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Wenn man nicht auf Gewicht achten muss, hat man es gut. Dann kann man sich nachts so gut isolieren, wie es angenehm ist. Man kann dazu so viele Schlafsäcke und Decken übereinanderfügen, dass einem sicher nicht kalt wird (sofern o. g. Grundsätze, besonders der Feuchtigkeitsschutz, beachtet werden). Für die anderen Fälle habe ich mir angewöhnt, auch auf ein Zwiebelprinzip zurückzugreifen. Statt eines sehr warmen Expeditionsschlafsackes, mit dem ich in weniger kalten Gebieten nichts anfangen kann, nehme ich einen guten 3-Jahreszeiten-Schlafsack, und erweitere ihn im Falle extremer Kälte um einen 500 g leichten Daunenschlafsack (z.B. Yeti Pound), den ich wie ein Inlet in den Hauptschlafsack einziehe. Das Ergebnis ist eine sehr gute Isolation und gute Variationsmöglichkeiten. Vor allem bei relativ dünnen Menschen kommt noch dazu, dass der Körper im Schlafsack wesentlich weniger Luftvolumen erwärmen muss. Wichtig ist aber auch eine gut isolierende Unterlage. Details siehe Schlafmatten. Um den ersten Teil der Nacht noch wärmer zu gestalten, kann man eine Flasche mit warmem Wasser als Wärmflasche verwenden. Später, wenn die Nacht am kältesten ist, ist diese Wärme aber meist verbraucht. Trotzdem: man sollte nicht schon frierend in den Schlafsack gehen. Lieber nochmal richtig warm werden, am Feuer, durch Bewegung, oder durch die Wärmflasche. Ganz wichtig ist auch hier wieder das Beachten der Grundsätze, vor allem der Schutz vor Feuchtigkeit und Wind. | ||
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| Antwort auf die Frage: Auf welche Basis beziehen sich eigentlich Höhenangaben? Über dem Meeresspiegel? Über Normal Null? | ||
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| Gegen die Austrocknung der Schleimhäute und den sog. Khumbu-Husten, der sich in großer Höhe oft einstellt: Halstuch oder Buff über die Nase ziehen hilft schon ein bisschen, auch nachts beim Schlafen. Gegen austrocknende Nasenschleinhäute fülle ich mir leicht gesalzenes Wasser in eine leere Nasenspray-Flasche und halte damit meine Schleimhäute feucht. Hustenbonbons verhindern das Austrocknen im Hals. Kohlensäurehaltige Getränke in großer Höhe immer langsam und vorsichtig aufschrauben! Gefäße mit Flüssigkeiten beim Zuschrauben immer etwas zusammendrücken, damit Unterdruck entsteht. Sonst läuft bei zunehmender Höhe schnell was aus. Immer viel trinken!!! Möglichst durch die Nase ein und ausatmen, das schützt vor Austrocknung und Erkältung. In großen Höhen bewusst und tief atmen, evtl. leicht hyperventilieren, Bauchatmung. Langsam Gehen! Richtwert für Puls in großen Höhen: beim Gehen auf ebenen Strecken unter 100, beim Steigen über 100. Bei längeren anstrengenden Höhentouren und in Kältegebieten verbraucht man viel Energie. Man sollte auf Tour bewusst genug essen (das Hungergefühl geht oft etwas verloren), und die Tour nicht zu mager antreten! Weitere Hinweise unter |