|
|
||
subjektive Fehlleistungen als häufige Unfallursachen: objektive Unfallursachen: Faktoren verstärken sich gegenseitig > Gefahr steigt Berg-Unfälle haben meist mehrere Gründe: z.B. Ausrüstung, körperliche Verfassung und Wetter Von den Wanderunfällen ereignen sich ... 75 % aller Unfälle lassen sich auf Mangel an Erfahrung zurückführen ... ... aber dazu hat man ja den Wanderführer ... oder? wie kann der Wanderführer subjektive Fehlleistungen verhindern / vermeiden? |
||
|
||
unmittelbar (Wirkung auf den Wanderer): mittelbar (Wirkung auf Gelände, Ausrüstung etc.): ... gehört besonders in den Bergen zu den großen Gefahren. 30-30-Regel: Wenn der Abstand zwischen Blitz und Donner weniger als 30 Sekunden beträgt, befindet man sich in der Gefahrenzone. Erst 30 Minuten nach dem letzten Blitz oder Donner ist man wieder sicher. Unwahre Gerüchte: Guter Schutz: Schlechter Schutz: Wald ist besser als freie Lichtung
Gefahr: Verhalten bei Gewitter Achtung: durch unkontrollierte Muskelkontraktionen oder Schockwelle des Blitzschlages besteht Absturzgefahr! Viele Unfälle ereignen sich im Vorfeld von Gewittern bei übereiltem Rückzug. Trotz gebotener Eile: Ruhe bewahren!
Nach dem Blitzschlag Starkes Absinken der Körpertemperatur.
Maßnahmen bei Unterkühlung: Das Wichtigste: Vorbeugung! (s.u.)
... ersten Grades: Haut ist wachsweiss, kalt, gefühl- und schmerzlos. Kann durch Erwärmung (schmerzhaft) kuriert werden. Anfangs sieht jede Erfrierung aus wie eine erstgradige. Daher immer vom schlimmsten (3. Grad) ausgehen.
Vorbereitung: Wetterbericht. Bei ca. 80 % der wetterbedingten Unfälle ist die Wetterprognose richtig (Vermeidbarkeit!). 3 Grundregeln !!! |
||
|
||
besonders häufig nach Regen, Frostwechsel und starken Temperaturschwankungen (auch Tag/Nacht) Maßnahmen Vermeiden! |
||
|
||
Nicht nur im Hochgebirge! Flüsse oder Bäche unter Schneefeldern überwächtete Grate Viele Abstürze bei Firnfeldquerungen |
||
|
||
einige Zahlen (Quelle: DAV) Maßnahmen: große Anstrengungen am 1. Tag vermeiden |
||
|
||
Hitzeohnmacht & Hitzeerschöpfung Dehydratation (Austrocknung) Unterzucker Gefahr durch Weidevieh Neueres Phänomen:
Vermeidung: |
||
|
||
6 x pro Minute Signal geben (optisch/akustisch) Yes or No? Notsignal akustisch, optisch per ... |
||
|
||
Maßnahmen Selbstschutz (Gruppe braucht einsatzfähige Führung, Verletzter braucht einsatzfähigen Retter) Gruppenschutz, Gäste beschäftigen, Gruppe führen! Verletzten vor weiterem Übel schützen, aus der Gefahrenzone bringen (Rautek-Griff, Ziehen an Kleidung oder per Plane) Erste Hilfe leisten (regelmäßig Kenntnisse auffrischen!) Notruf absetzen (im Zweifel für den Helikopter! Bsp. Nepal) Verletzten betreuen (Zuspruch, Wärme, Beobachten ...)!!! Notruf absetzen Notfall klar erfassen Notrufnummer 112 ... oder? Welche Informationen? |
||
|
||
Landefläche vorbereiten 50-100 m Anflugbereich Helikopter einweisen Gruppe aus dem Landebereich entfernen |
||
|
||
Unfallstatistik Alpen: Häufigkeit der Arztbesuche pro 1000 Stunden Sportausübung: |
||
|
||
Pit Rohwedder: Outdoor Leadership |
||
|
||
www.TrekkingGuide.de/gesundheit.htm: So bleibt man auf Wanderreisen gesund. www.TrekkingGuide.de/wetter.htm: Vermeidung wetterbedingter Notfälle. Bergwandern gefährlicher als Autofahren? Zum Unfallrisiko beim alpinen Wandern. Rainer Brämer (5 Seiten pdf) |
||