surfer, an dem auch gebadet werden kann, und mehrere Angelteiche. Campingplatz und Sauna liegen am See. Felder und Wälder prägen die Umgebung, die "Hessische Schweiz" um Hitzelrode liegt direkt nebenan.

N

Baum bei NiesteWandern im Quadrat Nieste und Umgebung

Nieste: Erholungsort im Kaufunger Wald, der mit seinem hessischen Teil zum Naturpark "Meißner Kaufunger Wald"  und seinem niedersächsischen Teil zum Naturpark "Münden" gehört. Sanfthügelige Wiesentäler mit sprudelnden Bächen und klaren Teichen reichen weit in die Waldregionen hinein. Laub-, Nadel- und Mischwald wechseln sich ab. Hier kann man besonders gut Wandern und Radfahren.

Mühlenberg:

Lage in den Westausläufern des Kaufunger Waldes, südlich von Uschlag, zwischen Nieste und Niestetal. Diverse Feld-, Forst-, Wald- und Wanderwege führen um und auf den Mühlenberg. Rund um die Bergkuppe verläuft der Eco Pfad Archäologie Sensenstein (s.u.). Über die West-, Nord- und Ostflanke des Bergs führt der Herkulesweg, der weiter östlich den Märchenlandweg kreuzt.

Herkulesweg bei Wikipedia

Märchenlandweg bei Wikipedia

Ecopfad Archäologie Sensenstein: 3:00 h Gehzeit. Der Pfad erschließt die Waldgebiete zwischen den Ortschaften Kaufungen, Uschlag, Nieste und Niestetal. Schöne Panoramablicke in das Losse- und das Niestetal.

Kulturhistorische Sehenswürdigkeiten:

  • Burg Sensenstein
  • zwei mittelalterlichen Eisenbergwerke
  • bronzezeitliche Hügelgräber am Mühlenberg
  • romantischer Landschaftsgarten des Gutes Windhausen
  • Eichelgärten auf dem Gerholdsberg

Königsalm Nieste: Ein Stück Allgäu in Nordhessen

P
 
R

Burg RothesteinWandern im Quadrat Schloss Rothestein

Schloss-Rothestein: Schlosscafé mit Terrasse bei Bad Sooden-Allendorf, Blick über die Werra

  • 1891 Baubeginn im Stil der aus England kommenden Neo-Gothic
  • Freiherr von Gilsa, zeitweise Theaterintendant in Kassel, erfüllte sich den Wunsch, ein romantisches Schloss in einer landschaftlich herrlichen Lage zu besitzen
  • Erstes Bauwerk: Schlossgärtnerei am Fuße des Berges, hier wohnte der Freiherr während der Bauphase
  • Das Schloss steht auf einem Felsen aus rotem Sandstein und bekam daher den Namen "Rothestein"
  • 1895: Nach vier Jahren gerät die Bautätigkeit ins Stocken.
  • 1898: Nach weiteren drei Jahren wird das unfertige Anwesen an den englischen Baron von Knoop verkauft. Der vollendet das Bauwerk. Der Fabrikant von Maschinen zur Wollverarbeitung hatte einen Wohnsitz in der Textilstadt Manchester, die Kinder ließ die Familie aber in Deutschland erziehen.
  • 1911 wird das Schloss durch einen Anbau erweitert.
  • Im Laufe der Jahre wechselnde Besitzer.
  • 1928: Zur Zeit der Familie von Lüninck wurde erstmals in der Schlosskapelle ein katholischer Gottesdienst abgehalten.
  • nach 1989: Sanierung der Schlossterrasse, gefolgt vom Ausbau der Pferdeställe als Räume für den gastronomischen Betrieb. Im Erdgeschoss des Schlosses werden Räume für verschiedene Feierlichkeiten eingerichtet.
  • 2010: Das Standesamt richtet eine Außenstelle im Schloss ein.
S - T

Schloss Rothestein bei Allendorf

Wandern im Quadrat Sickenberg, Hofcafé

Schönes Hofcafé in der Nähe von Allendorf. Im Winter geschlossen.

Der Ort gehörte ursprünglich zu Hessen, wurde aber 1946 getauscht und kam zu Thüringen.

Wandern im Quadrat Sontra

Wanderwege Sontra

kloppers-brauhaus.de

Wandern im Quadrat Teistungen (Lindenberg):

Lindenberg - Teistungen: Ausflugsziele und touristische Attraktionen

Grenzlandmuseum Teistungen

Teistungen bei Wikipedia

Wandern im Quadrat Teufelskanzel

An der Teufelskanzel liegt eine schöne bewirtschaftete Hütte im Wald mit Aussichtspunkt auf die Werraschleife. Schöner Spaziergang von der Burg Hanstein, etwas anstrengender von Lindewerra, am kürzesten von Gerbershausen-Rothenbach.

  • Lage auf Buntsandsteinklippe in 450 m Höhe.
  • Kammweg von der Burg Hanstein 2,7 km
  • Gerbershausen-Rothenbach 1,3 km
  • Aufstieg von Lindewerra 2,3 km
  • Ziel zu Zeiten der Wanderbewegung ab 1850
  • wandernde Studenten aus Göttingen, Arbeiter aus Kassel, Bürger aus Eschwege
  • Bahn ging lange bis Eichenberg, von dort 2-3 Stunden Aufstieg. Nach Bau der Brücke bei Lindewerra kürzer (Bahnfahrt bis Oberrieden).
  • seit 1882 Gaststätte
  • schöner Biergarten, uriger Gastraum
  • Verpflegung wurde aus Gerbershausen herauf getragen, Bier kam per Pferdewagen
  • zu DDR-Zeiten in der Sperrzone, nach der Wende wieder eröffnet

Gasthaus Berghütte TeufelskanzelDie Sage der Teufelskanzel:

Vor vielen Jahren trafen sich in der Walpurgisnacht Hexen, Zauberer und Teufel auf dem Blocksberg im Harz. Dort feierten sie, wie immer in der Nacht zum 1. Mai, ihr höchstes Fest: die Höllenkirchweih.

Um Mitternacht hielt der Teufel eine großspurige Rede. Anschließend wurde er von den Hexen gefragt, ob er denn den Felsen, der ihm als Kanzel gedient hatte, auf die andere Seite der Werra zum Meißner tragen könnte, ohne auch nur ein mal auszuruhen.

Er bejahte angeberisch, ging die Wette ein und flog mit dem Felsen Richtung Meißner davon.

Auf dem Höhberg, kurz vor der Werra, wurde ihm die Last dann doch zuviel. Fast am Ziel, und in einer unbewohnten Gegend, entschied er sich für eine heimliche kurze Pause. Er schlief ein, und wurde dann plötzlich von einer vorbei fliegenden Hexe entdeckt.

Als die Hexe ihn verspottete, zerfetzte er sie in 1000 Stücke, ließ den Felsen an der Raststelle liegen und fuhr in die Werra hinab und weiter in die Hölle.

Die Werra bog sich hier seit dem in Form eines Hufeisens, und der zurück gelassene Fels nennt sich heute Teufelskanzel.

Wandern im Quadrat Treffurt

Treffurt ist eine alte Fachwerkstadt im Wartburgkreis in Thüringen. Sie liegt im Tal der Werra im äußersten Westen des Bundeslands unmittelbar an der Grenze zu Hessen. Bekannt ist Treffurt für seinen prächtig sanierten historischen Altstadtkern mit Stadtmauer und vielen restaurierten Fachwerkbauten, darunter befindet sich mit dem historisches Rathaus aus der Renaissancezeit auch eines der bedeutendsten Fachwerkgebäude Thüringens. Von Bedeutung ist außerdem die spätromanische Stadtkirche.

Überragt wird die Stadt von der Burg Normannstein, die ihr weithin sichtbares Wahrzeichen ist.

Treffurt bei Wikipedia

U
 
V
 
W

KastanieWandern im Quadrat Wanfried

..., ehemaliger Ausgangspunkt der Werraschifffahrt. Die historische Hafenanlage, das prächtiges Rathaus und die eindrucksvollen Kaufmannshäuser zeugen von der Bedeutung der einstigen Handelsstadt.

Wanfried bei Wikipedia

Gaststätte zur Schlagd: Cafe-Restaurant am alten Hafen

Ausgangspunkt für die Premiumwanderwege P 5, P 6 und P 12

Wandern im Dreieck Aussichtsturm Plesse (Plesseturm):

Die Plesse und die umliegenden Erhebungen sind ein beliebtes Wandergebiet mit einer abwechslungsreichen Landschaft. Über den Bergrücken verlief die Innerdeutsche Grenze, diese ist jetzt Teil des Grünen Bandes.

Interessant ist die durch einen Felssturz im 17. Jh. südwestlich der Bergkuppe entstandene Plesse-Felswand, sowie zwei Spalten im Muschelkalk (Taterlöcher). Auf der Plesse befindet sich ein Aussichtsturm, der einen guten Ausblick in das Werratal, das nordosthessische Bergland und das Südeichsfeld bietet.

Wandern im Quadrat Weißenbach (bei Trubenhausen/Großalmerode)

Jausenstation Großalmerode-Weißenbach. 2,5 km südöstlich von Trubenhausen. Beliebte Jausenstation am Hohen Meißner. Café und Reataurant mit zwei angegliederten Feinkostgeschäften. Schwerpunkt auf traditionellen Gerichten aus eigener Landwirtschaft. Gaststube für 70, Sonnenterrasse mit Blick über das Gelstertal für 50 Personen.

Wandern im Quadrat Witzenhausen

  • 15.000 Ew
  • Lage an Nordostabdachung des Kaufunger Waldes an der Einmündung der Gelster in die Werra
  • Bekannt als Kirschenstadt, größtes geschlossenes Kirschenanbaugebiet Europas. Tipp: Besuch zur Kirschblüte. Plantagen mit 150.000 Kirschbäumen rund um Witzenhausen als weiße Blütenmeere.
  • kleinste Universität Deutschlands
  • 1225 Stadtrechte, um 1230 Marktrechte
  • 1479: Großer Brand
  • 1597: 900 Pestopfer
  • 1809: Großer Brand
  • Exil dreier Proffessoren der Göttinger 7 (u.a. Jacob Grimm, 1785-1863) nach Ausweisung aus dem Königreich Hannover
  • 1898: Deutsche Kolonialschule (Tropenschule) gegründet, um Siedler für die deutschen Kolonien landwirtschaftlich auszubilden. Nachfolgeeinrichtungen bilden heute Standort der Universität Kassel, Studiengang Ökologische Landwirtschaft.
  • Markt in WitzenhausenLehranstalt (DEULA) für Umwelt und Technologie, Landwirtschaft, Gartenbau und Garten-/Landschaftsbau
  • bis 1994 Kreisstadt
  • 1983 Erfindung der Biotonne
  • Tropengewächshaus
  • letzte deutsche Kautabakmanufaktur
  • Kesper-(Kirsch-)Kirmes, Kirschkönigin, Deutsche Meisterschaft im Kirschkernspucken

Wandern im Dreieck Wein in Witzenhausen:

  • seit dem Mittelalter hin und wieder Weinbau
  • 1226: jährlich 2 Fuder Weinzehnten an den Erzbischof von Mainz
  • 1757: Weinberg an dem sonnenreichen Hang zwischen Werra und der heutigen Bahntrasse
  • Straßennamen Zu den Weinbergen, Unter den Weinbergen
  • 2008 wurde in Folge des Klimawandels wieder Weinbau versucht

Wandern im Dreieck Altstadt

  • Fachwerkaltstadt mit Marktplatz: Gemütliche Fußgängerzone und Gassen mit Einkehrmöglichkeiten. Viele Fachwerkbauten.
  • Reste der ehemaligen Stadtbefestigung mit Türmen: Schalenturm, Diebesturm, Eulenturm. Der Diebesturm am südwestlichen Rand der Altstadt kann bestiegen werden. Vom Turm schöner Blick über Witzenhausen. (Oberburgstraße, 01. 04. bis 31. 10. täglich 9 - 20 Uhr)
  • Liebfrauenkirche: ehemalige Basilika aus dem 13. Jh.. Vom alten Bau ist der Kirchturm mit der Türmerwohnung erhalten. Er bestimmt die Silhouette der Altstadt.

Altstadt-Rundgang:

  1. Wilhelmiten-Kloster
  2. Bohlenbrücke (Grimm aus GÖ). Durch die ...
  3. Brückenstraße (Eisdiele) zum ...
  4. Marktplatz mit Rathaus, Bürgerhäuser aus 16./17. Jh. (Markt-Westseite von Feuer verschont), Kump (Brunnen). Westlich/rechts liegt der ...
  5. Kirchplatz mit historischem Brunnen. Weiter in Verlängerung der Brückenstraße durch die ...
  6. Marktgasse, am Ende (links liegt der Kespermarkt = Kirschmarkt). Im Gasthaus zur Krone übernachteten die 3 Göttinger Professoren. Rechts in die Straße ...
  7. Am Brauhaus. Weiter kurz rechts-links in die ...
  8. Oberburgstraße. Burghotel Witzenhausen mit Konsulat des Frau-Holle-Landes und Schinkels Brauhaus, Brauerei mit Biergarten. Gegenüber der ...
  9. Diebesturm, besteigbar (April-Oktober 9:00 - 20:00 h), schöne Aussicht. Teil der Stadtverteidigung und Gefängnis. Von der Oberburgstr. links in den ...
  10. Parkweg.
  11. Eulenturm: Stadtbefestigung. Über Philosophenweg - Markt - Brückenstr. zurück.

Wandern im Dreieck Jacob Grimm & die Göttinger Sieben

Jacob Grimm hatte sich mit 6 weiteren Professoren (= Göttinger 7) der Göttinger Universität gegen den absolutistischen Herrschaftsstil von Ernst August von Hannover aufgelehnt. Jacob Grimm und 2 Kollegen mussten daraufhin das Königreich Hannover innerhalb von 3 Tagen verlassen. Zuerst wandten sie sich nach Witzenhausen (wo sie als Helden empfangen wurden), um dann nach Kassel weiter zu reisen.

Kirschblüte im WerratalWandern im Dreieck Museen in Witzenhausen

Das Völkerkundliche Museum Witzenhausen

  • ca. 2000 ethnographische Objekte, viele von Freunden und Absolventen der ehemaligen Deutschen Kolonialschule und Nachfolgeeinrichtungen seit ca. 1900
  • Träger: Deutsches Institut für tropische und subtropische Landwirtschaft (DITSL) und Stadt Witzenhausen
  • Leitthema: die menschliche Gesellschaft in Bezug zur natürlichen Umwelt.
  • Objektschwerpunkt: Geräte zur Gewinnung, Verarbeitung und zum Genuss von Nahrung, Kleidung, Schmuck und Waffen
  • Regionen: Agrarkulturen in West-, Süd- und Ostafrika, Melanesien, Polynesien und Südamerika.
  • viel Bildmaterial und Texttafeln
  • Vergleich der Anpassungsstrategien der Völker an die jeweiligen naturräumlichen Bedingungen.

Gewächshaus für tropische Nutzpflanzen: für Forschung und Lehre genutzt, aber auch für Besucher geöffnet

Wandern im Dreieck Gastrononie / Hotelerie

Schinkels Brauhaus: Gegenüber vom Diebesturm. Brauerei mit Biergarten.

Wandern im Dreieck Fotos Witzenhausen

> Fotos Witzenhausen

Wandern im Dreieck Informationen & Links:

Tourist Info (Kirschenland.de): Pro Witzenhausen GmbH, Ermschwerder Straße 2, 37213 Witzenhausen, Tel.: 05542- 6001-0, E-Mail: info@kirschenland.de

Witzenhausen bei Wikipedia

Schloss Berlepsch

Campingplatz-Werratal.de

Wandern im Quadrat Worbis:

Baerenpark.de: Bärenpark Worbis

Bärenpark Worbis bei Wikipedia

Wandern, Radfahren, Paddeln siehe > Werra & Werra-Burgen-Steig

Wandern, Radeln, Kanutouren: > Naturpark Eichsfeld-Hainich-Werratal